Was lest ihr gerade?

  • Ian McEwan: Liebeswahn


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    Joe, ein gescheiterter Physiker, aber erfolgreicher Wissenschaftjournalist, lebt in einer glücklichen Beziehung mit Clarissa und ist ein Rationalist reinsten Wassers. Das ist der Anfangszustand eines Experiments: beim Versuch einen "entfesselten" Ballon wieder unter Kontrolle zu bekommen, stirbt ein Mensch und Joe lernt Jed kennen, der ihn ab da mit seiner obsessiven homoerotischen Liebe bedrängt und ihm die Ohnmacht der Rationalität gegenüber einer nicht zu bremsenden Irrationalität vor Augen führt.


    Nicht nur entglitten ihm die Seile des Fesselballons aus den Händen, sondern nun auch die Fäden seines eigenen Lebens. McEwan hat mit dem Ballon eine feine Metapher gewählt!


    Gruß
    Klaus

  • Moin, Moin!


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    Eine seltene Parallellektüre, die der Tatsache geschuldet ist, daß ich Harry Nutts: Mein schwacher Wille geschehe. Warum das Laster eine Tugend ist - ein Ausredenbuch", welches ich online entliehen habe, als DRM-geschützes PDF (Adobe Policy Server) nicht unterwegs mit Kindle & Co lesen kann. Also galt es, für unterwegs ein anderes Buch parat zu haben: "Kopf unter Wasser" von André Kubiczek.

  • Eine seltene Parallellektüre, die der Tatsache geschuldet ist, daß ich Harry Nutts: Mein schwacher Wille geschehe. Warum das Laster eine Tugend ist - ein Ausredenbuch", welches ich online entliehen habe, als DRM-geschützes PDF (Adobe Policy Server) nicht unterwegs mit Kindle & Co lesen kann. Also galt es, für unterwegs ein anderes Buch parat zu haben: "Kopf unter Wasser" von André Kubiczek.



    Genau diese Art von Bevormundung ist es, die mich vor jeder Art von e-books zurückschrecken lässt. Entweder es ist meins - oder nicht. Wenn es meins ist, will ich es auf jedem Gerät lesen können: zu Hause, unterwegs, auf dem Handy, auf dem Klo ... :breitgrins:

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus

  • Moin, Moin!




    Genau diese Art von Bevormundung ist es, die mich vor jeder Art von e-books zurückschrecken lässt. Entweder es ist meins - oder nicht. Wenn es meins ist, will ich es auf jedem Gerät lesen können: zu Hause, unterwegs, auf dem Handy, auf dem Klo ... :breitgrins:


    Es ist zwar nicht meins, weil es nur aus der Bibliothek entliehen ist, aber restritikv ist das Ganze trotzdem; denn ein Bibliotheks-Papierbuch kann ich überall lesen. Mit irgendwelchen Python-Scripts läßt sich das DRM zwar entfernen, aber ich hab das nicht hingekriegt.

  • Ich versuche mich an Spenglers "Untergang des Abendlandes". :smile:

    Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Nietzsche in "Also sprach Zarathustra"

  • "Oblomow" in der Neuübersetzung von Vera Bischitzky


    Viele Grüße


    Christian

    "Man träumt viel vom Paradies, oder vielmehr von verschiedenen, wechselnden Paradiesen, die doch alle verloren sind, bevor man stirbt, und in denen man sich selbst verloren fühlen würde." ("A la recherche du temps perdu")

  • Moin, Moin!


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    Henri-Frederic Blancs "Ein toller Abend" war meine zweite Zweitlektüre der bei Fischer erschienenen wenige Romane Blancs.


    Zurzeit lese ich "Der ewige Kollege. Reportagen aus der Nähe des Todes". Das gut gemachtes Buch aus dem Hause Vandenhoeck & Ruprecht enthält Interviews mit Leuten, deren Beruf mit dem Tod zu hat: Bestatter, Onkologen, Polizei, Hospizwesen usw. Ein Zufallsfund gestern in der Bibliothek, als ich das Regal, wo ich ein anderes Buch suchte, näher betrachtete.

  • Moin, Moin!


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    Eva-Maria Altemöllers "Seelenruhe" gestern beendet; heute begonnen mit: "Honolulu und andere Erzählungen" von W. Somerset Maugham.


    Die erste Erzählung dieses Band - "Regen" - ist ein atemberaubendes Meisterstück und spielt in der uns fremden Welt der Südsee in der tropischen Regenzeit und den merkwürdigen Vorstellungen damaliger Missionare. Maugham lesen ist für mich alljährlich eine Pflichtveranstaltung, er also einer meiner so genannten <a href="http://buecherlei.de/misc/leli/jahresautoren.txt">Jahresautoren</a>.

  • Moin, Moin!


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    Gustav Meyrink: Walpurgisnacht


    Die traditionell österreichische, unnachahmliche Selbstverständlichkeit, Nebensächliches mit tödlicher Würde, dagegen sogenannten Lebensernst kavaliermäßig als Schulmeisterei aufzufassen... ... zu prassen gleich einem Ostelbier und dennoch bis in die Fingerspitzen hinein österreichischer Aristokrat zu bleiben - Wissen und Kenntnisse wohl zu besitzen, aber sie lieber zu verbergen hinter scheinbaren Skurrilitäten, als sie am unrechten Ort plump zur Schau zu stellen wie ein durch die Erziehungslüge der Schule in seiner menschlichen Eigenart geschmacklos gewordener Dauergymnasiast. (Gustav Meyrinks: ebenda)

  • John Burside "In hellen Sommernächten"

    Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Nietzsche in &quot;Also sprach Zarathustra&quot;

  • hab ich mir gestern gekauft :winken:
    wäre meiner erster Burnside !


    Ist es bei mir auch, und ich bin entzückt. Seine anderen Bücher sollen ja knallhart sein, das ist nicht unbedingt etwas für mich. Aber dieses beschreibt eine verzauberte Welt des Mitsommers und eine andere Art die Dinge zu sehen :smile:

    Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Nietzsche in &quot;Also sprach Zarathustra&quot;

  • "Ausgewählte Aufsätze über Fragen der Gestalt des Buches und der Typographie" von Jan Tschichold

    "Es ist die Pflicht eines jeden, es auch auszusprechen, wenn er etwas als falsch erkennt." --- Stefan Heym (2001)

  • Ist es bei mir auch, und ich bin entzückt. Seine anderen Bücher sollen ja knallhart sein, das ist nicht unbedingt etwas für mich. Aber dieses beschreibt eine verzauberte Welt des Mitsommers und eine andere Art die Dinge zu sehen :smile:


    das klingt gut !


    LG
    Maria

    In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)