Beiträge von BigBen

    Nun hat es Andrea Camilleri erwischt. Ich habe seine Montalbano-Krimis aber auch seine anderen Romane sehr gern gelesen. Da es noch etliche unübersetzte Werke gibt, hoffe ich, die kommen jetzt zügig auf den Markt.

    Immermann, Die Epigonen. Eine nunja Antwort auf den Wilhelm Meister. Erstaunlich viel „Action“, mit parodistischen Einlagen, Kolportageelementen und deutlicher Kritik am Adel. Etwas arg schematische Figurenzeichnung, liest sich aber ganz angenehm und flott.

    In meiner Erinnerung las sich das wie Kaugummi. Ich glaube, ich hatte mittendrin sogar ein paar Monate aussetzen müssen.

    Ich habe zwar noch nie von ihm gehört. Nun ist er aber doch gestorben - Dieter Forte. Die Meinungen für seine "Tetralogie der Erinnerung" gehen auf Amazon ja weit auseinander. Hat das jemand von Euch gelesen?

    Bewusst und gezielt denke ich auch nicht darüber nach. Aber ich habe doch das Gefühl, dieses Jahr viel Zeit sinnlos vergammelt zu haben. Und das muss ja nicht sein.

    Ich bin nicht so zufrieden mit meinem Lesejahr. Der Zähler steht bei 109 Büchern, und ich habe das Gefühl, nicht jede zur Verfügung stehenden Moment genutzt zu haben.

    Echte Highlights habe nicht nicht zu vermelden. An Sachbüchern habe ich dieses Jahr eine ganze Menge zum Thema Islam/Islamismus gelesen, was recht informativ und aufschlussreich war. Generell habe ich mehr Non-Fiction als in den Jahren zuvor gelesen.

    Von Remarque kann man eigentlich alles lesen.

    Ich lese gerade "Echnaton" von Nagib Machfus. Ist eine Folgelektüre von Eric. H Cline "1177 v. Chr.: Der erste Untergang der Zivilisation".

    Ich lese auch gerade einen Krimi: Jörg Maurer "Der Tod greift nicht daneben". Der siebente Krimi um Kommissar Jennerwein. Hintergründig und voll schrägen Humors.

    Andreas Thalmayr "Heraus mit der Sprache. Ein bißchen Deutsch für Deutsche, Österreicher, Schweizer und andere Aus- und Inländer". Viel Interessantes und Amüsantes.

    Ich habe mal "Der letzte Höhlenmensch", Teil 1 von "Aus dem Reiche der Phantasie" gelesen. Nette Unterhaltung, gelungene Rahmenhandlung. Als Teenager wäre ich wohl begeistert gewesen.

    Die Webseite habe ich schon gefunden. Alles nicht mehr lieferbar. Naja, ich habe mir jetzt erst mal den ersten Band von Detektiv Nobody besorgt.

    Ich habe zwar hier und da ein paar kurze Gesprächsfetzen zu Kraft gefunden, aber kein eigenes Thema. Da mache ich doch mal eins auf.

    Robert Kraft wird ja teilweise als deutscher Jules Verne gehandelt. Kennt jemand von Euch sein Werk und kann mir empfehlen, was man unbedingt von ihm gelesen haben sollte?

    Ich bin ziemlcih versucht, das mal anzugehen, allein mich schreckt auch der Umfang. Wenn ich damit einmal anfange, neige ich zur zwanghaften Vollständigkeit... :-)

    Ich hatte ein Lese-Projekt mit den Maigrets von Diogenes angefangen und werde nun mit den von Kampa weitermachen.

    Florian Illies "1913 – Was ich unbedingt noch erzählen wollte". Das ist die sehr gelungene Fortsetzung von "1913. Der Sommer des Jahrhunderts". Stücke aus Tagebüchern und Briefen, verwoben mit Anekdoten und Geschichtlichem. Unbedingt lesenswert.