Ein Klassikerforumswettbewerb für 2018

  • Es ist der 21. August und ich habe gerade mein zweites Listenbuch geschafft... 8)8):P

    Ich habe drei ^^


    Wobei ich zuversichtlich bin, dass sich ein Jules Verne ausgeht. Ob ich allerdings die Anna Karenina noch unterbringe ist mal zweifelhaft. Liste Nummer 1 nehme ich ins nächste Jahr mit.

    Da sind zu viele Brocken drauf, außer ich lese ab sofort nichts anderes mehr, was ich stark bezweifle.

  • Es ist der 21. August und ich habe gerade mein zweites Listenbuch geschafft... 8)8):P


    Lewis Grassic Gibbon, Lied vom Abendrot


    In diesem Jahr wird es wohl sehr schwierig werden, auch nur eine einzige der drei Kategorien meiner Liste abzuarbeiten. Dabei habe ich nicht wenig gelesen. Bloß eben andere Bücher.


    Schöne Buchbesprechung!


    Das Buch ist sogleich auf meine Wunschliste gelandet, JHNewman.

    In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)

  • Wie gehts euch mit dem Wettbewerb?

    Bei mir schaut es düster aus ^^ Jules Verne nach wie noch nicht gelesen und eine Anna Karenina geht sich nie im Leben mehr aus bis Ende des Jahres.


    Von Liste 1, wo noch kein einziges Buch gelesen ist, will ich gar nicht erst anfangen.

  • Ich habe einen ganzen Monat mit dem Lesen ausgesetzt, weil ich in Südamerika war.

    (Da ich begeisterte Strickerin bin, habe ich bewusst nur Wegwerf-Taschenbücher eingepackt, damit ich sie unterwegs nach dem Lesen entsorgen und die freigewordene Lücke im Gepäck mit Alpacawolle vollstopfen kann. Und sagt bitte nicht, ich solle doch einen E-Reader mitnehmen - den Reader nehme ich auf Flugreisen nie mit, nachdem ich bei einer Bekannten miterlebt habe, dass das Gerät sich nach der Durchleuchtung nicht mehr muckste.)

    Jetzt bin ich seit drei Tagen zurück und hätte Zeit zum Lesen, aber nicht die Nerven, weil ich am 6.11. am Fuß operiert werde und mächtigen Bammel davor habe.


    Nach der OP - und wenn die Schmerzen nicht zu schlimm sind - werde ich wieder zielbewusster lesen können, weil ich mehrere Wochen lang nur wenig herumlaufen darf.

  • Ich hatte meinen auch schon mal im Flieger dabei. Das war aber ein Erholungsurlaub auf einer Wanderinsel.

    Ich überlege immer genau, ob ich das Risiko eingehen will. Die Südamerikareise dauerte einen Monat, und abgesehen von der ersten Woche, die wir in einer Dschungel-Lodge zugebracht haben, mussten wir jeden einzelnen Tag das Quartier wechseln. Jeden Morgen wurde in aller Eile gepackt und das Gepäck (die Reiseleitung wünschte ausdrücklich Packtaschen, nichts mit Hartschale) auf den Jeep bzw. in den Packraum des Busses geschmissen. Ich hatte nur Funktionskleidung und billige Shirts dabei und bin heilfroh, dass die Holzspindel, die ich mir als Andenken auf dem Altiplano gekauft habe, nicht zu Bruch gegangen ist.

    Jetzt, nach meiner Rückkehr, würde ich sehr gerne "Tod in den Anden" von Vargas Llosa lesen, und "Der Stein des Reiches" von Suassuna, und endlich die Bananentrilogie von Asturias. Und natürlich die Klassiker von meiner Liste. Und die gekaufte Alpacawolle (fast anderthalb Kilo!) verstricken. :love:
    Aber erst mal gilt es die OP durchzustehen. Danke für die guten Wünsche!

  • Zefira , Tod in den Anden ist echt toll. Ich bin 2016 in Peru gewesen und bin seitdem sehr angetan von den Anden und den wunderbaren symmetrischen Vulkanen da. Auch von mir viel Glück bei der OP und dann schöne Lesewochen.

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)

  • Der ist auf allen Reisen mit dabei, und nicht nur mit mir, sondern auch mit meinen Töchtern und mit Freunden.

    In Peru hat es ihm besonders gut gefallen, weil er gleich drei Chullo-Mützen bekam. Eine einfache, die ihm eine Marktfrau angepasst hat; eine mit Perlen und Quasten und eine, die ich ihm selbst gestrickt habe und die er auf dem Foto trägt. Hosen hat er leider keine - ich habe noch keine gefunden, die sowohl ihm Stehen als auch im Sitzen richtig passt. Deshalb muss der Popo immer frieren, aber bisher war Ernst noch nie krank; nur einmal ist ihm vom Rotwein schlecht geworden.

  • Ach, und ihr beiden wart tatsächlich in den Cordillera Blanca! So hoch bin ich nicht gekommen. Der höchste Punkt war 4910 Meter. Aber vielleicht komm ich ja nochmal dorthin.

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)

  • Jetzt aber zurück zum eigentlichen Threadkern. Ich muss sagen, dass mich der Don Quichote auf eine gewisse Weise ein ganzes Lesejahr klassischer Literatur gekostet hat und noch kostet. Da ich immer nach dem ungeschriebenen Gesetz gelesen habe, dass ich erst nach dem Abschluss des einen Klassikers den nächsten lese und einfach nicht durch den DQ komme, habe ich dieses Jahr nur Leserunden-Klassiker geschafft. Ich hoffe, nächstes Jahr wird besser. Um den DQ zu schaffen, habe ich mir jetzt seit einer Woche erfolgreich vorgenommen, jeden Tag mindestens 10 Seiten zu lesen, damit geht es so langsam vorwärts, und ich hoffe, ihn bis Sylvester durchzuhaben: Jetzt habe 808/1312 Seiten geschafft: nach meinen Berechnungen müsste das dann - sogar mit bequemer Dehnfalte - zu schaffen sein. Schon blöd, dass ich da nicht anders durchkomme!

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)

  • Bei mir geht es auch nicht so recht vorwärts. Zumindest in der S-Bahn lese ich in der Früh immer die Jugendbücher, die ich mir vorgenommen habe. „Anne of Green Gables“ habe ich schon gelesen, mit „The Secret Garden“ bin ich auch fertig. Und „Alice im Wunderland“ ist auch gelesen. Jetzt bin ich gerade beim zweiten Teil...

    ...den ich immer noch nicht fertig gelesen habe...


    Ich würde dieses Jahr gerne noch den Joseph Roth lesen. Den Rest werde ich wohl nicht mehr schaffen. Schade, letztes Jahr habe ich recht viel von den Listen gelesen, dieses Jahr geht es nicht recht weiter. Vielleicht wird ja nächstes Jahr wieder besser...

  • Ich werde in diesem Jahr immerhin noch "Nie wieder Höhenluft" auslesen, dann habe ich vier von fünfen geschafft. Der Henry James wird dieses Jahr nichts mehr. Dafür habe ich aber "Doktor Schiwago" gelesen und es war eine echte Bereicherung. Im nächsten Jahr werde ich mir wieder einen russischen Autoren auf die Liste setzen.

  • Ich muss mich berichtigen, die Jeromin-Kinder habe ich nicht ausgelesen (und werde es auch nicht tun).

    Von meiner Liste habe ich nur zwei geschafft: einen Roman von Sigrid Undset und "Der Unsichtbare".

    Dazu kommt "Pelle der Eroberer" von Nexö, da habe ich den ersten Teil gelesen.

    Ich stelle im Dezember eine neue Liste auf und nehme die liegen gebliebenen Bücher wieder auf.