Beiträge von Jaqui

    Beim Autofahren habe ich vor ein paar Tagen zufällig auf Ö1 ein Hörspiel zu dem Buch von Annie Ernaux: Die Jahre gehört

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    Amazon
    Booklooker
    LChoice (lokal)

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    Es hat mich so fasziniert, dass ich mir das Buch ausgeliehen habe. Vielleicht will ja der eine oder andere, der es schon gelesen hat, etwas dazu sagen.


    Inhalt lt. Amazon: Das Schwarz-Weiß-Foto eines Mädchens in dunklem Badeanzug auf einem Kieselstrand. Im Hintergrund eine Steilküste. Sie sitzt auf einem flachen Stein, die kräftigen Beine ausgestreckt, die Arme auf den Felsen gestützt, die Augen geschlossen, den Kopf leicht zur Seite geneigt. Sie lächelt. Ein dicker brauner Zopf fällt ihr über die Schulter, der andere verschwindet hinter ihrem Rücken. Offensichtlich imitiert sie die Pose der Filmstars aus Cinémonde oder aus der Werbung für Ambre-Solaire-Sonnenmilch und will so ihrem demütigend unreifen Kleinmädchenkörper entfliehen. Auf ihren Schenkeln und Oberarmen zeichnet sich der helle Abdruck eines Kleides ab, ein Hinweis darauf, dass ein Ausflug ans Meer für dieses Kind eine Seltenheit ist. Der Strand ist menschenleer. Auf der Rückseite: August 1949, Sotteville-sur-Mer.


    Kindheit in der Nachkriegszeit, Algerienkrise, die Karriere an der Universität, das Schreiben, eine prekäre Ehe, die Mutterschaft, de Gaulle, das Jahr 1968, Krankheiten und Verluste, die so genannte Emanzipation der Frau, Frankreich unter Mitterrand, die Folgen der Globalisierung, die uneingelösten Verheißungen der Nullerjahre, das eigene Altern. Anhand von Fotografien, Erinnerungen und Aufzeichnungen, von Wörtern, Melodien und Gegenständen vergegenwärtigt Annie Ernaux die Jahre, die vergangen sind.


    Ich bin auf jeden Fall gespannt ob das Buch hält was das Hörspiel verspricht.

    Hier werden wir uns ab 20. Jänner über den Roman Oblomow unterhalten.


    Inhalt: Aufstehen oder liegen bleiben? Sich um dringliche Angelegenheiten des väterlichen Guts kümmern oder einen Mittagsschlaf halten? Ilja Illjitsch Oblomow weiß durchaus, wofür er sich in Situationen wie diesen entscheiden sollte, denn er ist über alle Maßen lebensuntüchtig. So lässt er den Dingen seinen Lauf und kann sich nicht dazu aufraffen, etwas an seinem Daseinszustand zu ändern. Als die junge Olga in sein Leben tritt, deutet sich die Möglichkeit einer Wende an. Doch auch in der Liebe stehen ihm seine Lethargie und fehlende Willenskraft im Weg.


    Interesse bekundet haben: (weitere Mitlesen sind natürlich gerne willkommen)

    Zefira

    DerFuchs

    thopas

    finsbury

    Fuzuli

    jaqui


    Dann legen wir uns mal gemütlich zu Oblomow auf die Couch. Viel Spaß beim Lesen. :lesen:

    Ich habe meine Liste angepasst.

    Diesmal sind es nur 5 Bücher, aber mit einigen Brocken wie dem Zauberberg, dem Nibelungenlied oder dem Simpliccisimus Deutsch. Das reicht mir.


    Bei Fontane habe ich das Werk noch nicht entschieden. Ich wollte ja eigentlich "Vor dem Sturm" lesen, aber da sind mir die ersten Seiten schon auf die Nerven gegangen. Ich wähle ein anderes Buch aus.

    Jaqui: ich weiss. Aber ich habe so viel um die Ohren, dass ich früh anfangen muss, um mit dem Buch bis dahin einigermassen durch zu sein...

    Und ich dachte schon, du hast dich zum Monat geirrt, weil heute auch zufällig der 20 ist ^^

    Dann viel Spaß beim Oblomow, ich habe das Buch sehr genossen. Mal schauen ob es mir diesmal ähnlich geht.

    Ich bin derzeit voll auf der SF Welle und habe mir zwei neue Bücher von Andreas Brandhorst gekauft


    Das Arkonadia-Rätsel (Der Nachfolger von Omni, den ich zu Weihnachten von meiner Schwester bekomme)

    Die Tiefe der Zeit


    Ich finde, dass Brandhorst einer der besten Autoren im Bereich SF ist. Ich verschlinge so ziemlich alles von ihm.

    Dann hast du sicher die gleiche wie ich mit dem behaglich schmunzelnden Oblomow auf dem Titelbild? Dieses Bild ist einfach unwiderstehlich.


    Siehe hier.

    Nein, mein Bild ist das gleiche wie am dtv-verlinkten im ersten Beitrag. Das Buch ist ein einem hellen blau gehalten, nicht so dunkel.

    Aber mein Buch ist aus dem Jahr 2008 und da stammte die Übersetzung von Josef Hahn.


    Die neue Übersetzung von 2014 stammt von Vera Bischitzky

    Starttermin egal, wenn es nicht erste Januarhälfte ist - danach jederzeit gerne.


    Ich bin immer ein bisschen Oblomow :D


    Bis 7. Januar sind meine Kinder zu Hause, da komme ich eh nicht zum Lesen. Ich bin ab 13 oder so gern mit von der Partie, auch später kein Problem.