Beiträge von JHNewman

    Nachdem ich an sich nur "Wellen" hatte lesen wollen, ging es dann doch von vorne los, zur Zeit bis "Abendliche Häuser", und jeden der Romane fand ich gut.

    Mit den 'Abendlichen Häusern' bin ich auch gerade zugange. Ein sehr schöner Roman, wobei ich natürlich ahne, dass es mit Dietz und Fastrade nur tragisch enden kann...

    Welches Buch von Blom meinst du denn? Ich dachte, er übersetzt seine Bücher selbst vom Englischen ins Deutsche...


    Wieso ist Blom denn übersetzt worden? Er ist doch Deutscher und arbeitet in Wien.

    Ich meinte den 'Taumelnden Kontinent'. Ich hatte das Buch seinerzeit auch mit dem Eindruck gekauft, der Autor sei ja Deutscher (oder deutschsprachig). Nach einigen Seiten war ich aber dann verwirrt, weil sich das Buch wie eine sehr schwache Übersetzung aus dem Englischen las. Recht holprig und unelegant, mit Anglizismen durchsetzt. Und dann sah ich im Impressum, dass die Originalausgabe tatsächlich auf Englisch erschienen war und der Autor das offenbar etwas oberflächlich und schlampig ins Deutsche übertragen hat. Das war für mich sehr ärgerlich.

    Florian Illies "1913". Nachdem ihr alle so geschwärmt habt von dem Buch. Passt auch gut zum kürzlich abgeschlossenen Blom, da tauchen einige Personen wieder auf.

    Wie verhält sich den Blom zu Illies? Das würde mich interessieren, denn Bloms Buch über die Beschleunigung fand ich recht unterhaltsam und nicht schlecht (wenn auch miserabel übersetzt), wobei ich Generation Golf von Herrn Illies seinerzeit sehr entbehrlich fand...

    Da hast Du recht, allerdings wird es sicher zu einem Flächenverlust im Buchhandel führen, denn in Städten, in denen derzeit beide Ketten präsent sind, wird es wahrscheinlich zu einer 'Marktbereinigung' kommen und Filialen geschlossen werden. Ich habe aber derzeit keinen Überblick, wo das der Fall sein könnte.

    Derzeit gibt es ja (mal wieder) eine kleine Keyserling-Welle (pun intended). Ausgelöst möglicherweise auch durch den Roman von Klaus Modick über Keyserlings Geheimnis. Bei Manesse erschien gerade eine umfangreiche Ausgabe seiner Erzählungen, die in der Zeit von Florian Illies sehr gepriesen (nicht frei verfügbar, daher hier ohne Link).


    Ich habe in den letzten Jahren immer wieder Romane und Erzählungen von Keyserling gelesen (Dumala, Fürstinnen, Schwüle Tage, Wellen, Beate und Mareile, Die Soldatenkersta fallen mir gerade ein...). Die 'Wellen' bleiben für mich dabei das herausragende Werk. Nachdem ich nun gerade erneut 'Beate und Mareile' gelesen habe, ist mir auch wieder deutlich geworden, warum Keyserling eben doch nicht an Theodor Fontane und Thomas Mann heranreicht (mit denen er ja häufig verglichen wird, besonders mit Fontane, da ihm das Etikett des 'baltischen Fontane' anhaftet). Der Roman hat gute Beschreibungen, schöne Sentenzen und auch ein paar starke Momente. Aber wirklich rund ist er nicht. Es gibt Sprünge, manche Szenen wirken etwas aneinandergereiht. Und obwohl es einige recht sarkastische Bemerkungen gibt, fehlt ihm der Humor. Thematisch bewegen wir uns zwar im Fontaneschen Gewässer (Adel, Liebe, Ehebruch und natürlich Duelle), aber anders als bei Fontane werden die Themen hier expliziter, vor allem im Hinblick auf die erotischen Sehnsüchte, angesprochen und stärker psychologisiert. Das erscheint zwar zunächst moderner, aber da es sich um eine Modernität in einer aus unserer Sicht nach wie vor archaischen (weil feudalen und durch eigene Regeln bestimmten Gesellschaft) handelt, schlägt das nicht so recht durch. Keyserlings Figuren kommen uns daher nicht unbedingt näher als die von Fontane, so scheint mir.


    Also: gut ist er. Sogar sehr gut. Aber wirklich erste Liga ist er dann doch nicht. Und deswegen wird wahrscheinlich auch von dieser Welle nicht so viel bleiben...

    Ich war heute auf einer Lesung von Nino Haratischwili.

    Ein sehr schöner Abend mit einer sehr sympathischen Autorin. Sehr natürlich, überhaupt nicht überkandidelt. Was sie über das Buch (Die Katze und der General) erzählte, machte ebenso Lust auf das Buch wie das, was sie daraus vorlas. Thema ist der Tschetschenienkonflikt. Spannend auch die Erzählungen der Autorin über ihre Arbeit an dem Buch, ihre Reisen und Recherchen im Land selbst.


    Gelesen habe ich das Buch noch nicht, da wir es erst Ende Februar in unserem Lesekreis besprechen - das wollte ich das dann frisch im Kopf haben. Jetzt freue ich mich aber umso mehr auf die Lektüre.

    Im neuen Buch soll es ja so eine Art 'Vorschau' auf die Gelbwestenproteste geben...


    Ich werde das sicher auch lesen, schon allein aus Neugier. Bin aber noch nicht sicher, wann ich dazu komme.

    Ich wollte gerade nach dem Buch fragen und schon hat klassikfreund das gemacht.


    Der ORF schreibt: Houellebecq schickt Frankreich in die Hölle

    Das hat mich schon mal sehr neugierig gemacht auf das Buch. Ich habe von dem Autor noch nichts gelesen. Nur gehört, dass seine Bücher sehr polarisieren.

    Ja, das kann man wohl so sagen. Und der Autor selbst noch mehr. Ich finde ihn ziemlich widerlich, aber darauf legt er es ja auch bewusst an. Sein Buch 'Unterwerfung' war wirklich interessant. Einige attestieren ihm ja nachgeradezu einen prophetischen Blick. Das ist sicher etwas übertrieben, aber er analysiert und überzeichnet manche gesellschaftliche Tendenzen schon ganz treffend auf eine Weise, dass man hellsichtiger wird.


    In der Süddeutschen gab es am Samstag bereits eine ziemlich verhaltene Rezension, die auch die Schwächen des Romans aufzeigt:


    https://www.sueddeutsche.de/ku…tonin-rezension-1.4274668

    Daraus:

    Zitat

    Um es mal in seiner eigenen Metaphorik zu sagen: Mitte der Neunzigerjahre wirkten diese Schimpfereien noch sehnig, straff und unverbraucht. Jetzt kommt einem der sehr lange Anfang dieses Romans vor wie ein welker, unglücklich gealterter Textsack, in den nach der gängigen Rezeptur natürlich auch noch Islamophobie, Schwulenhäme und sehr viel Alkohol und Psychopharmaka gestopft werden.


    Und am Schluss (Achtung: Spoiler!!):

    Zitat

    Labrouste ist sich am Ende sicher, dass ihm nur der Freitod bleibt, als Sturz aus dem Fenster seiner Hochhauswohnung. Diese Einsamkeitspassagen sind streckenweise erschütternd. Gleichzeitig denkt man, na ja, 200 Seiten lang alle nur als Schlampen beschimpfen und dann auf den letzten Metern Einsamkeit und Verlust beklagen, vielleicht besteht da ja ein Zusammenhang. Aber das wäre natürlich wieder nur typisch schwules Pariser Gutmenschengerede.

    Die Erzählungen von Gelleri habe ich beendet. Ich lese ja in der Regel nicht so gerne Erzählungen, sondern bevorzuge Romane. Bei Erzählungen gibt mir der Autor oft so wenig Zeit, in eine Handlung hineinzukommen und die Stimmung aufzunehmen. Und wenn ich richtig drin bin, ist die Sache auch schon wieder vorbei. Da fällt es mir dann oft schwer, dranzubleiben, weil der Spannungsbogen jedesmal wieder abreißt. Ich schlafe dann häufig nach zwei, drei Erzählungen beim Lesen ein. Bei Gelleri ist das völlig anders. Der Autor hat es geschafft, mich mit seinen rund dreißig kürzeren und kurzen Erzählungen regelrecht zu fesseln. Eine große Empfehlung!


    Jetzt lese ich den mittleren Band von Rachel Cusks Trilogie: In Transit, das mir schon wie der dritte Band (Kudos) ausgesprochen gut gefällt. Das Buch besteht ausschließlich aus Berichten und Erzählungen in indirekter Rede. Das gibt ihm eine besondere Atmosphäre.


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    Herzlich willkommen, Dike!


    Mit Gerhart Hauptmann triffst Du auch bei mir einen Nerv. Wir haben seinerzeit im Abitur den 'Ketzer von Soana' gelesen und analysiert. Das Buch habe ich vor einiger Zeit noch einmal gelesen und war von Hauptmann durchaus wieder angetan. Andere Prosastücke wie den Bahnwärter Thiel, Fasching oder Der Schuss im Park oder Der Apostel gefielen mir ebenso.


    An Dramen kenne ich den Biberpelz, Die Ratten, Vor Sonnenaufgang.

    Die Ratten habe ich erst im letzten Jahr nochmal im Theater gesehen und war sehr tief angetan. Die ganze Dramatik um Mutterschaft, um Kindestod und Kindesraub ist schon hochgradig herausfordernd, ich kann verstehen, dass Du Dich damit schwer tust. Zumal die Stücke nicht wirklich Lesedramen sind, sondern eine dramatische Umsetzung fordern. Es wird ja auch mit Dialekt gearbeitet. Das liest sich einfach schwer, finde ich.


    Um einen Zugang zu Hauptmann zu bekommen, kann ich auch den Roman 'Wiesenstein' von Hans Pleschinski sehr empfehlen. Der Titel bezieht sich auf Hauptmanns Villa im Riesengebirge, die sich übrigens zu besuchen lohnt, falls es Dich mal nach Schlesien verschlägt.

    Du hast "Joseph Kerkhovens dritte Existenz" auf der Liste, darf ich fragen, ob Du den "Maurizius" und den "Andergast" bereits gelesen hast?

    (Ich kenne den Maurizius und habe den Andergast hier noch liegen. Wenn Du den Kerkhoven bis in den Sommer schiebst, habe ich bis dahin vielleicht den Andergast geschafft und würde den Kerkhoven mitlesen.)

    Ja, Zefira, habe ich beide bereits gelesen und daher große Lust, den dritten Teil auch noch zu lesen. Ich kann gerne bis Sommer warten... :-)

    Über die Feiertage habe ich vier Bücher gelesen:


    Ali Smith: Winter (sehr schöner Roman aus dem Brexit-UK mit vielen aktuellen Bezügen, dazu aber psychologisch und gesellschaftlich sehr fein gemacht)
    Vladimir Sorokin: Maranaga (Fortsetzung des futuristischen Projektes, das bereits im "Schneesturm" und "Telluria" angefangen hat)
    Max Annas: Finsterwalde (dystopischer Thriller aus einem von Nazis regierten Deutschland des Jahres 2035)
    Emmanuel Carrère: Der Widersacher (ein sehr finsteres Buch über den wahren Fall eines Hochstaplers, der aus Furcht vor dem Auffliegen seiner Lügen seine gesamte Familie ermordet)


    Merke, dass die Bücher (abgesehen von Ali Smith) eher finster sind. Wahrscheinlich brauchte ich das als Gegengewicht zur Familie und Weihnachtsstimmung um mich herum. ;);)8)

    "Es geht uns gut" habe ich auch gelesen und fand es recht ordentlich. Besser noch gefiel mir das Buch mit dem Flusspferd... In diesen Büchern fand ich Geiger gut, aber im neuen Roman ist er überragend. Das ist ein enormer Qualitätssprung, eine ganz andere Liga. Was möglicherweise auch damit zu tun hat, dass er in den bisherigen Büchern Hauptfiguren wählte, die etwas passiv und antriebslos sind, wenig kantig sind und insgesamt etwas blass. In 'Unter der Drachenwand' werden solche Charaktere aber in einen zeithistorischen Kontext gestellt, der viel krasser und bedrohlicher ist. Eine gewisse Langeweile, die in "Es geht uns gut" nicht zu leugnen ist, kann daher im neuen Roman gar nicht aufkommen.

    Fünf deutsche Romane des 19. Jahrhunderts

    Goethe: Wilhelm Meisters Lehrjahre

    Novalis: Heinrich von Ofterdingen

    Keller: Der grüne Heinrich

    Stifter: Witiko oder Nachsommer

    Fontane: Quitt (einer der wenigen Fontane-Romane, die ich noch nicht kenne)


    Fünf deutsche Romane des 20. Jahrhunderts

    Hermann Kant: Der Aufenthalt

    Jakob Wassermann: Josef Kerkhovens dritte Existenz

    Horst Lange: Schwarze Weide

    Martin Walser: Ehen in Philippsburg

    Arnold Zweig: Der Streit um den Sergeanten Grischa

    Mein Lesejahr 2018 war etwas anders als die Jahre zuvor. Da ich nicht mehr in einer weiter entfernten Stadt arbeite, fiel bei mir sehr viel Fahrzeit mit dem Auto weg, weshalb ich fast keine Hörbücher mehr gehört habe. Das war in den Jahren zuvor ein recht bedeutender Anteil meiner 'Lektüren'. Insgesamt stehen bei mir 116 Titel auf der Liste, da waren aber auch eine Reihe recht kurzer Texte dabei.


    Meine Lesehöhepunkte waren in chronologischer Folge:


    Edouard Louis: Im Herzen der Gewalt
    Das Buch reflektiert eine Gewalt- und Vergewaltigungserfahrung eines jungen Mannes in Paris. Durch die besondere Brechung der Erzählung - Vermischung der eigenen Erinnerung mit dem Polizieprotokoll und der Wiedergabe der Erzählung durch die Schwester des Opfers entsteht ein besonders spannungsreicher und kunstvoller Text. Während Louis' erstes Buch sich in meiner Wahrnehmung noch ein wenig durch Larmoyanz und fehlende Selbstdistanz auszeichnete, hat dieser Text ein erstaunlich hohes Niveau erreicht. Sehr zu empfehlen!


    Arno Geiger: Unter der Drachenwand

    Dieser Roman aus dem letzten Kriegsjahr in der österreichischen Provinz ist ein Meisterwerk. Dem Autor gelingt eine sprachliche und atmosphärische Mimikry - die Texte lesen sich wie authentische Zeitzeugnisse. Geiger war früher schon ein sehr guter Autor, mit diesem Werk aber hat er sich selbst noch einmal weit übertroffen und vollends in die erste Garde der Gegenwartsliteratur geschrieben.


    Hans Pleschinski: Wiesenstein

    Dies ist ein furioser Roman über Gerhart Hauptmann und das Ende des 2. Weltkriegs in Schlesien. Pleschinski schildert gewohnt souverän die historischen Ereignisse, die äußerst bizarr sind: Während die Deutschen aus Schlesien vor der Roten Armee fliehen, fährt der greise Hauptmann mit seiner Entourage aus dem brennenden Dresden nach Schlesien zurück, wo er in seiner Villa Wiesenstein im Riesengebirge das Kriegsende erwarten will. Als literarische Berühmtheit erwartet er, von den Russen mit Respekt behandelt zu werden. Was auch eintrifft, jedoch muss die kleine Gesellschaft erleben, wie die Menschen um sie herum von der Roten Armee und den nachrückenden Polen zermalmt werden. Allein das lohnt die Lektüre, aber Pleschinski schafft noch mehr: Er lässt das Werk des Nobelpreisträgers noch einmal lebendig werden, das heute - abgesehen von den Dramen - kaum noch bekannt ist.


    Szczepan Twardoch: Der Boxer
    Dieses Buch ist ein Trip. Wenn man es zuschlägt, hat man das Gefühl auf Droge gewesen zu sein. Der Leser taucht ein in eine polnisch-jüdische Halbwelt von Kriminellen, Mafiosi und Gewalt im Warschau des Jahres 1939 - vor dem Einmarsch der Deutschen. Man folgt der Handlung durch Clubs, Spelunken, Box-Arenen und polnische Straflager bis nach Israel nach Kriegsende. Das ist alles spannend, verstörend, fesselnd und ungeheuer temporeich. Der zweite Band ist auf Polnisch bereits erschienen und wird hoffentlich bald im Rowohlt Verlag folgen.


    Margriet de Moor: Von Vögeln und Menschen
    Eine Frau wird für einen Mord verurteilt, den sie nicht begangen hat. Ihre Tochter emordet nach vielen Jahren die wahre Täterin.
    Um diese Konstellation herum gestaltet die Erzählerin die Geschichte von drei Frauen mit zahlreichen Verweisen und Querbezügen. Ein hochdichter und glasklarer Roman einer tollen Erzählerin.


    Monika Maron: Munin oder Chaos im Kopf
    Das Buch haben wir hier so ausführlich diskutiert, dass ich dazu nichts weiter schreibe.

    Georgij Iwanow: Zerfall des Atoms
    Ein Mann läuft durch Paris und sieht. Erinnerungen und Wahrnehmungen verschwimmen zu einem Fluß von Bildern. Darunter immer wieder Bilder einer toten Frau. Ein Text, der mich in seiner Intensität und sprachlichen Kraft an Rilkes Malte Laurids Brigge erinnert hat. Und das ist schon was...


    Lewis Crassic Gibbon, Das Lied vom Abendrot
    Eine wundervolle Entdeckung eines schottischen Klassikers, kraftvoll ins Deutsche übertragen von Esther Kinsky. Die Junge Heldin des Romans übernimmt die Bewirtschaftung einer Farm in Schottland, kämpft gegen Vorurteile, Bevormundung durch Verwandte, Gewalt und nicht zuletzt den Krieg. Klingt nach Land-Kitsch, ist aber alles andere als das. In Schottland ein Dauer-Klassiker, bei uns bisher noch nicht bekannt. Zum Glück jetzt aber verfügbar. Fortsetzung folgt.


    Reiner Kunze: Die Stunde mit dir selbst (Gedichte)

    Reiner Kunze gehört mit seinem Prosaband "Die wunderbaren Jahre" zu meinen Allzeit-Favoriten. Seine Gedichte hatte ich bisher nicht gelesen. Diese Texte von Kunze sind allerdings von einer Reife und Schönheit, dass das von nun an anders wird...


    Bisher mache ich es immer so, dass ich zusätzlich zu den Höhepunkten auch mein persönliches 'Buch des Jahres' küre. Allerdings kann ich mich in diesem Jahr nicht zwischen Geiger und Twardoch entscheiden...

    Daher gibt es meinen deutschen Roman des Jahres: Unter der Drachenwand von Arno Geiger.

    Und meinen internationalen Roman des Jahres: Der Boxer von Szczepan Twardoch.


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