Was lest ihr gerade?

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    Reise um den Tag in 80 Welten von Julio Cortázar.


    Eine Sammlung von kurzen Erzählungen, Gedankenskizzen und Essays in anarchischer Abfolge und zusätzlich aufgelockert durch Reproduktionen alter Stiche, Fotografien, Zeichnungen und Grafiken.


    Cortázars Erzählstil, seine Sprunghaftigkeit, sein Mutwillen, seine assoziative Phantasie haben eine ausgesprochene Affinität zum Jazz, auf den Cortázar auch in den Erzählungen immer wieder zurückkommt, neben vielen Bezügen auf eigene frühere Romane und Erzählungen: Cronopien und Famen spuken durch viele Texte, ein Rayuel-O-Mat wird vorgestellt, und immer wieder Charlie Parker, Lester Young, Julian und Nat Adderley, der Duke...


    Bei Suhrkamp hat man die etwas schmale Sammlung mit den Zyklus "Letzte Runde" in einem hochglänzenden Paperback im Schuber zusammmengepackt.


    Für eine Annäherung an Julio Cortázar sicher nicht geeignet, für Freunde dieses wunderbaren Autors aber eine Perle und eine herzliche Empfehlung.

    Einmal editiert, zuletzt von Gronauer ()

  • Bevor morgen die Fontane Leserunde zu Stine  

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    beginnt, habe ich nach Michael Kohlhaas von Kleist zu einem weiteren Text von ihm gegriffen: Das Erdbeben in Chili  

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    Ich muss sagen, Kleist gefällt mir immer besser.


    Katrin

  • Zur Abwechslung mal was leichtes: Donna Leon "Venezianisches Finale. Commissario Brunettis erster Fall".

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    "Es ist die Pflicht eines jeden, es auch auszusprechen, wenn er etwas als falsch erkennt." --- Stefan Heym (2001)

  • Jo. Ich habe mich auch einmal für etwas Unterhaltsames entschieden. Urs Widmer: Der Koch. Mein zweiter Widmer nach der anderen Seite des Mondes. Schaun mer mal wie sich die Handlung entwickelt...


    Gruß
    Meier

    "Es gibt andere Geschichten auf einem andern Blatt Papier, doch jede ist mit der ersten verwandt" * Keimzeit


  • Brockes: Der Bethlehemitische Kindermord.


    Von B. H. Brockes kannte ich bisher nur das "Irdische Vergnügen in Gott", das die Grundlage für einige Arien von G. F. Händel bildete, und in dem die Betrachtung von Pflanzen und des Treibens der Tiere dazu dienten, die Weisheit und Vielfalt der Schöpfung vor Augen zu führen (Physikotheologie), sowie seine Übertragung der "Seasons" von James Thomson.


    Die in dieser neuen Ausgabe vereinigten Werke kenne ich noch nicht. Während die Naturbetrachtungen einen heiter gestimmten Brockes zeigen, deuten Themen wie der "Bethlehemitische Kindermord" darauf hin, dass der Dichter auch düstere und schreckliche Themen aufgreift.
    Um diesen Thread mit der Vorstellung aktueller Lektüre nicht zu sehr zu unterbrechen: Möchtest Du später vielleicht einen gesonderten Thread zu B. H. Brockes eröffnen?

  • ist das Buch so gut wie die Amazon-"Rezensionen" suggerieren? Über einen kurzen Eindruck freut sich


    Ich bin noch ziemlich am Anfang. Also kann ich noch nicht allzuviel dazu sagen. Es liest sich locker, leicht. Aber die richtige Begeisterung ist noch nicht aufgekommen. Aber das kann ja noch kommen.

    "Es ist die Pflicht eines jeden, es auch auszusprechen, wenn er etwas als falsch erkennt." --- Stefan Heym (2001)

  • Ich bin noch ziemlich am Anfang. Also kann ich noch nicht allzuviel dazu sagen. Es liest sich locker, leicht. Aber die richtige Begeisterung ist noch nicht aufgekommen. Aber das kann ja noch kommen.


    Danke für die Anregung, werde mir das Buch vielleicht noch heute besorgen.


    Ich kann zum Thema Aufklärung noch folgendes Werk (und überhaupt den Autor) empfehlen:


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    Allerdings kommt hier Rousseau sehr schlecht weg und evtl. muß ich das hier geprägte Bild von ihm noch revidieren (oder auch nicht).


    Gruß
    Klaus


  • Blom habe ich schon gelesen. :winken:


    Ich auch, übrigens nach Deiner Empfehlung! :klatschen:



    Allerdings kommt hier Rousseau sehr schlecht weg und evtl. muß ich das hier geprägte Bild von ihm noch revidieren (oder auch nicht).


    Ja, er kommt schlecht weg. Ob verdient oder unverdient - je ne sais pas. Allerdings möchte ich H. Blom glauben - sehr gern sogar!


    Ich bin noch ziemlich am Anfang. Also kann ich noch nicht allzuviel dazu sagen. Es liest sich locker, leicht. Aber die richtige Begeisterung ist noch nicht aufgekommen. Aber das kann ja noch kommen.


    Ich hoffe, das Buch ist nicht der Versuch, im Kielwasser der "Bösen Philosophen" einen lauen Aufguss des Themas zugunsten des Felstgeldkontos zu liefern. Es wäre wirklich nett, wenn Du bei Gelegenheit ein Update Deiner Eindrücke liefern könntest.


    Schönes WE!


    Tom

  • Ich habe mich in der Buchhandlung dann heute doch anders entschieden, gegen die Aufklärung als historische Epoche (bzw. "europäisches Projekt") und für die Aufklärung unseres eigenen oft fehlerhaften Denkens:


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    Bin schon mit dem Lesen angefangen. Vielleicht später ein Bericht.


    Gruß
    Klaus

  • Ich hoffe, das Buch ist nicht der Versuch, im Kielwasser der "Bösen Philosophen" einen lauen Aufguss des Themas zugunsten des Felstgeldkontos zu liefern. Es wäre wirklich nett, wenn Du bei Gelegenheit ein Update Deiner Eindrücke liefern könntest.


    Bin jetzt bei 20% des Buches. Langsam habe ich mich richtig eingelesen. Und es gefällt mir mittlerweile recht gut. Es ist nicht mit Blom zu vergleichen. Geier hat einen recht eigenen Stil. Und er setzt viel eher an als Blom (auf den er dann an der richtigen Stelle aber auch verweist).
    (Und ich habe 5 neue Einträge auf meiner Amazon Warteliste. :breitgrins: )

    "Es ist die Pflicht eines jeden, es auch auszusprechen, wenn er etwas als falsch erkennt." --- Stefan Heym (2001)

  • Die in dieser neuen Ausgabe vereinigten Werke kenne ich noch nicht. Während die Naturbetrachtungen einen heiter gestimmten Brockes zeigen, deuten Themen wie der "Bethlehemitische Kindermord" darauf hin, dass der Dichter auch düstere und schreckliche Themen aufgreift.
    Um diesen Thread mit der Vorstellung aktueller Lektüre nicht zu sehr zu unterbrechen: Möchtest Du später vielleicht einen gesonderten Thread zu B. H. Brockes eröffnen?


    [url=http://www.klassikerforum.de/index.php/topic,4650.msg51362.html#msg51362]Erledigt. :breitgrins: [/url]

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus

  • Bin jetzt bei 20% des Buches. Langsam habe ich mich richtig eingelesen. Und es gefällt mir mittlerweile recht gut. Es ist nicht mit Blom zu vergleichen. Geier hat einen recht eigenen Stil. Und er setzt viel eher an als Blom (auf den er dann an der richtigen Stelle aber auch verweist).
    (Und ich habe 5 neue Einträge auf meiner Amazon Warteliste. :breitgrins: )


    Ich bin jetzt durch. Es hat sich wirklich gelohnt zu lesen. Man kann es als Ergänzung zu Blom betrachten. Geier spannt den Rahmen viel weiter. Fängt eher an und stellt Verbindungen bis in die Gegenwart her. Nur sein Stil ist nicht ganz so gut wie der von Blom. Das gibt einen Stern abzug. ;)

    "Es ist die Pflicht eines jeden, es auch auszusprechen, wenn er etwas als falsch erkennt." --- Stefan Heym (2001)