Was lest ihr gerade?

  • Hallo zusammen,


    Nach Roßhalde von Hermann Hesse lese ich nun von Fontane Irrungen, Wirrungen. Danach werde ich wahrscheinlich nach Der flüchtige Schimmer des Mondes (The Glimpses of the Moon) von Edith Wharton greifen.


    Gruß,
    Maria

    In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)

    Einmal editiert, zuletzt von JMaria ()

  • Hallo und guten Tag,


    Gelesen: Claudio Magris: Ein anderes Meer,
    ein kleines Büchlein in sehr schöner Sprache
    geschrieben. Hauptaktuer ist Enrico, der vor dem Leben
    flüchtet und seinen Freund Carlo, der sich
    mit dreiundzwanzig erschoß, verklärt, ihn zum
    guten Schluß einen Heiligen, Erleuchteten nennt.
    Hier herrscht das klassische Bildungsideal vor, soll heißen ich
    mußte so einige Stellen überlesen, da ich des Altgriechischen
    nicht mächtig bin.


    Werde jetzt mit dem Buch "Die Aspern-Schriften" von Henry James beginnen


    Gruß, Lauterbach

  • Werde jetzt mit dem Buch "Die Aspern-Schriften" von Henry James beginnen


    Gruß, Lauterbach


    Hallo Lauterbach,


    Nach Whartons "Der flüchtige Schimmer des Mondes" möchte ich ebenfalls die "Aspern-Schriften" lesen.


    Gruß,
    Maria

    In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)

  • Hallo zusammen,


    ich lese gerade:


    Herztier von Herta Müller und
    Die Aspern-Schriften von Henry James.


    Gruß,
    Maria

    In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)



  • Hallo Lauterbach,


    deine Eindrücke kann ich nur bestätigen, außerdem finde ich auch den psychologischen Aufbau der Geschichte interessant. Wie weit wird der nach den Schriften Suchende wohl gehen, fragt man sich unweigerlich während des Lesens.


    Herztier von Herta Müller muß ich immer wieder nach ein paar Seiten absetzen, weil die Sätze so stark auf mich wirken. Sehr intensiv empfinde ich die Kürze der Sätze, die darin enthaltenen Metaphern und die unterdrückten Aggressionen. Starke Bilder.



    Gruß,
    Maria

    In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)

  • Hallo,


    nochmals kurz zu Henry James:
    bei Jokers gibt es derzeit "Cathedrals and Castles" für 1 Euro, versandkostenfrei bis zum 30.04.10


    In diesem Reisebericht erzählt James elegant und mit humorvollem Charme von seinen Erlebnissen zwischen North Devon und Warwick. Er beschreibt Landschaft und Lebensart, Kathedralen und Schlösser, Universitäten und versteckte Ecken.


    Gruß,
    Maria

    In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)

  • Hallo,


    habe zur Erholung gelesen:


    a)

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    Sven Regener: Der kleine Bruder: Wieder sehr nett, weil ein Spiegelbild auch meiner Generation, allerdings fand ich meine Erinnerungen am besten im zweiten Band wieder: Neue Vahr Süd: Die Uni- und WG-Szene war eine ironische Brechung eigener Erlebnisse. Aber auch im "kleinen Bruder" kommt diese typische Sprache der Achtziger wieder sehr schön zum Tragen und auch das Berliner Flair, wie schon in "Herr Lehmann".


    b)

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    Jaume Cabré: Die Stimmen des Flusses


    Ein interessanter Zeitroman aus den Jahren des Francismus in Katalonien: Viele Zeitebenen werden miteinander verwoben und wirbeln manchmal in einem Satz durcheinander, einfach durch Verschiebung der Perspektive. Dennoch ist der Roman nicht anstrengend zu lesen, ein beigefügtes Personenverzeichnis als Lesezeichen erleichtert die anfängliche Orientierung. Die Hauptperson - Elisenda Vilabrú - hat die Eigenschaften einer griechischen Tragödienheldin, einer Medea. Schön ist an diesem Roman, dass er konsequent an jedem Happy End, ja sogar richtiger Auflösung vorbeigeht, Geschehen und Personen bleiben in erratischen Blöcken stehen. Das passt gut zu der rauen Landschaft der Pyrenäen, in denen die Haupthandlung spielt und spiegelt wohl auch wider, wie Politik und persönliches Schicksal unaufgelöst in der Erinnerung bleiben.


    finsbury

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)

  • Hallo,


    nachdem ich die " Aspern-Schriften" von Henry James, ein
    Lesegenuß ersten Ranges, zuEnde gelesen habe, habe
    ich gestern mit "Der Marques de Bolibar" von Leo Perutz
    begonnen.
    Das ist natürlich ein Sturz aus mehreren Metern, den
    es erstmal zu verkraften gilt.
    Werde mir auf jedenfall bald einen weiteren Henry James
    genehmigen


    Gruß, Lauterbach


  • Hallo Lauterbach,


    von Perutz kenne ich "Der Meister des Jüngsten Tages". War für mich ein neues Leseerlebnis, denn ich kenne kaum gruslige, phantastische Literatur. Hat mir aber recht gut gefallen. Trau mich aber nicht so recht tiefer in Perutz Werk einzutauchen.


    Schaurig und sehr geheimnisvoll fand ich "Die Drehung der Schraube" von Henry James. Könntest du anschließend als Vergleich hernehmen :-)


    Gruß,
    Maria

    In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)


  • Hallo Maria,
    "Das Durchdrehen der Schraube" von Henry James hatte ich schon bestellt und auch gestern erhalten, das wird
    wohl mein nächster von Henry James. Sicherlich wird ein Vergleich mit Perutz interessant.


    Von Perutz hatte ich schon, genauso wie du, "Der Meister des jüngsten Tages" gelesen, fand das Buch sehr fesselnd.
    Der "Marques de Bolibar", den ich zur Zeit in der Mangel habe, ist nicht schlecht geschrieben, aber auch nichts
    großartiges. Das Buch spielt während der napoleonischen Kriege in Spanien und geht wohl auch
    in Richtung phantastischer Literatur. Ich hatte das Buch einfach mal aus der Bibliothek mitgenommen, um etwas
    mehr von Perutz kennenzulernen. Wenn ich mich recht erinnere gab es hier im Forum zu einigen Werken von
    Perutz unterschiedliche Einschätzungen. "Nachts unter der steinernen Brücke" wurde positiv, "Wohin rollst du, Äpfelchen"
    wurde negativ bewertet. (So aus der Erinnerung)



    Gruß, Lauterbach

  • Hi, Anni Proulx "Schiffsmeldungen". Nach der Kurzgeschichte dieser Schriftstellerin entstand immerhin "Brokeback Mountain". War eben neugierig... Na ja, die Filmmacher waren wohl genial (dies absolut ehrlich!). Das Buch geht so... zigste Geschichte eines Versagers, der in der Wildnis ganz neu anfängt... Verlorene Seelen finden zueinander et ca. Nett, aber bisher ohne Überraschungen...


  • Hi, Anni Proulx "Schiffsmeldungen". Nach der Kurzgeschichte dieser Schriftstellerin entstand immerhin "Brokeback Mountain". War eben neugierig... Na ja, die Filmmacher waren wohl genial (dies absolut ehrlich!). Das Buch geht so... zigste Geschichte eines Versagers, der in der Wildnis ganz neu anfängt... Verlorene Seelen finden zueinander et ca. Nett, aber bisher ohne Überraschungen...



    Hallo jenny,
    der Roman ist doch eher unaufgeregt aber in der schlichten Lebensweise der Neufundländischen Bewohnern doch eine berührende Hilfsbereitschaft zu erkennen, dazu die passende karge Sprache. Gefiel mir sehr gut.


    Gruß,
    Maria

    In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)

  • Schullektüre: Theodor Fontane: Effi Briest

    Miguel de Cervantes Saavedra:&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &quot;Don Quixote von la Mancha&quot;&nbsp; <br />- Tieck Übersetzung -