Nachdem ich den Dostojewski im Leserausch beendet habe, habe ich mich Doderers "Ein Mord den jeder begeht" zugewandt.
Eine sehr schöne und ausufernde Sprache, so viel kann ich nach 20 Seiten sagen.
Gruß, Lauterbach
Nachdem ich den Dostojewski im Leserausch beendet habe, habe ich mich Doderers "Ein Mord den jeder begeht" zugewandt.
Eine sehr schöne und ausufernde Sprache, so viel kann ich nach 20 Seiten sagen.
Gruß, Lauterbach
Nachdem ich den Dostojewski im Leserausch beendet habe, habe ich mich Doderers "Ein Mord den jeder begeht" zugewandt.
Eine sehr schöne und ausufernde Sprache, so viel kann ich nach 20 Seiten sagen.
Ja. Und dabei ist es der vielleicht schwächste Roman Doderers ...
Ja. Und dabei ist es der vielleicht schwächste Roman Doderers ...
Na, da sind ja dann noch Steigerungen zu erwarten, wobei ich den Roman bisher nicht unbedingt als schwach empfinde.
Aber das ist auch mein erster Doderer.
Gruß, Lauterbach
Na, da sind ja dann noch Steigerungen zu erwarten, wobei ich den Roman bisher nicht unbedingt als schwach empfinde.
Aber das ist auch mein erster Doderer.
"Schwach" auch nur im Verhältnis zu anderen Werken von ihm. Mancher Autor wäre stolz und froh gewesen, er hätte den "Mord" hingekriegt, da gebe ich Dir Recht. :winken:
Na, da sind ja dann noch Steigerungen zu erwarten, wobei ich den Roman bisher nicht unbedingt als schwach empfinde.
Das ist er auch nicht. Er ist etwas arg konstruiert, aber das macht imho nichts.
ZitatAber das ist auch mein erster Doderer.
Helmut Qualtinger hat den "Mord" imho völlig zurecht als idealen Einstieg empfohlen 8-)
Von Zeruya Shalev "Für den Rest des Lebens". Shalev schreibt sehr eindringlich über drei Menschenschicksale, die nicht miteinander können, aber auch nicht voneinander lassen - das Band der Familie und ein See sind stärker. Ziemlich düster das Buch, aber es zieht einem dennoch in einen Sog hinein :smile:
Von Zeruya Shalev "Für den Rest des Lebens". Shalev schreibt sehr eindringlich über drei Menschenschicksale, die nicht miteinander können, aber auch nicht voneinander lassen - das Band der Familie und ein See sind stärker. Ziemlich düster das Buch, aber es zieht einem dennoch in einen Sog hinein :smile:
Überhaupt nicht angezogen hat mit Z. Shalevs "Liebesleben". Auf knapp 400 Seiten kann man miterleben, wie eine junge Frau einem älteren Mann verfällt und wenig ernsthaft versucht von ihm loszukommen. Ich habe das Buch als sehr platt empfunden und war enttäuscht.
Vorn auf dem Buch steht ein Kommentar von R.-Ranicki: "... gehört zu dem Besten, was ich in den letzten Jahren gelesen habe."
Nun ja ... :zwinker:
Gruß
Eni
Moin, Moin!
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Klemperer beendet. Lesezeittraum: 12.2.-20.3. Nun der Trollope, mit 866 Seiten auch nicht gerade dünn.
Moin,
die Tagebücher würden mich auch sehr interessieren, aber irgendwie machen mir solch dicke Bücher Angst. Zumal das Thema auch bedrückend ist. Bin unentschlossen...
Stecke gerade mitten in H. Hesses Narziss und Goldmund. Den Beginn im Kloster fand ich stellenweise etwas zäh, aber dann ist es immer besser geworden. Etwas übertrieben finde ich allerdings die vielen vielen Frauengeschichten. Goldmunds Wanderschaft lässt sich reduzieren auf Frauen, die er kriegen kann, was so ziemlich jede ist und ein paar wenige unerreichbare. Dennoch bin ich gespannt, wo die Geschichte enden wird.
Gruß
Eni
Das ist er auch nicht. Er ist etwas arg konstruiert, aber das macht imho nichts.
Helmut Qualtinger hat den "Mord" imho völlig zurecht als idealen Einstieg empfohlen 8-)
Habe den Doderer jetzt zu Ende gelesen, sicherlich zum Ende hin, wie du sagst, ziemlich konstruiert und ein wenig zu viel der Zufälle, aber nichts destotrotz eine ausgezeichnete Lektüre.
Jetzt lese ich von Francois Mauriac "Die Wege des Meeres".
Liest sich bisher leicht und locker und man hat sofort eine unverwechselbare Stimmung im Kopf, die mich ein wenig an Zola erinnert. Der Mann hat sogar den Nobelpreis bekommen, soweit wäre ich nicht gegangen, soweit ich das bisher, nach 100 Seiten, beurteilen kann.
Gruß, Lauterbach
Jetzt lese ich von Francois Mauriac "Die Wege des Meeres".
Liest sich bisher leicht und locker und man hat sofort eine unverwechselbare Stimmung im Kopf, die mich ein wenig an Zola erinnert. Der Mann hat sogar den Nobelpreis bekommen, soweit wäre ich nicht gegangen, soweit ich das bisher, nach 100 Seiten, beurteilen kann.
Vor sehr vielen Jahren las ich von diesem Autor "Fleisch und Blut" und "In diesen Kreisen". Aber so richtig sprang bei mir der Funke nicht über. Es ging wohl meist um Ideal und Wirklichkeit, die Begierden des Körpers und die moralische Reinheit. Angenehmer zu lesen war meiner Erinnerung nach der zweite Roman, der eine interessante Szenerie in dem französischen Weinhandel hat.
Lass gerne von dir hören, wenn du die Wege des Meeres durchhast.
finsbury
Vor sehr vielen Jahren las ich von diesem Autor "Fleisch und Blut" und "In diesen Kreisen". Aber so richtig sprang bei mir der Funke nicht über. Es ging wohl meist um Ideal und Wirklichkeit, die Begierden des Körpers und die moralische Reinheit. Angenehmer zu lesen war meiner Erinnerung nach der zweite Roman, der eine interessante Szenerie in dem französischen Weinhandel hat.
Lass gerne von dir hören, wenn du die Wege des Meeres durchhast.
finsbury
Werde ich machen.
Gruß, Lauterbach
Moin, Moin!
Buchwechsel:
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Ich lese gerade mein erstes Buch auf dem Kindle: "Schnauze Wessi: Pöbeleien aus einem besetzten Land" von Holger Witzel
Moin, Moin!
Ich lese gerade mein erstes Buch auf dem Kindle: "Schnauze Wessi: Pöbeleien aus einem besetzten Land" von Holger Witzel
Krachts "Imperium" ist nach Klemperers Tagebüchern mein zweites auf dem Kindle. Mir kommt das Lesen mit dem Gerät schon ganz normal vor.
Mir kommt das Lesen mit dem Gerät schon ganz normal vor.
Es hat gewisse Vorteile. Vor allem sammeln sich keine weiteren Bücher im Regal an.
Moin, Moin!
Es hat gewisse Vorteile. Vor allem sammeln sich keine weiteren Bücher im Regal an.
An diesem Punkte muß ich noch arbeiten.
Es hat gewisse Vorteile. Vor allem sammeln sich keine weiteren Bücher im Regal an.
Was ich ja nun als grosses ästhetisches Manko betrachte ... :breitgrins:
Was ich ja nun als grosses ästhetisches Manko betrachte ... :breitgrins:
Dieser oben genannte Vorteil ist ja in meinem Fall auch eher theoretischer Natur. :breitgrins:
Dieser oben genannte Vorteil ist ja in meinem Fall auch eher theoretischer Natur. :breitgrins:
Was ich schon lange fragen wollte: Haben französische Häuser einen Keller?
[hr]
Zum Thema: Wilhelm von Humboldt, Wooster&Jeeves, H. P. Lovecraft.