Beiträge von giesbert

    Tja, ich hatte mich ja auf Dramen kapriziert, um überhaupt wieder ins regelmäßige Lesen zu geraten. Das hat insofern funktioniert, als ich zwar nicht meine Liste weg-, aber dafür nach ein paar Dramen anderes gelesen habe :-). Für nächstes Jahr werd ich mir aber wohl vor allem die restlichen Proust-Bände notieren. Den Rest des Jahres werd ich wohl mit Raabe zubringen.

    Da sind Gedichte drin, die in ihrer Schlicht- und Dämlichkeit wirklich erstaunlich sind. Das hier zB:


    Blumengruß


    Der Strauß, den ich gepfücket,

    Grüße dich vieltausendmal!

    Ich habe mich oft gebücket,

    Ach, wohl eintausendmal,

    Und ihn ans Herz gedrücket

    Wie hundertausendmal!


    Es fehlt jede editorische Notiz, also z.B. wann er das geschrieben hat. – Ich hab das Bändchen aber wg. der Illustrationen von Hauck & Bauer gekauft und weil ich es eigentlich verschenken wollte. Hat sich dann aber nicht so ergeben, und jetzt steht’s bei mir im Regal :-).

    Das kann man Goethe natürlich nicht ankreiden,

    Doch, das könnte man durchaus. Wenn Goethe einfach nur für und mit der Zeit geschrieben hätte, wäre er auch mit ihr untergegangen (und es gäbe, außer historischen, keine Argumente mehr, ihn zu lesen). Der "Berlichingen" ist gut 200 Jahre später vielleicht nicht der beste Einstieg. Mich hat Goethe mit "Stella" gepackt. Und vor allem über die Lyrik.

    Ich habe mich damals bei Wunnigel prächtig amüsiert, was mir als Einstieg nicht gänzlich unangebracht erscheint.

    Ach, das hab ich ja völlig vergessen: Den "Wunnigel" hab ich dann auch noch mal gelesen, an die Erzählung hatte ich auch nur dunkle Erinnerungen. Typischer Raabe auf dem Weg zum Spätwerk. Oberflächlich gesehen eine groteske Humoreske oder humoristische Groteske mit Tiefgang. Da ereignet sich ja eine ziemliche Katastrophe und verhandelt wird eimal mehr die Frage, welche Auswirkungen die Entwicklung nach 70/71 hat.


    Wie auch immer: Wunnigel scheint mir als Einstieg in der Tat nicht ganz ungeeignet.


    (Irgendwie bin ich jetzt voll auf dem Raabe-Trip gelandet und möchte auf jeden Fall noch mal "Pfisters Mühle", "Unruhige Gäste", "Das Odfeld" und "Die Akten des Vogelsang" lesen – schlechte Karten für Proust ;-))

    Ich hab mal wieder nur wenig gelesen und bin noch bei Raabe: "Hastenbeck" (1899) und "Meister Autor" (1874). Letzteres ist gewissermaßen ein Werk des Übergangs, sehr komplex und eine Art Positionsbestimmung des Autors Raabe. "Hastenbeck" ist Raabes letzter vollendeter Roman und ein ziemliches Meisterwerk.


    Hastenbeck ist ein Dorf in Niedersachsen und heute ein Stadtteil vom Hameln. 1757 war es Schauplatz einer Schlacht im Siebenjährigen Krieg. Der Roman betreibt gewissermaßen Geschichtsschreibung von unten. Die Schlacht selbst wird erwähnt, aber es geht weniger um sie als um ihre Auswirkung. Erzählt wird aus der Perspektive der nunja "normalen Menschen", die unschuldig schuldig und als Spielbälle widersprüchlicher und verwirrender, aber tödlicher Machtinteressen in der blutigen Welt herumgeworfen werden.


    Der Erzähler rekurriert sehr oft auf konkrete historische Ereignisse, platziert seine Erzählung präzise in das historische Geschehen, referiert immer wieder aus den Quellen – und als Ergebnis erhält man kein wie auch immer geordnete oder gar sinnvoll verstehbares Ganzes, sondern ein chaotisches Durcheinander. Entsprechend sperrig gerät der Beginn, der mit historischen Ereignissen um sich wirft und jeden, der nicht sehr sattelfest in der Geschichte des Krieges ist, erstmal ziemlich verwirrt zurück lässt.


    Die zentrale Figur im Roman ist eine greise ehemaligen Marketenderin ("die Wackherhansche", früher die "Försterin vom Barwalde", die in einem alten Wehrturm am Dorfrand als Hexe verschrien lebt), für die der Siebenjährige Krieg nur einer unter vielen ist und durch deren kurzen Erinnerungen und Einwürfe die Welt als großes und blutiges Schlachtfeld erscheint, im dem Liebe und Glück extrem bedrohte Pflänzchen sind, die eigentlich keine Chance haben.


    Am Schluss heißt es da:


    Am 15. Februar war der Siebenjährige Krieg zu Ende gegangen, und wieder mal Frieden – das was man so nennt, in der Welt geworden. Wenigstens hatte für den Augenblick in Europa das ewige Krachen, Sturmglockenläuten, Trommeln, Trompeten und Querpfeifenquinkelieren aufgehört und riß man sich auf den Champs de bataille und in den Spitälern, nicht mehr einander das blutige Stroh unter den Köpfen weg, um sich selber bequemer zu betten.


    Es wird sehr reflektiert erzählt, es geht um "Geschichte vs. Geschichte", um historische Fakten vs. poetischer Erfindung, darum, dass das eine nicht ohne das andere zu haben ist. Zentrales Motive sind ein theologisches Buch von "Gottes Wunderwagen" und Geßners Idyllen von Daphnis und Chloe, die just zu Beginn des Krieges erschienen sind. Ein Exemplar der Idyllen wird als zerfleddertes, blutiges Büchlein mit einer Kugelspur von einem Veteran aus dem Blut des Schlachtfeldes aufgelesen, die Lektüre verändert sein Leben (bzw. das, was davon noch übrig ist). Dass Geßner "lügt", wird dabei mehrfach betont, und auch gleich wieder entschuldigt. Dabei erzählt der Roman nun seinerseits eine "Idylle" und seine Version von "Daphnis und Chloe".


    Die Wackerhansche bringt ein Liebespaar (sie als Säugling vom Pastor am Weggrand aufgelesene Waise, er zum Soldat gepresster Blumenmaler der Porzellanmanufaktur Fürstenberg, der als Deserteur und entflohener Kriegsgefangener gleich von zwei Parteien gejagt wird) ins neutrale Blankenburg in Sicherheit. Ganz am Schluss, als der Krieg aus, das Liebespaar verheiratet ist und Kinder hat und gewissermaßen die Idylle zu ihrem Recht kommt, wird noch erklärt, warum die Wackerhahnsche ihren Turm nicht verlassen hat und den drängenden Einladungen, ins warme Haus zu ziehen, nicht folgen konnte:


    Sie haben noch lange so ihr zugeredet, – Pastor Holtnicker und Pastor Emanuel Störenfreden aus Derenthal auch. Letzterer, was das Einander-einen-Gefallen-tun anbelangt, in wenn auch milderen, so doch ebenso bewegten Worten wie seine Frau Tante, die Pastorin von Boffzen. Es hat aber alles nichts gefruchtet: die Wackerhahnsche hat nicht aus ihrem Turm herab ganz zu den anderen Menschen zurückkommen und mit ihnen nach Menschenart leben wollen und – können.


    Den eigentlichen Grund hat sie, nicht lange vor ihrem Tode, im Jahre Siebzehnhundertachtundsechzig, dem auch von ihr angenommenen Kinde, unserem Bienchen aus dem Boffzener Pfarrgarten, der jungen Madame Wille gesagt:


    »Es ging nicht! es ging bei dem besten Willen nicht, mein Herz! Nicht die Welt, nicht ihr Jungen, nicht die Alten waren schuld daran – deine Kinder, deine kleinen armen Kinder sind's gewesen, Immeke! […] Ihr ginget an eurem Myrtenstab, ich mußte an dem in meiner Hand weiter, und der war zu scharf mit Eisen beschlagen und zu oft in Blutlachen niedergestoßen worden, als daß ich ihn hätte am Großmutterstuhl in der Kinderstube – in eurer Kinderstube absetzen können. Die Försterin aus dem Barwalde, die Hexe aus dem Landwehrturm, die nie ein Kind auf dem Arm getragen, nie eines gewaschen, getrocknet, gekämmt, gefüttert hatte, was für Großmuttergeschichten hätte die deinen Kindern zu erzählen gewußt, Immeke? Blut an den Schuhen, Blut hoch am Rock hinauf – wie hätte die Wackerhahnsche in einen Großmutterstuhl am Winterofen mit ihren Geschichten gepaßt? Vor deinen Kindern habe ich Angst gehabt; denn ich habe in ihre Augen gesehen, wenn sie zusammengefahren waren vor einem Wort, vor einem Fluch von der alten Frau, die sie nach eurer Liebe und Güte auch Großmutter nennen sollten, wie ihre richtige, die Frau Pastorin! Für eure Liebe und Güte habt Dank; doch mich müßt ihr lassen, wo ich bin. […]«


    Der ganze Roman ist ausgesprochen komplex.

    War mir doch so, als hätten wir zu Raabe einen eigenen Strang …


    Ich hab mal ein wenig in meinen Raabe-Bänden geblättert und bin da in einer Hastenbeck-Ausgabe auf eine Notiz gestoßen, die ich wohl vor gut 30 Jahren da reingekritzelt habe:


    One could compose a substantial and satisfactory textbook of narrative technique and point-of-view theory with no other resources than Raabe’s body of fiction.


    Wenn ich meiner Quellenangabe glauben darf, dann steht das in Jeffrey L. Sammons’ "Wilhelm Raabe. The fiction of the alternative comunity" (Princeton 1987) auf S. 174 ;-).


    Besagte "Hastenbeck"-Ausgabe ist übrigens seinerzeit bei Insel erschienen (außerhalb der 10bändigen TB-Ausgabe) (1981, it 563). Herausgeber ist Karl-Jürgen Ringel, der auch ein informatives Nachwort beigesteuert hat. Ein Abschnitt hat die schöne Überschrift:


    "Langeweile" als Anspruch und Barriere – oder von der Mühe, Raabe zu lesen


    Falls einem das Bändchen mal antiquarisch über den Weg laufen sollte: zugreifen, lohnt sich.


    (Ich lese übrigens eine derzeit eine andere Einzelausgabe: Aufbau, Berlin, Weimar 1985, hg. v. Peter Goldammer - in der hab ich nichts angestrichen, liest sich angenehmer, als wenn mir da dauernd ein früheres Ich dumm dazwischenquatscht ;-))

    Ja, die "Chronik" ist ein ganz erstaunlich gutes Buch für einen Erstling. Raabe kommt auch im Spätwerk gelegentlich darauf mit Anspielungen zurück.


    Die Neuauflage von Deutscher Mondschein hab ich mir natürlich schon notiert, ich zögere noch, weil ich "eigentlich" keine Bücher mehr kaufe :-).

    "Stopfkuchen" ist ein großartiger Roman, aber als Einstieg imho etwas sperrig :-). Andererseits - "leicht" macht es einem der späte Raabe eigentlich nie. Vielleicht am ehesten noch "Pfisters Mühle", das ist einer der ersten Romane über Umweltzerstörung durch die Industrialisierung. Oder "Im alten Eisen", ein für Raabe eher untypischer Großstadtroman. Oder "Fabian und Sebastian", ein etwas unbekannterer Roman von ihm (den ich jetzt gar nicht so einfach zusammenfassen könnte und es also lasse ;-)). "Unruhige Gäste" und natürlich "Die Akten des Vogelsang" (einer der tieftraurigsten Romane, die ich kenne).


    Blöderweise gibt es von Raabe derzeit im Buchhandel kaum etwas (diverse BoD-Ausgaben, aber zu denen würde ich nicht greifen). Bei MobileRead hat "brucewelch" sämtliche Werke in einer guten E-Book-Ausgabe veröffentlicht. Antiquarisch bekommt man vielleicht noch die 10-bändige Ausgabe, die vor gut 35 Jahren bei Insel erschienen ist und eine gute Auswahl aus dem gesamten Werk bietet (natürlich mit Schwerpunkt auf das Spätwerk).


    Gerade mal nachgeschaut: Reclam hat "Stopfkuchen" und "Pfisters Mühle". Immerhin ;-)


    Wovon ich dringend abrate ist der "Hungerpastor". Der hat starke Passagen, ist aber, so alles in allem, eher übel antisemitisch. (Davon hat sich Raabe dann glücklicherweise befreit.)

    Eckhard Henscheid: Trilogie des laufenden Schwachsinns.

    Stimmt, das hab ich ja auch noch auf dem Zettel – ich wollte mindestens "Geht in Ordnung" und "Maria Schnee" noch mal lesen. (Kürzlich bin ich da bei Twitter über ein (angebliches?) Schopenhauer-Zitat gestolpert, dass es doch schön wäre, wenn man mit den Büchern auch gleich die Zeit kaufen könnte, um sie zu lesen.)

    In der letzten Zeit bin ich ja von Proust auf Raabe umgeschwenkt, aktuell lese ich mit "Hastenbeck" seinen letzten vollendeten Roman, zuvor hab ich "Vom alten Protheus" und "Kloste Lugau" gelsesen.


    "Protheus" (1875) erzählt mit viel Ironie und Satire eine kitschige Liebesgeschichte nach allen Regeln der Kolportage und mit einer kräftigen Prise literarischer Romantik (die zentrale Figuren sind ein Einsiedler und zwei Gespenster). Wobei: "erzählen" kann man eigentlich gar nicht sagen, es wird letztlich gar nichts erzählt, sondern es werden Bausteine und Versatzstücke aneinander geklebt und so etwas wie Handlung simuliert. Dauernd mischt sich der Erzähler ein, reflektiert über seine Figuren und seine Geschichte. Die Erzählung ist das Schlussstück der "Krähenfelder Geschichten", in denen Raabe gewissermaßen sein gesamtes bisheriges Erzählen auf den Prüfstand legt, seine typischen Motive und Themen durchprobiert und eine sehr doppelbödige Erzählstrategie entwickelt. Das ist alles ziemlich vertrackt - und im Falle von "Protheus" auch ziemlich lustig (wobei der durchaus ernste Unterton über die "Angst in der Welt" und die ziemlich deutlichen Verweise auf Schopenhauer nicht übersehen werden sollten).


    "Kloster Lugau" (1893) ist dann ein spätes Werk, eines seiner letzten (es folgen nur noch die unglaublich guten "Aken des Vogelsang", besagtes "Hastenbeck" und das Fragment "Altershausen"). Was beim Protheus noch gewissermaßen im Experimentierstadium ist, ist hier voll entwickelt. Ein sehr souveräner Erzähler und eine sehr verzwickte Erzählweise, die über viele Umwege zum Ziel kommt. Das erste Kapitel ist bei der ersten Lektüre vermutlich völlig unverständlich (und es ist schon ziemlich mutig von Raabe, so zu beginnen). Da wird auf Zurückliegendes verwiesen, das noch gar nicht erzählt wurde (und auch nicht erzählt werden wird, das muss man sich zusammenreimen), es wimmelt von Zitaten, Symbolen und Anspielungen, die vorerst unverständlich sein müssen etc. Vordergründig wird eine recht banale Liebesgeschichte erzählt, die zwar ihren humoristische Reiz hat, aber den erheblichen erzählerischen Aufwand nun dann auch nicht unbedingt benötigt.


    Eine zweite Erzählschicht widmet sich der Entwicklung Deutschlands. Der Deutsch-Dänische Krieg von 1864 und der Deutsche Krieg von 1866 liegen in der Vergangenheit der Figuren, Handlungszeitraum des Romans ist Ende 1869 bis Oktober 1870 (also in die Anfangsmonate des Deutsch-Französischen Kriegs von 1870/1871). Die Daten werden anfangs mit eher leichter Hand eingestreut, im Verlauf wird die Handlung immer präziser datiert bis zum Tag der Mobilmachung, dem 16. Juli 1870. Der Roman bricht mitten im Krieg ab und lässt den Leser im Ungewissen über das weitere Schicksal der Figuren. Der Erzähler lässt aber kaum einen Zweifel daran, dass ihm die Entwicklung Deutschlands nach dem gewonnen Krieg von 70/71 überhaupt nicht zusagt. Der Bösewicht ist hier ein Dr. Scriewer, ein Schleimer und Opportunist vor dem Herrn, ein übler Karrierist, der über Leichen geht und der im Krieg groß rauskommt (natürlich von einer sicheren Position aus (man könnte da noch mal genauer nach Teufelsanspielungen schauen, mir ist so, als gäbe da ein, zwei Hinweise – aber da mag ich mich irren).


    In einer dritten Schicht reflektiert der Erzähler über sein Erzählen, arbeitet mit Zitaten und stellt diese Zitate auch wieder in Frage. So wimmelt es etwa von Hamlet-Zitaten, die aber alle nicht so recht passen und eine der Figuren sagt auch explizit, diese Klassikerzitate seien ein Mäntelchen, das sich die Leute gern umhängen und "für ihre menschlichen Stimmungen gern anderer Leute Bilder und Worte gebrauchen".


    Hinzu kommt ein dichtes Symbolgeflecht, etwa ein Atlas, der die Welt nach Mercator zeigt - die Mercator-Projektion zeigt die Welt nicht nur verzerrt, sondern Mercator heißt auch "Kaufmann". Aber dem Motiv müsste ich noch mal genauer nachgehen, es ist mir nur aufgefallen, wie oft das eingestreut wird.


    Jedenfalls: Ich habe den Raabe-Abstecher nicht bereut. Und an "Kloster Lugau" hatte ich praktisch keine Erinnerungen mehr.


    Nachtrag: Eines der zentralen Motive des Romans ist natürlich der Gegensatz "Stadt" - "Kloster" bzw. "Säkulum" - "Kloster", wobei "Säkulum" wiederum ein Signalwort bei Raabe ist, das in den verschiedensten Zusammenhängen auftaucht, auch in Roman-Titeln wie "Unruhige Gäste. Ein Roman aus dem Säkulum". Und dass das Kloster den Krieg nicht unbeschadet übersteht (und also Weltabgeschiedenheit nicht hilft) ist auch klar, gegen Ende müssen alle Nonnen das Kloster verlassen. Aber das führt jetzt alles wohl etwas zu weit ;-).

    Und bevor ich mit Bd. 3 beginne, lese ich mal was gánz anderes: Wilhelm Raabe, Vom alten Protheus.

    Ich hab dann gleich mit "Kloster Lugau" weitergemacht (an dieses vertrackte Stück hatte ich kaum noch Erinnerungen) und überlege jetzt, ob ich mich wieder Proust zuwende oder noch ein Weilchen bei Raabe bleibe. Es gibt da noch so ein paar Stücke, die ich mal wieder lesen sollte: Fabian & Sebastian, Hastenbeck, Odfeld, Lar, Gutmanns Reisen, Unruhige Gäste … Hm.

    An die Karl-May-Szene und ihre gelegentlich ins Abstruse kippende Versuche, Mays Romane als eine koheränte Erzählwelt zu lesen, musste ich da auch denken :-).


    Ein anderes Beispiel sind die verschiedenen Versuche, den Tag, an dem "Zettel's Traum" spielt, zu bestimmen. Das geht wohl auch nicht widerspruchsfrei.