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    "Hexensaat" von Margaret Atwood.
    Der Roman ist Teil des Hogarth-Shakespeare-Projekts, der Plot orientiert sich am Plot von Shakespeares "Sturm", natürlich in die Gegenwart und in ein anderes Milieu versetzt. Margaret Atwood hat sich das sehr geschickt ausgedacht. Das Buch ist spannend und humorvoll. Da sie sich in ihren Danksagungen ausdrücklich auf eine der Schicksalsanekdoten von Isak Dinesen (Tania Blixen) bezieht, werde ich das danach auch noch lesen.
    Zwei bis drei Tage bin ich also noch beschäftigt, dann freue ich mich darauf, den Kater Murr kennen zu lernen.

  • "Hexensaat" von Margaret Atwood.
    Der Roman ist Teil des Hogarth-Shakespeare-Projekts,


    [......]


    Zwei bis drei Tage bin ich also noch beschäftigt, dann freue ich mich darauf, den Kater Murr kennen zu lernen.

    "Hexensaat" habe ich 2017 gelesen und fand es sehr gut. Hast Du noch andere Bücher des Shakespeare Projektes gelesen?


    Auf Kater Murr freue ich mich auch.


    Viele Grüße

    schokotimmi

  • Bisher nicht, aber ich habe es vor. Vor allem die "Hamlet"-Version von Gillian Flynn und evtl. den Macbeth von Jo Nesbø. Kennst du noch andere?

    Ich hatte nachdem ich von Atwood so begeistert war "Die störrische Braut" in meinem Lesekreis vorgeschlagen, gelesen und vorgestellt. Das war aber leider eine übermäßig konstruierte wenig glaubhafte Geschichte um einen Wissenschaftler mit seiner Tochter und seinen ausländischen Kollegen mit einem "Hollywood-Mega-Happy-End", also dass kann ich nicht wirklich empfehlen.

    Aber ich habe gestern gesucht und gesehen dass die Reihe fortgesetzt wurde und neben Hamlet und Macbeth ist mir noch "Dunbar und seine Töchter" (King Lear) aufgefallen.


    Ich hatte die letzten beiden Male immer Shakespeare und das Buch gelesen, King Lear steht auch auf meiner Leseliste, aber im Moment reizt es mich nicht. Mal sehen was ich tue....

  • Ich habe das Buch fertig. Es ist sehr humorvoll und originell und hat einen sehr engen Bezug zu Shakespeares Stück. Gemessen an dem, was ich sonst von Margaret Atwood kenne, ist es allerdings ein Abstieg und erreicht bei weitem nicht die Tiefe von "Alias Grace" oder "Der blinde Mörder".

    Muss mal sehen, was ich aus dem Shakespeare-Projekt noch erraffen kann. Lear reizt mich nicht so sehr, da ich das Stück nicht kenne. Hamlet und Macbeth kenne ich dagegen recht gut.

  • Etwas Maritimes, und obendrein ein Sachbuch - mit literarischem Bezug.


    Melville's Moby-Dick greift für das äußere Gerüst der Erzählung bekanntlich auf die Geschichte des Walfängers "Essex" zurück, der im Pazifischen Ozean von einem Pottwal angegriffen und versenkt wurde. Den auszugsweisen Bericht eines Überlebenden findet man übrigens im Anhang zum Moby-Dick in der Zweitausendeins-Edition der Rathien-Übersetzung.


    "Im Herzen der See" von Nathaniel Philbrick rekonstruiert die Reise der "Essex" noch einmal, aber darum herum behandelt er die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Verhältnisse, die den Walfang im 19. Jahrhundert bedingten - und natürlich auch die Bedingungen des Walfangs selbst. Ein umfangreicher Anmerkungsteil verweist auf die Quellenlage, durchaus auch in kritischer Betrachtungsweise.

  • Ich habe gestern mit "Herbst" von Ali Smith, einer schottischen Literatin, angefangen und schon fast ausgelesen, irgendwie geht von diesem Buch eine Faszination aus, die ich noch nicht genau erfassen kann.


    Gruß, Lauterbach

    Das ist Teil eines Jahreszeiten-Zyklus, nicht wahr?
    Ich habe mir die Bücher eben bei der Onleihe angesehen (dort gibt es neben Herbst noch Frühling und Winter), die Titel sind wunderschön. Habe mir "Herbst" mal auf die Merkliste gelegt. Demnächst habe ich ja wieder mehr Zeit, da keine Leserunde mehr.

  • Das ist Teil eines Jahreszeiten-Zyklus, nicht wahr?
    Ich habe mir die Bücher eben bei der Onleihe angesehen (dort gibt es neben Herbst noch Frühling und Winter), die Titel sind wunderschön. Habe mir "Herbst" mal auf die Merkliste gelegt. Demnächst habe ich ja wieder mehr Zeit, da keine Leserunde mehr.

    Ja das ist es. Ich habs jetzt ausgelesen. Du darfst kein konventionell erzähltes Buch erwarten.


    Gruß, Lauterbach

  • Hallo Jaqui,

    das kann ich nicht beurteilen, da ich bisher nur Herbst gelesen habe, aber ich nehme es mal stark an. Irgendwie schwingt bei Herbst der Brexit und die damit einhergehende Spaltung der Gesellschaft in Großbritannien mit.


    Gruß, Lauterbach

  • Bei mir wären alle da. Ich muss mal sehen, was ich im März noch schaffe, im April habe ich wieder Leserunden.
    Derzeit bin ich übrigens in einer Leserunde mit "Babettes Gastmahl" von Tania Blixen. Das ist aber nur ein kurzer Text, eine Erzählung.

  • Ich habe gestern mit "Vati", von Monika Helfer, angefangen. Letztes Jahr habe ich "Die Bagage", den Vorläuferroman gelesen. In "Vati" porträtiert sie ihren Vater,

    der versehrt aus dem Krieg heimkehrte und ein Bibliomane war.


    Gruß, Lauterbach