Eure Neuzugänge - Was habt ihr zuletzt gekauft?

  • Hallo Firiath,

    ich muss gestehen,

    das ich von ihr noch nichts gelesen habe, aber ob der positiven Kritiken hier im Forum mir einiges an Büchern von ihr besorgt habe. Es gibt halt so viele gute Bücher, die noch gelesen werden wollen.

    Gruß, Lauterbach

  • Bei mir liegt noch immer "Schiffsmeldungen", im alten Jahrtausend mal angelesen und seitdem im Dauerschlaf. Kann sogar sein, dass ich noch ein zweites von Annie Proulx habe - meistens weiß ich genau, was ich habe und wo es steht, aber hierbei lässt mich mein Buchgedächtnis gerade im Stich.
    So oder so ist es eine Schande.

    Helfen würde nur ein energisches Buchkaufverbot und vor allem ein Zweitlektüreverbot, bis der Rückstau ein wenig aufgeholt ist.

  • Getreu der oben erwähnten Anhäufungsmentalität (wir sollen ja Vorräte anlegen!) habe ich mir ein Buch von Susanne Ayoub bestellt, eine Autorin, die ich im Krimiordner lobend erwähnt habe. Ich hatte noch im Gedächtnis, dass ihr "Engelsgift" ein herausragend gut geschriebener Krimi war, und mich bei der Gelegenheit umgesehen, ob es noch mehr von ihr gibt.

    Ihr Roman "Schattenbraut" kam heute an, sichtlich neu und ungelesen, für 3,79 Euro inklusive Versand.

    Wer könnte sich da zusammenreißen und aufhören mit der zweifelhaften Vorratswirtschaft?


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  • Die Antiquariate, Buchhandlungen und Co. dürfen wieder öffnen. Natürlich mit Auflagen, max. 2 Kunden gleichzeitig im Laden und nur mit Mundschutz. Medizinisch finde ich die Maßnahmen in Ordnung, ich hoffe nur, dass die kleinen Ladengeschäfte unter den Bedingungen genug Umsätze machen und uns auch zukünftig noch zur Verfügung stehen. Das "Einkaufserlebnis" ist dort schon etwas anderes als Amazon, aber das nur am Rande erwähnt.


    Im Antiquariat habe ich dann auch gleich wieder etwas gefunden.


    Ransmayr: Cox oder der Lauf der Zeit

    Lernet.-Holenia: Das Leben für Maria Isabella oder Die Standarte

    Haushofer: Die Wand

    Remarque: Der Himmel kennt keine Günstlinge

    Atwood: Der lange Traum

    Porter: Fahles Pferd und fahler Reiter

  • In den letzten 2 Wochen habe ich mir “Pale Rider - The Spanish Flu of 1918 and how it changed the world” von Laura Spinney (gibt es auch auf deutsch) und “Wolf Hall” von Hilary Mantel besorgt.


    Beides allerdings noch nicht angelesen.

  • Spiegel und Licht von Hilary Mantel, der dritte Band der Tudor-Trilogie um Thomas Cromwell.
    Historische Romane einer ganz anderen Dimension … .

    Freu mich schon aufs Lesen

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)

  • Ich habe vor Jahren "Wölfe" gelesen und fand es gut, wenn auch recht eigenwillig in der Darstellung des Cromwell. Damals guckte ich parallel die Tudor-Serie und las eine Henry VIII.-"Romanbiographie" von Margaret George, die angeblich sehr gut recherchiert ist. Das passte nicht immer so richtig zusammen, aber das soll keine Kritik an Hilary Mantels Buch sein.

  • Ich glaube auch nicht, dass es Mantel um die historische Wahrheit geht, sondern darum, wie Menschen mit Macht funktionieren und was das mit ihnen macht (Wortspiel unabsichtlich :schulterzuck:). Mir gefallen ihre historischen Romane, weil sie trotz ihrer Länge so schön lakonisch sind. Ich weiß nicht, wie ich es anders ausdrücken soll. Sie schwelgen nicht in Romantik, verbreiten sich nicht ewig über die damaligen Lebensverhältnisse, modernisieren ihr Personal nicht, sondern beruhen im Wesentlichen auf Dialogen und der Spannung, die das Ungesagte dorthinein bringt. Das klingt jetzt wenig lesefreundlich, aber ich habe alle bisherigen Bände und auch das tolle "Brüder" über die Französische Revolution verschlungen, weil Mantel gerade durch diese Lakonik Spannung aufbaut und man wirklich meint, bei den Gesprächen dabei zu sein.

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)

  • Ich fand in "Wölfe", wenn ich mich richtig erinnere, vor allem die Darstellung des Thomas More sehr interessant. Der kam nicht sehr gut weg. Aber wie gesagt, vielleicht habe ich es falsch behalten, es ist sehr lange her.

  • Unser örtlicher Bäcker hat ein Tauschregal. Ich habe darin eben ein Buch von Louis Bromfield gefunden, das in Indien spielt und "Der große Regen" heißt.

    Kurze Nachsuche hat ergeben, dass Bromfield 1896 in Ohio geboren wurde, ein Ehrendoktorat der Uni Columbia und den Pulitzerpreis (1926) erhielt und offenbar lange Zeit in Frankreich lebte. Nach Rückkehr nach Ohio gestorben 1956. Kennt ihn vielleicht jemand?

  • Oh ja, habe den Roman aus den Regalen meiner Eltern gezogen und in den 90ern gelesen. Er ist natürlich sehr kolonial geprägt, hat aber tolle Bilder und ein spannendes Geschehen zu bieten. Und ist eigentlich auch von der Tendenz her okay, wenn ich mich recht erinnere.

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)

  • Im neuen Jokers-Katalog ist eine Graphic-Novel-Fassung des Romans "Martin Eden" von Jack London, ein Buch, das ich sehr mag. Normal habe ich es nicht so mit GraphicNovels, aber diese habe ich mir bestellt (und gleich ein zweites Mal mit für meine Freundin, die mich auf den Roman gebracht hat). Es ist richtig schön, der Geist der Vorlage gut eingefangen. Bin froh über meinen Kauf.


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