Beiträge von DerFuchs

    Nachdem mir Menschen im Hotel von Vicky Baum ganz gut gefallen hat beim Lesen, habe ich beim letzten Besuch in einen Antiquariat mal geschaut, ob es noch mehr von dieser Autorin zu entdecken gibt. 2 weitere Werke waren direkt verfügbar und fanden den Weg in meine Bibliothek:


    - Vor Rehen wird gewarnt

    - Rendezvous in Paris

    Wenn du deine Arbeiten nicht selbst schreiben kannst, hast du an der Uni nichts verloren und hast ein späteren Abschluss auch nicht verdient. Du solltest dann lieber das Studium abbrechen und dich nach irgendeinen Berufsweg umschauen, der deinen Horizont nicht übersteigt. Eine Arbeit muss immer dein geistiges Eigentum sein. Wenn du keine Arbeit schreiben kannst und nicht das Potential hast ein Studium zu bestehen, breche es lieber ab. Sollte es "nur" Unsicherheit sein, weil du gerade erst anfängst mit dem Studium z.B.,dann wäre ein Ghostwriter ebenfalls der falsche Weg. Auf der Uni wird nur mit Wasser gekocht, man kann durch eine Hausarbeit nur durchfallen, wenn man erst 1-2 Tage vor Abgabe mit der Recherche anfängt und zu wenig Zeit einplant. Gehe einfach regelmäßig in die Vorlesungen, Seminare und Tutorien und besuche ggf. Schreibtrainings an der Uni und du hast alles an Handwerkzeug, was du brauchst. Vor Abgabe schaust du am besten ab und zu bei deinen Prof. vorbei um mit ihm zu besprechen, wie du vorgehst und holst dir dort in den Sprechstunden noch einige Tipps zum Feinschliff ab, dann dürftest du jede Hausarbeit problemlos bestehen.

    Hier dann nochmal meine Liste im richtigen Thread. 10 Werke aus 10 Ländern:


    Nathaniel Hawthorne - Der scharlachrote Buchstabe (USA)

    Ulla-Lena Lundberg - Eis (Finnland)

    Charlotte Bronte - Villete (England)

    Georg Herman - Kubinke (Deutschland)

    Honore de Balzac - Tante Lisbeth (Frankreich)

    Federigo Tozzi - Das Gehöft (Italien)

    Maria Nurowska - Briefe der Liebe (Polen)

    Laszlo Nemeth - Wie der Stein fällt (Ungarn)

    Danilo Kis - Familienzyklus (Serbien)

    Konstantin Waginow - Bambocciade (Russland)

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    Ich habe diese Ausgabe von Oblomow zu Hause stehen. Dieses Jahr habe ich "Eine alltägliche Geschichte" von Gontscharow gelesen und habe den Autor in sehr positiver Erinnerung. Oblomow wollte ich immer schon mal lesen, ob ich es zur Leserunde schaffe oder ganz im Sinne der Hauptfigur des Romans irgendwann später mal nachhole, entscheide ich dann im neuen Jahr spontan.

    2019 habe ich 2 von 5 geplanten Bücher gelesen, es kamen einfach zu viele andere Bücher dazwischen, aber das Jahr hat ja noch ein paar Wochen...


    Für 2020 nehme ich mit einer Liste 10 Werke aus 10 Ländern am Wettbewerb teil.


    Hier meine Auswahl


    Nathaniel Hawthorne - Der scharlachrote Buchstabe (USA)

    Ulla-Lena Lundberg - Eis (Finnland)

    Charlotte Bronte - Villete (England)

    Georg Herman - Kubinke (Deutschland)

    Honore de Balzac - Tante Lisbeth (Frankreich)

    Federigo Tozzi - Das Gehöft (Italien)

    Maria Nurowska - Briefe der Liebe (Polen)

    Laszlo Nemeth - Wie der Stein fällt (Ungarn)

    Danilo Kis - Familienzyklus (Serbien)

    Konstantin Waginow - Bambocciade (Russland)

    Der Buchverkauf einer kommunalen Bibliothek hat mal wieder zu einigen Neuzugängen geführt. Bei einem sehr fairen Preis von 50 Cent für eine Hardvocerausgabe im guten Zustand habe ich mir dann gleich alle 4 Bände der Romanreihe gekauft:


    Ella Ferrante Meine geniale Freundin

    Elle Ferrante Die Geschichte eines neues Namens

    Elle Ferrante Die Geschichte der getrennten Wege

    Ella Ferrante Die Geschichte des verlorenen Kindes

    Und dann hier schon mal ein Werk, das ich neulich gesehen habe und bei dem ich mir noch unsicher bin, ob es interessant für mich sein könnte.

    Kennt jemand dieses Werk und kann dazu eine Einschätzung geben:

    Alto Solo (Antoine Volodine)

    Ich möchte an dieser Stelle mal ein allgemeinen Sammelthread zur Orientierung/Einordnung eröffnen. Vielleicht kennt der ein oder andere von euch folgende Situation: Ihr seht irgendwo im Laden ein bestimmtes Buch. Zum Titel/Autor fehlt euch die Assoziation und ihr könnt euch nicht entschließen, ob es sich lohnt das Buch zu kaufen. Aber vielleicht kennt ja zufällig jemand hier im Forum genau das Buch, das ihr gesehen habt und kann mit einer Einschätzung weiterhelfen.

    In der Klavierspielerin habe ich gerade diesen Andeutung auf ein anderes literarisches Werk entdeckt, das meine Neugier weckt: "Doch Klemmer ist innerlich leer, wie er merkt. Er hat sich an dieser Frau völlig verausgabt, spricht Klemmer mit den Worten eines berühmten Romans. Er hat an der Frau getan, was er konnte Jetzt muß ich passen, sagt Klemmer". Hat jemand eine Idee, welcher "berühmter Roman" hier gemeint sein könnte?

    Ich lese gerade "Die Klavierspielerin" von E. Jelinek. Der Roman ist schon "etwas ausgefallen" bzw. schon sehr speziell, teilweise abgefahren. Vor allem überzeugt er von der Dynamik der Personenkonstellationen, die eine gewisse Spannung reinbringt. Die Protagonistin tickt schon sehr speziell, in der Szene, in der die Autorin beschreibt, wie Sie mit einen Rasiermesser "Schnittübungen" am eigenen Körper durchführt, kann es den Leser schon mal den Magen beim lesen umdrehen. Überraschenderweise ist mir auch noch eine Nebenszene irgendwie im Gedächtnis hängengeblieben, die für die Probleme in der Pflege, die derzeit diskutiert werden, eine unterschwellige und brandaktuelle Kritik mit einbringt. Es geht darum, dass der Vater der Protagonistin in einer Pflegeeinrichtung untergebracht ist. "Geistesversehrte sind raumgreifender als die Normalausführung, sie lassen sich nicht mit Ausreden abspeisen und benötigen zumindest so viel Auslauf wie ein mittelgroßer Schäferhund. Das Haus erklärt, wir sind immer voll belegt und könnten unsere Bettenzahl sogar aufstocken! Doch der einzelne Insasse, der allerdings meist liegen muß, weil er auf diese Weise weniger Schmutz macht und raumsparend verstaut ist, ist austauschbar. Leider kann man nicht plötzlich doppel für eine Person kassieren, sonst täte man es".

    Bei mir gibt es auch mal wieder einige Neuzugänge. Ich bin neulich bei einen Antiquariat und ein Sozialkaufhaus vorbeigekommen und konnte bei der Gelegenheit natürlich nicht einfach so vorbeigehen. Beim nur mal schauen, was es so neues gibt, macht man dann doch immer mal wieder Zufallsfunde und irgendetwas bleibt dann hängen. Während mein Geldbeutel den Verlust von insgesamt 9,50 Euro zu verkraften hat, freut sich mein Buchbestand über 5 Neuzugänge:


    1) Mariana Leky Was man von hier aus sehen kann

    2) Dörte Hansen Altes Land

    3) Francois Mauriac Natterngezücht

    4) Octave Mirbeau Tagebuch einer Kammerzofe

    5) Michail Saltykow-Schtschedrin Die Herren Golowljow

    Als ich neulich mir mal ein Überblick über meine Bücherregale verschafft habe, habe ich gesehen, dass aktuell kaum Werke aus Skandinavien darunter befinden. Deshalb wollte ich mir hier im Forum mal einige Inspirationen holen für mögliche Neuanschaffung. Welche Werke bzw. Autoren assoziert ihr mit skandinavischer Literatur?