Beiträge von Fuzuli

    Im Englischleistungskurs in der Oberstufe lasen wir “The Bluest Eye”, wenige Monate bevor sie den Literaturnobelpreis bekam.


    Meine Englischlehrer witzelte damals, daß wir uns nun endlich rühmen könnten, einen Nobelpreisträger zu kennen, bevor er/sie berühmt wurde.


    Eine besondere Frau, möge sie in Frieden ruhen.

    Geht mir wie finsbury. Wenn ich beruflich oder persönlich mehr als das übliche Maß Streß habe, lese ich kaum anspruchsvolle Literatur. Zumal ich oft finde, daß „anspruchsvoll“ oft auch „ernst“, wenn nicht gar „bedrückend“ bedeutet. Dann brauche ich etwas Heiteres und kann mit „Depriliteratur“ nicht viel anfangen.

    Die Herausforderung für mich besteht dann darin, etwas Heiteres zu finden, das nicht ins Seichte oder Alberne abrutscht.


    Ich wünsche Dir, Zefira, eine schnelle Genesung, laß den Kopf nicht hängen :trost:

    Ich habe keines der nominierten Bücher gelesen. Vom Thema her erscheint der Roman von Anke Stelling am „trivialsten“. Ich habe eine Sendung des Deutschlandradios gehört, wo (mit Ausnahme von Matthias Nawrat, der verhindert war) die Autoren ein Stück aus ihren Büchern vorlasen und etwas zu ihren Büchern erzählten.


    Feridun Zaimoglus Buchtext war ziemlich gekünstelt-gestelzt, aber ich war schon (negativ) überrascht, als ich ihn über sein Buch reden hörte und es genauso gekünstelt- gestelzt klang. Hinzufügen sollte ich, daß ein Artikel in def FAZ diesen Vorwurf ebenfalls gegen Zaimolugus Roman erhebt UND gegen Cusanits Roman „Babel“.


    Insofern hatte ich sowohl Stelling asl auch Zaimoglu für relativ abgeschlagen gehalten, aber so kann man sich eben irren.

    Hallo,


    könntest Du ein wenig was zu Matthias Nawrats „Der traurige Gast“ erzählen? Was hat Dir an dem Buch gefallen?


    „Babel“ habe ich mir auch vor ein paar Tage als eBuch besorgt. Ob ich den Nawrat kaufen soll, überlege ich noch - (auch) deshalb meine Frage.

    Vor 2 Tagen habe ich mit „Eine Geschichte von Liebe und Finsternis“ begonnen. Der Anlaß, das Buch jetzt zu lesen war der Tod von Amos Oz.

    Ich lese ganz gerne Biographien, auch wenn diese formal als Roman daherkommt.

    Von Geiger wollte ich vor Jahren „Es geht uns gut“ lesen, kam aber über die ersten 10 Seiten nicht hinaus, und zwar weder beim Buch noch be8m Hörbuch. Was an dem Buch so toll sein soll, blieb mir ein Rätsel.


    Daher habe ich lange gezögert, mir „Drachenwand“ zu kaufen - hoffentlich ist diese Buch wirklich besser.


    Der Twardoch ist auf meinem SUB 😊

    Im Prinzip können Hugendubel und ander Ketten schon machen, was sie wollen, allerdings gibt es Städte, wo es kaum kleinere, unabhängige Buchhandlungen gibt, die noch wirklich Literatur vermitteln.


    Ich lebe in Großbritannien und hier muß man schon suchen, bis man eine Buchhandlung findet, die nicht zu einer Kette gehört.


    Wer hier eine Filiale von Waterstone kennt, kennt sie alle, ob sie nun in London, Glasgow oder Manchester steht...😧

    Auch ich bin mit meiner „Leseausbeute“ in diesem Jahr unzufrieden. Auch ich habe viel zu viel Zeit verplempert; überhaupt war 2018 sowohl beruflich als auch privat ein schwieriges Jahr 😕


    Naja, hoffen darf ich wohl, daß das neue Jahr besser wird, hoffentlich auch in Hinblick auf mein Leseverhalten.


    Ein wirkliches „Lesehighlight“ fällt mir nicht ein, dafür aber eine Reihe angefangener, aber nicht abgeschlossener Bücher - eigentlich sehr ungewöhnlich für mich

    Ich habe nichts von Wilhelm Genazino gelesen, war aber auch betroffen, als ich von seinem Tod erfuhr.


    Welches seiner Bücher könnt Ihr empfehlen?


    Moin, Moin!


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    <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Innerhofer_%28Schriftsteller%29">Franz Innerhofer</a>: <a href="http://d-nb.info/931746310">Schöne Tage</a>. Gestern diesen Bauernroman von 1974 in einem Rutsch gelesen. Muß ich den von 2016 nicht lesen. :zwinker: (Reinhard Kaiser-Mühlecker: Fremde Seele, dunkler Wald)


    Hallo Dostoevskij,


    das Buch klingt interessant. Würdest Du ein wenig darüber erzählen? Warum hat es Dir gefallen?

    Ich lese gerade "Do Not Say We Have Nothing" von der kanadisch-chinesischen Schriftstellerin Madeleine Thien.


    Das Buch handelt von zwei Familien, die im China der 50er und 60er unter die Räder der Kulturrevolution geraten, da einige ihrer Mitglieder als Musiker am Shanhaier Musikkonservatorium "westlicher" ergo "konterrevolutionärer" Musik frönen.


    Wie sich das bis auf nachfolgende Generationen, die in Kanada leben auswirkt, ist das Thema des Romans.