Cervantes: Don Quijote

  • Hier lesen wir ab 1. März gemeinsam den berühmten Klassiker von Miguel de Cervantes Saavedra.
    Teilnehmer sind bisher:


    finsbury
    thopas
    Volker
    Zefira
    Update: Gontscharow


    Weitere Mitleser sind herzlich willkommen. :winken:

  • :klatschen:


    Ich habe eine Ausgabe von Artemis & Winkler von 1993 (Erstauflage 1956), Übersetzung von Ludwig Braunfels, mit Illustrationen, Anmerkungen und einem Nachwort von Fritz Martini.
    Wahrscheinlich werde ich im Lauf des Wochenendes schon ein, zwei Kapitel lesen, da ich meine derzeitige Lektüre wohl heute abschließen kann und nichts mehr dazwischenschieben möchte.

  • Ich werde nicht vorher dazu kommen anzufangen, weil ich heute mit dem sechsten Band des Powell-Romanzyklus beginne.


    Gontscharow , wie schön, dass du mitliest!

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)

  • Meine Ausgabe scheint mit der von Zefira identisch zu sein, obwohl sie nicht "direkt" von Winkler, sondern von dtv (1987, Lizenzausgabe von Winkler!) ist. Uebersetzung auch von Braunfels (m.E. sehr angenehmes Deutsch), Nachwort ebenfalls von Fritz Martini, Illustrationen von Grandville. Thomas Mann hatte bei seiner Meerfahrt die Uebersetzung von Tieck, die er sehr lobt. Es gibt eine neue Uebersetzung von einer Frau, die (die Uebersetzung) sehr geruehmt wird. Ich moechte am liebsten (wieder) Braunfesl lesen. Wenn Ihr noch Gelegenheit habt und das Buch nicht schon habt, kauft Euch noch die Meerfahrt mit Don Quijote von Thomas Mann ("Meine" Ausgabe: Fischer, 2002) "mit einer Uebersicht und Photographien saemtlicher Atlantikreisen Thomas Manns". ((Ein Exemplar scheint wiederhergestellt zu sein(?). Hatte ploetzlich aus Versehen zwei. Wollte nur eins loeschen).

    if all you have is a hammer, all you see looks like a nail.

  • ob ich als Schueler der Richtige bin, hier vor Beginn der Leserunde mit Don Quijote, etwas zu schreiben, sei dahingestellt. Aber es koennte ja sein, dass es Anderen, Erfahreneren ahnlich gegangen ist oder geht wie mir. Denen moechte ich Mut machen: Vor Jahren habe ich mir das Buch "auf Treu und Glauben" gekauft, weil es zur Weltliteratur gehoert und weil es von Leuten, die ich als Autoritaeten anerkannte, gepriesen wurde. Ich habe dann - ebenfalls auf Treu und Glauben - mehrere Anlaeufe genommen es zu lesen. Es war mir (damals) nicht moeglich. Erst als 80jaehriger habe ich beide Buecher vom ersten bis zum letzten Buchstaben (ge)lesen (koennen). Warum?: Wenn man das grossartige Buch mit Freude und Gewinn lesen will, muss man Ansprueche, die man heute an die Plausibilitaet stellt, "vergessen". Das ist nicht ganz einfach, weil das Buch nicht offensichtlich als science fiction oder Fantasy daherkommt, sondern alles wird ganz "wirklichkeitsnah" ge- und beschrieben. Da faellt es dann schwer, zu akzepieren dass ein gebildeter Mann der oberen Mittelschicht(?) so "bescheuert" ist, die Lebensweise damals beruehmter und beliebter Romanhelden nachzuahmen, deren Zeit laengst vergangen, bzw. nie gewesen ist. Dass er dazu eine alte unvollstaendige Ruestung durch ein selbstgebasteltes Pappvisier ergaenzt. Dass er seinen Nachbarn, einen Kleinbauern mit Frau und Kindern, mit hanebuechenen Versprechungen (mindestens Statthalter einer Insul zu werden) dazu bringt, als sein Schildknappe mit ihm auf Abenteuer auszuziehen. Wenn man dann liest, dass der als einfaeltig geschilderte Schildknappe Windmuehlen , die Don Quijote (unglaubwurdigerweise) fuer Riesen haelt und eine Kaschemme, die fuer D.Q. eine Ritterburg ist, als das sieht, was sie tatsaechlich sind, und trotzdem bei ihm bleibt, dann hat man als "moderner Mensch" Schwierigkeiten bei der Stange zu beiben. Jedenfalls ist es mir so gegangen. Wenn man es aber schafft, ueber diese (eigentlich haarstraeubenden) "Voraussetzungen" hinwegzusehen, hat man viel Freude an dem Buch, seinem nonsense und Tiefsinn.

    Einige haben offenbar die gleiche Ausgabe wie ich mit Illustrationen von Grandville. Es lohnt sich, den bei Wikipedia aufzusuchen.

    if all you have is a hammer, all you see looks like a nail.

    Einmal editiert, zuletzt von Volker ()

  • ob ich als Schueler der Richtige bin, hier vor Beginn der Leserunde mit Don Quijote, etwas zu schreiben, sei dahingestellt.

    Namen und Ränge sind Schall und Rauch, fast wie im richtigen Leben! Also Mut und frisch ans Werk.


    Ich habe die gebundene Winkler-Ausgabe (Dünndruck) in der Übertragung von L. Braunfels, mit den wirklich schönen Illustrationen von Grandville.

    Aber..., aber ich habe das Buch schon mehrmals angefangen, leider ist es mir auch mehrmals nicht gelungen, das Buch zu bewältigen. Irgendwann wurde es mir langweilig und ein wenig öde.


    Ich weiß, das ist in dieser Umgebung mindestens Blasphemie und vielleicht auch eine literarische Bastonade wert, aber ich werde mit diesem Buch wohl nie wirklich warm werden.


    Grüße,

    Peter

  • Siehste, Peter, fuer solche Luete wie Dich (und mich) habe ich den Text geschrieben. Falls Du nicht endgueltig die Nase voll hast, probier doch mal ZUERST das zweite Buch zu lesen. Das war fuer mich eine Art Beglaubigung dafuer, dass auch das erste Buch gut sein muesste (auch wenn Thomas Mann sagt, dem zweiten Buch fehle die Frische des ersten). Tatsaechlich ist es jetzt so, dass ich auch das erste Buch (ich habe ein wenig vorgearbeitet, weil ich ein langsamer Leser bin, damit ich in der Leserunde nicht hintendran haenge) richtig geniesse; es "wird besser" beim erneuten Lesen, aehnlich wie Prousts Recherche immer besser wird. Ein gutes Zeichen! Waere schoen wenn Du mitmachst und evtl. eine interessante Erfahrung fuer Dich. Die Unterhaltung mit anderen bringt viel.

    if all you have is a hammer, all you see looks like a nail.

  • Siehste, Peter, fuer solche Luete wie Dich (und mich) habe ich den Text geschrieben. Falls Du nicht endgueltig die Nase voll hast, probier doch mal ZUERST das zweite Buch zu lesen. Das war fuer mich eine Art Beglaubigung dafuer, dass auch das erste Buch gut sein muesste (auch wenn Thomas Mann sagt, dem zweiten Buch fehle die Frische des ersten). Tatsaechlich ist es jetzt so, dass ich auch das erste Buch (ich habe ein wenig vorgearbeitet, weil ich ein langsamer Leser bin, damit ich in der Leserunde nicht hintendran haenge) richtig geniesse; es "wird besser" beim erneuten Lesen, aehnlich wie Prousts Recherche immer besser wird. Ein gutes Zeichen! Waere schoen wenn Du mitmachst und evtl. eine interessante Erfahrung fuer Dich. Die Unterhaltung mit anderen bringt viel.

    Ich werde mich heute Abend in den zweiten Teil des traurigen Ritters noch einmal nachhaltig und intensiv "versenken", falls sich dann freudig ästhetische Gefühle einstellen und damit eine positive Lust am Stoff und Buch, dann werde, oder würde ich hier sehr gern mitmachen.


    Und Dank für deine verlockenden Aufmunterungen!

  • Also ich warne schon mal vor, dass ich mit dem ersten anfange.

    Habe heute abend schon ein wenig hineingespitzt und mich sehr amüsiert. Es ist nämlich so, dass ich oft in Spanien bin, leider gar kein Spanisch verstehe (ich kann Geschriebenes so halbwegs entziffern von meiner Kenntnis anderer romanischer Sprachen her, aber nix Gesprochenes verstehen): aber an Stränden, in Restaurants etc. freue ich mich jedes Mal als Mithörende über die Lust der Spanier am Monolog. Es ist erstaunlich, wie lange und trocken so ein Spanier daherreden kann und die anderen brav zuhören. In Deutschland hört man das weit seltener in dieser Form, da rufen immer alle: "Komm endlich zum Punkt!" Das Verrückte ist, dass mir meine Tochter (die Spanisch kann und Spanisch auf Lehramt studiert hat, sich also auch in der Literatur etwas auskennt) unlängst erklärte, diese ausufernde Art des Redens sei in Spanien üblich und entspringe aus der Erzähltradition; es gäbe also auch eine Entsprechung in der Literatur.

  • Ich habe auch mit dem ersten Buch angefangen. Während meines Studiums habe ich mal versucht, das Buch zu lesen (also das gesamte), habe aber nach ca. einem Drittel aufgegeben. D.h. ich habe das erste Buch nicht fertig gelesen. Es war mir einfach zu eintönig bzw. gleichförmig. Don Quijote stolpert in eine Situation, verhält sich unpassend bzw. komisch, wird verdroschen und muss dann wieder aufgepäppelt werden... Ich weiß, pikareske Romane sind so episodenhaft, aber vielleicht ist das nichts für mich.


    Mal sehen, wie es jetzt wird.

  • Das ist doch schonmal SEHR interessant. Unter dem Gesichtspunkt habe ich das noch gar nicht gesehen, konnte es auch nicht, da kein Spanienkenner. Jetzt ist mir manches klarer.Tatsaechlich haelt Don Quijote oft vor und nach den Abenteuern lange Reden, in denen er dem Sancho Pansa (der die Sachen oft viel klarer sieht) auseinandersetzt, wie er alles zu sehen und zu verstehen hat. Im weiteren Verlauf emanzipiert sich dann Sancho Pansa immer mehr und faengt seinerseits an, laengere Reden zu halten. Ueberhaupt die Figur des Sancho Pansa wird mit der Zeit immer interessanter. Das haben natuerlich auch andere laengst bemerkt und irgendwer hat ihm auch ein Buch gewidmet (Kafka?, Benjamin?).

    Schoen ist es, Zefira, dass Du sofort Spass an der Sache hast. Das war bei mir nicht der Fall. Es gab mal solche Buecher "das magische Auge" glaube ich. Da sah man irgendwelches bunte Gewurstel und wenn man das Buch in einem bestimmten Abstand hielt und in einer "bestimmten Art" guckte, sah man ueberraschende dreidimensionale Dinge, Tiere zumeist. Ein bisschen ist es so mit dem Don Quijote, man muss die Faehigkeit haben oder sich "irgndwie" zulegen, das Buch in einer bestimmten Art zu lesen.

    if all you have is a hammer, all you see looks like a nail.

  • Meine erste Begegnung mit Don Quijote fand in zartem Kindesalter statt in Gestalt einer stark gekürzten Ausgabe des Werks ad usum delphini (Schon recht fragwürdig, welche literarischen Werke der Weltliteratur zu Kinderbüchern avancieren bzw. degradiert werden ). Ich mochte weder die Illustrationen noch den Inhalt, der mir albern, derb und grausam erschien und den ich auch noch witzig oder lustig finden sollte. Das archetypische Heldenpaar jedoch, der lange Dünne und der kleine Dicke, die Verkörperungen von Wahn und Realität, von Kopf und Bauch etc., die man in so vielen Helden-, Meister- und Assistent- Paarungen wiederfindet, fand ich, glaube ich, schon damals genial. In reiferem Alter hab ich noch mal einen Versuch unternommen, bin aber über den Anfang des ersten Bandes, warum auch immer, nicht hinausgekommen. Auch der dicke Wälzer, den ich damals in Händen hielt, ist verschollen.

    Für die Leserunde habe ich mich für den Text, herausgegeben und neu übersetzt von Susanne Lange, entschieden. Ich konnte den Lobsprüchen nicht widerstehen. Soweit ich sehe, auch wirklich eine gute Wahl, denn es liest sich flott. Nur: Es handelt sich bei der dtv- Edition um die Gesamtausgabe in einem Band. Trotz Dünndruck ein Kilo schwer, ich habe nachgewogen! Da ich nur äußerst selten am Stehpult und noch seltener am Tisch sitzend lese, müsste ich das Kilo Buch ständig mit einer Hand stemmen. Ich hatte mir geschworen (und dann wieder vergessen), dass ich mir so etwas nicht mehr antun wollte. Und nun habe ich getan, womit ich bei ähnlichen backsteinschweren Exemplaren schon des öfteren gedanklich gespielt habe: Ich habe allen inneren Widerständen und Hemmungen zum Trotz mittels Rasierklinge den Band wieder in zwei Bände gespalten.

    Derart erleichtert habe ich den ersten Teil des ersten Bandes gelesen, nebst Widmung, Vorrede und der Sonette. Die Vorrede ist ein Feuerwerk an Ironie und Häme. Die Bescheidenheitstopoi „Ich kann nicht...“ und „ich weiß nicht...“ führen in Wahrheit die Bildungsprotzerei und Schwülstigkeit des damaligen Literaturgebarens vor. Literarisch gebildete Zeitgenossen müssen ihre Freude daran gehabt haben, leider entgeht dem heutigen Leser vieles, da wohl kaum jemandem die damals gängigen Werke, auf die angespielt wird, bekannt sein dürften.

    Das gilt auch für den Roman selber. Von Anfang an ist klar, dass es sich hier um eine Literatur-Satire und -Parodie handelt. Don Quijote spielt Szenen aus Ritterromanen des 16. Jahrhunderts nach. Im sechsten Kapitel - Don Quijote ist geschunden aber gar nicht reumütig heimgekehrt - misten Freunde seine Bibliothek aus. Da sie das übermäßige Lesen von Ritterromanen als verantwortlich für seinen Wahn ansehen, sollen diese im Feuer aufgehen.. Ausgerechnet ein Geistlicher und ein Barbier, offensichtlich selbst „Opfer“ der nostalgischen Ritterlektüre,werfen sich zu Zensoren auf. Zunächst noch „retten“ sie einige „ernstzunehmende“ Werke, während andere aus dem Fenster fliegen, schließlich lassen sie die gesamte Bibliothek verschwinden. Das Kapitel ist schon recht witzig, für zeitgenössische Leser umso mehr, denn wie den Anmerkungen zu entnehmen , palavern die beiden über damals allseits bekannte und beliebte Bücher.

    In diesem ersten Teil passiert schon sehr viel : Ritterschlag, Waffenwacht, Schwertleite... Selbst der Kampf gegen die Riesen sprich Windmühlenflügel findet schon statt (und nimmt nur eine halbe Seite ein). Der erste Teil (8.Kapitel) endet besser:bricht ab mit einem erzähltechnisch interessanten Cliffhanger...

    Davon später...

  • Der "erzähltechnisch interessante Cliffhanger" hat mich schallend auflachen lassen.

    Ich erinnere mich dunkel daran, dass ich als Schülerin mal in einem englischsprachigen Theaterstück war. Auf dem absoluten Höhepunkt, wo Leben und Tod auf Spitz und Knopf stand, erstarrten alle Mimen auf einen Schlag, ein Sprecher kam herein und kündigte an: "Before we go on, let's look to the problem."

    :D:D

    Mein Buch ist übrigens genauso schwer, aber ich lege es mir auf die Knie.

  • Meine Ausgabe ist die dtv-Dünndruck-Ausgabe von 1994 (ich nehme an, die gleiche, die Volker hat). Meine wiegt ca. 600 Gramm. Das geht gerade noch so, ist aber nicht leicht für die Handmuskulatur...

  • Meines wiegt 880 Gramm. Aber da es klein im Format ist, macht mir das nichts aus, ich stütze es mit beiden Händen hoch. Schwere Bücher nerven mich nur, wenn sie auch noch großformatig sind, so dass das Halten die Handmuskulatur anstrengt. Was ich als etwas mühsam empfinde, ist das ständige Blättern nach hinten zu den erklärenden Anmerkungen. Aber schenken will ich es mir auch nicht, weil ich fürchte, dass mir ein wichtiger Witz entgeht.

    Ich stecke im 9. Kapitel und habe mich zwischendurch gefragt, ob Don Q. eigentlich überhaupt nie isst oder trinkt. Sein Knappe hat ja die Verpflegung in seinem "Zwerchsack", aber unser Ritter selbst braucht angeblich nie was, sondern lebt von der Liebe und seinem ritterlichen Ruhm.

  • Das ist ja ganz herrlich mit der Fahrkarte. Jetzt gucke ich mir natuerlich den Don Quijote (auch) unter diesem erhellenden Gescihtspunkt an. Ich hatte ja schon geschrieben, dass ich ein wenig "vor"- gelesen habe und da bin ich gestern bei Kapitel 25 angekommen. Das ist ein schoenes Beispiel fuer diese langen Ausfuehrungen. Es ist zwar ein DIA-log, aber er zeigt die Freude an laengeren ununterbrochenen Ausfuehrungen. Uebrigens, obwohl das Kapitel ganz besonders verrueckt ist, waere es doch vielleicht ein guter Einstieg fuer Skeptiker wie Peter, weil es andererseits besonders "schoen" und typisch ist..... Interessant ist auch: Vor dem 25. Kapitel werden zwei (ganz unterschiedliche) Anekdoten erzaehlt, bei denen der Sprechende nicht unterbrochen werden darf, sonst sei die Geschichte augenblicklich zu Ende. Damit wird dann auch Ernst gemacht. Das lese ich natuerlich, seit Zefira die Neigung der Spanier zum Monologisieren beschrieben hat, ganz anders.

    if all you have is a hammer, all you see looks like a nail.

  • Das ist ja richtig schoen hier! Ja, das Verschwindenlassen der Bibliothek durch schnelles Zumaeuern ist wunderbar, ebenso wie der Ritterschlag durch einen Kneipenwirt. Stimmt, ich habe die Ausgabe, die Topas auch hat. Hat irgendjemand von Euch die Uebersetzung von Tieck, die Th. Mann auf seiner Meerfahrt dabei hatte? Uebrigens, Kafka hat kein Buch ueber Sancho Pansa geschrieben, wie ich behauptet hatte, sondern wohl nur einen ganz kurzen Text unter dem Titel "Die Wahrheit ueber Sancho Pansa", den man im Gutenbergprojekt nachlesen kann. Da ist SP dem DC "ueber"; da ist was dran.

    if all you have is a hammer, all you see looks like a nail.

  • Ich stecke im 9. Kapitel und habe mich zwischendurch gefragt, ob Don Q. eigentlich überhaupt nie isst oder trinkt. Sein Knappe hat ja die Verpflegung in seinem "Zwerchsack", aber unser Ritter selbst braucht angeblich nie was, sondern lebt von der Liebe und seinem ritterlichen Ruhm.

    Sancho Pansa bietet ihm irgendwann mal etwas zu Essen an (ich weiß nicht mehr genau, in welchem Kapitel) und Don Q. lehnt ab mit dem Hinweis, dass Ritter eher wenig essen. Schlafen tut er ja auch nicht...


    Ich bin noch nicht viel weiter gekommen. Man begibt sich gerade zur Beerdigung des Schäfers, der Marcela angeschmachtet hat.