Beiträge von Volker

    neulich hatte ich hier geschrieben, ich hätte im Klassikteil etwas über einen m.E. bemerkenswerten Proust-Comic (vornehm: Graphic Novel) geschrieben. Das stimmte nicht. Ich hatte vergessen, meinen Beitrag abzuschicken. Das habe ich soeben nachgeholt.

    Wenn ich mal meine, was entdeckt zu haben, dann ist das immer schon längst entdeckt. Neulich hatte ich hier mal einen längeren Sermon über eine vermeintliche Entdeckung niedergeschrieben, den ich aber vergessen hatte abzusenden, jedenfalls ist er nicht da. Inzwischen habe ich die zehnseitige Unterhaltung hier über Proust (nochmal) gelesen und festgestellt, dass etwa auf halbem Wege über "meine" Entdeckug berichtet wird, allerdings nur kurz. Ich denke aber es lohnen sich ein paar Worte: Ein Franzose, Stéphane Heuet, war beim ersten Versuch, die Recherche zu lesen gescheitert - wie ich. Einige Jahre später ein zweiter Verßuch:Offenbarung - wie bei mir. Überlegung: Warum konnte ich das einige Jahre zuvor nicht lesen? Gibt es eine Möglichkeit, den Zugang zu "erleichtern"? (Proust für Eilige war wohl nix, wie Sandhofer m.E. zutreffend ausgeführt hat. "contradictio in adjecto..."). ABER, KANN DANN EIN COMIC, VORNEHM, GRAPHIC NOVEL DAS SCHIER UNMÖGLICHE ERREICHEN? Zu meinem großen Bedauern: Ich fürchte, nein. Warum tut mir das leid?: Weil man dem Werk, denn es ist ein WERK, von Heuet anmerkt, dass den Autor eine große Liebe und Bewunderung mit Proust und der Recherche verbindet. Die einzelnen Bücher sind wahre Wunderwerke, aber ich glaube nicht, dass sie NOCH-NICHT-PROUSTLESERN den Einstieg erleichtern. ABER DIE MÜHE WAR M.E. NICHT "FÜR DIE KATZ": Für den, der die Recherche gelesen hat und sie liebt, wird der gut gemachte Comic zur Madeleine, die all die wunderbaren Leseerinnerungen wieder lebendig werden lässt: Golo aus de Laterna magica, der über Türrahmen und Vorhänge reitet, Tante Leonie, deren Tageshighĺight darin besteht, von Eulalia zu erfahren, ob Mme. Goupil vor dem Abendmahl in der Messe war, Francoise, die immer Spargel auftischen ließ, damit "die Carìtas von Giotto" Asthmaanfälle bekam, Monsieur Venteuil, gesellschaftlich geächtet wegen seiner lesbischen Tochter, der sich dennoch zum Richter über die Mesalliance Swanns hergibt. Das Seerosenblatt auf der Vivonne, das wie ein Perpetuum mobile hin und her von einem zum andern Ufer pendelt, die beiden Kirchtürme von Martinville, die sich je nach Wegverlauf voreinanderschieben und der kleine Marcel, der das meisterhaft zu Papier bringt und sich danach fühlt, als hätte er ein Ei gelegt und anfängt zu singen....Facit: Es lohnt sich für Proustlièbhaber, die schönen Bücher, die bei Knesebeck erschienen sind, zu kaufen?

    es passt nicht in den Strom, deshalb kurz. Lese immer noch vor dem Sturm. Großartig. Vielleicht hat @Newman recht und es ist noch beser als der Stechlin(???). Dazwischen "der Honigbus" von Meredith May (Fischer), Zufallslektüre, viel besser als ich befürchtet hatte. Was über Bienen drin steht, entspricht übrigens der Wahrheit. Ich kann das beurteilen😊. (Einer meiner Söhne ist Berufsimker in NZ). weshalb ich mich aber EIGENTLICH melde: Ich habe eine unglaubliche Entdeckung gemacht: Prousts Recherche als Comic. Darüber habe ich in der Klassikrubrik was geschrieben....

    Danke, @Newman!! Ich fürchtete schon, Du würdest stumm bleiben. Du beschreibst das ganz wunderbar. Wozu ich gerne noch etwas von DIR gelesen hätte, ist die MICH irritierende bis nervende Liebe zu schönen, menschengemachten Dingen: "ausschweifende" Beschreibungen von Tisch- und Weihnachtsdekorationen, Antiquitätenkäufen. Du bringst zwei Stichworte, Bildungsbürgertum und Dandytum, die wohl de Weg weisen. Für MICH wollte das aber nicht zu dem tiefen protestantischen Ernst passen. Der Selbstmord, für MICH nach der Lektüre der logische und konsequente Ausweg. Damals für "seine" Kreise ein großer Tabubruch, wie Du zutreffend schreibst. Wenn ich mich richtig erinnere (ich scheue mich davor nachzulesen!) wird das aber von ihm vorher nicht diskutiert oder thematisiert, sondern nur knapp in allerletzter "Sekunde" als feststehendes Faktum mitgeteilt. Ich hätte damals (etwa1983) etwas darum gegeben wenn ich mit meiner gebildeten und frommen Tante Johanna, von der ich das Buch geerbt habe, u.a. über diesen Punkt hätte sprechen können (Sie wurde an die 100 J. alt und haderte am Ende mit Gott: "so hol mich doch endlich, so hol mich doch...."). In den Zeitungsartikeln gfindet sich - seltsämerweise - zu dem Tabubruch nichts. Ich werde zu den Artikeln noch etwas schreiben, wenn ich nochmal greingeguckt habe.

    Ergänzung: Der damals vielgelesene Roman heißt "Der Vater". Er hatte danach eine Biografie über Luthers Frau, Katharina von Bora in Arbeit, die er nicht vollenden konnte.

    Wenn es Euch nicht langweilt, kann ich nach Newman noch aus den alten Zeitungsartikeln zitieren, die z.T. recht interessant sind.

    @Newman hat zweimal ganz leise angeklopft mit den Tagebüchern von Jochen Klepper. Ohne Reaktion. Er selbst hat aber auch nichts dazu gesagt, außer dass es harte Kost sei. Da erlaube ich mir einen Beitrag, in der Hoffnung auf sachkundigere Ergänzung durch @Newm unter dem FRISCHEN Eindruck der Lektüre. Die Tagebücher von 1932-1942, die unter dem bibñlischen Titel " Unter dem Schatten Deiner Flügel" 1956 in der Deutschen Verlagsanstalt erschienen sind, eingeleitet durch seinen Freund Reinhold Schneider. Ein ganz außerordentlich verstörendes Buch, die Axt, im Motto von finsbury. IIch habe es in den 80er Jahren gelesen. Hatte es von einer meiner alten Großtanten "geerbt". In keinem Buch habe ich so viel angestrichen und so viele Randkommentare geschrieben, so viele Zeitungsartikel eingelegt wie in diesem. Ein Tagebuch ist ja nicht auf ein Ende hin komponiert. Wenn man sich vorher nicht informiert, weiß man ja nicht, wie es "ausgeht". Der Schreiber weiß es selbst ja auch nicht. Hätte er sonst so in Ausmalung von festlichenTischdekorationen, Antiquitätenbeschreibungen usw. geschwelgt, wenn er schon 1932 GEWUSST hätte, dass er sich 1942 mit seiner jüdischen Frau und deren Tochter das Leben nehmen würde, weil seine Vorprache bei Eichmann nichts nützte? VIELLEICHT DOCH. Und das finde ich das Verstörende. Er sah das Unglück und die Barbarei heraufziehen, aber sein Gottvertrauen verlor er nicht, auch in dem eigentlich total trostlosen Ende nicht. Mir als Atheisten unbegreiflich. Er war ein prominenter Mann, hatte 1937 seinen größten Erfolg mit seiner Biografie des "Soldatenkönigs" (Vater Friedrichsll ((d. große)). Damals ein Bestseller, nicht nur bei Lesern der sog. Inneren Emigration, sondern auch in "vaterländischen" Kreisen. In den schrägen Spuren Luthers versuchte er sogar immer wieder der Obrigkeit" ihr "Recht" zu lassen, obwohl er von Anfang an das Unmenschliche, Unchristliche und die Hybris sah und mit unglaublich treffenden Worten, oft Bibelstellen, bezeichnete. An eine erinnere ich mich (vermutlich ziemlich wörtlich) "Turmbau zu Babel und Vertreibung der Juden, man erschrickt zu Tode..." Dem Turmbau zu Babel musste er weichen: Das Grundstück auf dem die Familie wohnte, fiel in die Planung der neuen Hauptstadt Germania. Er baute dann in Nikolassee an der Rehwiese. Mit der Vertreibung kam die Familie dann aber nicht davon, weil das Regime grausamer war, als das des Pharao. Auf dem dortigen Friedhof sind auch die Gräber. Im Gesangbuch meines 1980 konfirmierten Sohnes sind drei Kirchenlieder von Jochen Klepper.

    Hier mache ich erst mal einen Punkt. @Newman, jetzt bist Du dran

    das freut mich, Big Ben, und es zeigt mir, dass bei mir (leider offenbar) doch mehr mit dem Holzhammer gearbeitet werden muss. Ich fand die Sticheleien und Seitenhiebe im ersten Teil eher sanft; habe manche vielleicht gar nicht bemerkt(?!).

    zu Big Ben: Man MUSS es vielleicht nicht lesen. Die erste Hälfte war auch für mich,- wie für Zefira,- zeitweise eine Durststrecke. Es wird aber immer besser und wenn man dann danach ein Glas voll Segen liest rundet sich das Bild einer doch sehr eigenständigen, interessanten ironisch-sarkastischen, aber auch toleranten, liberalen Schriftstellerin. Ein Glas voll Segen fand ich lebendiger, farbiger. Das kann aber auch damit zusammenhängen, dass "Kindern" bunte Glasperlen besser gefallen als noh so raffiniert kombinierte Grautöne (Tee und die Geistlichkeit kommen auch hier nicht zu kurz, Giesbert!). Jetzt ist mir wieder Fontanes vor dem Sturm "in die Hände gefallen". Das ist denn doch wie Heimkehr.....Werde es, fürchte ich, wieder ganz lesen. Danach WIEDER Stechlin??

    Mit großem Interesse verfolge ich das hier. Leider bin ich nicht in der Lage, auf dem Niveau mitzudiskutieren ((zum kleineren Teil liegt das daran, dass ich das Buch (noch) nicht gelesen habe und die Mehrzahl der Rezensionen)). Was ich aber gerne mal loswerden würde, ist: Ich bin begeistert, wie zivilisiert die Diskussion hier in dem außerordentlich verminten Gelände abläuft. Das hat mir schon bei Munin gefallen.

    Nachtrag für Giesbert: Wenn Du nochmal in den Don Quichote einsteigen und Freude daran haben willst, dann lies zunächst mal die Fortsetzung. Die war für mich die "Beglaubigung" für die Genialität Cervantes. Danach liest man den ersten Teil anders. Die eingefügten Novellen hab ich beim zweiten Mal übersprungen. Ein sehr guter Einstieg für mich wäre Thomas Manns Meerfahrt mit Don Quichote gewesen, aber die habe ich erst danach in einer wunderbar illustrierten Ausgabe gelesen (Fotos der Schiffe, mit denen er den Antlantik überquert hat mit deren technischen Daten und kurzer Geschichte).

    Danke, Zefira und Giesbert,, für die Einblicke, die Ihr gebt. So ähnlich ging es mir vor Jahren mit der Strudlhofsteige auch. Ich merkte, dass es etwas sehr Gutes war, aber es wurde mir (zu) schwer. So war es auch bei Musil. Der Zauberberg, Giesbert, den ich erst mit etwa 40 Jahren gelesen habe, öffnete mir erst die Tür zum "richtigen" Lesen, vielleicht hat mich der dabei erhaltene Schwung dazu "befähigt", Joseph...zu lesen(?). Aber warum zweimal? Was ich ganz bewundernswert fand, war, dass Th. M. aus einer sehr kompakten Geschichte der Bibel einen "so dicken Wälzer" herausspinnen konnte, ohne dass ich damals an irgendeiner Stelle gelangweilt war. Ganz grandios fand ich, wie er die "Liebespein" der Frau Potiphars ins fast unerträgliche steigert, bis zum " schlafe mit mir". Ob ich es heute nochmal lesen könnte? Ich weiß es nicht. Es wäre mir vielleicht zuviel (deutlich merkbare) "Kunst" nach der (scheinbaren?) Selbstverständlichkeit, die ich an Fontane so liebe und die er bei den Buddenbrooks auch noch hatte.

    über Eure Leselisten und überhaupt über Eure Ernshaftigkeit bin ich voller Bewunderung. Das hat wohl auch dazu geführt, dass einige von Euch Germanistik studiert haben(?). Ihr seid alle Respektpersonen für mich, der ich erst mit etwa 40 Jahren angefangen habe, "richtig" zu lesen. Allerdings fast ausschließlich abends im Bett und auf der langen Zugfahrt von und zur Arbeit. Immer ganz unsystematisch. Allerdings hatte ich vor, und habe das auch gemacht, einige große Werke der Weltliteratur zu lesen, wie die Recherche von Proust (zwei bis dreimal), den Don Quichote dreimal, Tristram Shandy zweimal, Joseph und seine Brüder zweimal. Mit dem Ulisses und dem Mann ohne Eigenschaften bin ich nicht ganz klargekommen, obwohl ich in beiden Vieles gefunden habe, was mich "angesprochen" hat. Dann habe ich natürlich noch alles Mögliche gelesen; quer durch den Garten. Lange habe ich mich mit Schopenhauer beschäftigt und fast alles von ihm gelesen. Er wurde mein Guru. Wenn man selbt in einer schwierigen Phase ist, "zieht er einen nicht runter", wie einige offenbar vermuten, sondern man findet einen Verwandten, mit dem zusammen man durch Nebel und Unbill gehen kann. So ist es mir gegangen. IDas ganz Großartige an Schopenhauer ist, dass er sich kaum von irgendeiner Ideologie vereinnahmen lässt. Ich freue mich SEHR, Euch (wieder)gefunden zu haben, Es kann aber gut sein, dass ich mich nochmal ausklinke, hoffentlich nicht ohne Rückkehr.

    Nach den vortrefflichen Frauen habe ich jetzt auch ein Glas voll Segen von Barbara Pym gelesen, der Empfehlung von finsbury folgend, was ich auch in diesem Fall nicht bereut habe. (Der Titel geht auf eine Gedichtzeile zurück). Man begegnet ganz kurz Rocky wieder und die Zeit, in der die Ich-Erzählerin Wilmet, ihr Mann Rodney und Ihre Freundin im Krieg in Italien bei der Navy waren, scheint immer wieder mal als gute alte Jugendzeit auf. Auch das kirchliche Umfeld mit Pfarrern, Gottesdiensten und Gemeindeabenden und mausgrauen Frauen ist geblieben. Aber im Ganzen fand ich das Buch farbiger, "witziger" und kurzweiliger, vor allem in der zweiten Hälfte.

    Wilmets Mann ist Ministerialbeamter, die beiden leben in recht guten, gesicherten Verhältnissen im Hause der zunächst noch ledigen Schwiegermutter, die die "lebendigste" der drei ist. Als "Belohnung" bekommt sie am Schluss auch noch einen brauchbaren Mann und die jungen Leute müssen sich ein Haus suchen. Wilmet ist nicht direkt unzufrieden in der Ehe aber ihr ist doch etwas langweilig (ihrem Mann geht es ebenso, aber das erfährt sie, für sie überraschend, erst spät). Um es ein wenig prickelnder zu haben , peilt sie Piers, den gutaussehenden, gelegentlich charmanten, aber launischen, beruflich nicht sehr erfolgreichen (Fahnenkorrektor und VHS-Dozent) Bruder der Freundin an. Das Interesse wird offensichtlich und zur Freude Wilmets erwidert. Das ist eine LOGISCHE Schwachstelle der Handlung DRAMATURGISCH ABER UNVERZICHTBAR, denn es stellt sich heraus, dass Piers schwul ist. Wie das "langsam entwickelt wird" und wie das Verhältnis der beiden Männer und dann auch das von Wilmet zu den beiden dargestellt wird, ist, ja, das ist nicht zu hoch gegriffen, genial. Die einschlägigen Vokabeln fehlen gänzlich, alles läuft "normal" mit Respekt, Toleranz, ja Sympathie, ab. (Die beiden schönen Männer haben sich "gesucht" und gefunden). Auch in den Nebensträngen bekommt jeder sein Glas voll Segen: Mary, graue Maus und vortreffliche Frau im Kirchenumfeld mit Erbschaft bekommt den gutaussehenden jungen Pfarrer, der seinerseits eine Pfarrstelle bekommt. Bason (wohl auch schwul), der im Ministerium nicht zu halten war, weil er bei schönen Dingen die Hände nicht bei sich behalten konnte und den Jadebuddha einer Beamrin an sich nahm, später immer wieder mal das FabergéEi vom Pfarrer auslieh, wird Angestellter in einem Antiquitätengeschäft. Das späte Glück der Schwiegermutter wurde schon erwähnt. Wilmet merkt, dass auch sie es nicht schlecht getroffen hat. Es gibt viele sehr schöne Beobachtungen und ironische Anspielungen. Schön zu lesen!

    ob ich es fertigbringe, weiß ich noch nicht. Ich möchte hier einen Link zu einem Artikel in der FA Z setzen, der sich mit dem neuen Roman von Monika Maron, der Trennung vom S.- Fischer-Verlag und mit ihr selbst befasst: https://www.faz.net/aktuell/fe…onika-maron-16895836.html

    Na, dass scheint ja sogar geklappt zu haben(?)

    Ergänzung: Ich merke an mir, wie ich - wenn man die bisher üblichen Kategorien anwendet - immer mehr nach rechts drifte. Es ist eine schwirige Zeit, in der es schwer fällt, überzeugende, in sich stimmige Einsichten zu gewinnen.

    Stechlin und vor dem Sturm habe ich aus den von Euch genannten Gründen mehrmals gelesen. Ein Mal kurz hintereinander. Dabei hat sich mir eine ganz merkwürdige Parallelirät beim "Personal", ja, ich muss schon sagen "aufgedrängt": Der alte Dubslav und der alte Bernd, die Domina von Wutz und die hochgestochene Schwester von Bernd (Namen müsste ich nachgucken) Woldemar und der Sohn vom Bernd, es gibt auch parallele " Nebenrollen", die mir leider nicht mehr so gegenwärtig sind. Ich fand es verblüffend. Es gab sogar Handlungsparallelen, soweit man beim Stechlin von Handlung sprechen kann (die Armut an spektakulärer Handlung ist ja mit das Schönste beim Stechlin)

    Zefira, Du musst - glaub ich - ab und zu mal aus Deinem Korstt rausspringen und ein bisschen Sponti sein. Wenn der Doderer Dir hier von allen Seiten serviert wird und Du hast Lust drauf, solltest Du Deine Liste warten lassen. Die Umwege und Abschweifungen sind meist sowieso das Beste.

    Dann könnte ICH ja beruhigt sein, aber, sei unbesorgt, ich werde Dich nicht Mädel nennen, dafür hab ich viel zu viel Respekt vor Dir. Jetzt nochmal nachgehakt: Ist das Wort hiesig in Österreich noch in "normalem" Gebrauch?