Ein Klassikerforum-Wettbewerb für 2017 - Der Diskussionsthread


  • Die "Sach"buchliste ist hoch anspruchsvoll und umfangreich. Ich kenne keinen der erwähnten Titel aus eigener Lektüre. :sauer:


    Das ist sowohl Zufall als auch Absicht. Zufall, da sich mein Beuteschema kaum mit einem der anderen überlagert, und Absicht, da ich nicht die Rezension n+1 zu einem bestimmten Buch schreiben will.

    "Es ist die Pflicht eines jeden, es auch auszusprechen, wenn er etwas als falsch erkennt." --- Stefan Heym (2001)

  • Zitat

    Enea Silvio Piccolomini (der spätere Pius II.) „Europa“ (ein sehr früher Reisebericht


    BigBen
    welche Ausgabe benutzt du?

    In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)


  • Im großen Forum Literaturschock finden es einige übrigens richtig cool dass es hier jetzt auch einen Wettbewerb gibt. :breitgrins:


    Ich habe die Diskussion "drüben" gelesen, Jaqui. Schön, wenn künftig vielleicht noch jemand aus dem großen Forum mitmachen will. Aber ich finde es schade, dass das Klassikerforum anscheinend eine "abschreckende" Wirkung hat.


    Ich bin auch Laie und - was die ganze Theorie betrifft - weitgehend ahnungslos. Aber ich finde das nicht schlimm, wieso auch? Ich bin "nur" interessierter Leser und in manchen Diskussionen weiß ich nichts zu schreiben, weil mir das Wissen fehlt. Dann lese ich mit und lerne (hoffentlich) ein wenig daraus.


    Und was das Rezi-Schreiben betrifft: Da seid ihr im großen Forum wesentlich geübter!


    Vielleicht bekommt ja noch jemand Lust, hier mit einer kleinen Liste mitzumachen. Wäre toll! :winken:

  • Bisher bin ich noch nicht so recht weiter gekommen bei meiner Liste. Ich hoffe da auf die Weihnachtsfeiertage und ein bisschen Ruhe. Anna Karenina habe ich aber auch schon überlegt. Gibt es da eine Übersetzung, die zu empfehlenwäre? Kennt sich da jemand von euch aus?


  • Vielleicht bekommt ja noch jemand Lust, hier mit einer kleinen Liste mitzumachen. Wäre toll! :winken:


    Fände ich auch toll, aber ich glaube der eine oder andere will sich das erst mal ansehen und vielleicht bei kommenden Bewerben mitmachen.



    Anna Karenina habe ich aber auch schon überlegt. Gibt es da eine Übersetzung, die zu empfehlenwäre? Kennt sich da jemand von euch aus?


    Leider nicht. Ich habe mir das Buch im Internet runter geladen. Ob die Übersetzung gut oder schlecht ist kann ich nicht sagen.


  • 13. Jahrhundert: Nibelungenlied
    17. Jahrhundert: Grimmelshausen - Der Abenteuerliche Simplicissimus Teutsch


    Ich habe heute geschaut ob sich beide Werke auf meinem Reader befinden und beide kurz angelesen. Oh Mann, was hab ich mir dabei gedacht die anzumelden. :breitgrins:


    Ich glaub, ich brauch bei denen dringend Sekundärliteratur.

  • Den Grimmelshausen haben wir damals in der Schule gelesen. Aber nur das erste Buch. Ich war aber so begeistert, daß ich alles gelesen habe.

    "Es ist die Pflicht eines jeden, es auch auszusprechen, wenn er etwas als falsch erkennt." --- Stefan Heym (2001)

  • Ich habe die Diskussion "drüben" gelesen, Jaqui. Schön, wenn künftig vielleicht noch jemand aus dem großen Forum mitmachen will. Aber ich finde es schade, dass das Klassikerforum anscheinend eine "abschreckende" Wirkung hat.


    "Abschreckend" würde ich nicht sagen. In meinem Fall trifft es "einschüchternd" besser. Ich lese gerne Klassiker, aber ich kann nichts dazu schreiben. Trotzdem werde ich weiterhin gerne stille Mitleserin bei euch bleiben.


  • Ich lese gerne Klassiker, aber ich kann nichts dazu schreiben.


    Worin besteht der Unterschied, über einen Klassiker oder ein anderes Buch zu schreiben? Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch ... Ist da die Angst, was Falsches zu schreiben? Es gibt nichts Falsches. Professionelle Kritiker schreiben oft viel größeren Mist als wir Laien (und die bekommen es sogar noch bezahlt). Also weg mit der Angst und frisch und frei in die Tasten gehämmert. :winken:

    "Es ist die Pflicht eines jeden, es auch auszusprechen, wenn er etwas als falsch erkennt." --- Stefan Heym (2001)

  • Ich versteh das schon.


    Mir wurde in der schule beigebracht Klassiker sind schwer zu lesen und man darf diese Werke auch nicht kritisieren. Weil wenn wir nicht verstehen was der Autor uns sagen will dann sind wir schuld und nicht er.


    Heute weiß ich, dass das Blödsinn ist. Aber dennoch hab ich Respekt vor Klassikern und weiß auch oft nicht was ich schreiben soll.

  • "Abschreckend" würde ich nicht sagen. In meinem Fall trifft es "einschüchternd" besser. Ich lese gerne Klassiker, aber ich kann nichts dazu schreiben. Trotzdem werde ich weiterhin gerne stille Mitleserin bei euch bleiben.



    Ach was, das kriegst du schon hin. Ich halte mich auch meist kurz und wenn ich keine Lust habe mehr zu schreiben, sag ich einfach " es hat mir gut, sehr gut oder nicht gefallen".


    Ich bin sowieso lieber der Sammler von Informationen und tu sie kund :breitgrins:

    In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)

  • Ich habe heute geschaut ob sich beide Werke auf meinem Reader befinden und beide kurz angelesen. Oh Mann, was hab ich mir dabei gedacht die anzumelden. :breitgrins:


    Ich glaub, ich brauch bei denen dringend Sekundärliteratur.


    Zum Nibelungenlied kann ich dir etwas ganz Witziges, wenn auch Älteres empfehlen, allerdings keine echte Sekundärliteratur, aber trotzdem erhellend in Bezug auf die Rezeption dieses viel missbrauchten Klassikers:


    Joachim Fernau: Disteln für Hagen

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    Außerdem habe ich im Studium mit Gewinn das kleine Büchlein aus der Sammlung Metzler gelesen:


    Werner Hoffmann: Das Nibelungenlied

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    Beim Grimmelshausen kann ich dir nur bestätigen, was auch BigBen schon geschrieben hat: Der liest sich wie Mousse au chocolat. Da guckst du vor lauter Lesefreude kaum in die Anmerkungen, weil du weitergenießen willst.


    Was die Überlegungen zu unserem Wettbewerb im großen Forum angeht, finde ich es nach wie vor schade, dass es anscheinend so schwierig ist, Experten- und Laienbeiträge zum gegenseitigen Vorteil nebeneinander stehen zu lassen. Wir sind doch alle auf irgendwelchen Gebieten Experten und freuen uns trotzdem, dass auch andere Fliesen legen, Kuchen backen, fotografieren und sich darüber austauschen.

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)

  • "Abschreckend" würde ich nicht sagen. In meinem Fall trifft es "einschüchternd" besser. Ich lese gerne Klassiker, aber ich kann nichts dazu schreiben. Trotzdem werde ich weiterhin gerne stille Mitleserin bei euch bleiben.


    Ich kann mich den anderen "Anfeuerungen" nur anschließen, Doris. Klar kriegst Du das hin!


    Du kannst es Dir ja nochmal überlegen, bis 31.12. ist noch ein bisschen Zeit. :zwinker: :winken:


  • Was die Überlegungen zu unserem Wettbewerb im großen Forum angeht, finde ich es nach wie vor schade, dass es anscheinend so schwierig ist, Experten- und Laienbeiträge zum gegenseitigen Vorteil nebeneinander stehen zu lassen. Wir sind doch alle auf irgendwelchen Gebieten Experten und freuen uns trotzdem, dass auch andere Fliesen legen, Kuchen backen, fotografieren und sich darüber austauschen.


    Einen tollen Beitrag hast Du im großen Forum dazu geschrieben, finsbury. :klatschen:


    Bis ich die Diskussion dort gelesen habe, war mir gar nicht bewusst bzw. wäre ich gar nicht auf die Idee gekommen, dass es irgendwelche Vorbehalte gibt. Das ist wirklich schade.

  • Danke finsbury für die Bücheranregungen zum Nibelungenlied :winken:


    Wegen dem Vorbehalten dem Klassikerforum gegenüber kann ich einiges davon teilweise schon verstehen. Manche Beiträge sind wirklich fast schon wissenschaftlich geschrieben und selbst wenn ich Buch oder Autor kenne kann ich da manchmal nicht mit diskutieren weil das ganze weit über mein Wissen hinaus geht.


    Abhalten sollte sich davon natürlich trotzdem niemand lassen

  • Worin besteht der Unterschied, über einen Klassiker oder ein anderes Buch zu schreiben? Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch ... Ist da die Angst, was Falsches zu schreiben? Es gibt nichts Falsches. Professionelle Kritiker schreiben oft viel größeren Mist als wir Laien (und die bekommen es sogar noch bezahlt). Also weg mit der Angst und frisch und frei in die Tasten gehämmert. :winken:


    Ich habe einfach den Anspruch an mich selbst, etwas Sinnvolles über das Buch zu schreiben und mich dabei dem Ton im Forum anzupassen. Der Ton wäre nicht das Problem, auch nicht die Angst, etwas Falsches zu schreiben. Mir geht es um den Inhalt der Beiträge, und diesbezüglich ist der Großteil hier so, dass ich nicht das Gefühl habe, mithalten zu können. Was soll ich dann groß schreiben, wenn mir der Background fehlt, um mehr aus einem Buch zu ziehen als den Genuss beim Lesen?


    Übrigens habe ich vor einigen Jahren sogar schon einmal an einer Leserunde hier teilgenommen. So ganz eingeschüchtert bin ich also doch nicht :zwinker:.



    Ich kann mich den anderen "Anfeuerungen" nur anschließen, Doris. Klar kriegst Du das hin!


    Du kannst es Dir ja nochmal überlegen, bis 31.12. ist noch ein bisschen Zeit. :zwinker: :winken:


    Am bevorstehenden Wettbewerb werde ich nicht teilnehmen, aber ich warte ab, wie sich die Diskussionen bei euch entwickeln und es mir dann für 2018 neu überlegen. Dann gibt es bestimmt auch hier wieder einen Wettbewerb.