Neue Bücher, Buchtipps und Bücherlisten

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    Georg Bernardini hat den Michelin zum Thema Schokolade geschrieben: "Schokolade - Das Standardwerk".


    Apropo Happahappa... In einer <a href="http://www.deutschlandfunk.de/zeitschrift-lucky-peach-ein-bonbon-fuer-hirn-auge-und-magen.700.de.html?dram:article_id=348127">Vorstellung</a> des New Yorker Periodikums <a href="http://luckypeach.com/">Lucky Peach</a> gehört: "Mit Tipps für die kulinarische Vorbereitung auf den Weltuntergang und für Menüs danach". "food writing" sei im angelsächsischen Raum eine feste Instanz. In dem vierteljährlich erscheinenden Magazin finden sich auch schöngeistige Beiträge zum Thema Essen und Kulinarik.

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    Daniel Anselmes französischer <a href="http://www.deutschlandfunk.de/algerienkrieg-ein-buch-das-niemandem-gefiel.700.de.html?dram:article_id=349759">Antikriegsroman</a> <a href="https://wasliestdu.de/daniel-anselme/adieu-paris">"Adieu Paris"</a> von 1957 war vergessen. Nach der Entdeckung durch einen New Yorker Verleger gibt es nun eine Übersetzung ins Deutsche, die auch der Perlentaucher <a href="https://www.perlentaucher.de/buch/daniel-anselme/adieu-paris.html">kennt</a>.

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    Das 1983 veröffentlichte <a href="http://literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=14553">opus magnum</a> des belgischen Schriftstellers <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Claus">Hugo Claus</a> - "Der Kummer von Belgien" (in Deutschland zuerst 1986 unter dem Titel "Der Kummer von Flandern" - hat sich bisher in Deutschland noch nicht so herumgesprochen. Mit über 800 Seiten ist es 2008 <a href="https://www.klett-cotta.de/buch/Gegenwartsliteratur/Der_Kummer_von_Belgien/5648">bei Klett-Cotta</a> in neuer Übersetzung erschienen. Perlentaucher weist nur <a href="https://www.perlentaucher.de/buch/hugo-claus/der-kummer-von-belgien.html">eine einzige Besprechung</a> aus.


    "Der Roman entfaltet ein menschliches Bestiarium: schrullige Charaktere wie ein übelgelaunter Gärtner und eine geistesverwirrte Ordensschwester, vor allem aber die reichhaltige Verwandtschaft der Seynaeves und die Kleinstadt-Honoratiorenwirtschaft von Walle sorgen für ein facettenreiches Sittenbild der Epoche. Die menschlichen Verhältnisse basieren auf einem Universum der Lüge und der Heuchelei." - (<a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/arrangiert-mit-der-historie.950.de.html?dram:article_id=136297">Deutschlandfunk, 2008</a>)


    "Mit dem Roman "Der Kummer von Belgien" präsentiert Hugo Claus eine Mischung aus Familiensaga, Coming-of-Age-Geschichte, Schelmenstück und zeitgeschichtlichem Porträt." (<a href="http://www.dieterwunderlich.de/Claus_kummer_belgien.htm">Dieter Wunderlich</a>).


    Hier könnte der seltene Fall eintreten, daß ein gerade erst entdecktes Buch zur nächsten Lektüre wird und nicht jahrelang auf dem SUB herumgammelt.

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    Der Dramaturg und Schriftsteller <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stefan_Sch%C3%BCtz">Stefan Schütz</a> war mir gänzlich unbekannt. In einem Büchermarkt stieß ich auf sein <a href="https://www.perlentaucher.de/buch/stefan-schuetz/unser-leben.html">neues Buch</a> "Unser Leben", bei dem ich am besten den vom Verlag <a href="http://www.matthes-seitz-berlin.de/buch/unser-leben.html"> beigelegten Waschzettel</a> mitliefere, der neben der Vorstellung im BM dazu beitrug, daß das Buch sofort auf meiner TRL (to read list) landet:


    Zitat

    "Niemand lebt ewig. Glücklich ist, wer seine letzten Jahre mit einem geliebten Menschen teilen kann. Stefan Schütz berichtet kraftvoll, poetisch und nicht ohne Sinn für Komik von dieser letzten Zeit, die viele alleine zu verbringen gezwungen sind. Er erzählt aus dem Pflegeheim, das er täglich besucht, vom Greis und der Greisin, vom Alltag der Gebrechlichkeit und Demenz, er lässt uns Begleiter des letzten Stück Wegs sein, und schafft mit Unser Leben ein virtuoses und in seiner Relevanz tief berührendes Buch über das Alter und über die Verbundenheit: Ein Lobgesang von ungeheurer poetischer Wucht auf die Liebe, die über den Tod hinausgeht. Aber auch die Abrechnung mit der Gegenwart und der Welt, mit dem zärtlichen und zugleich desillusionierten Blick eines Abschiednehmenden. Ein aus der Zeit gefallenes Buch über unsere Zeit und eines seiner drängendsten und doch tabuisierten Themen."


    Ein anderer Aspekt ist Schütz', mit fast 800 Seiten voluminöses Prosadebüt <a href="https://www.amazon.de/Medusa-Stefan-Sch%C3%BCtz/dp/B007LDW46W/">Medusa</a> von 1986, für das er prompt den <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Alfred-D%C3%B6blin-Preis">Alfred-Döblin-Preis</a> erhielt, bei dem Friedrich Christian Delius die <a href="http://www.fcdelius.de/lobreden/lob_stefan_schuetz.html">Laudatio</a> hielt. 1985 einen Preis für einen 1986 erschienenen Roman? Den von Günter Grass gestifteten Preis verleiht man alle zwei Jahre für unveröffentlichte Manuskripte. Und viele Preisträger, darunter Gert Hofmann, Libuse Moníková, Reinhard Jirgl, Katja Lange-Müller, Norbert Gstrein, Michael Kumpfmüller, Sasa Stanisic, schätze ich.

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    In der Sparte Wälzer/Grundlagenwerk fand ich ein <a href="https://www.perlentaucher.de/buch/martin-caparros/der-hunger.html">Buch</a> über den Skandal des Hungers in unserer Welt (Untertitel: "Wie zum Teufel können wir weiterleben, obwohl wir wissen, dass diese Dinge geschehen?") von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Mart%C3%ADn_Caparr%C3%B3s">Martin Caparros</a>, das im geschätzten Litteraturblog bereits <a href="http://blog.litteratur.ch/WordPress/?p=7512">Anerkennung</a> gefunden hat. Das 844-Seiten-Werk erschien <a href="http://www.suhrkamp.de/buecher/der_hunger-martin_caparros_42512.html">bei Suhrkamp</a>.

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    Noch nie etwas vom <a href="http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/3479">Schriftsteller</a> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jakov_Lind">Jakov Lind</a> (<a href="http://jakovlind.com/">Homepage</a>) gehört. In seinen biografische Skizzen "Als die Bücher noch geholfen haben", die ich gestern begann, bekommt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Christian_Delius">Friedrich Christian Delius</a> das Manuskript von "Eine bessere Welt" vorbeigebracht und soll <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Klaus_Wagenbach">Klaus Wagenbach</a> innerhalb weniger Stunden sagen, was davon zu halten sei, also ob Daumen hoch oder runter. "Schon nach wenigen Sätzen festigte sich das Urteil: ein sperriges, verrücktes, schwer verständliches, schlecht verkäufliches Buch, als ein klares Ja." So erschien der Roman 1966 im noch jungen <a href="https://www.wagenbach.de/">Verlag Klaus Wagenbach</a>.

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    Monumental kommt "Erste Erde. Epos" von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Raoul_Schrott">Raoul Schrott</a> daher. 848 Seiten, in diesen Tage <a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/erste-erde/978-3-446-25282-0/">im Verlag Carl Hanser</a> erschienen. Da es meine Erstbegegnung mit dem Buch ist, von dem ich eben im <a href="http://www.srf.ch/sendungen/literaturclub">Literaturclub</a> hörte, wo es Schrott selbst kurz vorstellte, zunächst aus dem Waschzettel: "Raoul Schrotts Buch ist das Ergebnis einer intensiven Auseinandersetzung mit dem heutigen Wissen über die Welt: Vom Urknall über die Entstehung des Planeten bis hin zu uns unternimmt es den großen Versuch, unsere wissenschaftlichen Erkenntnisse literarisch umzusetzen und sie an einzelnen Lebensgeschichten anschaulich zu machen. In wechselnden poetischen Formen ergibt sich ein breites erzählerisches Panorama. In einem zweiten Teil fasst Raoul Schrott in Sachbuchform unseren heutigen Wissensstand zusammen. Dichtung und Wissenschaft verknüpfend, wagt er sich daran, ein modernes Gegenstück zu Alexander von Humboldts 'Kosmos' zu entwerfen."

  • Ich war einen Moment lang versucht ...


    Aber:


    [...] aus dem Waschzettel: "[...] Dichtung und Wissenschaft verknüpfend, wagt er sich daran, ein modernes Gegenstück zu Alexander von Humboldts 'Kosmos' zu entwerfen."


    Humboldts Kosmos war Wissenschaft. Pure Wissenschaft. Da verwechselt jemand Humboldts Kosmos mit dessen Ansichten zur Natur, wo tatsächlich ein Stück Dichtung eingeschlossen war. So was macht mich misstrauisch. Und hält mich von einem Kauf ab.

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus

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    Durch die Lektüre von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Friedrich_Christian_Delius">Friedrich Christian Delius'</a> biografische Skizzen <a href="https://www.amazon.de/Als-B%C3%BCcher-noch-geholfen-haben/dp/3871347353/">"Als die Bücher noch geholfen haben"</a> <a href="http://www.zeit.de/2006/40/L-Mickel">entdeckte</a> ich <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Mickel">Karl Mickels</a> einzigen Roman "Lachmunds Freunde. Erstes und Zweites Buch" (<a href="http://d-nb.info/910812292">DNB</a> / <a href="http://www.wallstein-verlag.de/9783892449997-karl-mickel-lachmunds-freunde.html">Wallstein</a>). Zwischen Mickel, dem MDV (Mitteldeutscher Verlag) und Rotbuch gab es ein Gezerre um die Veröffentlichung. Der Roman erschien erst nach der Wende und verhallte klanglos. Kommt auf die <a href="http://www.buecherlei.de/misc/leli/txt/chronologie.txt">Liste</a>; das bin ich meinem Bauchgefühl schuldig, aber sowas von.

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    Dank <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tim_Parks">Tim Parks</a> landete ein Buch auf meiner Beobachtungsliste, von dem ich bis heute nichts wußte, genausowenig wie von dessen Autorin, <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Christina_Stead">Christina Stead</a>. Ihr opus magnum <a href="http://d-nb.info/953549070">"Der Mann, der seine Kinder liebte"</a> wurde von Parks so enthusiastisch hervorgehoben, daß ich gar nicht anders konnte, als es zunächst mal im deutschen Wikipediaeintrag der Schriftstellerin nachzutragen (deutsch 1998 in der DVA erschienen). Und auch andere <a href="http://www.deutschlandfunk.de/der-mann-der-seine-kinder-liebte.700.de.html?dram:article_id=81353">sparen nicht</a> <a href="http://www.zeit.de/1998/50/199850.schlachthaus_fam.xml">mit Lob</a>. Die Leipziger Stadtbibliothek hat es vorrätig, und es ist ausleinbar. Wissta Bescheid.

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    Drei Bücher und/oder Selbstauskünfte über das Schreiben, also im weiteren Sinn Bibliomanika, wurden im DLF von Stefan Mesch <a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/poetik-texte-murakami-und-co-ueber-die-schulter-schauen.1270.de.html?dram:article_id=369733">vorgestellt</a>, wobei Murakami am besten wegkam, ja geradezu gelobt worden ist:


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    "Von Beruf Schriftsteller" von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Haruki_Murakami">Haruki Murakami</a>.


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    "Das Amerika der Seele. Essays 1996-2013" von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karl_Ove_Knausg%C3%A5rd">Karl Ove Knausgard</a>.


    <a href="http://www.europaeditions.com/book/9781609452926/frantumaglia">"Frantumaglia. A Writer's Journey"</a> von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Elena_Ferrante">Elena Ferrante</a>.

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    Da ich sehr gerne Wälzer und Grundlagenwerke wenigstens sichte und für ein ominöses Wer-weiß-wann-man-das-noch-gebrauchen-Kann auf die innere und virtuelle Pinnwand tackere, hier ein nagelneues 944-Seiten-Buch, das den geschichtlichen Eurozentrismus relativiert: <a href="https://www.perlentaucher.de/buch/peter-frankopan/licht-aus-dem-osten.html">Licht aus dem Osten. Eine neue Geschichte der Welt</a> von <a href="http://www.peterfrankopan.com/">Peter Frankopan</a>.

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    In den vergangenen Monaten entstanden bei mir Fragen hinsichtlich bestimmter Buchveröffentlichungen, ob es dazu Pendants gibt, ob und welche Werkausgaben existieren u.a.m. Deshalb und weil solche "Probleme" auch in Zukunft absehbar sind, bündele ich Ergebnisse in der Rubrik <a href="http://www.buecherlei.de/ak/edition.htm"></a>, die zurzeit fünf Einträge beinhaltet:


    <a href="http://www.buecherlei.de/ak/edition.htm#dietrich">Deutschsprachige Erzähler</a> (Sammlung Dietrich)
    <a href="http://www.buecherlei.de/ak/edition.htm#hasek">Jaroslav Hasek</a>
    <a href="http://www.buecherlei.de/ak/edition.htm#maugham">William Somerset Maugham</a>
    <a href="http://www.buecherlei.de/ak/edition.htm#powell">Anthony Powell</a>
    <a href="http://www.buecherlei.de/ak/edition.htm#cechov">Anton Cechov</a>

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    In einer <a href="http://litteratur.ch/SMF/index.php?topic=1040.msg9828#msg9828">Anmerkung im Litteraturforum</a> ergänzte ich die Tatsache, daß <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Karel_%C4%8Capek">Karel Capek</a> durch sein Drama <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/R.U.R.">R.U.R.</a> den Begriff Roboter in die Literatur einführte. Er übernahm den Begriff von seinem Bruder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_%C4%8Capek">Josef Capek</a>, einem bedeutenden tschechischen Künstler, von dem just 2016 <a href="http://d-nb.info/1077995873">"Gedichte aus dem KZ"</a> erschienen, die er in <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Sachsenhausen">Sachsenhausen</a> geschrieben hat; gestorben ist Capek tragischerweise wenige Tage vor Befreiung von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/KZ_Bergen-Belsen">Bergen-Belsen</a>. Letztens hörte ich eine <a href="http://www.deutschlandfunk.de/gedichtband-von-josef-capek-hoelle-in-versform.700.de.html?dram:article_id=366559">Besprechung</a> seines Gedichtbandes.

  • Darauf hab ich schon gewartet:


    American Bloomsbury: Ein Leben zwischen Liebe, Inspiration und Natursehnsucht. Henry David Thoreau, Louisa May Alcott, Ralph Waldo Emerson, Margaret Fuller und Nathaniel Hawthorne
    Gebundene Ausgabe – 10. April 2017

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    In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)