Neue Bücher, Buchtipps und Bücherlisten


  • Bei Stephenson muss man sich eines bewusst sein. Der Mann liebt seitenlange Ausschweifungen und technische Details und amazon Bewertungen bestätigen es: Man erfährt hier viel über Weltraumtechnik, Umlaufbahnenberechnungen, Antriebsmethoden, Probleme von Langzeitaufenthalten im All usw.


    Kann man so nicht generalisieren. Der Barock Zyklus z.B. ist eine großartiger Blick auf die europäische Geschichte der Barockzeit (Pepys, Brand von London, die ersten Börsen, die Glorreiche Revolution), insbesondere der Wissenschaftsgeschichte (Leibnitz, Newton).

    "Es ist die Pflicht eines jeden, es auch auszusprechen, wenn er etwas als falsch erkennt." --- Stefan Heym (2001)

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    "<a href="https://www.perlentaucher.de/buch/robert-darnton/die-zensoren.html">Die Zensoren</a>. Wie staatliche Kontrolle die Literatur beeinflusst hat" von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Darnton">Robert Darnton</a>. Vorgestellt unter anderen von <a href="http://www.getidan.de/kritik/michael_andre/72760/robert-darnton-die-zensoren-wie-staatliche-kontrolle-die-literatur-beeinflusst-hat">Michael Andre</a> und von Michael Opitz <a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/robert-darnton-die-zensoren-was-die-menschen-nicht-wissen.950.de.html?dram:article_id=346969">im Deutschlandradio</a>.

  • Kann man so nicht generalisieren. Der Barock Zyklus z.B. ist eine großartiger Blick auf die europäische Geschichte der Barockzeit (Pepys, Brand von London, die ersten Börsen, die Glorreiche Revolution), insbesondere der Wissenschaftsgeschichte (Leibnitz, Newton).


    Danke. Der zyklus ist vorgemerkt.


    Ich kenne selbst nur Anathem von ihm. Und daran bin ich fast verzweifelt. Daher hab ich mir einige Rezis auf Amazon durch gelesen und da findet man oft als Anmerkung die Detailverliebtheit.

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    Eine <a href="http://www.amazon.de/Die-St%C3%BCcke-Friedrich-D%C3%BCrrenmatt/dp/3257069197/">Gesamtausgabe</a> der Theaterstücke Friedrich Dürrenmatts gibt es bei Diogenes in einem Band. Durch <a href="http://www.deutschlandfunk.de/zum-25-todestag-von-friedrich-duerrenmatt-diagnostiker-der.700.de.html?dram:article_id=339733">diesen DLF-Beitrag</a> wurde mir die Edition bekannt gemacht.

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    Von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ilja_Grigorjewitsch_Ehrenburg">Ilja Ehrenburg</a> war mir der Roman "Das bewegte Leben des Lasik Roitschwantz" überhaupt nicht bekannt. In der Buchhandlung nun liegt eine Neuausgabe in der Anderen Bibliothek (<a href="http://www.die-andere-bibliothek.de/Originalausgaben/Das-bewegte-Leben-des-Lasik-Roitschwantz::700.html">Band 375</a>) vor, die hier als Tipp für alle Freunde russischer Literatur vielleicht erwähnt werden sollte. Münchener könnten sich morgen sogar eine <a href="http://www.ikg-m.de/peter-hamm-udo-wachtveitl-ilja-ehrenburg-das-bewegte-leben-des-lasik-roitschwantz/">Lesung</a> gönnen. Ich las von Ehrenburg bislang - allerdings vor langer, langer Zeit - zwei Romane.

  • Im Herbst erscheint bei Rowohlt der mutmaßlich letzte Band der Nabokov-Ausgabe, auf die ich subskribiert habe.


    Um zu erfahren, ob noch weitere Bände ausstehen, habe ich im Beibuch in den Editionsplan geschaut. Der Zeitplan war seinerzeit recht sportlich. Man begann 1989 und wollte 1996 fertig sein. Naja, was sind schon 20 Jahre Verspätung. :smile:

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    <a href="http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article146073703/Sie-war-die-Faengerin-im-Roggen.html">Interessante Entstehungsgeschichte</a> der Wiederentdeckung des <a href="http://www.zeit.de/1957/24/cocktail-traurigkeit">damaligen Skandalromans</a> <a href="https://www.perlentaucher.de/buch/pamela-moore/cocktails.html">Coctails</a> von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Pamela_Moore_%28Schriftstellerin%29">Pamela Moore</a>, die sich, nachdem sie an ihren mit 18 veröffentlichten <a href="https://www.piper.de/buecher/cocktails-isbn-978-3-492-05692-2">Debütroman</a> nicht mehr anschließen konnte, mit 26 Jahren erschoß. Während Salingers "Der Fänger im Roggen" und Sagans "Bonjour Tristesse" bis heute durchgehend berühmt gewesen war, geriet Moores Buch in Vergessenheit.


    Zitat

    "Dass "Cocktails" 50 Jahre später wieder aufgelegt wird, ist der amerikanischen Schriftstellerin Emma Straub zu verdanken, die im Zuge eines Crowdfunding-Projekts gegen Spenden Liebesbriefe schreiben muss. Einer dieser Liebesbriefe geht an Kevin Kanarak, ihren Lateinlehrer. Später gibt sich Kanarak bei einer Lesung als Sohn einer Schriftstellerin zu erkennen, von der Straub noch nie gehört hat: Pamela Moore."

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    Karl Lagerfeld ist innerhalb des Göttinger Steidl-Verlages übrigens Programmchef für die Reihe <a href="https://steidl.de/Verlag-0508192541.html#id_LSD">L.S.D.</a>, in der bibliophile Ausgaben erscheinen, meist Übersetzungen aus dem Englischen und Französischen. Daß Lagerfeld Bibliomane ist und mit mehr als 300.000 Bücher eine gigantische Bibliothek zusammengetragen hat, ist oft nicht so bekannt.


    Darauf gestoßen bin ich durch zwei Publikationen zum Dandy <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/George_Bryan_Brummell">Beau Brummel</a>, die in dieser Buchreihe erschienen sind und die ich im Wikipediaartikel <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/George_Bryan_Brummell#Literatur">nachgetragen</a> habe.

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    Was bei Kafkas "Verwandlung" ein Käfer, ist bei David Garnetts <a href="https://www.perlentaucher.de/buch/david-garnett/dame-zu-fuchs.html">Dame zu Fuchs</a> ein Fähe (Füchsin), mit der der Ehegatte klar zu kommen hat. Diese 1922 erschienene Liebesgeschichte ist nun <a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/david-garnett-dame-zu-fuchs-herzzerreissende.1270.de.html?dram:article_id=347004">ausgegraben worden</a>. Der Dörlemann-Verlag hat sich auf das Ausgraben kleiner Preziositäten spezialisiert.

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    Grundlagenwerke nehme ich immer gerne zur Kenntnis, wenn es allerdings schwierig werden wird, mehrere davon zu lesen. Ich habe mich, was Sachbücher betrifft, auf so genannte "Kulturgeschichten" verlegt. Ob die nun anzuzeigende "Unkulturgeschichte" des 1000-Seiters von Nikolaus Wachsmann <a href="https://www.perlentaucher.de/buch/nikolaus-wachsmann/kl.html">"KL. Die Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager"</a> dazu zählen wird, muß die Zukunft erweisen.


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    Wem die Antike doch zu modern ist, der kann sich mit <a href="https://www.perlentaucher.de/buch/konrad-volk/erzaehlungen-aus-dem-land-sumer.html">sumerischer Literatur</a> trösten.


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    Bücher über den Tod erwecken immer meine Aufmerksamkeit. Hier stieß ich eben auf <a href="https://www.perlentaucher.de/buch/caitlin-doughty/fragen-sie-ihren-bestatter.html">"Fragen Sie Ihren Bestatter. Lektionen aus dem Krematorium"</a> von Caitlin Doughty, die ihre Lehrjahre in dem so schillernden Beruf schildert.


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    Angeblich sind die Gedanken ja frei. "Die Philosophin Bettina Stangneth stellt eine unbequeme Frage: Haben wir wirklich das Recht zu jedem Gedanken oder braucht auch das Denken eine Ethik?" Der Essay <a href="https://www.perlentaucher.de/buch/bettina-stangneth/boeses-denken.html">Böses Denken</a> "erklärt und erweitert klassische Konzepte des Bösen, denn wer das Böse bekämpfen will, muss es zunächst einmal erkennen."

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    Ich stehe ja kurz davor, statistisch bei den Top-10-Autoren auf Platz 7 vorzurücken :breitgrins: und möchte hiermit nur erklären, daß ich den jeweils verlinkten Bucherwähnungen weitere Links zuordnen werden, sobald ich entsprechende relevante Rezensionen (meist im DLR/DLF) gehört oder gelesen habe bzw. sich aus einer aktuellen Debatte heraus weitere Informationen ansammeln. Im übrigen erwähne ich hier nur Bücher, welche mich selbst interessieren von denen es vielleicht nutzvoll wäre, wenn sie bekannt würden.

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    In einem <a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/ns-zeit-kippen-und-kaffee-fuer-die-gute-laune.1270.de.html?dram:article_id=341903">Interview</a> mit Nicole Petrick-Felber über ihr Buch "Kriegswichtiger Genuss. Tabak und Kaffee im 'Dritten Reich'" (im <a href="http://www.wallstein-verlag.de/9783835316669-nicole-petrick-felber-kriegswichtiger-genuss.html">Wallstein-Verlag</a> / <a href="http://www.deutschlandfunk.de/drittes-reich-ambivalentes-verhaeltnis-gegenueber-tabak-und.1310.de.html?dram:article_id=340955">Rezension</a>) erfahren, was Zitterkaffee bedeutete. Bohnenkaffee war, weil der Import seit Kriegsbeginn abgeschnitten war, Mangelware. Bei besonderen Anlässen wurde der Bevölkerung allerdings welcher zugeteilt, so beispielsweise nach Bombemangriffen. Deswegen der Name. Im Schutz von Schwangeren und Jugendlichen vor Tabakrauch war das Dritte Reich vorbildlich. Hitler hatte bekanntlich Angst vor den Bakerien und gab das Rauchen auf und handhabte das Rauchverbot in seiner Umgebung strikt.

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    Über 1500 Grotesken und Geschichten <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jaroslav_Ha%C5%A1ek">Jaroslav Haseks</a> sind hinterlassen. Bei <a href="http://www.reclam.de/print/detail/978-3-15-011045-4">Reclam</a> ist unter dem Titel "Die Ausrottung der Praktikanten der Speditionsfirma Kobkán" eine neue Auswahl erschienen. Daß es diese Humoresken überhaupt gibt, wußte ich bis dato nicht, so daß ich früher abseits des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Der_brave_Soldat_Schwejk">"Schwejk"</a> Bücher von Hasek nie wahrgenommen habe. Jetzt ist der Blick geschärft, und siehe da, es gab früher schon mehrere Prosabände, die ich beim <a href="http://www.buecherlei.de/lz/plaud04.htm#walking4">Bookwalking</a> ergatterte:


    "Abstinenzler-Silvester und andere vergnügliche Geschichten" (Neues Leben)
    "Der verwirrte Laubfrosch und fünfunddreißig andere lustige Geschichten für pfiffige junge Leser ausgewählt" (Kinderbuchverlag)
    "Der Menschenhändler von Amsterdam" (Insel)
    "Drei Mann und ein Hai" (Aufbau).


    Diese vier Bücher enthalten 184 Satiren, die neue Reclamedition etwas mehr als 50. Überschneidungen wären zu eruieren.

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    Von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/William_Makepeace_Thackeray#Werke">William Makepeace Thackeray</a> kannte ich nur Vanity Fair und wunderte mich, als ich bei Bücherrundgängen in den Regalen Bücher von ihm sah, die mir gar nichts sagten, so daß man, wenn man ohne Recherchemöglichkeit im Antiquariat steht, aufgeschmissen ist. Meine Klassikerkenntnisse sind eh nicht sonderlich lobenswert. Eine also viel wichtigere Frage jenseits der bloßen Feststellung, daß es diese Werkausgabe gibt: Gibt es auch Leser, die mir sagen können, ob man hier überhaupt an Kauf denken sollte mit Blick auf eine eventuelle Lektüre. Lohnt sich das?



    [li]Die Geschichte des Henry Esmond, Esq., eines Obersten im Dienste Ihrer Majestät Königin Anne, aufgezeichnet von ihm selbst, 2 Bde.[/li]
    [li]Die Abenteuer des Philip auf seinem Wege durch die Welt, die zeigen, wer ihn beraubte, wer ihm half und wer an ihm vorüberging, 2 Bde.[/li]
    [li]Die Geschichte des Pendennis. Sein Glück u. sein Unglück, seine Freunde u. sein ärgster Feind. 2 Bde.[/li]
    [li]Die Newcomes. Memoiren einer höchst respektablen Familie. 2 Bde.[/li]
    [li]Die Virginier. EineGeschichte aus dem vergangenen Jahrhundert. 2 Bde.[/li]
    [li]Die Memoiren des Mr. C. J. Yellowplush ehedem Lakai in vielen vornehmen Familien[/li]
    [li]Die Memoiren des Barry Lyndon[/li]


    Rütten & Loening hat diese wunderbare Werkausgabe verlegt, zu der neben dem nicht erwähnten "Jahrmarkt der Eitelkeit" noch ein andere Buch gehört. Ein Hoch nochmal auf die DDR-Verlage, die uns Heutigen Bücher zur Verfügung stellt, die man sonst kaum oder selten bekäme.

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    Für <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Zw%C3%B6lf_St%C3%BChle">Zwölf Stühle</a> ist das Autorenduo <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ilf_und_Petrow">Ilja Ilf und Jewgeni Petrow</a> hierzulande bekannt geworden. In der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Die_andere_Bibliothek">Anderen Bibliothek</a> (Band 371)) erschien 2016 "Kolokolamsk und andere unglaubliche Geschichten", der "<a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/erzaehlband-von-ilf-und-petrow-groteskes-aus-der.950.de.html?dram:article_id=345387">Groteske Possen</a> aus der Provinz" enthält, "bevölkert mit komischen Figuren und verkrachten Existenzen, betrügerischen Bürokraten und ganovenhaften Kleinbürgern." Was ich nicht wußte: <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Jewgeni_Petrowitsch_Katajew">Jewgeni Petrow</a> war der Bruder von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Walentin_Petrowitsch_Katajew">Valentin Katajew</a>. Beim Thema Satiren auf den Sowjetmenschen, vor allem in den 30er Jahren, fällt mir unweigerlich noch <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Michail_Michailowitsch_Soschtschenko">Michail Soschtschenko</a> ("Die Reize der Kultur" / <a href="https://www.perlentaucher.de/buch/michail-sostschenko/wie-mit-gabeln-aufs-wasser-geschrieben.html">Wie mit Gabeln aufs Wasser geschrieben</a>) ein, von dem ich drei Bücher las. Bulgakow kennen eh alle.

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    Öfter mal werden einem Bücher vorgestellt mit dem Paukenschlag, daß ein Jahrhundertwerk entdeckt oder wiederentdeckt worden sei und nun endlich dem deutschsprachigen Lesepublikum zur Verfügung stünde. 2015 waren es beispielsweise "Die Tutoren" von <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bora_%C4%86osi%C4%87">Bora Cosic</a>. Oder <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Horcynus_Orca">"Horcynus Orca"</a>, zu dem ich noch, auch wenn es hier <a href="http://klassikerforum.de/forum/index.php?thread/2244.msg57686#msg57686">bereits erwähnt</a> worden ist, ein kurzes Notat einfügen möchte.


    1975 verlegt, 2015 erstmals ins Deutsche übersetzt, erschien das fast 1500-seitige Mammutwerk "Horcynus Orca" des italienischen Schriftstellers <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Stefano_D%E2%80%99Arrigo">Stefano D'Arrigo</a>. Die Entstehungsgeschichte dieses Jahrhundertbuches selbst ist kompliziert. Lange bevor es erschien, war es den Fachleuten bekannt, ein Auszug erschien in einer Zeitschrift; und alle renommierten Autoren der damaligen Zeit warteten sehnsüchtig auf den Roman. D'Arrigo gab nach über einem Jahrzehnt Arbeit das Manuskript ab, erhielt die Fahnen zur Korrektur, die er dem Verleger aber wiederum erst gut ein Dutzend Jahr später überarbeitet zurückgab. So lange galt der Roman als nicht übersetzbar. Nun endlich, so sabbern viele Kritiker, liegt diese moderne Odyssee im Deutschen vor und war im <a href="http://www.deutschlandfunk.de/stefano-d-arrigo-horcynus-orca-moderner-odysseus-auf.700.de.html?dram:article_id=311056">Büchermarkt</a> das Buch der Woche. Sandhofer hat sich dieses sperrigen Ziegels <a href="http://blog.litteratur.ch/WordPress/?p=6402">angenommen</a>.


    Und nun stieß ich per DeutschlandRadio-Besprechung auf einen anderen Klotz jenseits der 500 Seiten, nämlich den Roman "Flüchtiger Glanz" des katalanischen Schriftstellers <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Joan_Sales">Joan Sales</a>, eine, glaubt man den enthusiasmierten Kritikern, <a href="http://www.glanzundelend.de/Red15/s15/joan-sales-fluechtiger-glanz.htm">Perle der Weltliteratur</a>, ein <a href="https://www.perlentaucher.de/buch/joan-sales/fluechtiger-glanz.html">Klassiker</a> über den spanischen Bürgerkrieg.


  • In der Anderen Bibliothek (Band 371)) erschien 2016 "Kolokolamsk und andere unglaubliche Geschichten", der "Groteske Possen aus der Provinz" enthält, "bevölkert mit komischen Figuren und verkrachten Existenzen, betrügerischen Bürokraten und ganovenhaften Kleinbürgern."


    Las ich vor einer Weile. Sehr skurril. Und erstaunlich, was da so an der Zensur vorbeigeschmuggelt wurde.

    "Es ist die Pflicht eines jeden, es auch auszusprechen, wenn er etwas als falsch erkennt." --- Stefan Heym (2001)

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    Las ich vor einer Weile. Sehr skurril. Und erstaunlich, was da so an der Zensur vorbeigeschmuggelt wurde.


    Respekt. Für die Andere Bibliothek bin ich einfach zu geizig. :breitgrins:


    Vielleicht hatte Stalin mit den politischen Säuberungen in jener Zeit genug zu tun, so daß er die Literaten spielen ließ. (?)