Beiträge von Aisha

    Hallo Finsbury
    Die Traumnovelle ist wirklich ein sehr eigenartiges Werk. Ob die beiden allerdings zueinander finden durch diese Irrwege, die sie gehen, ist fraglich. Sie stellt die Zukunft bis am Schluss in Frage mit ihrem "Vielleicht"....Ich muss das Buch glaub ich auch mal wieder lesen.
    Ich selbst bewege mich momentan in seichteren Ufern, Brunetti hat meine Aufmerksamkeit gefesselt, als Ablenkung von Schiller und Kant, die ich sonst so lese im MOment.


    LIebe Grüsse
    Aisha


    Hab gar noch nicht alles gelesen, aber eine bernerin und dann noch Dürrenmatt, da muss ich gleich mal schreiben: Hallo aus Bern!! :klatschen::klatschen: :winken:


    LIebe Grüsse
    Joelino

    Hallo Nanna


    Thomas Mann, Doktor Faustus. Es entstand zur gleichen Zeit und Thomas Mann fast erschüttert, als er sah, dass Hesse zur selben Zeit eine BIographie schireb und die auch nach gleichem Konzept wie er. Vom Stil her dürften sich die beiden aber doch sehr unterscheiden.


    Wenn wir grad so einen Strang offen haben: ICh wollte das Buch eigentlich im Mai lesen... wäre noch jemand dabei?


    LIebe Grüsse
    Aisha


    Das ist ein Abenteurer, weil er sich ohne Buch hier ins Forum getraut... :breitgrins:

    Ich bin wohl der einreihige Bücherwurm mit BIllyregal. Zweireihig, kann nicht sein, denn das ist unordentlich. Die Bècher sind alle nach Gebieten und dann alphabetisch unterordnet.... 2 Expeditregale voll und 5 BIllyregale, that's it...Langsam wird es eng...ein neues Regal ist bald fällig... :redface:

    Hallo zusammen
    Ich liebe Fontane, mein Lieblingsbuch ist das von vielen, nämlich Effi Briest, gefolgt von L'adultera, wenn ich denn eine Hierarchie aufstellen muss. Günther Grass' Weites Feld habe ich leider nicht gelesen, dafür von Fontanes Prosa sehr viel.


    Liebe Grüsse
    Aisha

    Zitat von "Hubert"

    Hallo alpha,


    stimme Dir vollkommen zu, mit der Ergänzung, dass das meiste ironisch gemeint ist. Genau diese Ironie ist aber auch das was ich an T.M. liebe.


    Gruß von Hubert


    Hallo zusammen
    Dem kann cih eigenltihc nichts mehr hinzufügen. Ich freu mich schon auf den Mai, dann kann ich endlich mal wieder was von Thomas Mann lesen, die Pause war zu lang...


    Lliebe Grüsse
    Aisha

    LIebe Heidi
    Wenn du bei den grossen Autoren siehst, wie ihre Werke zustande kamen, siehst du, dass bei vielen Anregung von anderen Werken vorhanden ist. Es gibt verschiedene Artenvon Phantasie und von Schreibprozess, ich würde keinen dem anderen vorziehen, es sind zwei ganz verschiesene Arten, zu schreiben.


    Bei Thomas Mann zu sagene, er hatte von was "keine Ahungng" ist ein zweischneidiges Schwert. Was heisst, eine Ahnung haben. Thomas Mann las sich sehr genau in die Gebiete ein, die er brauchte für seine Literatur. Kam er nicht weiter, fragte er bei Fachkräften. SO hatte er von vielem wohl ne Ahnung, aber das wirklich tiefe breite Wissen dürfte bei allem gefehlt haben. Das gab er auch unumwunden zu.


    LIebe Grüsse
    Aisha

    Zitat von "finsbury"

    Dennoch bin ich ganz wie du der Meinung, dass Mann auch gerade deshalb von vielen hoch geschätzt wird, weil er anspruchsvoll im besten Sinne und artistisch einfach schön und "sauber " schreibt. In unserer hedonistischen Gesellschaft sehnen wir uns wohl manchmal nach Maß und zuchtvollem (:entsetzt:ich meine jetzt bitte nicht die negativen Konnotationen dieses Wortes) Auftreten, auch und gerade sprachlich.


    Ich hoffe, jetzt bin ich besser auf deine Grundfrage eingegangen. :zwinker:


    HG
    finsbury


    Hallo Finsbury
    Dein Urteil über seine SPrache würde Thomas Mann wohl freuen, sagte er doch selber, dass er sich seiner Verantwortung der Sprache gegenüber bewusst sei. Er pflegte einen sehr sorgsamen Umgang mit den Worten und schrieb dadurch sehr langsam, aber wenn er was schrieb, dann sass es meistens und wurde kaum noch korrigiert. Thomas Mann erachtete sein eigenes Schreiben als harte Knochenarbeit und nahm es sehr ernst. Dies spürt man meines Erachtens aus seinen Werken heraus.


    Liebe Grüsse
    Aisha


    PS: Was ich noch zu den Tagebüchern anmerken wollte: Thomas Mann hat viel geschrieben, es ist viel Lesestoff, doch er lohnt sich durchaus, denn was ziemlich klar ist: Thomas Mann schrieb auch sie für Leser, das zeigt sich an vielem. Insofern könnte man sie auch fast zum "Werk" Thomas Manns zählen. [/quote]

    Hallo Heidi
    DIe Tagebücher kriegst du im Fischer Verlag als TB. 25.- das Stück oder so, glaub ich.


    Thomas Mann selber fand ja den DOktor Faustus sein gelungenstes Werk und auch das, welches ihm am nächsten ging. Er nannte es die Summe allen Schaffens, der Höhepunkt seiner Schreibkarriere.


    Thomas Mann schöpfte beim Figurenrepertoire immer aus seinen Bekannten, die waren sich dessen auch bewusst. Dass es im Nachhinein da auch Animositäten gab, ist klar, wer sieht sich schon gerne gnadenlos gespiegelt...


    LIebe Grüsse
    Aisha

    Hallo Heidi
    NIcht gleich granteln, tut dir doch niemand was. Jeder sagt hier seine Meinung und die widersprechen sich manchmal, was aber durchaus legitim ist.


    DU magst Thomas Mann und schreibst provokativ in die Runde, dann kommen eben auch Antworten. :) Selbst wenn du ihn nicht mögen tätest, was durchaus im Rahmen des Möglichen wäre ;), würde dir das niemand übel nehmen.


    LIebe Grüsse
    Aisha, die Thomas Mann sehr mag und trotzdem vieles an ihm "auszusetzen" weiss

    Hallo Heidi, hallo zusammen
    Ichmuss gestehen, ich habe nicht alles gelesen, da mit der Zeit mir meine Antwort so unter den Nägeln brannte, dass ich nicht mehr an mich halten konnte.


    Heidi, du sagst, Thomas Mann sei altmodisch, modern wäre er, wenn er vulgäres Vokabluar benutzen täte. Shakespeare benutzte die wohl vulgärste SPrache, die man sich denken kann, liest du Schlmuffskis Reisen, einen Barockroman, wirst du da von Frauen lesen, die dem armen Schelmuffski die Zuinge in den Hals steckten und dergleichen... sind die modern? Ich denke, du verwechselst da modern und ordinär etwas.


    Auch bei der Thematik kann ich dir nicht ganz zustimmen. Sicher, Thomas Manns Werk ist in seinem Jahrhundert verwurzelt und vielesm was da ein Eklat war (z.b. die Scheidungen von Toni) sind heute normal. NIchtsdestotrotz spricht er Probleme an, die auch heute noch an der Tagesprdnung sind. Köigliche Hoheit zum Beispiel finde ihc alles andere als altmodisch, die Frau studiert, die Frau ist gebildet und hochnäsig und er unterwirft sich ihr fast. Was bitte schön passt da in die alte Zeit?


    Du sagst weiter, Sekundärliteratur steuere die Gedanken einseitig. Dem muss ich bei weitem widersprechen. Ich habe zu einer Thematik zum Doktor Faustus 9 Ordner kopiert, ein halbes Büchergestell voll Bücher und es war sehr mehrdimensional. Sekundärliteratur kann neue Eindrücke geben, was du wirklich denkst, musst du rausfinden.

    DIe Zeitschrift LIteraturen handelt oft von Klassikern, kriegst du an Kiosks. ANsonsten gibt es natürlcih auch literaturwissenschaftliche Zeitschriften, da eine ganze Menge. Sehr gut finde ich da Wirkendes Wort.


    LIebe Grüsse
    Sandra

    Hallo GItta
    Vielleicht können wir dann eine Lesegruppe eröffnen im anderen Strang und schauen, ob noch mehr für den Torquato Tasse bereit wären?!?


    LIebe Grüsse
    Aisha

    Torquato Tasso gefällt mir auch sehr, was ich unbedingt lesen sollte, ist der WIllhelm mit seinen Lehr- und Wanderjahren. Ab Oktober wäre für mich perfekt, ich bin im Moment auch ziemlich im Schuss.


    LIebe Grüsse
    Aisha

    Hallo zusammen
    Ich scheine wieder aufgeholt zu haben, bin ich doch schon ein Weilchen fertig mit dem Roman. Ich mag ja Thomas Mann sonst schon sehr gerne, aber dieser Roman gehört mit zu meinen Favoriten von ihm. Es fehtl ihm zwar die Vielschichtigkeit der späteren Romane, aber das macht ihn meines Erachtens nur noch lesenswerter und in meiner momentanen Lage hätte ich für mehr gar keine Zeit und keine Energie.


    Das Buch war meines Erachtens unter anderem auch sehr politisch. Es zeigte den Scheincharakter monarchischer Regierung, es legte finanzielle Problematiken offen und auch sonst wurde das Verhältnis Obrigkeit - Volk schön dargestellt.


    Weiter war es ein Künstlerroman. Ersetzt man den Monarchen durch einen Künstler, sieht man dessen Repräsentanz in der Wirklichkeit, sieht man, wie der Künstler Wissen anhäuft, um dies als Wirklichkeit geltend zu machen in seinen Kunstwerken. Es geht darum, den Anschien von Wirklichkeit zu vermitteln durch gezielt angehäufte INformationen.


    Das Buch trägt grosse autobiographische Züge, sowohl in der Rolle des Monarchen (Künstlers) als Repräsentanten der Gesellschaft, als auch in der Beziehungsgeshcichte Imma K-Hs. Katja war anfangs nciht wirklcih angetan von Thomas Mann, es war nciht so, dass er kam sah und siehte, es bedurfte shcon der Überzeugungsarbeit. Ich denke aber nicht, dass die so lange dauerte wir im Roman. HAbe mich aber zu wenig damit befasst, um Genaueres sagen zu können.


    Wie dem auch sei, ein Hochgenuss zum lesen für mich!


    LIebe Grüsse
    Aisha

    Hallo Marin
    Willkommen hier im Forum. Ich lese ja gerade die königliche Hoheit, bin aber zu langsam für die Diskussion. :redface: Ich muss zu meiner Verteidigung vorbringen, dass ich mich daneben noch mit dem DOktor Faustus beschäftige. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich noch nie etwas von Toni Morrisons "Song of Solomon" gehört habe... :redface:


    LIebe Grüsse
    Aisha

    Hallo Thomas
    Viel SPass bei deinem Thomas Mann Vorhaben. Ich bin gerade an der Königlichen Hoheit, habe den Faustus, Zauberberg, Lotte in Weimar....... und so vieles mehr schon gelesen und beneide dich fast ein wenig um dein Vorhaben. Goethe bietet sich jedoch für einen Manninteressenten fast schon zwingend an, wird doch soviel Goethe in den Werken Manns "wiederverwertet".


    Hubert, gute Idee, ich mach mich mal auf die SUche, denke aber, wir können vielleicht wirklich in diesem Strang mal herausarbeiten, wer was gerne lesen wollte.


    DIe Wahlverwandtschaften sind sehr zu empfehlen, ich habe sie shocn zweimal gelesen, werde sie aber sicher nochmals lesen.


    WIe wäre es zum Anfang mal mit Willhelm Meister? WIr könnten die Lehr- und Wanderjahre lesen und dann kann auch gerne eine Goethepause eintreten... :breitgrins: Ich habe die beiden mal begonnen und muss getehen, ich bin nicht über 200 Seiten gekommen, da streckte ich die Segel :redface: Ich war noch jung und ungeduldig, das mag zu meiner Verteidigung gesagt sein.


    LIebe Grüsse
    Aisha

    Hallo Hubert
    Tut mir leid, gegen die Forumskonventionen verstossen zu haben. Danke für die Wiederinstandsetzung der richtigen Ordnung!


    Gruss
    Aisha