Hermann Hesse

  • Nicht, dass ich mich beteiligen wollte ...

    Aber: Ein Forum, auf das ich nur angemeldet Zugriff habe + eine Facebook-Gruppe, die nicht öffentlich ist: Kein Wunder läuft sich das tot ...

    :winken:

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus

  • Moin, Moin!


    Aber: Ein Forum, auf das ich nur angemeldet Zugriff habe + eine Facebook-Gruppe, die nicht öffentlich ist: Kein Wunder läuft sich das tot ...


    Einst war das Forum offen, wurde aber durch Trolle zu stark beschädigt. Klar, daß ein Forum mit Türsteher, der Personaldokumente sehen will, nicht funktioniert. Dennoch waren die Bande zwischen einigen Mitgliedern so stark, daß man sich nicht aus den Augen verloren hat und sich auch auf Facebook kennt, so daß eine Einladung zu einer neuen Hesse-Gruppe nicht als zu abwegig erscheint. Soweit zum Hintergrund. Ich glaube nicht, daß man einst Lebendiges erfolgreich reanimieren kann - ist wie wie Jugendfreundschaften. Aber versuchen sollte man es wenigstens, allein schon der eigenen Seelenruhe wegen.

  • Ich habe mal meine Mitgliedschaft beantragt :zwinker:

    Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Nietzsche in "Also sprach Zarathustra"

  • Moin, Moin!


    <a href="http://www.swr.de/literatur-im-foyer/hermann-hesse-baier-haertling-schriftste/-/id=122518/nid=122518/did=9447244/138yrb7/index.html">Literatur im Foyer</a> mit Felicitas von Lovenberg anläßlich des 50. Todestages Hermann Hesses im Gespräch mit Jo Baier, der mit "Der Heimweg" ein Erzählung des Calwers verfilmt hat, die gestern Abend ebenfalls in der ARD zu sehen war, Peter Härtling und 2 neuen Biografen. In der gestern nach dem Film ausgestrahlten Dokumentation <a href="http://mediathek.daserste.de/sendung-verpasst/10360482_reportage-dokumentation/10360496_hermann-hesse-superstar?datum=20120502">Herman Hesse Superstar</a> kommen abwechselnd Konstantin Wecker, Vincent Klink, Franz Beckenbauer, Udo Lindenberg und Peter Härtling zu Wort; nebenher erfährt man in filmischen Schnippseln aus dem Leben Hesses, Aufnahmen, die ich selbst noch nie gesehen habe. Typisch allerdings, daß der überwiegende Teil der Befragten immer wieder auf die kanonischen Werke Bezug nimmt, auf die üblichen Verdächtigen (Unterm Rad, Demian, Siddharta, Steppenwolf). Allein Konstantin Wecker scheint darüber hinaus den Hesse zu sehen, den ich schätze, den Hesse der Betrachtungen, der reflektiven Prosa, Notate, Briefe. MEIN Eindruck der Sendungen ist mal wieder: Besser, sich das zu sparen und stattdessen zu lesen.

  • Den Film "Die Heimkehr" habe ich verpasst. Hat ihn jemand angeschaut?
    Dostoevskij, du sprichst von der Doku , den Film hast du auch gesehen?


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    LG
    Maria

    In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)

  • Ein Verschwörungstheoretiker?

    "Deshalb hat er – um einen vielstimmigen Konsens der Geringschätzung vorzutäuschen – auch die meisten der von seiner Gunst abhängigen Redaktionskollegen dazu gebracht, sich in seinem Sinne über Hesse zu äußern. Oder kann es ein Zufall sein, dass im Verlauf von drei Jahrzehnten in der FAZ nur Abträgliches über Hesse zu lesen war, und zwar nicht allein von Kollegen wie u.a. Franz Josef Goertz, Hannes Stein, Jens Jessen, Hubert Spiegel, ja selbst vom FAZ-Herausgeber Joachim Fest, sondern auch von den freien literaturwissenschaftlichen Mitarbeitern wie Peter Wapnewski, Rolf Hochhuth, Sigrid Loeffler (in Interviews), Helmut Koopmann, Hermann Kurzke und Peter von Matt? So konnte sich aus dem Olymp von Deutschlands tonangebender Zeitung sein Affekt gegen Hesse im Lauf der Jahre zu einem Virus entwickeln, der nicht nur unsere gesamte Medienlandschaft, sondern leider auch die Universitäten der deutschsprachigen Länder infizierte."

    Vielleicht ist Hesse auch einfach so schlecht, wie MRR behauptet? Ich meine: 'scuse my French, aber z.b. Wapnewski ist auf seinem Gebiet wahrscheinlich grösser als MRR auf dem seinen. Was soll also diese subtile Unterstellung, der habe sein Urteil über Hesse nur aus Abhängigkeit von MRR gefällt?

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus


  • Ein sehr lesenswerter Artikel aus dem Internetmagazin Glanz und Elend, die die Kritiker-Rolle MRRs beleuchtet und erläutert, warum Hermann Hesse ein so schlechtes Image hat:


    Volker Michels der Autor dieses Artikels ist Herausgeber von Hesses Werk. Er macht einen sehr guten Job. Nur manchmal übertreibt er: Dem Literaturkritiker Hubert Spiegel, dem FAZ-Herausgeber Joachim Fest, dem Dramatiker Rolf Hochhuth und dem Literaturprofessor Hermann Kurzke zu unterstellen, sie hätten keine eigene Meinung, sondern würden MRR’s Meinung nachplappern, ist eine Frechheit. Wie dem auch sei, ich beschäftige mich z.Zt. mit Fontane und habe keine Lust über Hesse zu diskutieren.


    Was mich stört ist, dass dieser Beitrag nicht beim Hesse-Thread angehängt wurde:


    http://www.klassikerforum.de/i…pic,94.msg284.html#msg284


    Es geht hier nicht um Sekundärliteratur, eine Biografie, einen Hinweis zu einer Hesse-Veranstaltung o.ä. die einen eigenen Thread rechtfertigen würden. Und weder Hesse, Michels noch MRR sind inzwischen Klassiker. Wieso also einen neuen Thread bei den Klassikern?


    Es gibt noch andere falsch eingeordnete Threads, aber ich habe Verständnis, wenn man zu faul ist, das Todesdatum eines Autors nachzusehen und sich dann verschätzt. Wenn wir aber heute den 50. Todestag von Hesse feiern, dann müsste es eigentlich jedem klar sein, dass der noch keine 70 Jahre tot sein kann.