Beiträge von montaigne

    Hallo Marianne,


    herzlich willkommen im Klassikerforum. Ja, Effi Briest lohnt auf jeden Fall ein zweites Lesen. Das gilt übrigens auch für die anderen Fontane-Romane. Kennst du weitere Romane von diesem Autor? Vielleicht findet demnächst ja wieder eine Leserunde zu Fontane statt, Die Teilnahme an einer gemeinsamen Leserunde ist übrigens der beste Weg im Forum heimisch zu werden. Hast du Interesse an einem bestimmten Titel?


    Liebe Grüße


    montaigne

    Hallo zusammen,


    auch ich bin wieder im Land und wünsche allen ein frohes Neues Jahr und viel Freude im Abenteuerland Literatur.


    montaigne


    @ sandhofer


    Ein gutes Neues Jahr Euch allen!


    Möglicherweise gelten in der Schweiz andere Regeln? In Deutschland ist es jedenfalls ein Tabu im alten Jahr schon ein gutes Neues Jahr zu wünschen, am 31.12. wünscht man einen guten Rutsch.


    Vielleicht war es Intuition oder er meinte allgemein irgend einen aus der Menge der Trauergäste, vor allem aber mag der von seinem Gewissen geplagte Störzer es so herausgehört haben.


    Wenn Heinrich bei der dritten Schaufel , die er auf den Sarg wirft, für Kienbaums Mörder murmelt, dann kann er das wohlüberlegt oder intuitiv getan haben, auf jeden Fall kann er nur den mutmaßlichen Mörder, seinen Schwiegervater, gemeint haben.


    Für mich ein Widerspruch. Quelle? .


    Ich hatte mir am vorletzten Wochenende in der Bücherei einiges zusammen gesucht und dann auch durch gelesen, ohne mir aber groß Fundstellen oder Quelle zu notieren. Wenn man aber erst mal die Stichworte kennt, findet man auch einiges im Netz, z.B. unter „Schaumann ist Schliemann“ habe ich folgenden Link gefunden:
    http://books.google.de/books?i…0ist%20Schliemann&f=false
    Bitte runterscrollen auf die dritte (= die zweite beschriebene) Seite und da findest du den Hinweis, dass Raabe auf einen Brief vom 31.12.1890 von Edmund Sträter bestätigt hat, dass Stopfkuchen Schliemann ist.


    Nun, für meine Beurteilung des Romans spielt es zunächst mal keine Rolle ob Schaumann lügt oder die Wahrheit sagt, mir war nur aufgefallen, dass sich weder Eduard noch sonst jemand aus der Dorfbevölkerung darüber auch nur ansatzweise wundert, was Heinrich bei seiner Mordgeschichte alles erzählt, - es wird als selbstverständlich hingenommen, dass nur Schaumann die Sache mit der verweigerten Schaufel bemerkt hat, - keiner wundert sich, dass der Schwiegersohn des mutmaßlichen Mörders sofort nach dem Tod (Nicht früher und nicht später) des Brieftragers, diesen als Mörder präsentiert usw., usf. Sicher für alles kann man Erklärungen finden, aber zuerst würde ich mich darüber wundern und mal nachfragen.
    Die Frage, die sich mir stellt, ist das Raabe passiert, was ich zuerst annahm, oder hat das Raabe bewusst so gestaltet, wovon ich inzwischen ausgehe – dann ist aber für mich noch offen, warum hat er das so gestaltet?


    Gruß
    montaigne


    Stopf.. tat die drei Würfe. Und nun weiß ich wirklich nicht, liebster Eduard, wie es kam, dass ich bei dem dritten so für mich hinmurmelte: Für Kienbaums Mörder. Tja, was will er oder sein Unbewußtes damit sagen? Dass mit seinem Schwiegervater ein Mörder begraben wird? Dass die Frage nach dem Mörder endlich ruhen und mitbegraben werden soll? Oder dass er die Schaufel nun an den Mörder weiterreicht? ........ Sehr „raffiniert“ unterbricht Stopf seine Erzählung just bei den Worten „ Für Kienbaums Mörder


    Schaumann oder sein Unbewusstes können das letztere, nämlich, dass er die Schaufel nun an den Mörder weiterreicht, nicht meinen, den das wusste er in diesem Augenblick noch nicht, der Erdenumrunder war noch völlig unverdächtigt, erst als er die Schaufel nicht annimmt macht er sich ja verdächtigt. –
    „Für Kienbaums Mörder“ kann also nur heißen, dass mit Schaumanns Schwiegervater Kienbaums Mörder begraben wird. Schaumann bemerkt natürlich sofort, dass er gerade einen Fehler gemacht hat und nur deshalb unterbricht er genau hier seine Erzählung zunächst mal.




    Wenn Raabe einen unwahrhaftigen Stopfkuchen hätte schildern wollen, hätte er doch seinen Erzähler wenigstens zweifeln lassen, wenn er nicht gar die „Wahrheit“ in der einen oder anderen Form hätte offenbar werden lassen. - Außerdem ist damit die Sinnhaftigkeit des Ganzen hinfällig.


    Ich hab‘ jetzt mal überlegt, ob es einen Grund für Raabe gab, einen unwahrhaftigen Heinrich Schaumann zu schildern und bin dabei auf das folgende gestoßen:


    Auf die Frage ob sein Heinrich Schaumann etwas mit dem auffallend namensähnlichen Heinrich Schliemann zu tun hat, soll Raabe geantwortet haben: „Heinrich Schaumann ist Heinrich Schliemann“ und wenn man das erst mal weiß finden sich ja viele weitere Ähnlichkeiten zwischen den beiden. Beide widmen sich der Archäologie, ohne eine Ausbildung dafür zu haben. Während Schliemann sein Leben dem Hügel Hissarlik widmet unter dem er Troja vermutet kreist Schaumanns Leben um seinen Hügel, die Rote Schanze. Es sei mal dahingestellt, ob es sich bei dem ausgegrabenen Mamut wirklich um ein Mamut handelt, oder ob Schaumann, hier noch schnell ein paar Kuhknochen zusammengeschraubt hat, um seinen Ex-Freund? zu beeindrucken: Tatsache ist, dass Schliemann, ein Zeitgenosse Raabes und Fontanes (auch in „Frau Jenny Treibel“, Fontanes Roman, den ich gerade lese, wird Schliemann erwähnt), gelogen hat, das sich die Balken biegen bzw. als notorischer Lügner galt.


    ich liege seit Tagen krank im Bett und kann mich auf das Buch nicht wirklich konzentrieren. Wenn ich wieder gesund bin, lese ich weiter


    Dann wünsche ich dir baldige Genesung. Da ich im Moment auch nicht wirklich weiß, wie weit Erika ist, werde ich das Lesen dieses Romans jetzt auch stoppen und warten wie und wann es gemeinsam weiter geht.


    LG
    montaigne

    Es geht weiter mit Teil 2 der Erläuterungen:


    Erläuterungen 6. Kapitel:
    Die sieben Waisen Griechenlands: scherzhafte Anspielung auf die sieben Weisen Griechenlands, eine Gruppe bedeutender Männer des 7. Jh. v. Chr. die vor allem durch ihre Maximen bekannt sind, so z.B. „Erkenne dich selbst“
    in der „Griechischen“: bei der „Griechischen Gesellschaft“ einem anderen Abendtreff
    Bild zu Sais: „Das verschleiere Bild zu Sais“ ist ein Gedicht Schillers über die dem Menschen verborgene Wahrheit
    Mr. Punch: der Kasper des englischen Puppenspiels und Titelfigur des englischen, satirischen Wochenblatts „Punch“.
    hic Rhodus, hic salta: hier ist Rhodos, hier springe, lat. Form eines griechischen geflügelten Wortes aus einer Äsop-Fabel, in der ein Großmaul prahlt, dass er einst in Rhodos einen gewaltigen Sprung getan hat.


    Erläuterungen 7. Kapitel:
    comprendre c’est pardonner: Verstehen heißt Verzeihen, geht auf einen Satz aus dem Roman „Corinne ou l’Italie“ der Madame de Stael zurück: tout comprendre c’est tout pardonner
    Semilassos Weltfahrten: Von einer seiner Reisen, die er unter dem Pseudonym Semilasso in mehreren Romanen schilderte brachte Fürst Hermann Pückler-Muskau eine schwarzhäutige Frau mit.

    Erläuterungen 8. Kapitel:
    unter König Christian gegraft worden: Christian IV. von Dänemark (1577-1648) hatte 1615 die bürgerliche Christine Munk geheiratet und zur Gräfin erhoben
    Syndikatsfamilie: vornehme Kaufmannsfamilie, deren Mitglieder ein städtisches Amt bekleideten.
    bei den Gardedragonern: Berlin war nach 1870 Garnison zahlreicher Regimenter, von denen die beiden Garde-Dragoner-Regimenter „Königin Victoria von England“ und „Kaiserin Alexandra von Russland“ als traditionsreiche Elite-Regimenter galten.
    Pferdebahnwagen: Die Pferdebahn, ein von Pferden gezogenes Schienenfahrzeug , wurde 1865 in Berlin eingeführt und war der Vorläufer der elektrischen Straßenbahn, die schon 1881 in Lichterfelde bei Berlin in Betrieb genommen wurde.

    Oder logisch. Denn wer würde sagen wollen, dass Quakatz der Täter ist? Jemand, der das wirklich meint, oder ... der Täter selbst.


    Die Frage die vorab zu klären wäre, ob der Erdenumrunder determiniert handelt? Tut er es, macht deine Frage keinen Sinn; handelt er nicht determiniert, dann frage ich mich, warum Stopfkuchen, Eduard und die ganze Gemeinde, Störzer auf Grund seines Verhaltens an dieser Stelle als Täter festmachen und sich nicht genau diese Frage stellen?


    Vielliebchen: gesellschaftlicher Spaß, bei dem zwei sich eine Frucht teilen.



    Das meiste habe ich einfach so hingenommen, nur beim Vielliebchen habe ich überlegt was das sein soll.


    Ja, das Vielliebchen ist ein Brauch, der etwa um 1820 beim Essen aufkam. Wurde beim Dessert unter den Mandeln (oder Haselnüssen) eine Doppelmandel in einer Schale gefunden wurde diese je zur Hälfte von einem Mann und einer Frau gegessen und dabei gewettet. Derjenige, der am nächsten Morgen zuerst den anderen mit dem Satz "Guten Morgen, Vielliebchen" begrüßte, hatte gewonnen und erhielt von dem anderen ein kleines Geschenk, ev. auch einen Kuss.


    Am Ende des dritten Kapitel in Fontanes Roman „Frau Jenny Treibel“ wird das Spiel wie folgt erwähnt:
    „Nelson vergaß über dieser Vorstellung beinahe all' seinen Groll und bot Corinna, während er eine Knackmandel von einem der Tafelaufsätze nahm, eben ein Vielliebchen an, als die Commerzienrätin den Stuhl schob und dadurch das Zeichen zur Aufhebung der Tafel gab.“


    Aber auch in Fontanes Roman „Der Stechlin“ isst die Stiftsdame Frau von Schmargendorf ein Vielliebchen aus zwei zusammengewachsenen Pflaumen, die sie in einem Kohlblatt aufbewahrt hat, zusammen mit Hauptmann von Czako. Erwähnt wird das im 8. und 9. Kapitel:
    8. Kapitel
    Als sechs Uhr heran war, erschien Fritz und führte die Pferde vor. Czako wies darauf hin. Bevor er aber noch an die Domina herantreten und ihr einige Dankesworte sagen konnte, kam die Schmargendorf, die kurz vorher ihren Platz verlassen, mit dem großen Kohlblatt zurück, auf dem die beiden zusammengewachsenen Pflaumen lagen. »Sie wollten mir entgehen, Herr von Czako. Das hilft Ihnen aber nichts. Ich will mein Vielliebchen gewinnen. Und Sie sollen sehen, ich siege.«
    9. Kapitel
    Sie zeigte das auch, war steif und schweigsam und belebte sich erst wieder, als die Schmargendorf mit einem Male glückstrahlend versicherte: jetzt wisse sie's; sie habe noch eine Photographie, die wolle sie gleich an Herrn von Czako schicken, und wenn er dann morgen mittag von Cremmen her in Berlin einträfe, dann werd' er Brief und Bild schon vorfinden und auf der Rückseite des Bildes ein »Guten Morgen, Vielliebchen«.


    Und auch im 9. Kapitel von „Irrungen, Wirrungen“ erwähnt Fontane das Vielliebchen:
    »Du sollst gewonnen haben, Lene. Wir essen heute noch ein Vielliebchen, und dann geht alles in einem. Nicht wahr, Frau Dörr?«


    Aber auch andere deutsche Realisten scheinen das Spiel zu kennen:


    Wilhelm Raabe: Gutmanns Reisen 11. Kapitel
    „Man war bei den Krachmandeln angekommen und Alois schlug eben Klotilden vor, ein Vielliebchen mit ihm zu essen, als die Worte Großdeutsch und Kleindeutsch wie Blitze über die Tafel fuhren und erhöhter Gesprächsdonner ihnen nachrollte.“


    Gustav Freytag: Soll und Haben
    «Eine gute Akquisition», rief die gnädige Frau erfreut, denn der Leutnant war, was man einen geistreichen Offizier nennt, er machte niedliche Verse in Familienalbums und zu verlorenen Vielliebchen, war unübertrefflich im Arrangement von mimischen Darstellungen und stand in dem Ruf, irgendeinmal in ein Taschenbuch eine Novelle geschrieben zu haben. «Herr von Zernitz ist ein liebenswürdiger Gesellschafter.»



    Kennt eigentlich heute noch jemand diesen oder ähnliche Scherze? Ich jedenfalls werde mir mal gelegentlich eine Tüte Krachmandeln besorgen.

    Die angebliche Aufklärung der Mordgeschichte durch Stopfkuchen beginnt auf der Beerdigung seines Schwiegervaters, hier macht er eine Beobachtung, die außer ihm keiner der Anwesenden bemerkt: Einer der Anwesenden verweigert dem Toten die drei Schaufeln Erde.
    Das letzte Mal, dass ich auf einem christlichen Begräbnis war, ist etwa 1,5 Jahre her, meine Mutter war gestorben. Beim anschließenden „Leichenschmaus“ erzählte mir einer meiner Cousins wer wie viel Schaufeln auf den Sarg geworfen hat. Die meisten drei, manche zwei, viele auch nur eine, einer gar vier. Was ich sagen will, das ist sehr einfach zu beobachten und die Leute schauen auch genau hin. Das wird bei der Beerdigung von Andreas Quakatz nicht anders gewesen sein. Trotzdem, nur Stopfkuchen hat etwas bemerkt, sehr glaubhaft ist das nicht, zumal der Pfarrer vorher noch entsprechende Bemerkungen gemacht hat. Obwohl eigentlich alle Dorfbewohner von Quakatz Schuld überzeugt waren und der halt nur nicht überführt werden könnte, fängt plötzlich der Pfarrer auf der Beerdigung des Mörders an, davon zu reden, dass ja auch ein anderer die Tat begangen haben könnte. Auch nicht sehr glaubwürdig und noch weniger glaubwürdig, dass keiner der Dorfbewohner sich darüber wundert.
    Und der Pfarrer sagt, dass der wahre Mörder die Hand von der Schaufel lassen soll! Aber sagt er das wirklich? – oder wird das von Stopfkuchen nur seinem wahrnehmungsgestörten Freund Eduard suggeriert. Bitte nochmal nachlesen: Der Pfarrer sagt, der soll die Hand von der Schaufel lassen, der nach wie vor Andreas Quakatz für den Mörder hält. Wenn nun der Erdenumrunder quasi in einer Art Gottesurteil die Schaufeln verweigert, dann müsste eigentlich jedem aufmerksamen Leser klar sein, dass Störzer nicht der Mörder sein kann, indem er nämlich die Schaufeln verweigert sagt er ja, nach den Worten des Pfarrers, ich halte Quakatz nach für vor für den Mörder – und das wäre natürlich Unsinn, wenn er selbst der Täter wäre.


    und kann dann gegebenenfalls Interessantes hier mitteilen.


    Hier folgt Teil 1:


    Erläuterungen 1. Kapitel:
    Landauer: eine nach der pfälzischen Stadt Landau benannte viersitzige Kutsche, deren Verdeck in zwei Hälften auseinandergeschlagen werden konnte.
    so gut wie von der Kolonie: gemeint ist die „französische Kolonie“, ein Teil der Berliner Bevölkerung, der von den im 17. Jahrhundert eingewanderten Franzosen (wegen ihres kalvinistischen Glaubens aus Frankreich vertriebene Hugenotten) abstammten. Auch Fontane gehörte zur Kolonie
    Lorgnon: Brille ohne Bügel, die an einem Stiel vor die Augen gehalten wird.
    Hövell: Berliner Schokoladenfabrik
    Kranzler: Vornehmstes Berliner Café der Fontane Zeit
    Mr. Booth: Der amerikanische Schauspieler Edwin Thomas Booth brillierte vor allem als Shakespeare-Darsteller


    Erläuterungen 2. Kapitel:
    Berliner Blau: auf der folgenden Wikipedia-Seite zu diesem chemischen Farbstoff wird im letzten Absatz zur Geschichte auch Fontanes Roman erwähnt:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Berliner_Blau
    siebziger Krieg, die Milliarden: nach dem deutsch-franz. Krieg 1870/71 musste Frankreich 5 Mrd. Francs Entschädigung an Deutschland bezahlen.
    Gründeranschauungen: In den Gründejahren (1871-73) führte die Kriegsentschädigung von Frankreich, zu einer übertriebenen Spekulation und zur Gründung zahlreicher Unternehmen, von denen ein Großteil 1873 nach einem Kurssturz zusammenbrach.
    gutta cavat lapidem: lat.: der Tropfen höhlt den Stein
    früher Moldau und Walachei: die selbständigen Fürstentümer Moldau und Walachei wurden 1861 zum Fürstentum Rumänien vereinigt.
    Fernambuk- und Campecheholz: wertvolle Hölzer aus Süd- bzw. Mittelamerika


    Erläuterungen 3. Kapitel:
    Burgemeister Tschech: Tschech verübte am 26.7.1844 in Berlin ein Attentat auf Friedrich Wilhelm IV und wurde am 14.12.1844 in Spandau durch das Beil hingerichtet.
    Herwegh: Georg Herwegh (1817-1875, deutsche Dichter, dessen politische Lyrik im vorrevolutionären Deuschland von starker Wirkung war. Der junge Fontane war Mitglied eines Herwegh-Club in Leipzig.
    l’appétit vient en mangeant: „Der Appetit kommt beim Essen“, geflügeltes Wort aus dem Roman „Gargantua und Pantagruel“ von Rabelais.
    Vielliebchen: gesellschaftlicher Spaß, bei dem zwei sich eine Frucht teilen.


    Erläuterungen 4. Kapitel:
    Medisance: franz.: Lästerrede, Klatsch
    Lady Milford: Fürstengeliebte in Schillers „Kabale und Liebe“
    Meine Ruh ist hin: Lied Gretchen aus Goethes Faust
    Loewe: Carl Loewe (1796 – 1869), Komponist
    ex ungue leonem: lat.: an der Klaue (erkennt man) den Löwen


    Erläuterungen 5. Kapitel:
    Parochialkirchturm: Kirche nahe der Spree mit berühmtem Turm (Singuhrturm)
    die berühmte Stelle von dem Kanadier: Anspielung auf das Gedicht „Der Wilde“ von Seume
    Gilka: Kümmellikör


    Die Frau Kommerzienrätin wirkt auf mich sehr herablassend. Das wurde mir am ersten Kapitel deutlich, in dem sie Corinna einladt.


    Ja stimmt, das ist mir auch aufgefallen.


    Ich lese leider auch ohne Kommentarteil, habe mir aber heute in der Buchhandlung aus dem Reclam Verlag "Erläuterungen und Dokumente" zu Jenny Treibel bestellt und kann dann gegebenenfalls Interessantes hier mitteilen. Oder wenn dir etwas nicht klar ist, einfach fragen.


    Gruß
    montaigne


    Zola und Balzac: Nein. Vielschreiber, deren Qualität auf der Strecke blieb. Aber zu Victor Hugos Les Misérables gab's m.W. eine Leserunde hier ...


    Hatten wir Fernando Pessoa?


    Oder allenfalls Lautréamont ...


    Zu "Les Misérables" gibt es einen Lesevorschlag, aber eine Leserunde ist nicht zusammen gekommen.


    Pessoa, ist imo ein portug. Lyriker, kein Romancier.


    Lautréamont hat meines Wissens nur ein Werk geschaffen, "Die Gesänge des Maldoror" und das ist kein Roman.


    das dürfte die schwierigste Liste werden, weil die Auswahl so groß ist.


    Stimmt, zunächst erschien es mir sogar unmöglich zehn internationale Klassiker auszuwählen, bis ich auf einen kleinen Trick verfallen bin: ich habe nicht nach der strengen 70-Jahre-Regel getrennt, sondern nach Klassikern (also mehr als 70 Jahre tot) und nach Romanen die im 20. Jahrhundert erschienen sind und tatsächlich sind drei unverzichtbare klassische Romane erst im 20. Jahrhundert erschienen, obwohl die Autoren schon mehr als 70 Jahre tot sind. Wir haben also bei den insgesamt 40 Romanen 23 echte Klassiker, durch aus angemessen in einem Klassikerforum.



    Mit den russischen, spanischen und italienischen Beiträgen bin ich einverstanden.


    Danke, wir haben ja einen ähnlichen Geschmack, auch bei deinen anderen Aussagen, liegen wir nicht weit auseinander.



    Jane Austens literarischer Rang liegt für mich deutlich über Emily Brontë, ich weiß allerdings nicht, ob sie hier ausführlich gelesen wurde, dafür im Nachbarforum. Mansfield Park, Emma oder Stolz und Vorurteil wären mögliche Werke.


    Stimmt, aber Emily steht hier nicht für ihren einen Roman, sondern für die Brontë-Schwestern und wenn ich die 7 Romane der Schwestern den 7 Romanen von Jane Austen gegenüberstelle ?
    Außerdem ist klar, die Schwestern wurden hier alle schon gelesen. Jane Austen nicht. Vielleicht schafft sie es in einen Literaturschock-Kanon?



    Außerdem mag ich zwar persönlich Zola, finde aber, dass er nicht in eine Liste gehört, die auf "Gullivers Reisen", "Tristram Shandy" und "Tom Jones" verzichtet. Einer dieser englischen Klassiker müsste hier rein.


    Zu „Gullivers Reisen“ gibt es im Klassikerforum seit 10 Jahren einen Lesevorschlag, ohne dass eine Leserunde zusammen gekommen wäre:
    http://www.klassikerforum.de/i…,288.msg1712.html#msg1712


    Zu „Tom Jones“ habe ich noch Anfang diesen Jahres einen Lesevorschlag gemacht, es gab im Klassikerforum bis heute noch nicht mal einen Kommentar:
    http://www.klassikerforum.de/i…39.msg49619.html#msg49619


    Im Gegensatz zu diesen englischen Klassikern scheint mir das Interesse an Zola im Klassikerforum sehr groß, auch ich mag ihn sehr und nachdem sich Steffi und Giesbert zum Naturalismus bekannt haben - !



    Von Balzac finde ich "Verlorene Illusionen" besser, da wir mit der "Madame Bovary" ein ähnliches Sujet wie in der "Frau von dreißig Jahren" haben.


    Man kann darüber diskutieren, welches Balzacs bester Roman ist. Möglicherweise ist es „Verlorene Illusionen“, aber es gibt dazu keine Leserunde. Ich hab‘ einen der zwei Romane ausgewählt, zu denen bereits Leserunden stattfanden.

    Diese Liste ist der dritte Teil eines vierteiligen Romankanon. Die Idee dazu ist wie folgt entstanden:
    http://www.klassikerforum.de/i…70.msg51621.html#msg51621


    1.) Don Quijote (1605/1615) von Miguel de Cervantes Saavedra (1547 – 1616)
    659 Seiten; € 9,95

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    Zu Don Quijote gab es bereits 2 gemeinsame Leserunden im Klassikerforum:
    2002:
    http://www.klassikerforum.de/i…topic,15.msg15.html#msg15


    und 2010:
    http://www.klassikerforum.de/i…50.msg41508.html#msg41508



    2.) Die Brautleute (1827) von Alessandro Francesco Tommaso Manzoni (1785 – 1873) .
    928 Seiten; € 14,90

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    Thread zu Manzoni – Die Verlobten
    http://www.klassikerforum.de/i…ic,105.msg369.html#msg369


    Eine Leserunde zu dem Roman gab es 2002:
    http://www.klassikerforum.de/i…ic,166.msg782.html#msg782



    3.) Die Frau von dreißig Jahren (1842) von Honoré de Balzac (1799 – 1850)
    232 Seiten; € 7,00

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    Thread zu Balzac:
    http://www.klassikerforum.de/i…,313.msg1873.html#msg1873


    Eine Leserunde hat 2003 stattgefunden:
    http://www.klassikerforum.de/i…,489.msg1876.html#msg1876


    Eine Leserunde zu Balzac „Ursule Mirouet“ fand ebenfalls 2003 statt:
    http://www.klassikerforum.de/i…1076.msg7733.html#msg7733



    4.) Sturmhöhe (1847) von Emily Brontë (1818 – 1848)
    398 Seiten; € 7,95

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    Thread zu den Brontë-Schwestern:
    http://www.klassikerforum.de/i…03.msg48912.html#msg48912


    Zu Sturmhöhe gab es bereits 2 gemeinsame Leserunden im Klassikerforum:
    2001:
    http://www.klassikerforum.de/i…hp/topic,4.msg4.html#msg4


    und 2012:
    http://www.klassikerforum.de/i…21.msg49191.html#msg49191



    5.) Moby-Dick (1851) von Herman Melville (1819 – 1891)
    1056 Seiten; € 13,00

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    Thread zu Melville:
    http://www.klassikerforum.de/i…30.msg18174.html#msg18174


    Eine Leserunde hat 2003 stattgefunden:
    http://www.klassikerforum.de/i…,441.msg2741.html#msg2741



    6.) Madame Bovary (1856) von Gustave Flaubert (1821 – 1880)
    464 Seiten; € 11,90

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    Thread zu Flaubert:
    http://www.klassikerforum.de/i…70.msg22458.html#msg22458


    Thread zu Madame Bovary:
    http://www.klassikerforum.de/i…,330.msg1977.html#msg1977



    7.) Oblomow (1859) von Iwan Gontscharow (1812 – 1891)
    680 Seiten; € 13,90

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    Thread zu Gontscharow, Die Schlucht:
    http://www.klassikerforum.de/i…66.msg50060.html#msg50060


    Eine Leserunde zu Oblomow hat 2009 stattgefunden:
    http://www.klassikerforum.de/i…83.msg38425.html#msg38425



    8.) Verbrechen und Strafe (1866) von Fjodor Michailowitsch Dostojewski (1821 – 1881).
    768 Seiten; € 12,95

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    Eine Leserunde hat 2006 stattgefunden:
    http://www.klassikerforum.de/i…14.msg22976.html#msg22976



    9.) Krieg und Frieden (1868/69) von Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi (1828 – 1910)
    2288 Seiten; € 29,90

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    Eine Leserunde hat 2004 stattgefunden:
    http://www.klassikerforum.de/i…,706.msg6479.html#msg6479



    10.) Das Werk (1886) von Emile Zola (1840 - 1902).
    436 Seiten; € 19,90

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    Thread zu Emile Zola:
    http://www.klassikerforum.de/i…53.msg13378.html#msg13378


    Ein Buchvorschlag zu „Das Werk“:
    http://www.klassikerforum.de/i…83.msg25464.html#msg25464


    Eine Leserunde zu Emile Zola „Thérèse Raquin“ fand 2003 statt:
    http://www.klassikerforum.de/i…,760.msg1588.html#msg1588

    Stine, Effi Briest, Frau Jenny Treibel. Selbst wenn Fontane nur den Namen der Protagonistinnen als Romantitel wählt, lässt er es an Abwechslung nicht fehlen. Einmal nur den Vornamen, ein anderes Mal Vor- und Nachnamen, hier jetzt zusätzlich noch die Anrede. Zufall? Bei Fontane sicher nicht. Ich denke er will damit was zu Recht rücken, was sonst leicht untergehen könnte. Jenny Treibel wird ja im Roman ständig als Kommerzienrätin angesprochen, obwohl sie tatsächlich diesen Titel nie erhalten hat. Aber in dieser Zeit definierten sich die Frauen über den Beruf oder den Titel ihres Ehemannes. Fontane erinnert mit dem Romantitel daran, dass Jenny Treibel unabhängig von der Anrede keine Kommerzienrätin ist, sondern die Frau Jenny Treibel aus der Adlerstraße bleibt.


    Anders als bei anderen Romantitel von Fontane haben wir hier auch noch einen Untertitel:
    Frau Jenny Treibel oder „Wo sich Herz zum Herzen find’t
    Diese Zeile aus Schillers „Lied von der Glocke“
    „Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
    Ob sich das Herz zum Herzen findet!“
    haben wir als Schüler immer abgewandelt:
    „Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
    ob sich nicht noch was Besseres findet!“
    Weil es in dem Roman ja auch um mögliche Heirat zwischen Arm und Reich geht, wird für Fontane noch eine andere parodistische Version dieser Zeile zum Untertitel beigetragen haben:
    „Drum prüfe, wer sich ewig bindet,
    ob sich das nötige Geld auch findet!“


    Der Romananfang dann wie gewohnt bei Fontane. Wir erfahren etwas über die Zeit: einer der letzten Maitage, und die genaue Geografie des Geschehens: Wir befinden uns in Berlin-Mitte: Spittelmarkt, Kur- und Adlerstraße. Auf der nächsten Seite wird noch die Spreegasse erwähnt. Da ich mich momentan etwas mit Wilhelm Raabe beschäftige, kann ich zur Spreegasse das folgende berichten.


    Raabe hat während seines Studiums in Berlin 1854/1855 in der Spreegasse Nr. 11 gewohnt und dieser in seinem Roman „Die Chronik der Sperlingsgasse“ ein literarisches Denkmal gesetzt. 1931 anlässlich des 100. Geburtstages des Dichters wurde dann die Spreegasse tatsächlich in Sperlingsgasse umbenannt.



    Ansonsten: Frau Jenny Treibel fährt mit einer Kutsche (Marke: Landauer) in der Adlerstraße bei Professor Schmidt vor um dessen Tochter Corinna zu einem Dinner einzuladen, das die Treibels zu Ehren eines Geschäftspartners ihres Sohnes Otto, Mr. Nelson aus Liverpool am nächsten Tag geben.


    Hallo Montaigne,


    ich schlage dann vor, Ihr legt los und ich klinke mich aus.


    Hallo klaus,


    das ist wirklich schade, dass du nicht dabei bist. Falls du doch noch Lust bekommst kannst du dich ja noch einklinken.


    Gruß
    montaigne


    @ Erika und Katrin
    Wir beginnen dann gleich mit der Leserunde. Ich kann's eh kaum noch erwarten endlich wieder Fontane zu lesen.

    Diese Liste ist der zweite Teil eines vierteiligen Romankanon. Die Idee dazu ist wie folgt entstanden:
    http://www.klassikerforum.de/i…70.msg51621.html#msg51621


    1.) Buddenbrooks (1901) von Thomas Mann (1875 – 1955)
    768 Seiten; € 9,95

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    Thread zu Thomas Mann:
    http://www.klassikerforum.de/i…35.msg14629.html#msg14629


    Thread zu den Buddenbrooks:
    http://www.klassikerforum.de/i…ic,198.msg943.html#msg943


    Eine Leserunde hat 2009 stattgefunden:
    http://www.klassikerforum.de/i…77.msg36821.html#msg36821



    2.) Geschwister Tanner (1906) von Robert Walser (1878 – 1956)
    354 Seiten; € 9,50

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    Thread zu Robert Walser:
    http://www.klassikerforum.de/i…22.msg28278.html#msg28278



    3.) Berlin Alexanderplatz (1929) von Alfred Döblin (1878 – 1957).
    464 Seiten; € 8,90

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    Thread zu Alfred Döblin:
    http://www.klassikerforum.de/i…92.msg26819.html#msg26819



    4.) Die Strudlhofstiege (1951) von Heimito von Doderer (1896 – 1966)
    912 Seiten; € 14,90

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    Thread zu Heimito von Doderer: Die Strudlhofstiege:
    http://www.klassikerforum.de/i…11.msg10251.html#msg10251


    Eine Leserunde hat 2010 stattgefunden:
    http://www.klassikerforum.de/i…51.msg41515.html#msg41515



    5.) Tauben im Gras (1951) von Wolfgang Koeppen (1906 – 1996)
    228 Seiten; € 8,00

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    Thread zu Wolfgang Koeppen:
    http://www.klassikerforum.de/i…,428.msg2829.html#msg2829


    Eine Leserunde hat 2006 stattgefunden:
    http://www.klassikerforum.de/i…28.msg21969.html#msg21969



    6.) Die Insel des zweiten Gesichts (1953) von Albert Vigoleis Thelen (1903 – 1989)
    943 Seiten; € 14,99

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    Thread zu Albert Vigoleis Thelen:
    http://www.klassikerforum.de/i…23.msg36056.html#msg36056


    Eine Leserunde hat 2009 stattgefunden:
    http://www.klassikerforum.de/i…12.msg37446.html#msg37446



    7.) Das steinerne Herz (1956) von Arno Schmidt (1914 – 1979)
    256 Seiten; € 8,90

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    Thread zu Arno Schmidt:
    http://www.klassikerforum.de/i…78.msg13925.html#msg13925


    Es gibt einen Lesevorschlag:
    http://www.klassikerforum.de/i…,497.msg3785.html#msg3785



    8.) Mein Name sei Gantenbein (1964) von Max Frisch (1911 – 1991).
    304 Seiten; € 9,95

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    Thread zu Max Frisch:
    http://www.klassikerforum.de/i…19.msg24902.html#msg24902


    Eine Leserunde hat 2006 stattgefunden:
    http://www.klassikerforum.de/i…54.msg21225.html#msg21225



    9.) Deutschstunde (1968) von Siegfried Lenz (* 1926)
    576 Seiten; € 9,90

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    Thread zu Siegfried Lenz:
    http://www.klassikerforum.de/i…40.msg19366.html#msg19366


    Eine Leserunde zu Deutschstunde hat 2010 stattgefunden:
    http://www.klassikerforum.de/i…74.msg40334.html#msg40334


    Es gab auch schon Leserunden zu „Stadtgespräch“ (2006):
    http://www.klassikerforum.de/i…71.msg21440.html#msg21440


    und zu „Heimatmuseum“ (2011):
    http://www.klassikerforum.de/i…47.msg46172.html#msg46172



    10.) Jahrestage (1970 -1983) von Uwe Johnson (1934 – 1984)
    1703 Seiten; € 25,00

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    Thread zu Uwe Johnson:
    http://www.klassikerforum.de/i…76.msg17536.html#msg17536


    Eine Leserunde hat 2007 stattgefunden:
    http://www.klassikerforum.de/i…91.msg27966.html#msg27966