Was lest ihr gerade?

  • Zitat

    Jean Paul: Biographische Belustigungen / unter der Gehirnschale einer Riesin.


    In der "Ersten biographischen Belustigung" steht unter anderem dies:


    Zitat

    ..als die Rauchsäulen des Dorfs unter mir den Goldrand des Abends, der an der grauen Masse glimmte...


    Herzliche Grüße an unsere Schmidt-Alumni!

  • Arnold Stadler, Komm, gehen wir


    Das erste Buch, das ich von ihm lese; es scheint mir, als sei es ein Autor, den es zu entdecken lohnt.


  • Arnold Stadler, Komm, gehen wir


    Das erste Buch, das ich von ihm lese; es scheint mir, als sei es ein Autor, den es zu entdecken lohnt.


    Arnold Stadlers "Salvatore" habe ich vor kurzem geschenkt erhalten, aber noch nicht gelesen. Jedenfalls hörte ich nur gutes über ihn. Es würde mich freuen, wenn du nach der Lektüre einige Sätze mit deiner Meinung äußern könntest!

  • Goethes Gespräche - in der Biedermannschen Ausgabe, ergänzt und herausgegeben von Wolfgang Herwig. Original 1965ff bei Artemis, meine Ausgabe die dtv-Kassette von 1998. 5 Bände in 6 Teilbänden. Total ca. 5'200 Seiten.


    Goethe aus den verschiedensten Blickwinkeln. Vom Neugeborenen bis zum Greis.


    Von Zeit zu Zeit seh' ich den alten Herren gern ... :)

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus


  • Arnold Stadlers "Salvatore" habe ich vor kurzem geschenkt erhalten, aber noch nicht gelesen. Jedenfalls hörte ich nur gutes über ihn. Es würde mich freuen, wenn du nach der Lektüre einige Sätze mit deiner Meinung äußern könntest!


    Gerne.


    Heute im modernen Antiquariat entdeckt und mitgenommen: Arnold Stadler, Einmal auf der Welt. Und dann so

  • Antiquarisch in Amsterdam erstanden und mittlerweile begeistert angelesen:


    Simon Schamas - The embarrassment of riches (Die Verlegenheit des Reichtums) - An interpretation of Dutch Culture in the Golden Age.


    Eine sehr lebendige und dennoch nicht ungenaue Studie über die ökonomischen, sozialen, kulturellen und politischen Rahmenbedingungen in den Niederlanden des 17. Jahrhunderts. Zwei meiner Lieblingskünstler kommen nicht zu kurz (Rembrandt und Vermeer). Was für ein geniales Buch!


    Es gibt eine deutsche Übersetzung unter dem ungenauen Titel "Überfluß und schöner Schein". Sie ist nur antiquarisch zu erwerben - leider nicht unter 30 Euro. Wen es interessiert, der möge deshalb zum deutlich preiswerteren englischsprachigen Original greifen (16 Euro bei amazon).


    LG


    Tom

  • Moin, Moin!


    Las ich vor ein paar Jahren. Hat mir recht gut gefallen.


    Mir gefällt es ausgesprochen gut. Das ist so die Literatur, die uns Depressive und Pessimisten eingeht wie ein guter Wein. Wenn man seinen Weltschmerz literarisch bestätigt bzw. verbal ausgetüftelt vorgesetzt bekommt, hilft einem das zwar auch nicht weiter, aber der ästhetische Genuß lindert die Situation ungemein.


  • Moin, Moin!


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    * Werbe/Affiliate-Links


    Mein 12. Timm (ohne Zweitlektüren).


    Hallo Markus,


    da bist Du mir ja einiges voraus, bisher habe ich erst fünf Bücher von Uwe Timm gelesen und zu Zweitlektüren hat es überhaupt noch nicht gereicht, obwohl dass Timms Erwachsenenbücher sicher wert sind. Gelesen habe ich bisher:


    „Heißer Sommer“
    „Die Entdeckung der Currywurst“
    „Am Beispiel meines Bruders“
    „Der Freund und der Fremde“
    und natürlich die Frankfurter Poetikvorlesungen, die ich vorher zu mindestens teilweise an der Uni Frankfurt auch gehört hatte:
    „Vom Anfang und Ende. Über die Lesbarkeit der Welt“


    Als nächstes Buch von Timm steht „Freitisch“ auf meinem Plan oder kannst Du mir ein Buch empfehlen, dass ich noch vorher lesen sollte.


    Btw: Uwe Timm wäre für mich auch ein Kandidat für den Büchnerpreis, wenn es unser gemeinsamer Schweizer Kandidat nicht schaffen sollte. Mit dem letzen Büchner-Preisträger gibt es übrigens eine, zumindest für mich, wichtige Gemeinsamkeit: Beide, sowohl Delius als auch Timm, sehen in Koeppen ihr großes Vorbild, eigentlich erstaunlich, da sich die Beiden doch sowohl in der Sprache als auch im Inhalt ihres Werkes sehr unterscheiden?


    LG

    Hubert

  • Moin, Moin!



    "natürlich" die FPV... ;-) DIE wiederum kenne ich nicht.
    Vorher lesen MUSST duch sicher nichts, aber unbedingt, weil mein Lieblingsbuch von ihm ist "Der Mann auf dem Hochrad", weil es eine Zeit sehr humorvoll porträtiert, die man nicht allzu oft vorgesetzt bekommt.


    "Der Freund und der Fremde" ist doch das Ohnesorg-Buch, oder? Das könnte ich mir bequem aus der Bibliothek holen. soll ich?


    Zitat

    Btw: Uwe Timm wäre für mich auch ein Kandidat für den Büchnerpreis, wenn es unser gemeinsamer Schweizer Kandidat nicht schaffen sollte. Mit dem letzen Büchner-Preisträger gibt es übrigens eine, zumindest für mich, wichtige Gemeinsamkeit: Beide, sowohl Delius als auch Timm, sehen in Koeppen ihr großes Vorbild, eigentlich erstaunlich, da sich die Beiden doch sowohl in der Sprache als auch im Inhalt ihres Werkes sehr unterscheiden?


    Ich bin literaturtheoretisch leider zu unbedarft, um einschätzen zu können, was an sich oder überhaupt Koeppen für einen Einfluß ausüben könnte. Bonaventura (Marius Fränzel) las letztens ihn wieder, was mich ein bißchen ermunterte, Koeppen nochmals ins Visier zu nehmen. Verbindendes bei Delius und Timm sehe ich insofern, als sie sehr konkrete Personen oder Ereignisse als Anlaß für ein fiktionales Werk nehmen.