Ein Klassikerforumswettbewerb für 2019

  • Hallo, liebe Mitforianer,


    dieses Jahr bin ich ja an meiner Liste grandios gescheitert, dennoch könnte ich mir vorstellen mit neuen, unbelasteten und deutlich weniger Büchern in den Wettbewerb 2019 zu starten. Hättet ihr denn auch Lust?


    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)

  • Okay, dann eröffne ich mal den Listenthread, in den wie immer nur die Listen gepostet werden und dann abgehakt werden können. Eine Rezension oder irgendwie geartete Stellungnahme wäre schön, um unser Forum wieder etwas zu beleben. Wenn außerdem Synergien in Form von Leserunden bei gemeinsamen Leseinteressen entstünden, wäre das natürlich besonders toll.

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)

  • "Fünf Klassiker aus fünf Ländern" versuche ich jedenfalls nicht nochmal, weil ich fast nur französische und russische Klassiker habe. Die wenigen spanischen kenne ich alle, da könnte ich höchstens einen als Zweitlektüre nehmen.

    Es kann gut sein, dass ich (außer den ungelesenen aus dem letzten Jahr, die ich mitnehme) einfach vier oder fünf Franzosen auf meine Liste nehme. Da habe ich ein paar erstklassige Dauerstaubfänger hier, die ich irgendwann mal gekauft, ins Regal gestellt und dann jahrelang abgestaubt habe.

  • Es gibt ja auch für den Klassikerbereich durchaus Möglichkeiten, ungewöhnliche Listen zu schaffen, wie einige von euch ja auch schon vorgemacht haben
    Beispiele:

    Fünf Werke der Weltliteratur


    - die ein Verbrechen /einen Verbrecher zum Gegenstand haben (da fiele mir zum Beispiel sofort "Der Graf von Monte Christo" oder "Verbrechen und Strafe" ein)

    - in denen eine große Reise/Expedition im Mittelpunkt steht (die könnte man allein schon mit den ganzen Italienreisen deutscher Autoren füllen, z.B. Goethe und Seume, aber auch Yoricks empfindsame Reise von Sterne)

    - in denen ein Generationenkonflikt im Vordergrund steht (Hamlet, Turgenjevs Väter und Söhne ...)

    - in denen Tiere ein wichtige Rolle spielen (Jack London: Wolfsblut oder Jerry, der Insulaner, Melville Moby DIck …)

    - Klassiker des Humors


    usw. usw. Ihr habt bestimmt noch viel bessere Ideen!

    Ich muss allerdings dazu sagen, dass bei solchen Listen die Gefahr für mich darin liegt, dass man dann irgendetwas dazwischen rutscht, das sich dann als Hemmschuh herausstellt, weil es gerade so gar nicht den eigenen Leseinteressen entspricht. Aber das gilt wohl für jede Form von Leselisten. Man braucht

    halt ein glückliches Händchen bei der Zusammmenstellung.

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)

  • thopas , deine New York-Liste ist toll! Ist das eventuell von irgendwelchen Reiseplänen motiviert?

    Nein, da bin ich eher zufällig drauf gekommen. Ich wollte eigentlich eine USA-Liste erstellen und habe festgestellt, dass fast alles in New York spielt. Ich finde das historische New York sehr interessant, bin mir aber nicht sicher, ob ich das gegenwärtige New York wirklich sehen will. Es gibt noch ein paar dringendere Reiseziele für die Zukunft.


    Deine Vorschläge für Listen-Themen sind sehr interessant. Da muss ich nochmal nachdenken. Zumal ich nicht weiß, ob ich meine Reste-Liste wirklich aufstellen möchte...

  • Es kann gut sein, dass ich (außer den ungelesenen aus dem letzten Jahr, die ich mitnehme) einfach vier oder fünf Franzosen auf meine Liste nehme. Da habe ich ein paar erstklassige Dauerstaubfänger hier, die ich irgendwann mal gekauft, ins Regal gestellt und dann jahrelang abgestaubt habe.

    Letztes Jahr habe ich fünf französische Romane auf die Liste genommen. Da war ich wirklich überrascht, wie gut mir die gefallen haben. War auch eine gute Abwechslung, da ich meist nur englische Literatur lese.

  • Zitat

    "Ich muss allerdings dazu sagen, dass bei solchen Listen die Gefahr für mich darin liegt, dass man dann irgendetwas dazwischen rutscht, das sich dann als Hemmschuh herausstellt, weil es gerade so gar nicht den eigenen Leseinteressen entspricht."

    Da kenn ich keine Gnade, das fliegt raus. Ich bin ja nicht aus Pflichtgefühl hier, sondern um das zu lesen, was mich interessiert. Mich durch ein Buch zu quälen, das mich nicht anspricht (egal aus welchen Gründen, kann ja trotzdem ein tolles Buch sein) ist mir die Zeit zu schade.

    Edit: Tut mir leid, ich habe die Zitierfunktion leider nicht recht im Griff.

    Einmal editiert, zuletzt von sandhofer () aus folgendem Grund: Zitat korrigiert. Nix für Ungut - sandhofer

  • Beitrag von JMaria ()

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht ().
  • So, ich habe meine Resteliste mitgenommen und für 2019 fünf französische Klassiker hinzugesetzt, die alle schon lange hier vor sich hinstauben. Ich kenne aber alle fünf Autoren schon (zwei sogar recht gut) und denke, das ist zu schaffen.

  • finsbury

    Hat den Titel des Themas von „Ein Klassikerforumswettbewerb für 2019?“ zu „Ein Klassikerforumswettbewerb für 2019“ geändert.
  • So, ich habe meine Resteliste mitgenommen und für 2019 fünf französische Klassiker hinzugesetzt, die alle schon lange hier vor sich hinstauben. Ich kenne aber alle fünf Autoren schon (zwei sogar recht gut) und denke, das ist zu schaffen.

    „Bel Ami“ habe ich 2017 gelesen, mir hat es gut gefallen. Ich war von „meinen“ Franzosen ganz positiv überrascht (bis auf „Madame Bovary“, aber das Buch kannte ich schon).

  • Ich hab das Fragezeichen aus dem Thread-Titel genommen, da wir ja nun weitermachen.


    Mit meiner Liste lasse ich mir noch Zeit. Ich will diesmal auch wirklich durch- oder zumindest sehr viel weiterkommen, und daher sollte alles schon wohlüberlegt sein. Die drei Grönlandsagas aus den Isländersagas werden auf jeden Fall dabei sein, weil es nächstes Jahr in die Arktis geht. Aber wie ich die mit anderen Klassikern unter einem Oberthema verbinden soll, ist mir noch nicht so ganz klar. Vielleicht irgendwas mit Landnahme /Kolonisierung.

    Zefira

    Die Titel von deiner Franzosen-Liste kenne ich alle - bis auf den "Bel Ami" - nicht. Ich komme mit der französischen Literatur nicht so gut zurecht wie z.B. mit der englischen und russischen, aber Balzac und Zola schätze ich schon sehr, Stendhal auch, aber Maupassant lässt mich unberührt. Bin gespannt, was du zu deinen Lektüre-Eindrücken schreibst.

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)

  • Nach der Definition mit den 60 Jahren müsste das so sein. Aber Experte auf diesem Gebiet ist Sandhofer.

    Ich habe ihn jetzt dabei, als ein Klassiker aus dem 20. Jahrhundert. :)


    Ich geh dann mal meine Listen posten (Ja, es sind schon wieder 10 Bücher geworden. Ich kann es einfach nicht lassen)

  • Truman Capote ist erst in den 80ern gestorben, deshalb ist „Breakfast at Tiffany‘s“ auch kein Klassiker im eigentlichen Sinn. Aber ich habe es ausgewählt, weil ich es immer schon mal lesen wollte...


    Wenn es niemanden stört, würde ich das so lassen :saint:.