Beiträge von Bluebell


    Doch die gab es schon einmal und zwar im Zuge einer anderen Leserunde. Damals hat sich ein anderer Teilnehmer aus der LR ausgeklinkt weil er diesen Schlagabtausch nicht mehr lesen wollte.


    Jetzt habe ich den Thread auch gefunden, du liebe Zeit ... was war denn da los. :sauer:


    Sorry fürs verwässern des Buchvorschlags - um wenigstens noch was halb on-topic beizutragen: ich behalte das hier im Auge, weil ich es auch mal mit Dostojewski versuchen möchte, aber ich weiß nicht, ob er mir so bald in den Plan passt. Eigentlich habe ich lesetechnisch derzeit recht viel anderes vor! :zwinker: Und Doderer interessiert mich auch, aber vorerst mehr die Merowinger.


    PS: Und um auch noch die dritten Dämonen (die von Tobias O. Meißner) anzusprechen - ja, von dem möchte ich auch einmal was lesen, aber ebenfalls eher nicht dieses Buch! (Wobei ... wenn sogar Sandhofer ein gutes Wort dafür einlegt ... :breitgrins: )


    PPS: Und Camus' "Besessene" kenne ich gar nicht.


    So, das war's. *g*


    Das ist ein lächerlischer Rückzug. Dein Lamento stimmt vorne und hinten nicht und wenn in der Mitte einiges wahr ist, dann kann man sich als gebildeter Mensch dagegen wehren ohne pauschal zu stänkern. Ich bedauere deinen Rückzug übrigens, du warst recht lebhaft was ganz gut tut. Aber wenigstens ist es ein Abschied mit Ansage.


    Ich wollte schon fragen, ob ich etwas verpasst habe!? Kann schon sein, dass mir im Klassikerforum so manches entgeht, aber Mobbing gegen Fee? Bzw. ein Krieg zwischen Hubert und ihr? Hat sich der per PN abgespielt, oder wie? :confused:
    Ich mochte Fees Beiträge eigentlich gerne, das war frischer Wind und ich habe nicht mal irgendwie mitbekommen, dass es Probleme gab ...! Bin gerade ziemlich baff.


    Das kenne ich. Eigentlich schade, dass es nach Proust nur noch bergab gehen kann ... :heul:


    Vor ein paar Tagen habe ich im Literaturschock-Forum drüben sowas ähnliches geschrieben, nämlich dass ich ein bisschen Angst habe, nie mehr etwas anderes lesen zu können ...


    Aber Isadora und Sandhofer machen mir wieder Mut! :breitgrins: (Sandhofer noch mehr, Isadora desillusioniert mich eher ein bisschen :clown: )

    Aus der von Maria genannten SZ-Reihe habe ich den Band über Tokio ("Die Journalistin") gelesen, und darin spielt ein alternder Kalligraphiekünstler mit seinen beiden Enkelinnen eine gewisse Rolle (wenn ich mich recht erinnere, taucht er allerdings erst später im Buch auf).


    Interessantes Thema, musst du eine Arbeit für die Uni schreiben? :smile:

    Das "Gemälde"-Buch habe ich heute gleich gekauft und schon die Einleitung gelesen - wirklich ein sehr guter Tipp, danke nochmal! :blume::smile:
    Die "Figuren und Vorbilder" habe ich mir auch mal notiert, aber fürs Erste bin ich mal gut versorgt, denke ich.


    Ich habe es auch gelesen. Dieses Buch gehört sicher nicht zu den Büchern, die man vor der Recherche gelesen haben muss. Es ist eigenständig.


    Ja, das dachte ich mir schon ... ich hatte nur Idee, mich mit irgendetwas auf die Recherche einzustimmen (und wenn ich dabei schon die eine oder andere nützliche Information aufschnappe, umso besser).



    Das Marcel-Proust-Lexikon ist sicher am hilfreichsten für Hintergründe.


    Ja, kann gut sein, dass ich mir das dann fürs parallele Nachschlagen besorge, sobald ich mit dem Lesen begonnen habe und merke, dass ich "mehr" brauche. Aber ich glaube, für "im Vorhinein" ist das nichts.


    Danke für deine Meinung!

    Ich habe mir nun "Wie Proust Ihr Leben verändern kann" (Alain de Botton) bestellt:


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    Die Forensuche sagt mir, dass Maria es schon gelesen hat. Sonst auch noch jemand? Wie hat es euch gefallen? Findet ihr es sinnvoll, das Buch vor der "Suche nach der verlorenen Zeit" zu lesen?

    Hallo Anita,


    die schöne gebundene Ausgabe von Rowohlt gibt es immer noch preisgünstig bei Jokers (und 2001) und habs mir diese Woche gekauft. Hast du Ada bereits gelesen, Anita?


    Gruß,
    Maria


    Ha, danke Maria ... habe gerade nachgesehen, ob es (endlich einmal) eine vernünftige "Lolita"-Ausgabe um einen erschwinglichen Preis gibt, und siehe da: gebunden um 14.99 statt 47,- EUR! :bang:

    Eigentlich hatte ich vor, mir noch das eine oder andere Jahrzehnt Zeit zu lassen, bevor ich mich "Auf die Suche nach der verlorenen Zeit" begebe. Als ich heute allerdings die Frankfurter Taschenbuchausgabe im Schuber um 50€ entdeckt habe, konnte ich sie einfach nicht zurücklassen ...


    Nun steht sie also hier vor meiner Nase und ruft "Lies mich! Lies mich!", und tatsächlich hätte ich es nach den ersten paar Seiten kaum noch geschafft, dass Buch wieder zuzuklappen. Dass Proust einen Nerv bei mir trifft, habe ich schon bei ein, zwei anderen Kapiteln gemerkt, die ich früher einmal probegelesen habe - und trotzdem hält mich irgendetwas davon ab, mich einfach darauf zu stürzen.


    Ich glaube, ich habe einfach fürchterlichen Respekt vor dem Werk und ich weiß nicht, wann ich mich schlussendlich richtig heranwage ... aber zumindest ist es jetzt mal da, ein beruhigendes Gefühl. :breitgrins:


    Gestern Abend habe ich noch die Zeittafel zur Biographie Melvilles in dem Taschenbuch gelesen und gemerkt, dass ich eigentlich doch wenig über Melvilles Leben kenne und spiele deshalb mit dem Gedanken mir eine Melville-Biographie zuzulegen. Gibt’s da Empfehlungen?


    Nicht direkt, aber an dieser Stelle kann ich es nicht lassen, auf ein von mir immer wieder gern zur Hand genommenes Buch zu verweisen:


    R. Barth, M. Bielefeld - Wilde Dichter: Die größten Abenteurer der Weltliteratur


    Eines (ich glaube sogar das ausführlichste) der 6 Kapitel ist Melville gewidmet. Von einer detaillierten Biographie kann bei diesem Umfang natürlich keine Rede sein, aber man bekommt doch einen guten ersten Eindruck von seinem nicht gerade unspektakulären Lebenslauf, seinem Charakter und den Ursprüngen seiner literarischen Themen. (Ich habe übrigens das ganze Buch sehr genossen, also auch die anderen vorgestellten Schriftsteller.)


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    Hallo Hubert,
    ich habe Moby Dick auch noch nicht gelesen, aber auf meiner Wunschliste steht die Übersetzung von Jendis. Über die habe ich damals sehr viel Positives gehört, als sie herauskam. Irgendwo bin ich auch auf eine Gegenüberstellung von Jendis und Rathjen inklusive Leseprobe gestoßen, und die hat mich dann endgültig überzeugt - weiß leider nicht mehr wo, aber eventuell spuckt dir Google etwas aus!?

    Anita:
    Ich bin auf dein Fazit von 1Q84 gespannt - mir hat es sehr gut gefallen, und ich freue mich schon auf den 3. Teil! :smile:


    Fludribus:
    Ooh ... über Sadakos Geschichte gab es einen eigenen Raum im Atombombenmuseum in Hiroshima, aber ich habe mir das Buch dann doch nicht zugelegt, sondern stattdessen Schwarzer Regen von Masuji Ibuse. Und das hat mir (genau wie das Museum) dermaßen zugesetzt, dass ich derzeit einen Bogen um alles machen muss, was mit den Atombombenabwürfen zusammenhängt ... :sauer:


    Lauterbach:
    Mit Hamsun will ich es auch unbedingt einmal probieren, aber ich glaube, ich will auch mit Mysterien anfangen! Ist das ratsam?


    So, und jetzt komme ich wohl nicht drumherum, auch "on topic" auszupacken! :breitgrins:
    Also ich habe gerade Schloss Gripsholm beendet und fand es ... nett. Die nächsten 3 Fixpunkte sind auch ganz schön klassikerlastig, und zwar die rororo-Monographie über die Schwestern Brontë (für das Monatsspiel im Literaturschockforum) sowie King Lear und Mrs. Dalloway (beides Leserunden ebendort). Ob/was ich dazwischen noch einschiebe, weiß ich noch nicht - aber wenn, dann sicher was Neueres.


    Fazit: Nicht jede Erzählung gefällt allen gleich gut, aber letztendlich hat Kafka für Jede/n etwas zu bieten!


    :klatschen:


    In diesem Sinne auch von mir ein Dankeschön für die Leserunde mit euch, bei Gelegenheit gerne wieder! Und ein extra Danke für Huberts umfangreiche Zusatzrecherchen, zu denen mir selber die Muße gefehlt hat - aber diese mundgerechten Happen habe ich gerne angenommen! :breitgrins:

    Ich würde die Trennlinie zwischen "besser" und "schlechter gefallener" Hälfte auch so ziehen wie Steffi. Mit der konkreten Reihung tue ich mich schwer, aber ich versuch's mal:


    1. In der Strafkolonie


    Dann ziemlich gleichwertig:


    2. Das Urteil
    3. Die Verwandlung


    Und wiederum ziemlich gleichwertig:


    4. Ein Bericht für eine Akademie
    5. Ein Hungerkünstler
    6. Ein Landarzt


    Also eigentlich würde ich lieber einen ersten, zwei zweite und drei dritte Plätze vergeben, das käme meinen Eindrücken eher entgegen.