Dies und Das

  • Moin, Moin!


    kress.de: Welchen Autor schätzen Sie am meisten? - Denis Scheck: Arno Schmidt, weil der mal definierte, was einen guten Schriftsteller ausmacht: die Fähigkeit, beim Anblick dessen, was Normalsterbliche ihr Leben lang einen Regenschirm nennen, auf die Formulierung zu kommen "ein Stock im Petticoat".


    Zugunsten des SWR als nunmehr alleiniger Moderator der Literatursendung "Lesenswert", der Sendung "Kunscht" sowie des ARD-Buchmagazins "Druckfrisch" gibt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Denis_Scheck">Scheck</a> nach 20 Jahren seinen Job als Redakteur des Büchermarktes im Deutschlandfunk auf, wie er <a href="https://kress.de/news/detail/beitrag/135412-denis-scheck-ich-streite-mich-mit-felicitas-von-lovenberg-demnaechst-ohne-kameras.html">im Interview verrät</a>. Ich finde das traurig und bin gespannt, wen man nun 16.10 Uhr stattdessen hören wird.

  • Moin, Moin!


    Wissenschaftsbücher bei der Frankfurter Buchmesse zum Thema <a href="http://www.deutschlandradiokultur.de/wissenschaftsbuecher-bei-der-fbm16-altern-pflege-und-demenz.976.de.html?dram:article_id=369080">"Altern, Pflege und Demenz"</a> <a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/10/20/zeitfragen_buchmesse_spezial_drk_20161020_1900_0f389d4a.mp3">(mp3)</a>.

  • Moin, Moin!


    <a href="http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/10/21/faktenwissen_und_verschwoerungen_interview_thomas_kliche_dlf_20161021_0810_34eebd46.mp3">"Bisher saßen die Spinner allein zu Hause"</a> - Der Politikpsychologe Thomas Kliche <a href="http://www.deutschlandfunk.de/verschwoerungstheoretiker-bisher-sassen-die-spinner-allein.694.de.html?dram:article_id=369121">spricht</a> über Verschwörungstheoretiker, Reichsbürger & Co. "Der emotionale Gewinn durch eine Verschwörungstheorie sei für deren Anhänger enorm. Erstens lade er sich selbst mit Bedeutsamkeit auf, denn wenn er verfolgt werde, müsse er ja wichtig sein. Zweitens schütze er sich in Zeiten der Globalisierung vor der Unberechenbarkeit der Welt, indem er sich böse Menschen als Strippenzieher vorstelle."

  • Moin, Moin!

    Nachdem ich im Februar durch dasnuf (Patricia Cammarata) die Miniserie Black Mirror entdeckt hatte, guckte ich lediglich S01E01 und erst seit einigen Tagen weitere Folgen und bin just bei S02E02 (White Bear). Auch Patricia Cammarata hat sich anläßlich der vor kurzem auf Netflix angelaufenen dritten Staffel nochmals in einem euphorischen Beitrag zu dieser fantastischen dystopischen Serien geäußert, die die möglichen problematischen Seiten unserer Technologien zugespitzt zeigt; sie läuft seit 2011, um so erstaunlicher, wie konsequent schon damals die Möglichkeiten erkannt und durchgespielt werden. In den letzten Tagen mehrten sich die Hinweise, daß sie endlich auch von einer breitere Masse wahrgenommen wird. Beispielsweise fand ich in der ZEIT unter dem Titel Die Serie, die Trump voraussah einen Erwähnung. Black Mirror befindet sich offenbar am Puls der gegenwärtigen und bald wohl anbrechenden Zeit. Faszinierend eine Koinzidenz zwischen S02E01 ("Wiedergänger"), wo der verstorbene Mann einer auf dem Land lebenden jungen Frau aus den digitalen Spuren, die er hinterlassen hat, quasi wiedererschaffen wird. Im Tatort E998 (Echolot), den ich erst jetzt sah, begegnete ich demselben Szenario, welches sogar noch einen Tick beeindruckender war, weil ein Kind involviert war, das mit dem virtuellen Abbild seiner verstorbene Mutter kommuniziert. Felix Schwenzel steht der Serie Black Mirror wesentlich skeptischer gegenüber.

  • Moin, Moin!


    Team Sachsen ist eine neue Plattform zur sachsenweiten Koordination von Hilfsangeboten wie z.B. Nachbarschaftshilfe. Initiiert von den sächsischen Hilfsorganisationen ASB, SLRG, DRK, Johanniter-Unfall-Hilfe und Malteser Hilfsdienst in Kooperation mit dem Sächsisches Sozialministerium.


    Der Deutschlandfunk hat einen Newsletter und ein Newsblog zum Thema Coronavirus.


    Alles über das Coronarvirus in leichter Sprache.


    Und täglich höre ich den mittlerweile schon sehr berühmten Podcast mit Christian Drosden.

  • Das ist ja toll! Weiß jemand, von welchem Maler das Gemälde mit dem ungläubigen Thomas ("Keine Wunden anfassen!") ist?

    Das ist so ungemein lebendig; der Mann rechts sieht aus wie der Schauspieler Fritz Karl, als er noch jünger war.

    Mir geht schon seit Tagen die Corona-Hymne im Kopf herum: "Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen." :D

  • Bei genauerem Hinsehen wird mir klar, warum ich das Bild für modern hielt, jedenfalls nicht für einen Caravaggio. Vor allem wegen der Frisur des auferstandenen Christus - diese fransigen Strähnen am Ohr - und der Kopf hinten Mitte hat einen dicken Ohrstecker.



    ps. Hier übrigens (als Beleg für meine Assoziation) Fritz Karl . Er hatte, je nach Rolle, auch schon längere Haare.

  • Hier ist übrigens der echte Caravaggio! (Link zu Wikimedia)

    Ich finde, die Köpfe der beiden Jünger hinten haben einen völlig anderen Ausdruck als in dem Foto. Die Köpfe sind überhaupt bei Caravaggio viel mehr zusammengesteckt, und Christus wirkt auf mich nicht weniger verwundert als die Jünger.

    (Ich habe in der Kathedrale von Segovia ein wunderschönes Auferstehungsgemälde gesehen, auf dem Christus als einzige Figur zu sehen war. Er saß auf einem Stein und betrachtete mit dem Ausdruck tiefen Erstaunens seinen Fuß. Leider habe ich nicht herausgefunden, vom wem das Gemälde stammt; es hing ganz abseits und war vermutlich nichts besonders Wertvolles.)