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Allgemeines Diskussionsforum / Rumänische Literatur
« Letzter Beitrag von Eule am Gestern um 22:34 »
Guten Abend liebe Leser,

vor kurzem habe ich Gabriela Adamesteanus Roman "Der gleiche Weg an jedem Tag" gelesen.
Kurz gefasst geht es um ein Mädchen, das in den 1950ern/60ern in Rumänien aufwächst.

Habt ihr bereits etwas von rumänischen Autoren gelesen? Welche rumänischen Romane, Gedichte oder Dramen kennt ihr? Welche Autorinnen und Autoren? Was hat euch gefallen und was nicht? Vielleicht habt ihr Lust knapp in ein oder zwei Sätzen zu schreiben, worum es geht?

Liebe Grüße
Eulchen
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@firiath: ich starte am 5. Juli. Ich hoffe das ist okay für dich.  :winken:
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Klassiker als Hörbuch / Re: Kostenlose Hörbuch Downloads
« Letzter Beitrag von Giesbert Damaschke am 25. Juni 2017, 12:10 »
Wilhelm von Kügelgen
Jugenderinnerungen eines alten Mannes (Auszüge)
http://www.mdr.de/kultur/empfehlungen/lesezeit-kuegelgen-jugenderinnerungen100.html

Michail Bulgakow
Meister und Margarita (Auszüge)
http://www.br.de/radio/bayern2/kultur/radiotexte/bulgakow-meister-und-margarita-100.html

Von "Meister und Margerita" strahlte der BR letztes Jahr ein zwölfteiliges Hörspiel aus, das gibt es aber anscheinend leider nicht mehr zum Download.
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Klassische Autoren und Werke / Re: Guy de Maupassant
« Letzter Beitrag von thopas am 24. Juni 2017, 10:46 »
So, jetzt bin ich durch mit dem Buch. Und es hat viel Spaß gemacht. Hier ein paar noch etwas ungeordnete Eindrücke:

Der Roman wirkt sehr modern gegenüber anderen aus dieser Zeit. Es wird immer mal wieder auf die Religion geschimpft und amouröse Szenen sind schon relativ explizit. Gut, ich lese viel englische Literatur, die ist im Gegensatz zur französischen da vermutlich eh verklemmter  :zwinker:.

Georges Duroy wird relativ gnadenlos geschildert. Er ist ambivalent angelegt, einerseits der etwas einfache Bauernsohn, auf der anderen Seite der rücksichtslose Emporkömmling, der so alles machen kann, was er sich vorstellt. Auch heute gibt es ja immer wieder mal Studien, die belegen, dass gutaussehenden Menschen viel mehr geglaubt wird und v.a. zugetraut wird, als weniger gutaussehenden. Das ist möglicherweise auch der Grund, warum Bel-Ami so ziemlich mit allem durchkommt, was er sich so leistet. Und er hat ja auch Erfolg damit. Als Leser wartet man ja eigentlich nur darauf, dass er mal reinfällt, aber nein: alles gelingt!

Die Nebencharaktere sind sehr gut gezeichnet, v.a. die Damen, die Bel-Ami beglückt. Gut gefallen hat mir Madame Walter, die etwas ältliche Matrone (wenn man genau rechnet, muss sie wohl um die 40 sein  :rollen:), die sich zum ersten Mal richtig verliebt und nun wie ein Backfisch für Bel-Ami schwärmt.

Auch die Naturschilderungen sind sehr gut gelungen. Des öfteren mischen sich sehr melancholische Bilder in das ansonsten heitere, vergnügungssüchtige Paris. V.a. der Abschnitt in Cannes ist beeindruckend, als Georges dem Tod seines Freundes Forestier beiwohnt. Nichtsdestoweniger kann das Georges nicht davon abhalten, der Witwe sofort nach dem Ableben des Gatten zu signalisieren, dass er sie gerne heiraten würde...

Ich werde das Buch noch ein bißchen auf mich wirken lassen, mal sehen, was mir dann noch einfällt bzw. auffällt. Aber ich kann schon sagen: eine Lese-Empfehlung!

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Nicht kanonisch, modern, Generelles / Re: Was lest ihr gerade?
« Letzter Beitrag von JHNewman am 21. Juni 2017, 15:58 »
Bei einem Besuch in einer literarischen Buchhandlung (i.e. in einer Buchhandlung, die den Namen noch verdient...  :zwinker:) vor einigen Wochen empfahl die Buchhändlerin mir ein Buch von Heinrich Hauser: Donner überm Meer. Der Autor war mir unbekannt, obwohl er eine recht schillernde literarische Biographie hat und kurz nach dem Krieg Chefredakteur des Stern war.

https://de.wikipedia.org/wiki/Heinrich_Hauser_(Schriftsteller)

Das Buch war mit einer Banderole versehen, auf der eine Mitarbeiterin der Buchhandlung es empfahl. Der Verleger soll - der Banderole zufolge - die Prosa von Hauser als die schönste Prosa bezeichnet haben, die er je verlegt habe. Das ist ja vollmundig.

Nachdem ich nun ein gut Teil des Buches gelesen habe, kann ich aber sagen: hier wurde der Mund nicht zu voll genommen. Das ist wirklich wunderschön. Dem entspricht auch die Gestaltung des Buches. Ein sehr schön gestalteter Einband, Fadenheftung, feines Papier und eine exquisite Typographie.

Eine Empfehlung, diesen Autor (wieder)zu entdecken!

http://www.weidleverlag.de/w/?page_id=188&bid=72
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Passt perfekt firiath  :winken:

Wie wäre es mit 4. 5 oder 6. Juli.
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Zitat
author=Firiath link=topic=5088.msg60538#msg60538 date=1496089486]
Oh, schön daß Du solange warten magst  :smile:
Fein, dann Mrs. Dalloway  im Juni, ich meld mich  hier sobald ich zurück bin.

Ich bin wieder zurück  :winken: , mehr oder weniger, im Kopf noch nicht so ganz.
Wär es okay wenn wir mit "Mrs. Dalloway" erst  Anfang Juli anfangen würden?


Im Urlaub hab ich  u.a. den "Der Richter von Zalamea" und damit eins meiner Listenbücher gelesen. Ich fand es sehr kurzweilig und interessant.
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So streng nach Plan lesen wäre nichts für mich.

Was ist es denn was dich am bordbuch bremst? Ich stell mir das eigentlich eher spannend vor.

Hallo Jaqui, hallo thopas

für mich wäre es eine logische Reihenfolge, aber es liegt an der Unlust das Bordbuch zu lesen. Ich habe das bisher gelesene, das auch nur zwei oder drei Seiten war, nicht mal für mich bewertet.

Das Reisetagebuch von Flaubert 1840-1847, zunächst die Fahrt in die Pyrenäen hat schon mal einen Humor der mich an die Hand nimmt auf die Reise, das hat mir wohl gefehlt.

Schmunzeln musste ich als ich Flauberts Worte las, dass er in diesen Reisetagebüchern auf Stil verzichtet und keinen literarischen Ehrgeiz hat. Wer glaubts !!!!  :breitgrins:
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Auch für mich ist streng nach Plan lesen nichts. Ich muss immer schauen, worauf ich gerade Lust habe. Meine Frankreich-Liste geht gut voran, die internationale leider irgendwie gar nicht...

Das Bordbuch stelle ich mir auch interessant vor. Wobei Flaubert bestimmt auch gut ist...
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