Beiträge von Leibgeber

    Den Raabe-Empfehlungen hinzugefügt:

    Das Odfeld.

    Historischer Roman aus der Zeit des Siebenjährigen Krieges, ohne jede verklärende Preußentümelei. Einfach das Armeleuteleben.

    Stimmt, das hab ich ja auch noch auf dem Zettel – ich wollte mindestens "Geht in Ordnung" und "Maria Schnee" noch mal lesen. (Kürzlich bin ich da bei Twitter über ein (angebliches?) Schopenhauer-Zitat gestolpert, dass es doch schön wäre, wenn man mit den Büchern auch gleich die Zeit kaufen könnte, um sie zu lesen.)

    Geht in Ordnung ^^

    aber "Maria Schnee" gehört nicht zu "Trilogie".

    "Die Vollidioten" hab ich inzwischen durch. Und wusste es, denk ich mal, besser zu würdigen als vor knapp drei Jahrzehnten. Ohne jedes Verhältnis zu Frankfurt.


    Ja, Lesezeit. Und -konzentration. Ginge es gerecht zu auf dieser Erde, müsste ich zu jeder Zeit Zeit und Konzentration haben, jedes Buch nicht nur erstmalig, sondern auch wiederzulesen.

    Wilhelm Raabe, Sämtliche Werke ("Braunschweiger Ausgabe").


    Durchsuchbare PDFs der maßgeblichen Raabe-Ausgabe, von den fünf Ergänzungsbänden gibt es vier. Außerdem: Friedhelm Henrich: Wilhelm Raabe und die deutsche Einheit. Die Tagebuchdokumente der Jahre 1860-1863 (München 1998).


    (Die Digitale Sammlung der Bayerischen Staatsbibliothek verblüfft mich immer wieder …)

    Danke für den Hinweis !

    Ich hatte vor Jahren fast die gesamte Ausgabe gelesen, die auf Mobileread vorliegt

    https://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=217297

    Unterwegs im ÖPNV, auf dem Kobo, Victor Hugo, Der Glöckner von Notre Dame, in dieser Ausgabe

    https://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=249853

    Das Thema Kürzungen bei Hugo ist wohl eines für sich. Jedenfalls hab ich, nachdem mir das E-Book zwischengekommen war, eine vor Jahren antiquarisch gekaufte Papierausgabe Richtung Öffentlicher Bücherschrank gehimmelt. Die war offensichtlich schwer zusammengehauen worden.

    Außerdem mag ich alterthuemelnde Uebersetzungen.

    Und, eher unerwartet, die Reflexionen über Architektur geben mir viel.

    Dem Flaubert geh ich schon länger fremd, klar. Zur Zeit endlich mal :

    Thomas Mann, Der Zauberberg.

    Zumindest kann ich mich nicht erinnern, es je gelesen zu haben.

    Wogegen ich Buddenbrooks, in sehr jungen Jahren, zweimal zwischenhatte.

    Der Roman hatte mich, nach knapp vier Wochen, restlos zufrieden entlassen. Lass ich mal eine Weile wirken und habe mir vorgenommen, danach nachzulesen, wie es mir gefallen haben könnte.

    Dem Flaubert geh ich weiter fremd.

    Der 80. Geburtstag hat mich daran erinnert, dass ich es schon länger hatte wiederlesen wollen:

    Eckhard Henscheid: Trilogie des laufenden Schwachsinns.

    Gekauft vor fast genau 30 Jahren im Kölner Zweitausendeins-Laden. Die schön gebundene Ausgabe im Schuber, mit Kommentar, signiert vom Autor. Aber vielleicht hatte das ja Frau Susemihl übernommen.

    Ich stelle fest, dass ich "Die Vollidioten" besser zu würdigen weiß als damals, und das freut mich. Zeigt mir, dass ich ein bisschen weniger unweise geworden bin.

    Schönen Sonntag!

    Fertig. Und bin sehr zufrieden. Inclusive Kommentare und ganz brauchbares Nachwort, das ich mir länger gewünscht hätte. Aber HH Henschen verstarb ja, ohne das Gesamtwerk richtig abschließen zu können. So steht es hintendrin. Ich werde mich jetzt ins Sottisier stürzen. Wird schwierig, das zu lesen, ohne den Buchrücken zu beschädigen. Der Band ist bei 1084 Seiten 7 cm dick.

    Dem Flaubert geh ich schon länger fremd, klar. Zur Zeit endlich mal :

    Thomas Mann, Der Zauberberg.

    Zumindest kann ich mich nicht erinnern, es je gelesen zu haben.

    Wogegen ich Buddenbrooks, in sehr jungen Jahren, zweimal zwischenhatte.

    Huch, Bouvard und Pécuchet ist ganz an mir vorübergegangen! Fehlt mir noch!

    Fertig. Und bin sehr zufrieden. Inclusive Kommentare und ganz brauchbares Nachwort, das ich mir länger gewünscht hätte. Aber HH Henschen verstarb ja, ohne das Gesamtwerk richtig abschließen zu können. So steht es hintendrin. Ich werde mich jetzt ins Sottisier stürzen. Wird schwierig, das zu lesen, ohne den Buchrücken zu beschädigen. Der Band ist bei 1084 Seiten 7 cm dick.

    Hanser-Ausgabe, Elisabeth Edl. Anmerkungen, Seite 669. Zu 1. Teil, Kapitel II, Seite 27:


    Werther, René, Franck: Werther (1782) von Goethe, René (1802) von Chateaubriand, Franck ist der Held in La Coupe et les Lèvres (1832) von Alfred de Musset, Lara (1824) von Byron, Lélia (1833) von George Sand.


    Sie gibt nur bei Musset den vollständigen Namen an. (George Sand ganz, weil Pseudonym.)

    Etwa, weil sie ihn als einzigen als eher nicht bekannt voraussetzt?


    Würde sich decken mit der hiesigen Rätselei: alle außer Franck waren ermittelbar ;)

    Gestern noch auf dem SUB gelandet:

    Flaubert: Bouvard und Pécuchet. Der Werkkomplex. Wallstein Verlag. Was mich erwartet, wusste ich. Wann ich beginne, weiß ich noch nicht.

    Frohes Neues !

    So, auf in den Spaß.

    Nachdem ich die Edl-Übersetzung der "Education" beendet hab.

    Bouvard und Pécuchet definitiv erst einmal gelesen, da war ich vielleicht so Mitte 20.

    40 Jahr später, hoffentlich etwas weniger unweise, wird es wirklich Zeit.

    Oh, daran erinnere ich mich gut, das ist eine tolle Szene.
    Ich überlege glatt, ob ich meine Leseliste schnell ändere und für Anna Karenina (zu der es mich gar nicht so recht zieht) durch die Karamasows ersetze ...

    Übrigens kann ich euch alle toppen mit 2041, ich bin dann 84. Vielleicht sollten wir ein Forentreffen der alten Zausel planen (sofern uns nicht vorher Corona dahinrafft).

    Sowohl Anna Karenina als auch Krieg und Frieden fand ich etwas zu lang. (Trotzdem werde ich versuchen, beide wiederzulesen.)

    Die Romane von Dostojewskij waren mir nie zu lang. Das ist der Unterschied...

    Die Geier-Übersetzung habe ich auch noch hier liegen und wollte dem Roman eine Zweitlektüre damit gönnen.
    Vielleicht setze ich sie nächstes Jahr auf die Liste, damit ich einen entsprechenden Tritt in den Hintern bekomme.

    Er hat mich mal wieder voll gepackt. Wie immer. Heute die Szene mit dem Starez Sossima. Einfach gigantisch.

    Der nächste große Joyce-Termin, der genügend Aufmerksamkeit für eine Neuübersetzung verspricht, wäre sein 100. Todestag 2041 …: Da wäre ich 80, das könnten ich vielleicht noch erleben ;-).

    Und ich 81. Eine eher unsichere Option (einen Totenkopf-Smiley finde ich hier nicht).

    Die beste Lösung wäre also :

    nebeneinander die Ausgabe 1984, die besser ist, und die Wollschläger-Übersetzung. Für den Exegeten die mit Kommentar. Plus, optional, Stuart Gilbert und Hugh Kenner. Sowie, selbstredend, die Biografie von Richard Ellman. Mein Esstisch würde das hinkriegen. Ich werde gleich schön träumen.

    Dank dir für die Infos.

    Kein Lesepult für Zettels Traum mehr im Haus?

    Nie gelesen. Werde ich in diesem Leben wohl auch nicht mehr machen. Die anderen Prosawerke bis dahin überwiegend, und gerne auch mal wieder, obwohl ich im 20. Jahrhundert ja gar nicht so drin bin.

    Zur Zeit: Dostojewskij, Die Brüder Karamosow. Diesmal die Übersetzung von Swetlana Geier. Letzte Lektüre liegt so 15 Jahre zurück. Bin erfreut, doch was behalten zu haben.

    Der Joyce-Experte und Übersetzer Friedhelm Rathjen war in seiner Rezension nicht wirklich angetan von der Ausgabe. Für Erstleser wäre der schon mal überhaupt nichts:

    Für Joyce-Forscher sieht das natürlich anders aus, da können die Informationen des Kommentars hilfreich sein. Aber da fände ich es auch besser, wenn man das auf zwei Bände aufgeteilt hätte: Bd. 1: Text, Bd. 2: Kommentar. Wer mit dem Ulysses arbeitet, wird damit kein Problem haben. Und für andere Leser ist der Kommentar wohl auch gar nicht gedacht. Dass der Kommentar seinerseits auch nur Arbeitsmaterial ist, einen bestimmten Stand der Joyce-Forschung dokumentiert und halt nicht so endgültig ist, wie er wirkt, kommt dann noch hinzu.

    Die Einwendungen mal beiseite gelassen:

    ich hätte schon Lust darauf.


    Ich hab hier die alte Übersetzung von Georg Goyert stehen, sonderreihe dtv. Gelesen hab ich die nie. Sie ist aus den Regalen unseres lieben Vaters. Deshalb kommt sie nicht weg. Gelesen hab ich Wollschläger. Seinerzeit mal ohne Kommentar. Eine viel spätere Lektüre war dann mit Stuart Gilbert, Das Rätsel Ulysses. Dabei war ich irgendwie steckengeblieben. Was aber nicht an Mr. Gilbert lag. Das Werk von Hugh Kenner hab ich nie gehabt.

    Hierzu:

    Erstens: Vorsicht, die Übersetzung ist veraltet. Zweitens: Kenntnisnahme des Kommentars vor Beendigung des Romans gefährdet die Lektüre. Drittens: Verläßlichkeit der Erläuterungen kann nicht garantiert werden. Joyce-Süchtige werden in den Verästelungen des Kommentars dennoch genug Stoff finden, um ihr Leseleben zu verlängern – Entwöhnung ist nicht angesagt.


    Aber es gibt doch keine neuere, oder? Vor ein paar Jahren hatte ich mitgekriegt, dass eine Revision nicht erscheint. Google schenkt mir vornedran zum Beispiel dies

    http://www.uebersetzerwerkstatt-erlangen.de/de/node/2213

    https://lustauflesen.de/ulysses-revidiert-kommt-nicht/

    https://www.nzz.ch/feuilleton/…nd-der-ulysses-ld.1428907

    Also gibt es doch keine neue?


    Ich betreibe meist nicht so umfangreiche Exegesen. Aber vor dem Kauf einer recht teuren Ausgabe manchmal doch.

    Die Spannung würde mir der Kommentar nicht verderben. Bin ja kein Erstleser.


    Also, so im Lesesessel, und dann immer abwechselnd den Text- und den Kommentarband zur Hand nehmen, das geht mir so etwas auf den Keks.

    Dass so ein dicker Brummer schlecht in der Hand liegt, ist eine andere Sache.

    Geschmackssache. Und: ein Kommentar dokumentiert doch immer einen bestimmten Stand, Endgültigkeit gibt's nicht.


    Eine zweisprachige Lektüre - Original und Übersetzung - wäre großartig, aber dafür wäre ich eventuell zu ungeduldig :)


    Wenn ich mich überhaupt noch mal daran mache, wäre die kommentierte nicht verkehrt.

    Kennt eigentlich jemand die Verfilmung der "Wasserfälle"? Ich wollte sie mir neulich ansehen (der Film ist noch in der 3sat-Mediathek), habe aber irgendwann aufgegeben, weil praktisch jede Szene von Zigaretten- und Pfeifendunst vollkommen vernebelt war. Dieses Gequarze nervt mich.

    Och, das war früher in jeder Talk-Show so :)