Beiträge von Leibgeber

    Den Millionen Seiten auf dem SUB hab ich Donnerstag zugefügt:

    Michail Bulgakow, Meister und Margarita. dtv, mit Anmerkungen und Nachwort, Übersetzung Alexander Nitzberg. Übrigens 600 Seiten ganz schönes Taschenbuch für schlappe Euro 12,90. Nachdem ich schon seit den 70ern immer wieder lese, wie gut der Roman sei ...

    Gruß

    Leibgeber

    Ist er. Vielleicht gibt es hier ein paar Fans langer Romane, die ihn nicht kennen. Uneingeschränkte Leseempfehlung.


    Vom SWB nehme ich jetzt

    Dostojewskij, Böse Geister. Die Übersetzung von Swetlana Geier.

    Auf dem SWB liegt der ganze Dostojewskij, den ich bisher nur in der alten Übersetzung von E.K. Rahsin (oder anderen) kannte.

    Böse Geister alias Die Dämonen heuer wohl so zum vierten bis fünften Mal.

    Zur Zeit so, durcheinander:


    (Aus dem SWB:) William Faulkner, Schall und Wahn. Vor 40 Jahren schon mal gelesen, das Diogenes Taschenbuch. Eruierbar, weil ich damals die Eigen-/Unart hatte, es hintenreinzuschreiben. Eine Drittlektüre nach weiteren 40 Jahren wird eher nicht drin sein.


    sowie: Peter Handke, In einer dunklen Nacht ging ich aus meinem stillen Haus.


    Sachbuch: Bernd Roeck, Der Morgen der Welt. Geschichte der Renaissance.


    Und eher zur Dauerlektüre hatte ich mir gekauft:

    HC Artmann, Sämtliche Gedichte. Jung und Jung. Sehr schöne Ausgabe, klein, handlich, Fadenheftung usw. (das alte Suhrkamp-Taschenbuch "ein lilienweißer brief aus lincolnshire" war mir irgendwann mal abhanden gekommen), sowie


    HC Artmann, Gesammelte Prosa, zwei Bände. Die Paperbacks finde ich eher unhandlich, aber es ist wunderbar viel guter Text. Mit Dank an

    https://www.bonaventura.blog/2…artmann-gesammelte-prosa/

    für die Rezension.


    Den Millionen Seiten auf dem SUB hab ich Donnerstag zugefügt:

    Michail Bulgakow, Meister und Margarita. dtv, mit Anmerkungen und Nachwort, Übersetzung Alexander Nitzberg. Übrigens 600 Seiten ganz schönes Taschenbuch für schlappe Euro 12,90. Nachdem ich schon seit den 70ern immer wieder lese, wie gut der Roman sei ...


    Ich hab jetzt zwei Wochen Urlaub, und wegfahren ist ja eher nicht. Mal sehen, wie die Konzentration langt.


    Gruß

    Leibgeber

    Helmut Zander, Geschichte der Seelenwanderung in Europa

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    und

    Romain Rolland, Johann Christof.

    Das hab ich gestern angefangen, weil ich letztes Jahr Stefan Zweig gelesen hatte, Die Welt von gestern. Gefiel mir (seit 2018 dem wunderbaren Wien verfallen) viel besser, als ich erwartet hatte. Und da geht es ja auch um die Freundschaft zu Rolland. Also doch mal ran an diesen Langroman, der mir jahrzehntelang immer wieder (in Antiquariaten und Sekundärliteratur) zwischengekommen war.

    Weit bin ich noch nicht. Finde die Schilderung des Baybdaseins am Anfang wunderbar.

    So muss ich mich auch gefühlt haben, hinausgestoßen in diese Welt ...

    Schönen Lesesonntag wünscht

    Berthold

    Danke für diesen Hinweis, Leibgeber. Ich lese zwar nicht gerne am Bildschirm, aber manches habe ich nicht auf Papier, da ist das eine gute Ergänzung.

    Bei mir ganz einfach: daheim Papier. Aber unterwegs finde ich den Kobo praktisch. Mal eben ein paarhunderttausend Seiten mitnehmen. Ausserdem: wenn ich mir alle die Klassiker in Buchform gekauft hätte, wären es wieder Regalmeilen mehr. Vor ein paar Jahren hatte ich beispielsweise Wilhelm Raabe fast komplett gelesen.

    Unterwegs in Bus und Bahn ist eh ein guter Teil der Lesezeit.


    Den Leseerlebnissen des Jahres möchte ich noch

    Max Dauthendey: Raubmenschen

    anfügen. Josa Gerth fand ich auch passabel.

    Und ausserdem sind die Bestlektueren zum Teil Dauerlektueren.

    Lese mich, langsam und stetig, durch Joseph Conrad in English, und Nietzsche ist immer dabei.

    Leibgeber

    Meinst du mit Keyserlings "Gesammelten Werken" eine bestimmte Ausgabe? Bei manesse gibt es ja jetzt eine Starnberger Ausgabe, in der zwei Bände erschienen sind: "Erzählungen" (Landpartie) und "Späte Romane" (Feiertagskinder). Ob, und wie das weitergeführt wird, ist aber nicht erkennbar. Die beiden manesse Bände (grossformatig) sind ausführlich kommentiert.

    Nein, ich habe einfach dies

    https://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=259166

    gelesen. Die Manesse-Ausgaben hatte ich danach im Schaufenster einer Buchhandlung gesehen, war aber nicht schwach geworden.

    Jules Verne, Die Kinder des Kapitän Grant. Und danach, so ich durchhalte, 20.000 Meilen unter dem Meer und Die geheimnisvolle Insel.

    Erstmals in den 70ern, und da in den verstümmelten Ausgaben von Bärmeier & Nikel / Fischer TB. Was ich natürlich nicht wusste.

    Dies

    https://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=38055

    ist wohl die Hartlebensche. Und muss genügen. Französisch lerne ich eher nicht mehr ....

    --

    Längerwährende Lektüre übrigens: Albert Paris Gütersloh: Sonne und Mond.

    Gruß, Leibgeber

    Max Dauthendey, Raubmenschen. Dass Wahrscheinlichkeiten etwas auf der Strecke bleiben, halte ich für okay, denn es ist ja ein Abenteuerroman :-)

    farbenprächtig-unheimlich, durch eigene Reiseerfahrungen angeregt, einige Protagonistinnen gekonnt verlierend, überwiegend in Mexiko spielend.

    Lag mir weitaus mehr als die eher naturalistisch gefärbte Josa Gerth.

    Gruß, Leibgeber

    Elias Canetti: Die Blendung.

    Möchte ich, als zwar Nicht-Bibliotheksbesitzer (denn ich habe nur viele und immer mehr werdende Bücher) und Nicht-Sinologe (aber ein paar Semester hab ich da nebenbei mal abgesessen), aber Büchernarr seit über fünf Jahrzehnten, endlich mal gelesen haben. Verheiratet war ich ja auch mal :evil: also,

    letztes Jahr September im Grillparzer-Haus Wien ein Exemplar der Erstausgabe ausgestellt gesehen.

    Im Monat darauf ein Exemplar Büchergilde Gutenberg preiswert erworben ...

    und jetzt dabei.

    Eduard von Keyserling, Werke

    https://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=259166


    Nachdem ich an sich nur "Wellen" hatte lesen wollen, ging es dann doch von vorne los, zur Zeit bis "Abendliche Häuser", und jeden der Romane fand ich gut. Es geht vom Naturalismus zum Impressionismus, sagt jedenfalls die Wikipedia, aber was impressionistische Literatur sein könnte, weiß ich nicht. An "Beate und Mareile", "Dumala", "Wellen" beeindruckt mich die Schilderung der absterbenden Adelsgesellschaft so.


    Charakterisierungs- und Sprachkunst pur.

    Wird ganz gelesen, außer vielleicht die Theaterstücke.


    Schönen Sonntag! Leibgeber

    Arthur Schnitzler, Novellen und Erzählungen.
    Und ich bezweifele mal wieder, dass ich ohne die E-books darauf gekommen wäre; das ist wirklich wie früher Stöbern im Antiquariat.


    Passend dazu hab ich (in letzter Zeit auch mal wieder zunehmend "Klassik-"Hörer) mir Mahlers Sinfonien mit Eliahu Inbal und dem Radio-Sinfonie-Orchester Frankfurt zugelegt. Nach kundigmachen hier.


    Wiener Fin de Siècle und scharfer jüdischer Witz im Doppel also :zwinker:


    Schönes Wochenende
    Leibgeber