Beiträge von Leibgeber

    ETA Hoffmann: Die Elixiere des Teufels. (SWB, klar.)

    Ich mag den Roman, der von Unwahrscheinlichkeiten strotzt (aber was muss an Schauerromanen denn wahrscheinlich sein), und dessen Verwandtschaftsverhältnisse ich so wenig durchschaue, wie die in Prinzessin Brambilla.

    Hab zig Jahre nichts von Hoffmann gelesen.

    Schön, dass ich nochmal dazu komme.

    Die Beziehung zu Lewis, Der Mönch, ist mir bekannt. Aber hat er sich auch von "Gefährliche Liebschaften" inspirieren lassen? Ich meine die Szene mit Euphemie ...

    Ich beneide ja jeden, der diesen Roman zum ersten Mal lesen darf.

    Ich les ihn ja zum zweiten Mal. Aber es ist wie das erste Mal, weil ich mich - leider wie glücklicherweise - an wenig erinnere.

    Übrigens auch recht bald nach "Die Strudlhofstiege" (auch zum zweiten Mal) - so bald, dass mir die Personen und Zusammenhänge noch im Kopf sind.

    So sehr, wie das eben geht bei diesen sehr verwickelten Romanen.

    Inzwischen bin ich alt genug, um mich bei jeder Wiederlektüre zu beglückwünschen. Dafür, dass ich noch da bin dafür :)

    Vom SWB:

    Joseph Conrad, Nostromo.

    Und weiter vom SWB: Conrad, Der Geheimagent. Doderer: Die Dämonen.

    Unterwegs, mit dem Kobo, versuche ich:

    Henry Handel Richardson (Ethel Florence Lindesay Richardson): Maurice Guest. Die englische Ausgabe von Gutenberg.

    Ich liebäugele mit der Übersetzung, seit ich dies

    https://www.perlentaucher.de/b…ardson/maurice-guest.html

    gelesen hab. Ist mir nicht um das Geld zu tun, aber der Regalplatz ... also mal wieder englisch üben. Liest sich bisher, 15 Seiten :) sehr gut.

    Zunehmende Tendenz, Klassiker aus dem 20. Jahrhundert zu lesen. Völlig okay, klar, trotzdem im Hinterkopf behalten, irgendwann unbedingt Jean Paul wiederzulesen. ETA Hoffmann, Arnim, Tieck ....................... Hölderlin.

    Derzeit aber:

    David Foster Wallace: Unendlicher Spaß.

    Daphne du Maurier: Rebecca.

    Falls ich richtig gesucht hab, der neueste Beitrag hier zu diesem Roman.

    Lese ich wieder, nach 40 Jahren ;)

    Das alte Rowohlt Taschenbuch kommt aber in einen öffentlichen Bücherschrank.

    Das hier

    https://www.perlentaucher.de/b…ch-becher/murmeljagd.html

    zutreffend, meine ich, als "furiosen Genremix aus Kriminal- und Schauerroman und Politsatire" bezeichnete Werk lese ich auch noch als "Heimatroman", denn er enthält großartige Schilderungen von Land und Leuten aus der, nehm ich an, tiefsten Schweizer Provinz.

    Nach jedem meiner Literaturgeschmäcker: unbedingte Leseempfehlung. Hervorragend geschrieben, superspannend.

    Gruß

    Leibgeber

    Flaubert, Memoiren eines Irren. Übersetzung von Elisabeth Edl.


    Hatte ich schon mal gelesen. In dieser

    https://d-nb.info/456627790

    Ausgabe.

    Hätte gerne, dass Frau Edl "November" auch übersetzt. Und "Salammbô".


    Dazu, weiß ich noch nicht.

    Ich hatte mir vor längerer Zeit die "Schriften zur Literatur" von Sartre gekauft. Taschenbuchkassette, 1986 (oder 2004 ?).

    Übrigens, erstens, bezeichnenderweise für wenig Geld und, zweitens, offensichtlich ungelesen.

    Werde mich eventuell an "Der Idiot der Familie" versuchen.

    Seinerzeit, bei Ersterscheinen, hatten das für mich sehr jungen Mann so eine mythische Aura. Rowohlt, das neue buch, und unglaublich teuer. 32.00 Deutschmark pro Band.


    Frohes Neues Jahr!

    Leibgeber

    Das Exemplar der Großen Kommentierten ist heute angekommen. Opulent. Also, Wiederlektüre in absehbarer Zeit.

    Auch jetzt zwei, die ich schon mal gelesen hatte:

    Doderer, Ein Mord, den jeder begeht.

    Svevo, Zenos Gewissen.

    Ich merke mal wieder, wie wenig ich behalten kann. Aber eigentlich ja gut so.

    Doderer, Die Strudlhofstiege. Der erste Versuch mit dem Roman war in den 80ern, Exemplar aus den Bücherregalen meiner damaligen Freundin, und da war es gar nicht gegangen. Lag nicht an Freundin. Der zweite Versuch etwa 2007, antiquarisch erworbenes Exemplar, durchaus erfolgreich, und parallel zu der Biographie von Wolfgang Fleischer. Zeit, den Roman, und vielleicht auch die Biographie, nochmal zu lesen.

    Damit bin ich gleich nächstes Jahr in einer Leserunde. Vielleicht werde ich mich vorausschauend mal etwas mit Zwölftonmusik befassen.

    Das Exemplar der Großen Kommentierten ist heute angekommen. Opulent. Also, Wiederlektüre in absehbarer Zeit.

    Auch jetzt zwei, die ich schon mal gelesen hatte:

    Doderer, Ein Mord, den jeder begeht.

    Svevo, Zenos Gewissen.

    Ich merke mal wieder, wie wenig ich behalten kann. Aber eigentlich ja gut so.

    Dem Flaubert geh ich schon länger fremd, klar. Zur Zeit endlich mal :

    Thomas Mann, Der Zauberberg.

    Zumindest kann ich mich nicht erinnern, es je gelesen zu haben.

    Wogegen ich Buddenbrooks, in sehr jungen Jahren, zweimal zwischenhatte.

    Nach "Zauberberg" jetzt "Doktor Faustus" abgeschlossen.

    Ich kann nicht behaupten, vom musikalischen Anteil sehr viel verstanden zu haben.
    Fand den Roman sehr spannend, und werde ein bisschen "über" lesen.

    Stimmt, das hab ich ja auch noch auf dem Zettel – ich wollte mindestens "Geht in Ordnung" und "Maria Schnee" noch mal lesen. (Kürzlich bin ich da bei Twitter über ein (angebliches?) Schopenhauer-Zitat gestolpert, dass es doch schön wäre, wenn man mit den Büchern auch gleich die Zeit kaufen könnte, um sie zu lesen.)

    Geht in Ordnung ^^

    aber "Maria Schnee" gehört nicht zu "Trilogie".

    "Die Vollidioten" hab ich inzwischen durch. Und wusste es, denk ich mal, besser zu würdigen als vor knapp drei Jahrzehnten. Ohne jedes Verhältnis zu Frankfurt.


    Ja, Lesezeit. Und -konzentration. Ginge es gerecht zu auf dieser Erde, müsste ich zu jeder Zeit Zeit und Konzentration haben, jedes Buch nicht nur erstmalig, sondern auch wiederzulesen.

    Wilhelm Raabe, Sämtliche Werke ("Braunschweiger Ausgabe").


    Durchsuchbare PDFs der maßgeblichen Raabe-Ausgabe, von den fünf Ergänzungsbänden gibt es vier. Außerdem: Friedhelm Henrich: Wilhelm Raabe und die deutsche Einheit. Die Tagebuchdokumente der Jahre 1860-1863 (München 1998).


    (Die Digitale Sammlung der Bayerischen Staatsbibliothek verblüfft mich immer wieder …)

    Danke für den Hinweis !

    Ich hatte vor Jahren fast die gesamte Ausgabe gelesen, die auf Mobileread vorliegt

    https://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=217297

    Unterwegs im ÖPNV, auf dem Kobo, Victor Hugo, Der Glöckner von Notre Dame, in dieser Ausgabe

    https://www.mobileread.com/forums/showthread.php?t=249853

    Das Thema Kürzungen bei Hugo ist wohl eines für sich. Jedenfalls hab ich, nachdem mir das E-Book zwischengekommen war, eine vor Jahren antiquarisch gekaufte Papierausgabe Richtung Öffentlicher Bücherschrank gehimmelt. Die war offensichtlich schwer zusammengehauen worden.

    Außerdem mag ich alterthuemelnde Uebersetzungen.

    Und, eher unerwartet, die Reflexionen über Architektur geben mir viel.

    Dem Flaubert geh ich schon länger fremd, klar. Zur Zeit endlich mal :

    Thomas Mann, Der Zauberberg.

    Zumindest kann ich mich nicht erinnern, es je gelesen zu haben.

    Wogegen ich Buddenbrooks, in sehr jungen Jahren, zweimal zwischenhatte.

    Der Roman hatte mich, nach knapp vier Wochen, restlos zufrieden entlassen. Lass ich mal eine Weile wirken und habe mir vorgenommen, danach nachzulesen, wie es mir gefallen haben könnte.

    Dem Flaubert geh ich weiter fremd.

    Der 80. Geburtstag hat mich daran erinnert, dass ich es schon länger hatte wiederlesen wollen:

    Eckhard Henscheid: Trilogie des laufenden Schwachsinns.

    Gekauft vor fast genau 30 Jahren im Kölner Zweitausendeins-Laden. Die schön gebundene Ausgabe im Schuber, mit Kommentar, signiert vom Autor. Aber vielleicht hatte das ja Frau Susemihl übernommen.

    Ich stelle fest, dass ich "Die Vollidioten" besser zu würdigen weiß als damals, und das freut mich. Zeigt mir, dass ich ein bisschen weniger unweise geworden bin.

    Schönen Sonntag!