Beiträge von Friedrich-Arthur

    Bin immer noch nicht durch, aber ich habe ja noch einige Jahre vor mir (hoffentlich).


    Also stilistisch sind seine Gedichte toll, nur gibt es da viel Liebesschmerz, der zu verarbeiten war.

    Ich habe bei den 'Jahrestagen noch einige 100 Seiten vor mir. Das Buch überfordert mich zur Zeit (zeitmäßig gesehen), aber es ist stilistisch und erzähltechnisch ein Meisterwerk, das steht für mich fest.


    Empfehlen kann ich dir noch 'Mutmassungen über Jakob', dass ich, aus der DDR herstammend, wirklich sehr schön fand. Es ist schon einige Zeit her, dass ich es las, kann mich aber noch an den Sog des Buches erinnern und wie gern ich es las. Das Buch weist in die Jahrestage, einige Figuren wurden da vorgeformt und ausgearbeitet.


    Bei den Jahrestagen bin ich besonders erstaunt, wie Johnson seinen zweigleisigen Erzählkosmos Meklenburg-New York mit all den Personen und zeitlichen Rückblicken gemeistert hat. Atmosphärisch waren die Passagen sehr dicht, teilweise beklemmend für mich, und es gab vieles, dass mir so nicht bekannt war (da stand sehr gute Recherchearbeit hinter, anders war das so nicht hinzubekommen).

    Fernsehen ist bei mir fast tot. Es gibt zu wenig zur Zeit, was mich fernseh-technisch bewegt und berührt, obwohl genug Trauriges und Beschämendes abläuft.


    Aber jetzt lese ich Rüdiger Safranskis "Zeit" und erfreue mich daran auf den Zugfahrten von und zur Arbeit. Ich habe das Buch fast ausgelesen. Da ich nicht ganz so klug bin, meine Qualitätserwartungen zum Glück nicht ganz so hoch ist, kann ich von dem Buch doch noch Nachdenklich-machendes für mich herausfiltern. Besser jedenfalls als Zeitung und hält länger vor.


    Und: ich lese wieder nach erneuter Lese-blockade in 2015, naja fast Blockade. Hat wohl mit der Beschleunigung des Lebens auf der Arbeit, in der Schule der Kinder und im Privatleben zu tun... worüber Safranski auch schrieb...


    Bitte das Buch nicht lesen und meinen Beitrag nicht als Buchtipp missverstehen, ich wollte mich nur noch mal melden, sonst denkt ihr noch ich sei dem geliebten Klassikerforum untreu geworden.


    Grüße und alles Gute für 2016,


    FA

    Ich lese zur Zeit jeden Abend Heines Gedichte:


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    Ich hatte mir diese Ausgabe zum Jubiläum für meinen SUB angeschafft, den ich jetzt langsam zu einem SGB mache (Stapel Gelesener Bücher). Scheinbar ist dieses Vorgehen den Eichhörnchen im Herbst gleich, doch somit habe ich die bereits vergriffene Ausgabe gesichert.


    Also Heines Gedichte gefallen mir doch sehr, seine Dichtungen sind sprachgewandt und humorvoll.


    Nach der Heinelektüre nimmt mich des Schlafes Traum mit ins Unterbewusste, jedoch befreit vom hämmernden Denken und Denkenmüssen. Poesie hat etwas Beruhigendes und Abschaltendes...

    Hallo Gina und Maria,


    es ist spannend Leseeindrücke in Bilder umzusetzen. Manchmal mache ich es, doch nicht oft. Aber wenn, dann ist es fesselnd und beginne ich nicht nur Bilder zu sehen, wie beim Lesen (geht mir meist so beim Lesen) sondern sie auch zu verändern, denn das vorgestellte Bild im Kopf ist noch anders als das tatsächlich umgetzte Bild, diesmal auf der Leinwand (aber egal mit welcher Technik)...


    Diemal habe ich mich am Ölbild der Eddafigur zu schaffen gemacht und es fertiggestellt. Leider ist das Foto etwas schach in Auflösung, Schärfe und Farbe (besonders die Gesichtsfarbe).


    Ich lese mich weiter langsam durch die Edda und die Paul-Hermann-Bücher, das wird wohl noch eine ganze Zeit in Anspruch nehmen beim gegenwärtigen Tempo...


    Grüße,


    Jens

    Da ist schon viel Jean Paul drin Maria, aber ich gebe zu, dass ich die großen Werke von Jean Paul auch in Phasen lese.


    Eigentlich habe ich alle erst zwischen "zur Hälfte gelesen" oder "zu fast zwei Dritteln" gelesen... Aber das hat mit der schnelllebigen Zeit und meiner manchmal großen Ungeduld zu tun.
    Jean-Paul schnell zu lesen wäre ein Vergehen gegen seine Werke und so muss ich die guten Augenblicke abwarten.


    Schönen Sonntag noch an dich und alle Leseratten, die hier durchs Forum geistern,


    FA

    So lese ich mich also weiter durch die Edda und Paul Herrmanns "Nordische Mythologie" und "Deutsche Mythologie" und bin beeindruckt und werde fasziniert in diese phantastische Welt mitgesogen.


    Heute habe ich eine Aquarellskizze einer Eddafigur fertigaquarelliert und das Ölbild über die gleiche Figur schreitet voran. Leider ist die Zeit knapp...


    Sich künstlerisch (wenn auch leider nur dilettantisch) mit den mythologischen Figuren zu beschäftigen ist schon spannend. :smile:


    Aber der Weg ist noch weit und viele Ideen sind noch nicht konkret genug, aber die Skizzenbücher füllen sich und das Wissen um diese verblassende mythologische Welt nimmt zu.


    Ich habe den Eindruck, dass diese Mythologie ein bischen zu sehr missachtet wird und habe mir zum Ziel gemacht, um ab und an Figuren daraus in eigene Zeichnungen und Ölbilder zu übersetzen, und so etwas gegen das Vergessen zu unternehmen. Ob es Sinn macht? Na der Glaube daran spornt mich an und die Freude, sich an dieser Mythologie gestalterisch abzuarbeiten und -zuringen ist natürlich von ganz besonderer Art.


    Manchmal fühle ich, dass noch etwas von dieser Welt in unserem kollektiven Unbewussten steckt...


    :winken:

    Ich laufe jeden Abend am Magrittemuseum vorbei (zum Zentralbahnhof) und unweit davon gibt es die königliche Gemäldegalerie, die einige Ernst- und ein Daligemälde besitzt, hab sie mir mal angesehen. Also das Magrittemuseum ist toll, nur die Kommerzialisierung ist etwas übertrieben, finde ich. Wer Belgien kennt muss gestehen, Belgien ist ein surrealistisches Land und kein Wunder, dass hier surrealistische Weltkunst entstand.

    Ich habe mir heute die Frankfurter Allgemeine gekauft, um mitzutrauern.


    Es sind doch einige Bücher, die ich von ihm gelesen habe. Die Blechtrommel und Das Treffen in Telgte waren meine Lieblinge.


    Letzten Sonntag bekam ich noch Beim Häuten der Zwiebel von meiner Mutter in gebundener Erstausgabe geschenkt...


    Ich hatte guten Zugang zu seinen Büchern, mag auch seine Zeichnungen sehr gern, politisch nervte er mich manchmal, obwohl ich ihn zu verstehen beginne (wenn auch nicht alles).


    Aber als Künstler habe ich ihn eigentlich immer geachtet und bewundert.

    Ich habs parallel gelesen (Eglisch und Deutsch), habs mir auch gleich zweimal gekauft und mehrfach gelesen. Na und wenn man dann erstmal bei Youtube rumstöbert (was ich täglich tue), dann stößt man auf andere tolle Dinge... So habe ich auch Teal Swan entdeckt... Musste auswählen, alles kann man nicht folgen, aber einige gute Leute entdeckt man schon. Na Hauptsache es hilft und ich komme voran bei meinem Coaching und meiner Mentalitätswandlung. Also erste kleine Erfolge spüre ich schon... :klatschen: :smile: :winken:

    Also ich höre zur Zeit zwei CDs in Endlosschleife, aber nur eine ist echt ein Klassiker im klassischen Sinne. Die andere gilt nur in Liebhaberkreisen als Klassiker des Gengres:


    Gustav Mahler - Sinfonie 8

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    und


    Finsterforst - Rastlos

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    und das je nach Stimmung.


    FA

    Hallo Leute, jetzt denkt ihr sicher, dass FA zum Esoteriker wird, zum Spiritualisten, aber das ist nur teilweise wahr.


    Ich habe es aber endlich mal ein für mich wichtiges Buch aus-, durch-, wiedergelesen, das tolle Buch von Tolle: "Jetzt! Die Kraft der Gegenwart". Aber Vorschwärmen werde ich euch davon nicht und auch nicht mitteilen, dass ich bereits Dinge daraus für mich zu meinem Nutzen anwende... Nein, das werde ich alles nicht tun, denn das würde so aussehen, als ob ich euch eine Empfehlung geben würde und den Eindruck will ich unbedingt vermeiden.


    Aber da ich bei der Suche hier nicht auf Eckhart Tolle gesoßen bin, dachte ich: ein Ordner muss angelegt werden, für mich, verzeiht mir hier meinen Egoismus.


    Um so unerkannt, wie nur möglich zu bleiben und Werbung hier zu vermeiden, werde ich das Buch auch nicht nach Amazon linken, sonst würdet ihr gleich die vielen positiven Bewertungen sehen und das wäre nicht im gedachten Sinne.


    So stehle ich mich dann auch unerkannt von dannen...

    Ich komme wegen der geringen Zeit nur langsam voran, aber jedesmal, wenn ich weiterlese, bin ich gleich wieder drin.


    Der Roman kommt mir eher vor wie eine sher weit ausgedehnte Erzählung.


    Auf jeden Fall ist die DDR-Atmosphäre der letzten Jahre und Monate sehr gut dargestellt.


    Ich bin nicht sicher was es ist, wohl eine Mischung aus sehr bewusstes Empfinden seiner Jugend des Autors mit sehr guter Recherche.


    Na jedenfalls toller Lesestoff für alte DDR-ler; nein es ist nicht OSTALGIE, es ist JUGENDERINNERUNG, die das Lesen auch zu einer persönlichen Geschichte werden lässt.


    FA

    Hallo ihr Tellkamper,


    ich bin eurem Rat gefolgt und hab mir das Taschenbuch gekauft und losgelesen. Erster Eindruck, ich muss euren positiven Kommentaren zustimmen. Mehr noch: viele Erinnerungen aus meiner Jugend kommen zurück. Tellkamp wurde im gleichen Jahr geboren, wie ich selbst (oder ich in seinem Geburtsjahr...) und viele Eindrücke habe ich ähnlich (wieder) in Erinnerung.


    Ähnlich, wenn auch etwas weniger, ging es mir mit Lutz Seilers "Kruso".


    Die letzten Tage der DDR sozusagen im hohen Norden und im tiefen Süden der ehemaligen DDR.


    Ich werde mich sicher noch zu dem Buch äußern...


    Grüße, FA