Was sammelt ihr? / Was ist der Stolz eurer Bibliothek? / Was habt ihr euch neu angeschafft?

  • Ich sammle Signaturen, signierte Bücher etc. Meine Bilanz für 2019 sieht wie folgt aus:


    Bilanz 2019 – Gesamtjahr (in Klammern im Vergleich zu 2018)

    Besuchte Lesungen: 93

    Signierte Bücher (nur 2019): 201

    Signaturen im Fotoalbum (nur 2019): 93

    Signaturen im Ohlbaum-Bildband: 128 (+12)

    Signaturen im Mangoldt-Bildband: 100 (+6)

    Signaturen im Koelbl-Bildband: 15 (+1)

    Signaturen Barbara Klemm-Bildband: 6 (+3)

    Signaturen im Tobias Wenzel Bildband: 10 (+7)

    Signaturen im Abireden-Band: 12 (+2)

    Signaturen im "Erstes-Buch"-Band: 33 (+9)

    Signaturen in Gomringer #poesie-Anthologie: 4 (+2)

    Signaturen im Gedicht-Band „Grand Tour“: 7

    Signaturen im Reclam Buch der Deutschen Gedichte: 8

    Signaturen im Band „Bibliothek der ungeschriebenen Bücher“: 2

    Signaturen im Volker-Braun-Geburtstagsband: 1

    Signaturen in „Gespräche zur Gegenwartsliteratur“: 3

    Signaturen im Bild- und Essayband „Frauen“: 3

    Signaturen im Gero von Boehm Interviewband: 3

    Signaturen im Norwegen-Sammelband: 6

    Signaturen in Leseproben Deutscher Buchpreis 2019: 13

  • Meine gebundenen signierten Bücher stehen im Literatur- und Philosophiebuchregal, sie erinnern mich an die Autoren- und Autorinnenlesungen. Aber wirklich stolz bin ich auf meine alten und neueren Kunstbuchbände, besonders zu Malerei, Zeichnung und Bildhauerei, wovon einige vergriffen sind und ich sie so wie Schätze hüte.

    Daß man gegen seine Handlungen keine Feigheit begeht! daß man sie nicht hinterdrein im Stiche läßt! - Der Gewissensbiß ist unanständig. - Friedrich Nietzsche - Götzen-Dämmerung, Spruch 10

  • Direkt gegenüber der Uni gab (und gibt es wohl noch) es ein "modernes Antiquariat" vom Platzhirsch Bouvier (im Volksmund "Billig-Bouvier" genannt, ich hab in Bonn studiert). Da wurden so ein, zweimal im Monat LKW-weise Bücher angeliefert, tonnenweise Suhrkamp- etc. Remittenden, aber auch immer wieder große Lieferungen an DDR-Klassiker-Ausgaben. Ein Paradies!

    Wie nett! Das habe ich gerade erst gelesen, als ich auf diesen älteren Thread gestoßen bin, der mir seinerzeit entgangen ist.

    Die Grundlagen meiner Büchersammlung wurden ebenfalls im gleichen Etablissement gelegt, weil ich auch in Bonn studiert habe. Auch ich habe in den leinengebundenen günstigen Aufbau- Ausgaben geschwelgt, die dort zuhauf angeboten wurden und viele von diesen habe und benutze ich heute noch. Es gab damals in den Siebzigern / Anfang Achtzigern auch viele Klassiker im ominösen Manfred Pawlak- Verlag, davon habe ich z.B. noch einige Bände Dostojevskij und die Märchen des Musäus.Diese Ausgaben hatten wenigstens einen halbwegs vernünftigen Anmerkungsteil im Gegensatz zu vielen heutigen Billigklassikerausgaben.

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)