Kanon des Klassikerforums deutschsprachiger Romane (20. Jahrhundert)

  • Naja, das sind keine exklusiven Stilmittel Keyserlings.


    Nein, das behauptet ja auch niemand, ich finde aber für Keyserlings Art der Poesie diesen Ausdruck (=subjektive Beschreibung der augenblicklichen Eindrücke) schon treffend. Wie würdest du, Sir Thomas, diesen Stil beschreiben ?

  • Koeppen.



    Koeppen raus für Professor Unrat? Nnnnein. Heinrich Mann gehört unbedingt rein, aber lieber wäre mir Der Untertan oder Heinrich IV. Aber da gibt's m.W. keine Leserunden hier ...


    Stimme zu: Heinrich Mann gehört rein, aber wie sandhofer schon richtigerweise anführte, es gibt keine Leserunde zu einem seiner Romane. Man könnte ihn also höchstens für Robert Walser, Alfred Döblin oder Thomas Bernhard austauschen, zu denen es ebenfalls keine Leserunden gibt, - dann aber bin ich mit sandhofer für den „Untertan“.

  • Nein, das behauptet ja auch niemand, ich finde aber für Keyserlings Art der Poesie diesen Ausdruck (=subjektive Beschreibung der augenblicklichen Eindrücke) schon treffend. Wie würdest du, Sir Thomas, diesen Stil beschreiben ?


    Hallo Steffi,


    vielleicht ist der Begriff "poetischer Realismus" halbwegs brauchbar. Ich glaube, im Zusammenhang mit Fontane etwas in der Art gelesen zu haben. Grundsätzlich bin ich jedoch kein Fan derartiger Schubladen.


    LG


    Tom


  • Stimme zu: Heinrich Mann gehört rein, aber wie sandhofer schon richtigerweise anführte, es gibt keine Leserunde zu einem seiner Romane. Man könnte ihn also höchstens für Robert Walser, Alfred Döblin oder Thomas Bernhard austauschen, zu denen es ebenfalls keine Leserunden gibt, - dann aber bin ich mit sandhofer für den „Untertan“.


    Auf Robert Walser möchte ich nicht verzichten, eher auf Döblin. Mit "Der Untertan" bin ich einverstanden, obwohl ich "Professor Unrat" gelungener finde.


    LG


    Tom

  • Hallo Steffi



    Bei den zeitgenössichen deutschen Autoren finde ich es sehr schwer, einen Kanon mit 10 Büchern/Autoren aufzustellen.


    Stimmt, aber leichte Aufgaben machen mir keinen Spaß.




    So hätte ich Siegfried Lenz (Deutschstunde) einen Platz eingeräumt,


    Wenn du der Meinung bist, die Deutschstunde gehört da rein, dann kannst du ruhig etwas ausführlicher dafür plädieren und vor allem vorschlagen wer dafür raus soll. Das soll ja ein Kanon des Klassikerforums sein und nicht von Tom, sandhofer und mir und die „Deutschstunde“ hat durchaus noch Chancen.



    Btw: Bei der internationalen Liste führt natürlich kein Weg an Virginia Woolf vorbei. Ich hab‘ mal „Zum Leuchtturm“ genommen. Dazu gab’s 2004 eine Leserunde. Aber mit der gleichen Berechtigung, weil auch mit Leserunden vertreten, könnte man „Mrs. Dalloway“, „Die Jahre“, „Die Wellen“ oder „Orlando“ reinnehmen. Fachlich kompetent für die richtige Auswahl bist ja du zusammen mit Maria. Vielleicht könnt ihr euch auf einen Titel einigen und mir dann Bescheid geben, welcher Roman von Virginia Woolf in der Liste vertreten sein soll.



    Gruß
    montaigne


  • Auf Robert Walser möchte ich nicht verzichten, eher auf Döblin.


    Völlig unmöglich, der "Alexanderplatz" ist einer der wichtigsten, wuchtigsten und überhaupt deutschsprachigen Romane des 20. Jahrhunerts. Dafür gebe ich den kompletten Heinrich Mann hin, und "Buddenbrock" auch (der beste Fontane-Roman, den Fontane nie geschrieben hat).


    Mal ehrlich: Unrat & Untertan - was ist denn das? Gesinnungsliteratur. Das findet man toll, weil es den Spießer so schön trifft. Liest sich auch locker weg, lebt aber einzig und allein von der Fabel. Formal ist das alles 19. Jahrhundert.


    Wenn schon Heinrich Mann, dann eher "Die kleine Stadt" oder die Henri-Romane.


  • Völlig unmöglich, der "Alexanderplatz" ist einer der wichtigsten, wuchtigsten und überhaupt deutschsprachigen Romane des 20. Jahrhunerts. Dafür gebe ich den kompletten Heinrich Mann hin, und "Buddenbrock" auch (der beste Fontane-Roman, den Fontane nie geschrieben hat).


    Mal ehrlich: Unrat & Untertan - was ist denn das? Gesinnungsliteratur. Das findet man toll, weil es den Spießer so schön trifft. Liest sich auch locker weg, lebt aber einzig und allein von der Fabel. Formal ist das alles 19. Jahrhundert.


    Danke, Giesbert, stimme dir gerne beim „Alexanderplatz“ zu – und auch was du zu Unrat & Untertan schreibst ist sicher richtig. Also der Döblin bleibt drin und auf Heinrich Mann wird verzichtet, zu Mal ich inzwischen festgestellt habe, dass es im Forum noch nicht einmal einen Heinrich-Mann-Thread gibt, geschweige denn eine Leserunde oder Diskussion zu einem seiner Romane.


  • Wenn du der Meinung bist, die Deutschstunde gehört da rein, dann kannst du ruhig etwas ausführlicher dafür plädieren und vor allem vorschlagen wer dafür raus soll. Das soll ja ein Kanon des Klassikerforums sein und nicht von Tom, sandhofer und mir und die „Deutschstunde“ hat durchaus noch Chancen.


    Tja, der Vorschlag, wer dafür raus soll ist das Problem. Ich vergleiche also mal Uwe Johnson "Jahrestage" mit Siegfried Lenz "Deutschstunde", denn ich denke, dass sie beide von der Thematik her ähnlich liegen, nämlich in wie weit man durch ein solches Regime selbst beeinflusst wird. Mir persönlich gefällt an Lenz besser, dass er sich nicht wie Johnson nach Amerika zurückzieht, und von dort aus der Vergangenheit heraus erzählt, sondern die Perspektive gerade andersherum vom Deutschland der Nachkriegszeit wählt. Außerdem finde ich, ist Lenz' Stil moderner als Johnson und einen Repräsentanten der tatsächlichen Nachkriegsliteratur fände ich passender.
    Zweiter Kandidat wäre Koeppen. Ich gebe zu, Tauben im Gras ist von der Trilogie des Scheiterns sowieso nicht mein Favorit. Mir gefiel Das Treibhaus und Tod in Rom besser, vielleicht, weil ich über die Themen, also die Enttäuschung gegenüber der Politik des Nachkriegsdeutschland bzw. auch gegenüber den Personen, die nun die Macht innehatten, so noch nicht nachgedacht hatte. Daher hat für mich Koeppen einen Platz im Kanon verdient.


    Also hieße das, Johnson raus und Lenz rein.



    zu Virginia Woolf: Zum Leuchtturm ist mein persönlicher Favorit, kannst du also so gerne übernehmen !


  • Völlig unmöglich, der "Alexanderplatz" ist einer der wichtigsten, wuchtigsten und überhaupt deutschsprachigen Romane des 20. Jahrhunerts.


    Bis dahin völlig d'accord: Die Buddenbrocks schätze ich schon höher ein als du, aber in Bezug auf Heinrich Mann magst du Recht haben.


    finsbury

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)

  • Zitat von Autor: montaigne« am: Heute um 01:48 »


    Ja, auf Berlin. Alexanderplatz sollten wir nicht verzichten und zwar nicht (nur) weil er schon seit eh und je als die deutsche Antwort auf Ulisses, als der moderne deutschsprachige Großstadtroman gehandelt wird und in keinem Romankanon fehlen darf, sondern weil, wenn man sich davon nicht abschrecken lässt und ihn liest, er sich als ein ganz wunderbarer Roman erweist.


    Zitat von Autor: montaigne« am: Heute um 01:48 »


    Danke, Giesbert, ……….was du zu Unrat & Untertan schreibst ist sicher richtig.


    Geht es denn um richtig oder falsch? Nicht vielmehr um Meinungen, Geschmack, literarische Vorlieben? Untertan & Unrat sind satirische Literatur. Satire übertreibt, ist parteiisch und tendenziös; um sie zu schreiben bedarf es einer Gesinnung. Was ist verwerflich daran? Wenn das mit guter Literatur nicht vereinbar ist, würde so einiges an Weltliteratur durchs Raster fallen. Don Quijote z. B. Du magst solche Literatur nicht. Mir geht es ganz anders. Ich finde Unrat und Untertan köstlich, sie sind ganz herrliche Literatur und ich zähle sie, um mit Deinen Worten, Giesbert, zu reden, zu den" wichtigsten, wuchtigsten und überhaupt deutschsprachigen Romanen des 20. Jahrhunerts." :zwinker:


    Da wir gerade dabei sind: Was ist mit Joseph Roth? Sein Radetzkymarsch gehört für mich unbedingt in den Kanon!


    Für Professor Unrat und Radetzkymarsch könnte ich gut auf Doderer, Frisch oder Thomas Bernhard verzichten.

  • Interessante Diskussion!


    Ich würde auch für Lenz und seine "Deutschstunde" plädieren. Ein wichtiger Roman der Nachkriegsliteratur und mit seiner Thematik auch eigentlich heute noch modern und gültig.
    Nimmt man Lenz mit "ins Boot", so müßte man, hoffentlich werde ich jetzt nicht geprügelt :redface:, dann allerdings auch konsequenterweise Grass und seine "Blechtrommel" mit hinzunehmen. Und immerhin auch Literaturnobelpreisträger (vllt.schwaches Argument :rollen:)


    Schwer tue ich mit Thomas Bernhard. Gelesen habe ich von ihm nur die Erzählung "An der Baumgrenze" und diese ist mir nicht sehr in Erinnerung geblieben. Ich habe Thomas Bernhard immer als doch auf Österreich begrenzten Autoren empfunden, lasse mich allerdings auch gerne eines besseren belehren.


    Problematisch finde ich auch Thelens "Insel des zweiten Gesichts". Dank dieses Forums habe ich dieses Buch entdeckt und betrachte es auch als eines der stärksten Bücher meiner Lesegeschichte der letzten 10 Jahre, dennoch bin ich skeptisch, ob es aufgenommen werden muß. MEn ergibt sich Thelens Wichtigkeit eigentlich nur aus seinem Außenseitertum, ob das ausreicht?


    Was ist eigentlich mit Heinrich Böll?


  • Ja, auf Berlin. Alexanderplatz sollten wir nicht verzichten [...] weil, wenn man sich davon nicht abschrecken lässt und ihn liest, er sich als ein ganz wunderbarer Roman erweist.


    Das finde ich auch, und deswegen gehört der Roman für mich auf jeden Fall in den Kanon, ebenso wie der „Radetzkymarsch“. Allerdings hat montaigne ja seine Kriterien bei der Auswahl dieses speziellen Literaturkanons genannt. Sie richtet sich nach den Vorlieben im Forum, also danach, welche Romane hier besonders häufig in Leserunden und Diskussionen auftauchen. Zum „Radetzkymarsch“ gibt es, glaube ich, keine einzige Leserunde.



    Für Professor Unrat und Radetzkymarsch könnte ich gut auf Doderer, Frisch oder Thomas Bernhard verzichten.


    Auf Frisch und Bernhard könnte ich auch verzichten, aber nicht auf die „Strudlhofstiege“ von Doderer (im Gegensatz zu den „Dämonen“, die ich für erheblich schwächer halte). Die „Deutschstunde“ von Lenz habe ich ganz gern gelesen, die „Blechtrommel“ ging so, beide Romane würde ich genauso wenig wie die Werke von Walser in meinen persönlichen Kanon aufnehmen.


    Gruß
    Anna

  • Zitat von Autor: Anna Magdalena« am: Gestern um 19:39 »

    Auf Frisch und Bernhard könnte ich auch verzichten, aber nicht auf die „Strudlhofstiege“ von Doderer (im Gegensatz zu den „Dämonen“, die ich für erheblich schwächer halte).


    Schade, dass du bei der Dämonen- Leserunde nicht dabei warst. (Hattest du das nicht ursprünglich vor?) Ich muss gestehen, dass meine Dämonen-Enttäuschung etwas abgefärbt hat auf mein Urteil über die viel früher mit Begeisterung gelesene Strudlhofstiege, denn einiges, was mir schon damals missfiel, fand ich in den „Dämonen“ vergrößert wieder. Doderer schöpft aus dieser ganzen wunderbaren östereichischen Erzähltradition eines Hoffmannsthal, Schnitzler, Musil…, bei der man wegschmilzt. Mittlerweile denke ich, dass er sie fleddert…. Nicht Chronist, sondern Anachronist und selbst Angehöriger dieser wirklich schlimm gebeutelten Zwischen-Kriegs-Generation, ist für mich sein Werk selbst der Ausdruck eines Menschen, der nichts mehr auf die Reihe bekommt...


    Zitat von Autor: Anna Magdalena« am: Gestern um 19:39 »

    Die „Deutschstunde“ von Lenz habe ich ganz gern gelesen, die „Blechtrommel“ ging so, beide Romane würde ich genauso wenig wie die Werke von Walser in meinen persönlichen Kanon aufnehmen.


    Ich auch nicht in meinen. Da wären dann noch drin: Bollwieser von Oskar Maria Graf, Jugend ohne Gott von Ödön von Horvath und vielleicht Arc de triomphe von Erich Maria Remarque. Diese Werke werde ich hier natürlich nicht vorschlagen, denn es dürfen ja nur 10 werden.


  • Also hieße das, Johnson raus und Lenz rein.


    Auf Johnson zu verzichten wird schwer, immerhin ist die Jahrestage-Leserunde mit 36.382 Aufrufen die beliebteste Leserunde eines deutschsprachigen Autors in der Geschichte des Klassikerforums - und Koeppen: das ginge nur über meine Leiche, aber es gibt ja noch andere Kandidaten.




    Da wir gerade dabei sind: Was ist mit Joseph Roth? Sein Radetzkymarsch gehört für mich unbedingt in den Kanon!


    In meinem persönlichen Kanon wäre sicher Joseph Roth drin und nicht Doderer, aber das Forum hat hier anders entschieden. Wie Anna richtigerweise bemerkte gibt es zu Roth bisher keine einzige Leserunde zu Doderer mindestens zwei.




    Für Professor Unrat und Radetzkymarsch könnte ich gut auf Doderer, Frisch oder Thomas Bernhard verzichten.



    Schwer tue ich mit Thomas Bernhard. Gelesen habe ich von ihm nur die Erzählung "An der Baumgrenze" und diese ist mir nicht sehr in Erinnerung geblieben. Ich habe Thomas Bernhard immer als doch auf Österreich begrenzten Autoren empfunden



    Auf Frisch und Bernhard könnte ich auch verzichten,


    Wenn so viele auf Bernhard verzichten können, dann haben wir ja einen gefunden, der für Lenz das Feld räumen muss, also Bernhard raus, Lenz rein.




    Was ist eigentlich mit Heinrich Böll?


    Deine Frage nach unseren Literaturnobelpreisträgern ist berechtigt. Grass: ein guter Graphiker, der auch ein paar Romane geschrieben hat. Böll: sicher mit seinen Kurzgeschichten ein Kandidat für einen erweiterten Prosa-Kanon. Seine Romane: ich habe sie immer gerne gelesen, ob sie allerdings heute noch bestehen, müsste ich in einer Zweitlektüre überprüfen (Jemand Lust mitzulesen), im Forum haben sie jedenfalls keine Lobby.

  • Diese Liste ist der zweite Teil eines vierteiligen Romankanon. Die Idee dazu ist wie folgt entstanden:
    http://www.klassikerforum.de/i…70.msg51621.html#msg51621


    1.) Buddenbrooks (1901) von Thomas Mann (1875 – 1955)
    768 Seiten; € 9,95

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    Thread zu Thomas Mann:
    http://www.klassikerforum.de/i…35.msg14629.html#msg14629


    Thread zu den Buddenbrooks:
    http://www.klassikerforum.de/i…ic,198.msg943.html#msg943


    Eine Leserunde hat 2009 stattgefunden:
    http://www.klassikerforum.de/i…77.msg36821.html#msg36821



    2.) Geschwister Tanner (1906) von Robert Walser (1878 – 1956)
    354 Seiten; € 9,50

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    Thread zu Robert Walser:
    http://www.klassikerforum.de/i…22.msg28278.html#msg28278



    3.) Berlin Alexanderplatz (1929) von Alfred Döblin (1878 – 1957).
    464 Seiten; € 8,90

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    Thread zu Alfred Döblin:
    http://www.klassikerforum.de/i…92.msg26819.html#msg26819



    4.) Die Strudlhofstiege (1951) von Heimito von Doderer (1896 – 1966)
    912 Seiten; € 14,90

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    Thread zu Heimito von Doderer: Die Strudlhofstiege:
    http://www.klassikerforum.de/i…11.msg10251.html#msg10251


    Eine Leserunde hat 2010 stattgefunden:
    http://www.klassikerforum.de/i…51.msg41515.html#msg41515



    5.) Tauben im Gras (1951) von Wolfgang Koeppen (1906 – 1996)
    228 Seiten; € 8,00

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    Thread zu Wolfgang Koeppen:
    http://www.klassikerforum.de/i…,428.msg2829.html#msg2829


    Eine Leserunde hat 2006 stattgefunden:
    http://www.klassikerforum.de/i…28.msg21969.html#msg21969



    6.) Die Insel des zweiten Gesichts (1953) von Albert Vigoleis Thelen (1903 – 1989)
    943 Seiten; € 14,99

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    Thread zu Albert Vigoleis Thelen:
    http://www.klassikerforum.de/i…23.msg36056.html#msg36056


    Eine Leserunde hat 2009 stattgefunden:
    http://www.klassikerforum.de/i…12.msg37446.html#msg37446



    7.) Das steinerne Herz (1956) von Arno Schmidt (1914 – 1979)
    256 Seiten; € 8,90

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    Thread zu Arno Schmidt:
    http://www.klassikerforum.de/i…78.msg13925.html#msg13925


    Es gibt einen Lesevorschlag:
    http://www.klassikerforum.de/i…,497.msg3785.html#msg3785



    8.) Mein Name sei Gantenbein (1964) von Max Frisch (1911 – 1991).
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    Thread zu Max Frisch:
    http://www.klassikerforum.de/i…19.msg24902.html#msg24902


    Eine Leserunde hat 2006 stattgefunden:
    http://www.klassikerforum.de/i…54.msg21225.html#msg21225



    9.) Deutschstunde (1968) von Siegfried Lenz (* 1926)
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    Thread zu Siegfried Lenz:
    http://www.klassikerforum.de/i…40.msg19366.html#msg19366


    Eine Leserunde zu Deutschstunde hat 2010 stattgefunden:
    http://www.klassikerforum.de/i…74.msg40334.html#msg40334


    Es gab auch schon Leserunden zu „Stadtgespräch“ (2006):
    http://www.klassikerforum.de/i…71.msg21440.html#msg21440


    und zu „Heimatmuseum“ (2011):
    http://www.klassikerforum.de/i…47.msg46172.html#msg46172



    10.) Jahrestage (1970 -1983) von Uwe Johnson (1934 – 1984)
    1703 Seiten; € 25,00

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    Thread zu Uwe Johnson:
    http://www.klassikerforum.de/i…76.msg17536.html#msg17536


    Eine Leserunde hat 2007 stattgefunden:
    http://www.klassikerforum.de/i…91.msg27966.html#msg27966

  • Die Liste gefällt mir, aber ist sie auch 2016/2017 Stand der Lese-Technik?

    Daß man gegen seine Handlungen keine Feigheit begeht! daß man sie nicht hinterdrein im Stiche läßt! - Der Gewissensbiß ist unanständig. - Friedrich Nietzsche - Götzen-Dämmerung, Spruch 10