Obwohl sie ja gerade durch den Niedergang der KuK-Monarchie hochkamen:
Dieses Völkchen lebte, wie es eben lebte, seit den neuen Zeiten, seit 1918 insbesonders.[...]
sie versperrten den Weg gänzlich, wichen niemandem aus [...] in ihnen hatte das Zeitalter seine Höhe erreicht und offenbar nur, damit sie sich hinaufsetzten.
Du hast natürlich Recht - irgendwie schienen sie für mich wie aus einer anderen Zeit zu kommen :smile:
Auch mir ist die stark verflochtene Zeitlinie aufgefallen. Also gibt es neben den schon miteinander auf vielfache Weise verknüpften Personen auch noch eine verwirrende Zeitlinie. Ich habe mal versucht, die Handlungen zu ordnen, aber ich befürchte das gelingt nicht umfassend, zumindest nicht beim ersten Lesen.
Aber das sind so Dinge, die ich an Doderer mag: man weiß nie, wer als nächstes auftaucht oder wer nie mehr auftauchen wird und wie alles miteinander zusammenhängt, ergibt sich erst am Ende.
Im 5. Kapitel trifft Leonhard Kakabsa, neben seinem ausgeprägten Geruchssinn leidet er wohl an einer Sozialphobie,auf die Buchhändlerin Malva Fiedler. Er spricht sie nicht an, da er ja weiß, wo sie im Zweifel zu finden sein wird :smile: Das Ganze spielt sich im Vorfrühling 1927 ab.