Juni 2012: Heimito von Doderer - Die Dämonen

  • Obwohl sie ja gerade durch den Niedergang der KuK-Monarchie hochkamen:
    Dieses Völkchen lebte, wie es eben lebte, seit den neuen Zeiten, seit 1918 insbesonders.[...]
    sie versperrten den Weg gänzlich, wichen niemandem aus [...] in ihnen hatte das Zeitalter seine Höhe erreicht und offenbar nur, damit sie sich hinaufsetzten.


    Du hast natürlich Recht - irgendwie schienen sie für mich wie aus einer anderen Zeit zu kommen :smile:


    Auch mir ist die stark verflochtene Zeitlinie aufgefallen. Also gibt es neben den schon miteinander auf vielfache Weise verknüpften Personen auch noch eine verwirrende Zeitlinie. Ich habe mal versucht, die Handlungen zu ordnen, aber ich befürchte das gelingt nicht umfassend, zumindest nicht beim ersten Lesen.
    Aber das sind so Dinge, die ich an Doderer mag: man weiß nie, wer als nächstes auftaucht oder wer nie mehr auftauchen wird und wie alles miteinander zusammenhängt, ergibt sich erst am Ende.


    Im 5. Kapitel trifft Leonhard Kakabsa, neben seinem ausgeprägten Geruchssinn leidet er wohl an einer Sozialphobie,auf die Buchhändlerin Malva Fiedler. Er spricht sie nicht an, da er ja weiß, wo sie im Zweifel zu finden sein wird :smile: Das Ganze spielt sich im Vorfrühling 1927 ab.



  • gegen Ende von S. 122 kommt eine bittere Bemerkung hinzu:


    Denn diese Intelligenz war es ... welche versagt hatte, welche den Weltkrieg nicht hatte zu verhüten vermocht, und nicht seinen unglücklichen Ausgang. Diese Intelligenz war es, welche gesprochen hatte mit der ihr verliehenen Sprache, für das mundlose Volk. Und sie hatte übel gesprochen und Wahnsinn gepredigt. Ein allgemeiner Haß gegen Autoritäten jeder Art brach aus....



    Zitat von "Steffi"

    auch noch eine verwirrende Zeitlinie


    vielleicht meinst du damit G-ff ? Bei ihm muß ich immer aufpassen, wenn er plötzlich einfügt, dass es zwischenzeitlich Sommer ist, wenn er nun dies und jenes erzählt, das sich wiederum zu einem anderen Zeitpunkt abspielt usw...... Schon genial.


    LG
    Maria

    In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)

  • vielleicht meinst du damit G-ff ? Bei ihm muß ich immer aufpassen, wenn er plötzlich einfügt, dass es zwischenzeitlich Sommer ist, wenn er nun dies und jenes erzählt, das sich wiederum zu einem anderen Zeitpunkt abspielt usw...... Schon genial.


    Ja, genau. Vor allem, wenn er gar kein Datum nennt, sondern z.B. Vorfrühling oder am Sonntag und es dann erst später klar wird, wann es gewesen ist. Wenn ich das lese, lässt mir das oft keine Ruhe ...

  • kleine Zeitleiste:


    September 1925: Unfall Mary K.
    Vorfrühling 1926: Leonhard Kakabsa und Malva Fiedler begegnen sich
    Herbst 1926: Geyrenhoff zieht nach Döbling
    Ende 1926: Schlaggenberg zieht nach Döbling
    Sa, 8.1.1927: Oper Rosenkavalier (Fr. Ruthmayr, Dr.Neuberg, Levielle)
    Eulenburgs Troupeaux bei Fr. Ruthmayr; Schlaggenberg und Stangeler treffen sich
    Versammlung gegen Grete Siebenschein im Café
    Camy Schlaggenberg fährt nach England
    Mo, 10.1.1927: Grete und Stangeler streiten
    Quapp kommt an
    1.2.1927: Quapp zieht nach Döbling
    Februar 1927: Gyurkicz und Eulenfeld ziehen nach Döbling
    Skiausflug Quapp, Schlaggenberg und Stangeler
    Frühling 1927: Geyrenhoff beginnt Chronik


    Ich vermute, dass das 7. Kapitel von Stangeler erzählt wird, seine Unentschlossenheit gegenüber Grete, die Ablehnung ihrer Familie und seine Verliebtheit zu Fr. Ruthmayr sind manchmal ziemlich ironisch und doch einfühlsam erzählt.

    Das 8. Kapitel ist nun wieder in Ich-Form geschrieben, es spricht wohl Geyrenhoff. Er stellt ein paar Vermutungen an über die Ähnlichkeit zwischen Quapp und dem verstorbenen Ruthmayr. Ich bin gespannt, ob das noch weiter eine Rolle spielen wird. Quapps Doppelleben, was ja auch wieder zum Namen passt, wird auch angesprochen, davon aber noch nichts berichtet.


  • Ich vermute, dass das 7. Kapitel von Stangeler erzählt wird, seine Unentschlossenheit gegenüber Grete, die Ablehnung ihrer Familie und seine Verliebtheit zu Fr. Ruthmayr sind manchmal ziemlich ironisch und doch einfühlsam erzählt.


    Hallo Steffi,


    danke für die Zeitliste, sehr hilfreich !


    über das 7. Kapitel habe ich auch Mutmassungen angestellt, ob der Erzähler gewechselt hat, bin aber wieder davon abgekommen, da er sich mir zu oft an den Leser wandte. Das passte irgendwie nicht zu Rene Stangeler. *grübel*


    Schlaggenberg schreibt Bücher unter dem Pseudonym "Döblinger".
    Lt. Doderer-ABC sind G-ff, Schlaggenberg und Rene Stangeler Alter egos von Doderer.


    Ich komme zum 8. Kapitel.


    LG
    Maria

    In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)

  • über das 7. Kapitel habe ich auch Mutmassungen angestellt, ob der Erzähler gewechselt hat, bin aber wieder davon abgekommen, da er sich mir zu oft an den Leser wandte. Das passte irgendwie nicht zu Rene Stangeler. *grübel*


    Ich vermute, dass Doderer den Erzählstil nicht so deutlich abändert sondern eher Nuancen einbaut. Es ist ja auch Geyrenhoff, der letzendlich die Chronik schreibt. Wenn ich mich gerade richtig erinnere, wird im 7.Kapitel als Anrede an den Leser oft "wir" benutzt ?


    Im 8. Kapitel breitet Schlaggenberg auch seine Theorie aus, warum ältere, dicke Frauen besser für die Männer der Kriegsgeneration sind. Die zunehmende Emanzipation der Frauen damals hat die Männerwelt doch ziemlich beeinflusst, dazu noch, dass das Betätigungsfeld de Militärischen wegfiel. So konnte man wohl entweder ein langweiliger Pantoffelheld (Dr. Siebenschein) oder ein Gauner (Levielle) werden. Oder eben als lustige Junggesellen enden.


    Philipp Blom schreibt in seinem Buch "Der taumelnde Kontinent", das sich mit gesellschaftlichen und politischen Umbrüchen von 1900-1914 beschäftigt:
    Innerhalb von weniger als einer Generation hatten die meisten überkommenen Ansichten über die soziale Ordnung und die Rolle der Geschlechter ihre Gültigkeit verloren ...

  • Ich vermute, dass Doderer den Erzählstil nicht so deutlich abändert sondern eher Nuancen einbaut. Es ist ja auch Geyrenhoff, der letzendlich die Chronik schreibt. Wenn ich mich gerade richtig erinnere, wird im 7.Kapitel als Anrede an den Leser oft "wir" benutzt ?


    Hallo,


    ja, dieser Krankenschwester-Plural ist mir auch aufgefallen. Ich denke, dass Doderer hier auktoriale Erzählhaltungen klassischer Romane persifliert: Ich bin mir nicht sicher, meine aber, dass besonders die Engländer das oft gemacht haben (Sterne, Fielding), aber auch Wieland z.B..
    Unter der Woche hatte ich keine Zeit zu lesen und stecke daher immer noch im 7. Kapitel, hoffe aber noch ein bisschen zum Lesen zu kommen. Melde mich dann ausführlicher.


    finsbury


  • Ich denke, dass Doderer hier auktoriale Erzählhaltungen klassischer Romane persifliert: Ich bin mir nicht sicher, meine aber, dass besonders die Engländer das oft gemacht haben (Sterne, Fielding), aber auch Wieland z.B..



    Das würde einiges erklären! In diesem Kapitel fällt nämlich ein merkwürdiger Satz, den ich mit einem dicken Ausrufungszeichen versehen habe. An einer besonders heiklen Stelle des Kapitels heißt es: Der Leser versteht wohl, dass an diesem Punkt das Telephon läuten muss…(dtv,S.194) Dieser Satz , der die Fiktionalität und das Arrangierte des Erzählten durchblicken lässt, passt so gar nicht zu dem Chronisten, der wirklich Geschehenes und Miterlebtes wiedergibt. Auf jedern Fall ein ironisches Spiel mit den Erwartungen und Illusionen des Lesers.

  • Das würde einiges erklären! In diesem Kapitel fällt nämlich ein merkwürdiger Satz, den ich mit einem dicken Ausrufungszeichen versehen habe. An einer besonders heiklen Stelle des Kapitels heißt es: Der Leser versteht wohl, dass an diesem Punkt das Telephon läuten muss…(dtv,S.194) Dieser Satz , der die Fiktionalität und das Arrangierte des Erzählten durchblicken lässt, passt so gar nicht zu dem Chronisten, der wirklich Geschehenes und Miterlebtes wiedergibt. Auf jedern Fall ein ironisches Spiel mit den Erwartungen und Illusionen des Lesers.


    In der Sekundärliteratur (Kindler) heißt es dazu ja auch, dass Doderers Roman sich durchaus auch als Teil der Trümmerliteratur, im Sinne des Todes des Romans, zuordnen lässt und der Autor nach Möglichkeiten sucht, durch Ironie, Vexierspiegel, Perspektivverschiebung u.Ä. der Gattung neue Bedeutung zu geben.
    Geyrenhoff distanziert sich ja auch selbst - wie oben schon erwähnt wurde - in der Ouvertüre von einer einheitlichen Erzählhaltung.


    Ich bin nun im 8. Kapitel.
    Mich hat erstaunt, dass im 7. Kapitel Neuberg mit den Trapps die Funktion erhält, als Pendant zu Stangeler - Siebenscheins zu dienen.
    Als Neuberg eingeführt wurde, hatte ich den Eindruck, er diene nur als Karikatur, um Eigenschaften von Zeitgenossen anzuprangern.
    Da er aber auch hier wieder in Zusammenhang mit Levielle gestellt wird, der sich immer mehr als Gauner abzeichnet, wird auch Neuberg wohl keine allzu positive Rolle in der Romanhandlung spielen.


    Im 8. Kapitel ziehen nun immer mehr nach Döbling hinaus und einige Handlungsfäden laufen wieder zusammen, die Zeitebenen werden wieder klarer. In diesem Zusammenhang vielen Dank für deine hilfreiche Zeitleiste, Steffi.


    finsbury


  • Hier haben wir wieder Doderer als den Liebhaber klassischer Musik vor uns: ich erinnere mich an eine sehr schöne Stelle in der "Strudlhofstiege", in der es um Schumanns fis-moll-Sonate ging oder eine andere mit einer Brahms-Sinfonie: Musik untermalt immer wieder die Stimmung der Personen. Hier bei Quapp stehen die Musikerin und ihr Instrument - die alte Italienerin - im Mittelpunkt. Arbeit, Frustration, aber auch Beglückung, wie sie beim Üben entstehen, werden deutlich.



    ich sollte mich mehr mit Doderer und Musik beschäftigen. Zu seinem Buch Grenzwald, das ich mir bestellt habe, heißt es wie folgt:


    „Der Grenzwald“ war von Heimito von Doderer als zweiter „Satz“ des nach dem Vorbild einer Symphonie in vier Sätzen aufgebauten „Romans No. 7“ geplant. Die Einheit dieses vierteiligen Werkes sollte nicht im Inhalt, sondern allein in seinen Formelementen liegen. Wie im ersten „Satz“, den „Wasserfällen von Slunj“, tritt eine Figur weitgehend in den Mittelpunkt. Es ist der Oberleutnant Zienhammer, Durchschnittsmensch mit einem Schicksal, das in allen Kriegen, so aktuell ist wie in dem, den Heimito von Doderer schildert. Neben Zienhammer steht der Arzt Dr. Alfons Halfon im Vordergrund: im Konflikt mit seinem Vater und auf der Suche nach den befremdlichen Todesumständen seiner Mutter.


    Obwohl „Der Grenzwald“ Fragment geblieben ist, ist Doderers Technik, die Dinge als sie selbst wirken zu lassen, bereits durchschaubar; und der Raum, der durch das Motiv des „Grenzwaldes“ geschaffen wird, verleiht dem Werk auch in der Gestalt die atmosphärische Dichte, die Doderers Romane stets ausgezeichnet hat.



    LG
    Maria

    In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)

  • ich sollte mich mehr mit Doderer und Musik beschäftigen. Zu seinem Buch Grenzwald, das ich mir bestellt habe, heißt es wie folgt:


    Grenzwald wäre auch mein nächstes Doderer-Buch, nachdem mir auch Slunj sehr gut gefallen hatte. Anders als in den Dämonen spielt ja hier auch die Natur eine größere Rolle.


    Eure Anmerkungen über den experimentellen Roman sind sehr interessant. Die Stelle, die Gontscharow genannt hat, ist mir ebenfalls aufgefallen, aber ich konnte sie nicht wirklich einordnen. Es gibt immer wieder Anspielungen, die die Geschehinisse kommentieren oder ironisieren,wenn ich da z.B. daran denke, dass Fr. Steuermann als umgekehrt tropfenförmig beschrieben wird. :breitgrins:


    Die Sache mit der Freiheit (Stangeler und Grete) und auch mit den dicken Damen zeigen deutliche biografische Züge von Doderer.

  • Hallo,


    Die Sache mit der Freiheit (Stangeler und Grete) und auch mit den dicken Damen zeigen deutliche biografische Züge von Doderer.


    Heute Morgen habe ich mir nochmal die Biografie von Doderer (Romo) zur Hand genommen und ein bisschen über die Entstehungszeit und die -bedingungen der "Dämonen" nachgelesen.
    Demnach sind Stangeler und Schlaggenberg Alter Egos Doderers, Grete Siebenschein und Camy Schlaggenberg wiederum stehen für seine erste Frau Gusti Hasterlik; In Döbling hat Doderer selbst jahrelang gewohnt und ist mit den "Unsrigen" und dem Troupeau eines anderen Rittmeisters durch die Gegend gezogen, auch Quapp hat eine autobiografische Entsprechung in einer (bayrischen?) Gräfin.


    Interessant ist auch, wie in der Biografie abgebildet, dass Doderer für die Kapitel in den "Dämonen" oft wohl zuerst einen Übersichtsplan in Form einer Paritur erstellte und dabei auch viele Fachbegriffe des Aufbaus klassischer Musikstücke benutzte.


    In der eigentlichen Lektüre bin ich nun in das Kapitel 9 vorgedrungen, das genauso entzückend ist wie sein Titel. Die mehr oder weniger dicken Damen diskutieren über die Tragbarkeit der neuen Mode und versetzen sich dabei den einen oder anderen Nadelstich oder auch schon mal Floretthieb. Die Kaffeehausszenen von Doderer sind ganz besonders stark, egal ob sie in der Halbwelt, wie in Kapitel 5 oder im etablierten großbürgerlichen Milieu wie hier oder in Kap. 3 spielen.


    In Kapitel 8 findet sich wieder ein Bruch oder eine Erweiterung der Erzählhaltung: S. 253 (dtv) erläutert Geyrenhoff, er habe schon damals gewusst, dass die Generation der 1. Weltkriegssoldaten dereinst wieder auf dem Schlachtfeld endete. Der Erzählerkommentar legt die Erkenntnis in die 20er Jahre, spricht aber aus der Erfahrung dessen, der zur Zeit des Verfassens (denn dies tut ja der Erzähler, wie die Ouvertüre berichtet, sehr viel später) selbst schon den 2. Weltkrieg hinter sich hat. Eine doppelte Brechung!


    In diesem Kapitel wird auch einiges an Arroganz der Teilnehmer des 1. Wks deutlich, die der nachgeborenen Generation die Tiefe des Denkens abspricht, gleichzeitig aber gerade dadurch die Intoleranz und Borniertheit der eigenen Kreise deutlich macht.


    finsbury

  • Hallo zusammen,


    das Kapitel 8 könnte man auch unter dem Begriff "Schnee" stellen. Die winterlichen Verhältnisse im März werden alle paar Seiten erwähnt; Schnee der kurz davor steht sich aufzulösen und doch immer noch präsent ist. Dieses Spiel mit 'zudecken' und 'aufdecken' durch das Schnee-Metapher(?) fand ich sehr passend zu den Salongesprächen (die mich an Dostojewskis Dämonen erinnern). Themen und Ansichten kamen und gingen, wurden aufgedeckt und übergangen.... Die Dicken Damen als Obsession von Schlaggenberg könnte man auch als seinen eigenen sexuellen Dämon entlarven.


    LG
    Maria

    In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)

  • Hallo zusammen,


    im 10. Kapitel wird zum ersten Mal der Justizpalast erwähnt. Es ist April, knapp vor Ostern und die "Unsrigen" treffen sich nahe diesem Ort.
    Wer wohl das große blonde Mädchen war, das mit Schlaggenberg ausstieg, aber nicht zur Gruppe gehörte, und sie mitten durch die Gruppe hindurch ging?


    ein paar Seiten zuvor lief ein unbekanntes Mädchen Ski am selben Hang wo auch einige aus der Gruppe Ski liefen. Die Szene wurde auch noch nicht näher erklärt.


    Ob es da einen Zusammenhang gibt?


    Gruß
    Maria

    In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)


  • Wer wohl das große blonde Mädchen war, das mit Schlaggenberg ausstieg, aber nicht zur Gruppe gehörte, und sie mitten durch die Gruppe hindurch ging?


    ein paar Seiten zuvor lief ein unbekanntes Mädchen Ski am selben Hang wo auch einige aus der Gruppe Ski liefen. Die Szene wurde auch noch nicht näher erklärt.


    Und die Dame vor dem Schaufenster ? Ich glaube, die dicken Damen lauern überall :smile:


    In meinen Notizen habe ich eine Renata, die am Beginn vorkam, ebenfalls dunkelblond - leider finde ich die Stelle im Moment nicht mehr wieder ...


    Im 10. Kapitel wird auch Schlaggenberg etwas entlarvt, er verhält sich gar nicht nett zu Laura Konterholz ( zu hölzern zum Kontern ? ), die Arme ist ziemlich von ihm besessen.

  • Wer wohl das große blonde Mädchen war, das mit Schlaggenberg ausstieg, aber nicht zur Gruppe gehörte, und sie mitten durch die Gruppe hindurch ging?


    ein paar Seiten zuvor lief ein unbekanntes Mädchen Ski am selben Hang wo auch einige aus der Gruppe Ski liefen. Die Szene wurde auch noch nicht näher erklärt.



    Geduld, Geduld ... dieser Roman hat mehr als 20 Seiten ... :breitgrins: :winken:

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus

  • :breitgrins:


    Ich habs gefunden, S. 16f (C.H.Beck): Und so weiß ich freilich, daß jenes dunkelblonde Mädchen, welches im tief verschneiten Wald unterhalb des Kahlenbergs, rasch auf Skiern dahinhuschend ...


    Sie heißt Renata und wird von Geyrenhoff auch in Verbindung mit dem Mädchen gebracht, das neben Schlaggenberg aufgetaucht ist, wobei er aber nicht genau weiß, ob sie es war.



    Im 10. Kapitel wird auch Schlaggenberg etwas entlarvt, er verhält sich gar nicht nett zu Laura Konterholz ( zu hölzern zum Kontern ? ), die Arme ist ziemlich von ihm besessen.


    Ähm, sie heißt Konterhonz - ist ja noch schlimmer ... dann musste ich erst noch nachschauen, was eine Karyatide ist: http://de.wikipedia.org/wiki/Karyatide

  • Hallo zusammen,


    im 11. Kapitel wechselt wieder der Erzählstil. Es geht diesmal um Schlaggenberg.


    Steffi, sandhofer
    die dunkelblonde Dame werde ich im Auge behalten.



    LG
    Maria

    In der Jugend ist die Hoffnung ein Regenbogen und in den grauen Jahren nur ein Nebenregenbogen des ersten. (Jean Paul F. Richter)

  • Ich rätsele ja im Moment, was wohl Stangeler bei dem Gespräch zwischen Levielle und Lasch gehört hat, eigentlich waren es ja sogar zwei Gespräche, die er mitbekam. Irgendwo schreibt auch Geyrenhoff, dass Stangeler an allem Schuld sei. Zweites Rätsel ist nach wie vor Quapp. Sie führt ein Doppelleben zwischen den Unsrigen und Gyurkicz, wieso, verstehe ich nicht so ganz.