• http://www.perlentaucher.de/buchmacher/2005-01-17.html


    "Vielleser können sich freuen, denn die deutschsprachigen
    Publikumsverlage haben auf die Preisbremse getreten. "Nur ein geringer
    Teil der für dieses Frühjahr angekündigten Neuerscheinungen wird mehr
    als 20 Euro kosten", hat der Buchreport ermittelt und vermutet für den
    Neuansatz in der Kalkulation vor allem zwei Gründe: Bücher dürften
    keine Luxusartikel werden (diese Gefahr bestehe bei Preisen oberhalb
    der 20-Euro-Schallmauer). Zum anderen hätten die
    Billigpreis-Bibliotheken und die hohen Rabatte im Modernen Antiquariat
    (bis zu 80 Prozent auf die zuvor gebundenen Ladenpreise) bei den
    Buchhandelskunden eine neue Preissensibilität ausgelöst."

  • Moin, Moin!


    Das Weblog "USA erklärt' plaudert im Artikel <a href="http://usaerklaert.wordpress.com/2007/07/26/harry-potter-schrodingers-katze-und-die-buchpreisbindung/">Harry Potter, Schrödingers Katze und die Buchpreisbindung</a> ein wenig über den US-amerikanischen Buchmarkt.

  • Ich finde, dass Bücher in den letzten Jahre in Deutschland erheblich teurer wurden, weil an der Qualität gespart wurde. Leineneinband mit Fadenheftung ist für unter 25 Euro kaum noch zu bekommen, das war vor einigen Jahren noch anders.


  • Ich finde, dass Bücher in den letzten Jahre in Deutschland erheblich teurer wurden, weil an der Qualität gespart wurde. Leineneinband mit Fadenheftung ist für unter 25 Euro kaum noch zu bekommen, das war vor einigen Jahren noch anders.


    Naja, wenn die Bierpreise steigen, dann steigen auch die Buchpreise. Damit habe ich erstmal kein Problem. Mit den generell steigenden Kosten für alles dann natürlich schon. Aber man kann sich doch nicht beschweren, dass Bücher teurer werden und so tun, als würden alle anderen Waren auf dem Preisniveau von vor 20 Jahren eingefroren.


  • Naja, wenn die Bierpreise steigen, dann steigen auch die Buchpreise. Damit habe ich erstmal kein Problem.


    Yes. Als Bücherliebhaber beklage ich mich nicht darüber, dass Bücher im Zuge der allgemeinen Inflation teurer geworden sind. Die Frage ist: Was treibt die Buchpreise in die Höhe? Steigende Produktionskosten dürften nur zu einem geringen Anteil an dieser Entwicklung beteiligt sein. Ist es die Gier der Verlage? Eher nicht, sie sind nicht das stärkste Glied in der Wertschöpfungskette. Also die Autoren? Schon eher, denn die Vorschüsse für vermutete Bestseller sollen dem Vernehmen nach unverhältnismäßig gewachsen sein. Bleibt noch der Handel, der aufgrund der Preisbindung durch die Hersteller nur geringen Einfluß auf die Preispolitik ausübt.


    Apropos Preisbindung: So archaisch dieses Relikt in der Marktwirtschaft wirken mag, so sehr schützt es den kleinen Verlag und den unbekannten Autor vor dem Druck durch große Marktteilnehmer. Das kann man beklagen oder begrüßen, fest steht: Bücher (selbst Neuerscheinungen) können heute auf vielen Wegen zu unterschiedlichen Qualitäten und Preisen beschafft werden. Das höhlt quasi durch die Hintertür die Preisbindung aus. Und mal ehrlich: Wollen wir demnächst den neuen Dan Brown für fünf Euro im Sonderangebot bei Thalia finden und als Ausgleich dafür einen "Dostojewski-Aufschlag" für all die Klassiker zahlen, die wie Blei in den Regalen liegen?

  • Yes. Als Bücherliebhaber beklage ich mich nicht darüber, dass Bücher im Zuge der allgemeinen Inflation teurer geworden sind. Die Frage ist: Was treibt die Buchpreise in die Höhe? Steigende Produktionskosten dürften nur zu einem geringen Anteil an dieser Entwicklung beteiligt sein. Ist es die Gier der Verlage?


    Woraus setzen sich die Buchpreise denn zusammen? Aus den Material- unjd Produktionskosten sowie den Lohnkosten für alle Beteiligten. Dass Material- und Energiepreise und somit die Produktionskosten gestiegen sind, dürfte doch außer Frage stehen. Gleichzeitig steigen natürlich die Lohnkosten für die Verlagsmitarbeiter. Beides schlägt dann in den Preisen durch. Ich kann da keine Gier erkennen.


    In Sachen Preisbindung bin ich egoistisch. Ich denke, ich würde von einem Wegfall profitieren. Dan Brown für 5,- Euro lasse ich zwar liegen, aber ich glaube auch nicht an einen Dostojewski-Aufschlag. Bei Ammann kosten die gebundenen Bücher ohnehin schon heute 78,- EUR, andere Klassiker werden (auch) in hochpreisigen Ausgaben, die häufig aufgrund der Kommentierung oder Ausstattung interessant sind, angeboten. Der Wegfall der Preisbindung würde es Händlern vielmehr ermöglichen, mir Rabatte bei einem (relativ) großen Einkaufsvolumen zu gewähren. Es ist eben ein Unterschied, ob man zwei Bücher im Jahr oder 50 davon einkauft.


    Gruß, Thomas


  • Ich kann da keine Gier erkennen.


    Lieber Namensvetter,


    auch wenn das Internet ein schnelles Medium ist: Bitte lies etwas genauer, denn ich habe den Verlagen mitnichten Gier unterstellt.


    Die von Dir erwähnten steigenden Produktions- und Lohnkosten sind übrigens weniger problematisch als die explodierenden Vorauszahlungen für ausgewiesene Bestseller-Autoren. Ich weiß nicht, was Herr Kehlmann für seine neues Werk vorab kassiert hat. Wir müssen uns aber bestimmt keine Sorgen um sein Einkommen machen.


    Es grüßt


    Tom

  • Hallo,


    Zitat von "klassikfreund"


    In Sachen Preisbindung bin ich egoistisch. Ich denke, ich würde von einem Wegfall profitieren.


    Du hast doch nicht etwa Amazon-Aktien? :breitgrins: Es wird natürlich jemanden geben, der vom Wegfall der Buchpreisbindung profitiert, aber das wird nicht der Endkunde sein.


    Zitat von "klassikfreund"


    Dan Brown für 5,- Euro lasse ich zwar liegen, aber ich glaube auch nicht an einen Dostojewski-Aufschlag. Bei Ammann kosten die gebundenen Bücher ohnehin schon heute 78,- EUR


    Dann schauen wir mal: Swetlana Geiers Neuübersetzung von Dostojewskijs "Verbrechen und Strafe" gibt es auch als Hörbuch in vollständiger Lesung. Hörbücher sind bekanntlich nicht preisgebunden, die unverbindliche Preisempfehlung für dieses Hörbuch ist 145 Euro (Preis für Deutschland). Aktuelle Verkaufspreise bei einigen großen Buchhändlern:


    buecher.de - 145,00 Euro
    bol.de - 145,99 Euro
    amazon.de - 169,99 Euro


    So sieht's aus. ;-)


    Zitat von "klassikfreund"


    Der Wegfall der Preisbindung würde es Händlern vielmehr ermöglichen, mir Rabatte bei einem (relativ) großen Einkaufsvolumen zu gewähren. Es ist eben ein Unterschied, ob man zwei Bücher im Jahr oder 50 davon einkauft.


    Ja, aber wieso sollte sich ein Buchhändler 50 Exemplare einer kostspieligen Dostojewskij-Neuübersetzung kaufen? Die wird er doch nie mehr los. Vor zwei Jahren stand mal etwas über die Verkaufszahlen der Werkausgaben von Elias Canetti und Jorge Luis Borges in der FAZ: da wurden Zahlen genannt, die um die 500 Stück lagen, und das waren die Gesamtverkaufszahlen. Außerdem gab es mal einen FAZ-Artikel über "Worstseller". Da waren durchaus auch einige bekannte Autorennamen darunter.


    Schöne Grüße,
    Wolf


  • Zu den Hörbuchpreisen: Was willst du damit illustrieren? Gerade bei den nicht preisgebundenen Hörbüchern kann man doch fast jedes günstig einkaufen. Man muss es nur zum richtigen Zeitpunkt kaufen. Ich kaufe im Jahr 40 Hörbücher, fast kein einziges davon zum UVP. Auch teure Hörbücher wie die Lesung Prousts von Peter Matic. Zur Zeit bei Amazon wieder zum UVP, es gab aber auch mal Zeiten, da wurde das gleiche Hörbuch für ca. 100 EUR (statt 164) angeboten. Da muss man dann kaufen. Bei Preisbindung wäre so etwas nicht möglich.


    Und dann hast du mich falsch verstanden bzw. ich habe mich nicht ganz eindeutig ausgedrückt. Ich kaufe 50 (verschiedene) Bücher ein. Mache also mit einem bestimmten Händler mehr als 1000,- EUR Umsatz. Warum soll er mir da nicht 5% vergüten? Im Augenblick darf er das nicht.


    Gruß, Thomas

  • Zitat von "klassikfreund"


    Zu den Hörbuchpreisen: Was willst du damit illustrieren?


    Ein freier Preis kann niedrig oder hoch sein, im genannten Beispiel hat die fehlende Preisbindung zu einem hohen Preis geführt. Die Hoffnung, daß sich die Bücher nach einem Wegfall der Preisbindung spürbar verbilligen würden, halte ich für unbegründet. Es scheint sogar so zu sein, daß der durchschnittliche Buchpreis in Ländern ohne Buchpreisbindung höher ist als in Ländern mit Buchpreisbindung.


    Zitat von "klassikfreund"


    Gerade bei den nicht preisgebundenen Hörbüchern kann man doch fast jedes günstig einkaufen. Man muss es nur zum richtigen Zeitpunkt kaufen.


    Richtig billig werden sie erst, wenn sie bei Resteverkäufern wie Jokers verramscht werden, aber darin unterscheiden sich Hörbücher nicht von preisgebundenen Büchern. Natürlich werden manche Hörbücher von einigen Händlern schon vorher verbilligt angeboten, aber diese Angebote gelten meist nur für kurze Zeit und hauptsächlich für solche Hörbücher, die gerade neu herausgekommen und in den Massenmedien erwähnt worden sind. Man muß da also schnell zugreifen, sonst zahlt man drauf. Bei preisgebundenen Büchern braucht man sich dagegen nicht zu beeilen, denn sie werden lange Zeit zum selben Preis angeboten, bis sie dann möglicherweise irgendwann verramscht werden, wo dann auch die Schnäppchenjäger zuschlagen können, die gerne auf den richtigen Zeitpunkt warten wollen. ;-)


    Zitat von "klassikfreund"


    Und dann hast du mich falsch verstanden bzw. ich habe mich nicht ganz eindeutig ausgedrückt. Ich kaufe 50 (verschiedene) Bücher ein. Mache also mit einem bestimmten Händler mehr als 1000,- EUR Umsatz. Warum soll er mir da nicht 5% vergüten? Im Augenblick darf er das nicht.


    Er darf Dir aber einen beliebig guten Service anbieten, ohne dafür extra Geld zu verlangen, z. B.: ausführliche Beratung, Geschenkverpackung, direkte Lieferung zu Dir nach Hause. Für einen Buchhändler gibt es viele Möglichkeiten, Dir etwas zukommen zu lassen, wenn er Dir etwas Gutes tun will.


    Schöne Grüße,
    Wolf


  • Die Hoffnung, daß sich die Bücher nach einem Wegfall der Preisbindung spürbar verbilligen würden, halte ich für unbegründet.


    Ja, Wolf, das sehe ich genauso. Preiswerter sind in deregulierten Buchmärkten (wie Großbritannien) allenfalls Großauflagen und Megaseller (z.B. "Harry Potter"). Vom Wegfall der Preisbindung profitieren weder die Verlage (und wenn, dann nur in Ausnahmen) noch der kleine Sortimentsbuchhändler und dessen Kunden, die Leser. Amazon, Thalia & Co. werden hierzulande die Gewinner sein - einige Starautoren sicherlich auch. Der Leser spielt in diesen Überlegungen keine Rolle.


    LG


    Tom

  • Preiswerter sind in deregulierten Buchmärkten (wie Großbritannien) allenfalls Großauflagen und Megaseller (z.B. "Harry Potter"). Vom Wegfall der Preisbindung profitieren weder die Verlage (und wenn, dann nur in Ausnahmen) noch der kleine Sortimentsbuchhändler und dessen Kunden, die Leser.


    Hallo Tom,


    Deine Argumentation erschließt sich mir nicht. "Buchpreisbindung" heißt doch nur, dass die Verlage verbindliche Preise festsetzen dürfen (im Gegensatz zu den unverbindlichen Preisempfehlungen in anderen Branchen). Dabei sind die Verlage trotz Buchpreisbindung vollkommen frei in der Preisgestaltung. Ein Wegfall würde nur den Buchhändlern die Möglichkeit geben von dem (dann nurmehr) vorgeschlagenen Preis abzuweichen. Ein Einzelhändler der über UVP verkaufen will hat heutzutage schlechte Karten. Wieso also sollten Bücher teurer werden, wenn die Preisbindung wegfällt? Schlimmstenfalls werden die Bücher weiter zu dem vom Verlag festgesetzten Preis verkauft, vielleicht aber auch darunter, sehr selten darüber :zwinker:.


    Gruß,


    Gerhard


  • "Buchpreisbindung" heißt doch nur, dass die Verlage verbindliche Preise festsetzen dürfen.


    Hallo gemaro,


    das ist korrekt. Wenn die Preisbindung entfällt, werden die Verlage dieses "Privileg" verlieren, weil der Handel (Amazon, Thalia & Co.) seine Marktmacht ausspielen wird, um Preise für Bücher diskret zu diktieren (und das ganz bestimmt nicht nach oben). Im Lebensmittel-Einzelhandel kannst Du dieses Procedere heute schon studieren. Nicht der Hersteller eines Produkts bestimmt den Preis, zu dem er bestimmte Handels- und Discountketten beliefern darf. Eine ähnliche Entwicklung droht nach einem Wegfall der Preisbindung auch dem Buchmarkt.


    Gruß


    Tom

  • Hallo Tom,


    den Druck der Großen auf die Verlage gibt es aber auch mit der Preisbindung (Beispiel: Diogenes traut sich was gegen Amazon). Und der Großhandelspreis wird meines Wissens von der Buchpreisbindung gar nicht erfasst. Unter einem Wegfall würden wohl primär die kleinen Buchhändler leiden, da sie mit den Dumpingpreisen großer Ketten nicht mithalten können.


    Gruß,


    Gerhard


  • Und der Großhandelspreis wird meines Wissens von der Buchpreisbindung gar nicht erfasst. Unter einem Wegfall würden wohl primär die kleinen Buchhändler leiden, da sie mit den Dumpingpreisen großer Ketten nicht mithalten können.


    Hallo Gerhard,


    das ist ebenfalls richtig. Ich habe den Großhandel (Libri, KNV, ...) nicht mit einbezogen, weil ich nicht genau weiß, welche Spielräume dort vorliegen in Sachen Preisgestaltung. Fest steht, dass "Harry Potter" in Form von kompletten LKW-Ladungen die Thalia-Filialen oder das Amazon-Zentrallager erreichte - was die Großhandelsmarge deutlich schmälern dürfte und bspw. KNV zu einem Vorkämpfer für die Preisbindung macht. Über die kleinen Sortimentbuchhandlungen müssen wir uns gar nicht erst unterhalten. Sie können nach dem Ende der Preisbindung nicht mehr mithalten, wie Du zurecht anmerkst.


    Das Thema ist sehr kompliziert, weil der Buchmarkt viele Akteure kennt, die nicht unbedingt an einem Strang ziehen.


    LG


    Tom

  • Zum besseren Verständnis hier die grobe Aufteilung des Buchverkaufspreises auf die einzelnen Marktakteure:


    Groß- und Einzelhandel bekommen zusammen rund 40 % des Ladenpreises, der Verlag 60 %.
    Rund 25 % des Endpreises wendet der Verlag für Produktion und Druck auf, 15 % für die Werbung. Damit bleiben 20 % des Verkaufspreises übrig, die zwischen Verlag und Autor geteilt werden.


    Unberücksichtigt ist in diesem groben Rechenexempel die (in Deutschland gültige) siebenprozentige Mehrwertsteuer.


    LG


    Tom


  • Ich finde, dass Bücher in den letzten Jahre in Deutschland erheblich teurer wurden, weil an der Qualität gespart wurde. Leineneinband mit Fadenheftung ist für unter 25 Euro kaum noch zu bekommen, das war vor einigen Jahren noch anders.


    Werden Bücher wirklich immer teurer? Ich frage mich ... Aktueller Anlass ist der Text auf dem Rückendeckel (bzw. dem entsprechenden Teil des Schutzumschlag) meiner antiquarisch erworbenen Hafis-Ausgabe. Da steht nämlich zum Preis Folgendes:


    Die neue Sammlung [gemeint ist die Sammlung Birkhäuser, zu der mein Hafis zählt], die in sorgfältigster Ausstattung im Taschenformat erscheint, bringt Einzelwerke wertvoller Literatur aller Völker und Kulturperioden. Der Preis richtet sich nach dem Umfang; jede Seite der gehefteten Ausgabe kostet einen Rappen [Birkhäuser ist ein Basler Verlag - heute Teil der Springer-Gruppe]. So kostet ein Heft mit 53 Seiten 53 Rappen, eines mit 160 Seiten Fr. 1.60. Der Preis der gebundenen Ausgabe (biegsame Ballonseiden-Bände) ist um Fr. 1.50 höher. 53 Seiten kosten also Fr. 2.03.

    Abgesehen von der nostalgischen Tatsache, dass seit Jahrzehnten in der Schweiz nicht einmal mehr die Milch in Rappen-genauen Beträgen abgerechnet wird: Mein Büchlein (ich habe die Ballonseiden-Ausgabe) kostete 1944 Fr. 3.67. Das war vor rund 65 Jahren. Ende 1944 stand der Landesindex der Konsumentenpreise bei 151.7 Punkten. Derselbe Index steht heute bei 759.6 Punkten. Das Büchlein würde nach heutigen Massstäben also Fr. 18.38 kosten. Damit wäre der Verlag auch heute bei der Konkurrenz, aber nicht wirklich billiger. Im Verhältnis zur Kaufkraft und zum Durchschnittslohn der Bevölkerung war die Sammlung Birkhäuser damals wahrscheinlich viel mehr "Luxus" als sie es heute wäre. (Auch wenn Birkhäuser zu Gute zu halten ist, dass 1944 "gebunden" noch wirklich "gebunden" gemeint hat ;).)

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus