Beiträge von amelie

    Hallo ihr lieben!
    Sry, dass ich so lange nichts von mir habe hören lassen, aber in letzter zeit ist so viel passiert, dass ich einfach nicht zum schreiben(und lesen) kam.ich habe jtzt angefangen zu studieren und deshalbhabe ich mich erstmal auf die einführung und orientierung in der uni konzentriert und bin noch dabei.
    wollte euch nur mitteilen, dass ich euch nicht vergessen habe!


    lg, amelie

    Naja, das Problem ist auch nicht so sehr, dass Herr Bigum etwas unerreichbares verfolgt, sondern eher, dass er dabei nicht glücklich ist. vielleicht wirst du sagen:"dabei kann man ja auch nur unglücklich werden!" aber das ist nicht so. ich denke(oder habe es schon selbst erlebt), man kann sich trotzdem freuen, dass man überhaupt liebesfähig ist und aufnahmebereit für die schönheit des seins und lebens. allerdings muss man auch zur rechten zeit zu dieser unerfüllbaren liebe distanz beziehen, sie darf nicht das ganze leben einnehmen. diesen punkt hat herr bigum versäumt, er ergeht sich in seiner lethargie anstatt sich durch andere dinge aufzuwerten. so macht er sich immer wertloser und abhängiger von den launen des fräuleins.


    das mit den schachtelsätzen hatte ich nur aufgegriffen, um deine frage zu beantworten, ob ich mir vorstellen könne, dass jemand im efühlsstrom wirklich so redet.

    Hallo @ all!


    Wir haben in der 13.Klasse neue Musik im Musikunterricht durchgenommen.(Ich hatte Musik als mündliches Prüfungsfach).
    Da haben wir u.a. Werke von Stravinski, Hindemith,Stockhausen und Schönberg gehört. Mich wollte mal eure Meinung zu diesen Herren und allgemein zu ihrer Musik und Geisteshaltung interessieren.
    Ich fand diese Musik zunächst schaurig, aber wenn man ersteinmal über den Tellerrand sieht und versucht sich in diese Künstler hineinzuversetzen, erscheint einem alles gleich interessanter und wertvoller: Schließlich waren alle nach Wagner erstmal total erschlagen und wussten nicht, womit man diese Kunst noch vergleichen konnte oder wie besseres hinzubekommen sei. So haben sie also eine ganz neue Kategorie gefunden, die Kategorie des Atonalen. Ich finde die Musik nach der Auseinandersetzung im Unterricht noch immer nicht schön, aber bedenkenswert. Was mich auch beeindruckt hat: bei vielen Werken geht es gar nicht um den Klang, sondern um ein mathematisches Modell, welches sich hinter den skurilen Tongerüsten verbirgt :schmetterling:

    Hallo Hubert!
    Also ich kann mir schon vorstellen, dass jemand (oder auch ich) imÜberschwang der Leidenschaft so spricht. Dasliegt vielleicht daran, dass ich sehr viel lese und auch sehr viel Thomas Mann gelesen habe, wobei dieser ja für seine Schachtelsätze bekannt ist. Das hatte zur Folge, dass es in meiner ersten Geschichte ähnlich aussah, weshalb viele diese unverständlich fanden. Aber ich finde es schöne, wenn man sich gewählt und auch kompliziert ausdrückt und denke, dass man, wenn man lange genug "übt", irgendwann auch in Situationen größten Gefühls, bei denen man geneigt ist die Kontrolle zu verlieren, eine solche Sprache anwendet.
    Die "Windmühlenstelle" mochte ich auch sehr, ich finde es immer schön, wenn die Natur oder dieUmgebung beschrieben wird.
    Was hältst du denn von unserem guten Herrn Bigum ? Ich denke, er versäumt das Leben, da er sich in einer Liebe ergeht, von der er niemals erwarten kann, dass ihm etwas gegeben wird. Ausserdem isoliert er sich durch seine Geisteshaltung und fühlt sich ungerecht behalndelt. Aber er unternimmt nichts, sondern fügt sich in sein Schicksal und klagt lieber. Finde ich nicht so erstrebenswert.

    Aloa lieber Hubert!


    :breitgrins:


    Ich habe weder Reclam noch Insel Ausgabe, da ich das Buch bei ebay für 1€ ersteigern konnte. Ich habe eine ganz alte Ausgabe, noch in deutscher alter Schrift. Der Überstzer war H. Bock- Neumann und es ist aus dem Paul Franke Verlag. Leider steht nicht darin, wann es erschienen ist, aber einer der Vorbesitzer hat die Jahreszahl 1927 neben seinen Namen notiert. Es geht von Seite 5 bis Seite 310. Das mit der Erzählform ist mir bis jetzt noch gar nicht aufgefallen... :redface:
    Zu deiner besseren Orientierung: ich bin jetzt bei Kapitel IX.


    liebe Grüße und so

    Hallo Hubert,
    eine gute Idee!
    Ich bin allerdings schon auf Seite 100, würde mir aber nichts machen, auf dich zu warten. Demnächst bin ich eh für einige Tage verreist, da werde ich kaum zum lesen kommen :rollen:
    Aber ich bin mir sicher, du wirst recht schnell aufgeholt haben, da es sich ser gut liesst.


    liebe Grüße von amelie

    Hallo Hubert!


    Um auf deine Frage zu antworten, weshalb ich nur Band 1 gelesen habe: ich kam bisher einfach nicht dazu, denn ich hatte und habe so viele interessante Bücher im Kopf, so dass ich sogar manchmal zwei oder drei parallel lese, weil ich auf sie so gespannt bin. Dazu kommt noch, dass ich im Moment zwischen Abi und demBeginn meines ersten Semesters hänge, was bedeutet, dass ich sehr viel freie Zeit habe und endlich mal die Dinge tun uns lassen kann, wie ich es schon seit langem gewünscht hatte. Da finde ich ein solchesBuch wie HarryPotter nicht umbedingt geeignet, denn jetzt habe ich den Kopf über große Konflikte nachzudenken und mit den Helden zu leiden ;)

    oh danke, dann weiss ich ja jetzt erstmal, was ich mit dem fernseher demnächst anfangen werde *g*
    würde mir die filme ja gerne mal ausleihen, aber unsere provinzvideothek gibt das leider nicht her...
    so muss ich wohl doch mal bei ebay schauen

    :elch::elch::elch:
    oh, das ist Balsam für meine bewundernde Seele! Ich denke, Thomas Mann hat schon sehr beeindruckende Bücher geschrieben mit einer Sprache, die man an Schönheit kaum überbieten kann(meine Meinung). Da war es für Klaus sicher belastend, wenn er immer im Schatten seines Vaters stand und mit diesem verglichen wurde.
    Habe ja jetzt gemerkt, dass mir Klaus irgendwie sympathischer ist, auch vom menschlichen, aber darum geht es ja gerade nicht vorranging. Bei Thomas ist das Problem, dass er manchmal zu sehr in die schöne Sprache eintaucht und es für den Leser schwer wird, sich immer zurechtzufinden. Bei Klaus hingegen kann man die Handlung besser verfolgen und ´was ganz wichitg ist: er versteht es den Leser genau in das Geschehen zu versetzen, mit wenigen Worten eine Stimmung einzufangen.
    *schwärm*

    in meinem "Mephisto" gibt es ein Nachwort und dadurch habe ich herausgefunden, dass Klaus Mann eine Hassliebe mit G.G. verband. Anders als im Buch beschrieben gab es bei G.G. nämlich statt der Masochistenader Homosexuelle Tendenzen und eine nicht unerhebliche Anziehungskraft zwischen Klaus und Gustaf. Klaus Mann konnte sich das wohl nie so recht eingestehen, aber es ereilte ihn in seine Träumen.

    Hallo @ everybody !


    Mich würde mal interessieren, wo ihr die Grenze zwischen zeitgenössischer Literatur und Klasiikern legt. Hat das etwas dammit zu tun, ob der Autor noch lebt, geht es um die Bekanntheit eines Werkes oder welche Kriterien legt ihr an??

    Eine sehr beeindruckende Biographie, die ich gelesen habe, war die des Dietrich Bonhoeffer. Ich habe sie mal geschankt bekommen. Was ich auch gut fand war das Buch zu "Aimée und Jaguar", vielleicht kennt den ja einer? Er beruht auf einer wahren Geschichte und hat auch was von einer Biographie.
    Ach ja: ich muss mich korrigieren, denn ich lese schon gerne Bücher, die sich mit Utopien auseinandersetzen wie z.B. "Lord of the Flies" mir ist der Autor grad entfallen :redface: , "1984" von George Orwell oder "schöne neue Welt" von Aldous Huxley. Zu dem Thema habe ich auch ein Jugendbuch gelesen, "Duplik Jonas7", das mir sehr gefallen hat.Ich habe es bestimmt schon dreimal gelesen :elch: Also Fantasy lese ich gar nicht, aber wenn die Zukunftsmusik ertönt und es um Genforschung geht bin ich dabei - Gattaca find ich auch sehr gut!!!

    Hallo ihr Lieben!


    Ich habe vor zwei Tagen mit Klaus Manns Mephisto angefangen und bin total begeistert. Jetzt suche ich im Net Material zu Klaus Mann, ein Diskussionsforum zu Familie Mann, besonders Bilder. Bei Google habe ich schon alles abgegrast, also, habt ihr Tips oder Links für mich ?


    Danke schon mal im vorraus :elch::elch::elch:

    Hallo Hubert!


    Ich habe Harry Potter 1 gelesen und die Aussage, dass man dabei nicht denken muss ist zu differenzieren: es ist ein Buch, das es dir leicht macht zu lesen, ein Buch das du lesen kannst, wenn du sonst gerade eine kritische Lebensphase durchmachst, es ist einfach ein Buch, das glücklich macht und ablenkt. Wenn du aber nach einer Geschichte suchen solltest, die dich mitreisst und über die du auch nachdenkst, wenn du gerade nicht weiterliest, deren Problemstellung dich bewegt, dann bist du bei Harry Potter 1 (die anderen kenne ich ja nicht)falsch.

    Hallo ! :winken:
    Also ich könnte das in Prozent gar nicht angeben, wovon ich wieviel lese. Mir ist aufgefallen, dass ihr alle kaum Sachbücher lest.Lest ihr auch mal Biographien ?
    Ich mag sehr gerne Krimis und Thriller(E.George, H.Mankell, Donna Leon), denn die sind so schön psychologisch :breitgrins:
    Natürlich auch Lyrik, und wenn dann am liebsten von Rilke, Goethe, Schiller, Hölder und so
    Dann wären da noch die Klassiker, wie Goethe und Werke der Familie Mann, wobei ich gerade im Klaus-Mann-Rausch bin und Werke von Antoine de St. Exupéry (zählt ihr den als Klassiker?)
    Dann lese ich auch noch sehr gerne philosophisch angehauchte Bücher, zum Beispiel von Jostein Garder.
    SF und so was lese ich gar nicht, früher habe ich oft "das Buch zum Film" gelesen, aber die sind ja meist nicht so gut, wie der Film selbst.

    Hallo !


    Hat jemand schon mal die Verfilmung des Zauberberg von Thomas Mann gesehen? Ich überlege nämlich, ob ich sie mir kaufen soll. Habt ihr schon einmal eine Vermilmung eines anderenThomas Mann Buches gesehen?
    :schmetterling::schmetterling::schmetterling:

    ok, bei diesem Hintergrund besehen werden deine Äusserungen verständlich. Naja, wenn mich so recht überlege, dann komme ich zu dem Schluß, dass ich eigentlich gar nicht wissen kan,wer "der Größte" ist, da ich längst nicht alle kenne und auch nie kennen werde. Denn, heisst einer von den Großen zu sein, auch einer der Bekanntesten zu sein?
    Ich kann nur sicher sagen, dass ich sehr von Thomas Mann begeistert bin und dass er mich und meinen Schriebstil beeinflusst hat, genauso wie Johann Wolfgang von G. und Antoine de St. E.

    Eine kleine Korrektur, tut mir ja leid, dass ich so pingelig bin :rollen:
    aber der deutsche Titel heisst "die fabelhafte Welt der Amélie" und wenn man den französischen Übersetzen würde, käme da nicht dasselbe bei raus, sondern das Wörtchen "Welt würde durch "Bestimmung" ersetzt, ein kleiner, aber feiner Unterschied