Beiträge von GinaLeseratte

    Super. Vielen Dank für Zitat und Link.


    Ich habe vor Jahren einen sehr interessanten Beitrag über Gertrude Bell im National Geographic Magazin gelesen. Seitdem bringe ich sie unweigerlich mit der Region in Verbindung, kein Wunder. Von ihr gelesen habe ich allerdings noch nichts.


    [Hallo Gina,


    Die Muse tut sich bei mir gerade auch schwer. Aber ein nettes Leseerlebnis hatte ich. Ich las zwischendurch „Das Geräusch einer Schnecke beim Essen“, über eine Journalistin, die in den 80er Jahren an einer Erkrankung litt, die sie über Monate gehunfähig machte und wie sie die schwere Zeit bewältigte. Die Kapiteln führten sich mit Haikus ein, von Issa und Buson. Solche Zufälligkeiten liebe ich ! In den Haikus ging es natürlich um Schnecken. Ein herzerwärmendes Buch.


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    Solche Zufälle mag ich auch. :smile: So bekommen manchmal Bücher oder Themen eine Verbindung, die man vorher gar nicht gesehen hat. Über "Das Geräusch einer Schnecke beim Essen" stolpere ich seit Erscheinen immer wieder mal. Irgendwie hatte ich immer die Befürchtung, dass es etwas seicht oder "süßlich" ist. Vielleicht sollte ich es mir doch genauer ansehen. :zwinker:

    Danke für die schöne Besprechung, Maria.


    Einen kleinen Teil des Buches kenne ich aus dem Bändchen "Orientreisen". Ich weiß jetzt nicht mehr, welche Kapitel/Orte das waren, aber ich fand, in ihrer knappen Art hat Annemarie Schwarzenbach die Atmosphäre sehr gut eingefangen. Wirklich lesenswert.


    Übrigens ist das ein schöner Zufall, dass du dieses Buch jetzt vorstellst: Ich bin letzte Woche beim Stöbern auf die Reisebeschreibungen von Vita Sackville-West und Gertrude Bell gestoßen und dabei kam mir natürlich auch Annemarie Schwarzenbach in den Sinn ...


    Hallo Gina,


    Die Kieferninseln ist eine wunderschöne poetische Geschichte, durchaus humorvoll an der Oberfläche, aber mit Tiefe. Ein tolles Leseerlebnis. Gut dosiert kommt darin Basho vor, aber nicht vorrangig, dennoch bin ich neugierig geworden und habe mir „Auf schmalen Pfaden durchs Hinterland“ gekauft.


    Gruß,
    Maria


    Hallo Maria,


    vielen Dank für Deine Eindrücke. Das klingt sehr verlockend - Die Kieferninseln sind direkt auf meinen Wunschzettel gewandert (wenn auch nicht mehr für dieses Jahr).
    Schön, dass Basho auch bei Dir eingezogen ist. :smile: Auf das Buch bin ich gespannt. Leider fehlt mir dazu im Moment die Muße.


    Gruß,
    Gina


    In „Die Kieferninseln“bin ich noch nicht sehr weit. Der „Flüchtende“ hat sich ein Buch von Basho gekauft und ich denke, da er nun auf den Jungen Mann gestoßen ist, der Selbstmord verüben wollte, wird es bald zur Sprache kommen. Ich bin auf die Pilgertour der beiden unterschiedlichen Menschen gespannt. Die Sprache finde ich so angenehm leicht und wunderschön.


    Das hört sich schon mal gut an. Wenn es sich um eine Pilgertour handelt, hat er sich vielleicht "Auf schmalen Pfaden durchs Hinterland" gekauft. Das ist die Reisebeschreibung von Bashos langer Wanderung.
    Wäre schön, wenn Du nach der Lektüre ein wenig berichtest. :smile: :winken:

    Maria
    Ich habe "Der Maler der fließenden Welt" jetzt auch beendet. Was für ein außergewöhnlicher Roman! Aufmerksames Lesen und Zusammenfügen der Details verlangt auch er, da Ishiguro nicht alles erzählt und schon gar nichts erklärt. Heute werde ich nichts Anderes mehr lesen, ich muss erst wieder auftauchen ...


    Wie gefällt Dir denn "Die Kieferninseln"? Ich habe gelesen, dass es auch um Basho geht. Spielen er oder sein Werk eine große Rolle? Dann könnte das Buch eventuell was für mich sein.


    Basho ist neben Issa mein liebster Haiku-Dichter. "Haibun" und "Auf schmalen Pfaden durchs Hinterland" wollen noch gelesen werden.

    Maria
    Ich habe "Eekenhof" noch nicht angehört, freue mich aber drauf. Ich kenne es noch nicht und habe auch schon sehr lange nichts von Storm gelesen. Im Herbst/Winter ist es an der Reihe.


    "Moby Dick" in 3 Minuten ist ja klasse. :breitgrins: Da könnte ich mir viel Zeit sparen. Ich habe die ungekürzte Lesung von Christian Brückner, die ich ebenfalls im Winter endlich angehen will. Da ich nur selten Lesungen höre, find' ich 30 Stunden schon gruslig lang ... Mal sehen, ob ich durchhalte.

    Danke für den Link, Thomas. Ich wusste nicht mal, dass George Saunders schon was geschrieben hat. :redface:


    Zum Titel: Wenn ich die Inhaltsangabe richtig verstehe, ist Bardo in der tibetischen Tradition eine Art Übergangszone oder -zustand zwischen Leben und Tod, ein Bereich, in dem Willie bzw. Willies Seele gefangen ist.

    Hallo Maria,


    ja, Ishiguro zu lesen, ist immer wieder schön. Ich mag seine ruhige Art des Erzählens und die Stimmung in seinen Romanen.


    Da wird Dir "Der Maler der fließenden Welt" sicher auch gefallen. Auch hier geht es um Erinnerungen und um die gesellschaftlichen Veränderungen und Konflikte zwischen Tradition und Moderne.


    "Damals in Nagasaki" habe ich mir inzwischen bestellt. :smile:


    Grüße, Gina


    Als erster US-Autor hat er den Booker Prize gewonnen, nicht wahr?


    Hallo Maria,


    ich habe eben mal nachgeschaut, weil ich mich an den letztjährigen Preisträger nicht erinnern konnte. Das war mit Paul Beatty (The Sellout) auch schon ein US-Autor. Das ging wohl komplett an mir vorbei, mir sagt der Name gar nichts.


    Vielen Dank für den Hinweis auf die deutsche Ausgabe.
    Ich habe bei der Originalausgabe mal den Blick ins Buch geworfen. Das hat mich nicht so sehr angesprochen. Thema und Form sind allerdings interessant.


    Nur ein wenig OT: Vor kurzem habe ich gelesen, dass Hilary Mantel am letzten Teil der Cromwell-Trilogie schreibt (endlich - ich warte mit dem Lesen, bis sie komplett ist). Vielleicht schafft sie mit der Trilogie das Booker Prize-Triple, das wär doch was. :zwinker:


    Grüße, Gina

    Danke für Deinen ausführlichen Messebericht, Thomas. Da hattest Du ja sehr interessante, ereignisreiche Tage!



    (Übersetzung des zweiten Alternativsatzes von Proust: "Bis zum Alter von 20 Jahren schlief ich nachts.")