Beiträge von klaus

    Deprimierend! - Ist da noch ein Epilog notwendig?


    Schwer zu sagen. Der Untergang dieser Welt (gemeint ist die alte k.u.k.-Monarchie) geht im Epilog weiter. Der Vater Trotta stirbt auch noch - in Erwartung des Todes seines Dienstherrn, des Kaisers Franz Joseph. Ich empfand den Epilog nicht als Anhängsel.

    Sind zwar 3 Sätze und danach kommen noch 10 Seiten Epilog, aber beeindruckend:


    Sein Sohn war tot. Sein Amt war beendet. Seine Welt war untergegangen.
    (Joseph Roth, Radetzkymarsch)

    Die Vorlieben wechseln bei mir auch ständig, aber folgende Komponisten haben einen festen Platz in meinem Hörrepertoire:
    J.S. Bach, Beethoven, D. Scarlatti, Händel, Mozart, Haydn, Dufay, Bull, Schubert, Chopin, Stravinsky, Berg, Messiaen, Poulenc


    Klaus

    Ich lasse mir Joseph Roths "Radetzkymarsch" von Michael Heltau vorlesen. Das Buch ist dabei zur Hand. Ein Vergnügen! (das wahrscheinlich heute, spätestens morgen ein Ende hat)

    Herzlichen Dank für die freundliche Aufnahme!


    [quote author=klaus]Dazu kam Gegenwartsliteratur (meist aus dem englischsprachigen Raum) wie z.B.:


    Philip Roth - Paul Auster - Ian McEwan - Alice Munro - Tobias Wolff


    Die ersten drei kenne ich schon ganz gut, die beiden letzten überhaupt nicht. Solche Zusammenfügungen meine ich, wenn ich sage, daß ich immer darauf erpicht auf Listen bin, weil man einfach anhand schon der Nennungen von Bekannten UND Unbekannten mit einem gehörigen Quantum Baucgefühl einschätzen und neue Richtungen einschlagen kann.


    [/quote]


    Die Erzählungen von Alice Munro und Tobias Wolff kann ich Dir sehr empfehlen. Auf den letzteren war ich durch diese Rezension in der ZEIT aufmerksam geworden:


    http://www.zeit.de/2011/13/L-B-Wolff



    [quote author=klaus]


    Mein Brotberuf (die IT) hat keinerlei Berührungspunkte mit meinen Leseinteressen. Irgendwann in der Schulzeit sind hier die Weichen für mich anders gelegt worden.


    Bei mir ebenso. Als Krankenpfleger übe ich einen wenig literaturaffinen Beruf aus.[/quote]


    Meine Freundin hat den gleichen Beruf wie Du und versorgt mich regelmäßig mit den neuesten Katastrophenberichten aus dem Gesundheitssystem. Da müßte man mal einen Roman drüber schreiben!


    Buddenbrooks ist einer meiner Lieblingsromane,


    Wunderbar! Ich las die Buddenbrooks über Weihnachten und es war für mich der Höhepunkt des Lesejahres.


    Gruß
    Klaus :winken:


    Als Freund der deutschsprachigen Klassiker Fontane, Raabe, Doderer und Th. Mann bist du im Klassikerforum ein willkommenes Mitglied. Mit dem Stechlin und Effi hast du ja gleich die beiden vermutlich besten Romane von Fontane gelesen. Bist du am Rest von Fontanes Werk auch interessiert? Ich frag' wegen einer ev. gemeinsamen Leserunde.


    Erstmal hatte ich "Irrungen, Wirrungen" und "Unwiederbringlich" geplant. Letzteres gab es aber wohl schon kürzlich als Leserunde. Aber im Prinzip bin ich auch für Vorschläge offen.



    Btw: In Bonn hab' ich auch mal an einem IT-Projekt mitgearbeitet, in der Friedrich-Ebert-Allee, die du sicher kennst? Ist aber schon ein paar Jahre her.


    Das hört sich nach der Telekom an, oder Postbank? Mein Verein ist aber ein anderer :zwinker:


    Gruß
    Klaus

    Zitat


    Westfälische Grüße in das Rheinland (ich hoffe, Du bist ein "Zugezogener" :breitgrins:)!


    in der Tat: ich bin ein zugereister, sturer, karnevalsimmuner Westfale :breitgrins:


    Klaus

    Hallo liebe Literaturfreunde,


    ich lese hier schon ein gutes Jahr als Gast mit und habe schon manchen Nutzen z.B. aus dem Leserunden-Archiv für die eigene Lektüre gezogen. Jetzt, denke ich, ist es an der Zeit, mich auch aktiv in diesem Forum zu beteiligen.


    Eigentlich tausche ich mich gerne über Bücher aus. Mein Problem - wie vielleicht Einiger hier - ist nur, dass meine Lesevorlieben sich meist nicht mit denen meiner Umgebung decken und so bleibt man in dieser Hinsicht doch einsam und behält viele Eindrücke, viel Bewunderung, viel Gesprächsbedarf und viele Fragen für sich.


    Das letzte Jahr war für mich ein sehr produktives Lesejahr. Ich las z.B.:


    Fontane: Stechlin, Effi Briest
    Raabe: Stopfkuchen
    Dickens: David Copperfield
    Doderer: Strudlhofstiege
    Th. Mann: Buddenbrooks


    Dazu kam Gegenwartsliteratur (meist aus dem englischsprachigen Raum) wie z.B.:


    Philip Roth
    Paul Auster
    Ian McEwan
    Alice Munro
    Tobias Wolff


    Immer wenn ich mich an "anspruchsvoller" Belletristik etwas satt gelesen habe, greife ich auch mal zu einem Krimi (z.B. Hakan Nesser) oder einem Sachbuch aus dem Bereich Geschichte (z.B. Philipp Blom) oder Philosophie.


    Meine nächsten Leseprojekte orientieren sich etwas an den oben genannten Autoren, dazu kommen z.B. Joseph Roth (den Radetzkymarsch lese ich grade) und die Bronte-Schwestern. Anna Karenina steht auch noch auf dem Programm.


    Mein Brotberuf (die IT) hat keinerlei Berührungspunkte mit meinen Leseinteressen. Irgendwann in der Schulzeit sind hier die Weichen für mich anders gelegt worden. Das war in den 70ern, als sich Deutsch zum "Laberfach" entwickelte und die mündlichen Noten zu 50% bewertet wurden. Da nützten mir als "Stillem im Lande" die guten Aufsatznoten nicht mehr viel. So verlegte ich meine Prioritäten auf die Mathematik und Naturwissenschaften. Aber das ist ein anderes Thema (bzw. ein weites Feld) ...


    Ich freue mich auf regen Austausch mit Euch.


    Herzliche Grüße aus Bonn
    Klaus