Beiträge von Tia

    Hallo zusammen,


    ich liebe Musik - und Rock ganz besonders. Vor allem bin ich ein sehr großer Stones-Fan.


    Einige meiner (aktuellen) persönlichen Lieblings-Rockklassiker:


    - Rolling Stones (eigentlich alles :breitgrins:): Stray Cat Blues (na ja, die ganze Beggars Banquet), Sister Morphine
    - The Doors: Moonlight Drive, Queen Of The Highway
    - Pink Floyd: Wish you were here, Young Lust, Comfortably Numb
    - Deep Purple: Anyone's Daughter
    - Led Zeppelin: Dyer Maker, All my love
    - Jimi Hendrix: Stone free, Little Wing, Fire, Long hot summer night
    - Janis Joplin: Cry baby
    - Bob Dylan: Sara, Hurricane
    Ach usw., usw.


    Die von Gronauer ganz zu recht erwähnten Vorläufer von Stones und Co., wie Muddy Waters, Bo Diddley und Little Richard, mag ich auch sehr.


    Schöne Grüße
    Tia

    Oh ja, "Jane Eyre" ist klasse! Ich liebe dieses Buch. "Sturmhöhe" ebenfalls, so dass ich gar nicht weiß, welches mir besser gefällt (obwohl ich wahrscheinlich noch etwas mehr zu "Sturmhöhe" tendiere). Die Ausgabe sieht schön aus und dann auch noch für 5,- Euro... Ich wünsche dir viel Spaß damit, Katrin :winken:.


    Schöne Grüße
    Tia

    Hallo zusammen,


    Zu Fledermäusen fällt mir leider ad hoc nichts ein.


    Aber ich kenne einige Geschichten, in denen Katzen eine bedeutende Rolle spielen. "The balck cat" von Poe wurde ja schon genannt. Ansonsten fallen mir noch ein:


    Rudolf Hagelstange: Ärger mit Schopenhauer; Dorothy Sayers: Die Moschuskatze; Alexandre Dumas: Die Katze, der Gerichtsdiener und das Skelett; Théophile Gautier: Die weiße und die schwarze Dynastie; A. W. Smith: Die Katze und die Kobra; Damon Runyon: Lillian; Mark Twain: Dick Baker und sein Kater; Émile Zola: Das Katzenparadies; P. G. Wodehouse: Die Geschichte von Webster; Eva-Maria Harden: Maus und Katz; Richard Katz: Hund und Katz; John Steinbeck: Mary gibt eine Party; Roy Vickers: Miss Paisleys Katze; Kurt Tucholsky: Die Katz; Jill Steinberg: Miss Lucie ist verschwunden; Jean Cocteau: Über eine Katzengeschichte; Mazo de la Roche: Cat kreuzt die Meere; Rudyard Kipling: Die Katze, die für sich allein ging ; D. L. Stewart: Eigentlich kann ich Katzen nicht ausstehen; Saki: Tobermory; Theodor Storm: Bulemanns Haus; Elisabeth Castonier: Ein Gentleman stirbt; Victor Auburtin: Blaue Katzen und Kater Cleveland; Herbert Rosendorfer: Bilanz; Konstantin Paustowskij: Diebsgesicht, Milizionär; Doris Lessing: Eine alte Frau und ihre Katze; Hilaire Belloc: Gespräch mit einer Katze; Warren Chetham-Strode: Katzen ganz privat; Patricia Highsmith: Leer ist das Vogelhaus; Axel Eggebrecht: Mutz und Pimsel; Bruce Marshall: Katzengesellschaft; Ella Maillart: Ti-Puss; Ernest Hemingway: Katze im Regen; Cleveland Amory: Die Katze, die zur Weihnacht kam; Colette: Nonoche; Karel Capek: Möchten sie nicht ein Kätzchen?; Paul Gallico: Ein Mann wird gezähmt.


    Puh, ich glaube das wars. Man sieht wohl, ich mag Katzen :breitgrins:. Natürlich mag ich aber auch andere Geschichten mit Tieren. "Herr und Hund" von Thomas Mann und "Der Bau" von Kafka haben mir z.B. sehr gefallen.


    Ich bin ürigens interessiert an Geschichten, in denen Schildkröten eine Rolle spielen. Außer "Momo" und "Die unendliche Geschichte" fällt mir da aber leider nicht viel ein. Vielleicht hat ja einer von euch noch eine Idee.


    Schöne Grüße
    Tia

    Hallo Friedrich Arthur,


    vielen Dank für Deine Willkommensgrüße und auch für die Verlinkung des Buchs!


    Was Du bezüglich der „Geisteskranken“ geschrieben hast, finde ich sehr schön. Mit der Bezeichnung sind hier vor allem Menschen mit psychischen Störungen gemeint. Es handelt sich also nicht um eine Minderung der geistigen Fähigkeiten. Sie haben eine Krankheit, die sich auf ihr Erleben und Empfinden auswirkt und sie in vielen alltäglichen Dingen stark einschränkt, jedoch bleibt ihre Persönlichkeit und die Intelligenz erhalten. Es gibt tatsächlich keinen Grund, warum man ihnen weniger zutrauen sollte (allerdings wird die Schaffenskraft häufig durch einen Mangel an Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigt – was das ganze aber nur noch erstaunlicher macht). Die von Dir angeführten handwerklichen Fähigkeiten erstaunen mich auch immer wieder. Gerade weil sie sich meist völlig endogen, ohne Anleitung, Schule und Unterstützung entwickeln.


    Zu dem, was mit geisteskrank gemeint ist:
    Betrachte ich die von Prinzhorn skizzierten Patientenbiografien, so komme ich zu dem Ergebnis, dass es sich hauptsächlich um Künstler mit Störungen aus dem Schizophrenen Formenkreis handelt. Auch bipolare affektive Störungen meine ich zu erkennen. Denn bei einigen Künstlern scheinen die manischen Phasen doch recht offensichtlich (aber das ist ja allgemein bei vielen Künstlern zu erkennen). Ich habe den Eindruck, dass auch die Neurose bzw. das Zwanghafte eine Rolle spielt. Depressive Züge sind ebenfalls erkennbar. Allerdings darf einen das nicht verwundern, da die meisten psychischen Störungen komorbid sind. Das heißt es treten mehrere unterschiedliche Störungsbilder zu gleich auf. Die eine Störung bedingt die anderen und umgekehrt, so dass die ursprüngliche Störung zum Teil kaum noch feststellbar ist und man nicht weiß, was zu erst da war. Bei Prinzhorn sehe ich aber die Psychosen (also vor allem Halluzinationen, die alle Sinneswahrnehmungen betreffen können, und Wahnzustände) im Vordergrund.


    Die Werke sind sehr häufig das Ergebnis des halluzinatorischen Erlebens. Die Künstler malten also zu einem großen Teil das, was sie in ihren Psychosen sahen. Sehr deutlich wird dies z.B. durch einen in der Prinzhornsammlung vorgestellten Künstler, der malte, was er in seinen Schuhsohlen sah. Er sah Gesichter, Gebilde und Geschichten in seinen Sohlen und fertigte auch seine Zeichnungen in Schuhsohlenform an.
    Für mich macht diese Tatsache das ganze doppelt interessant, denn das tatsächliche Bild der Psychose ist sonst kaum beschreibbar. Verfügt ein Mensch aber über die künstlerische Fähig- und Fertigkeit, findet sich dadurch ein Schlumpfloch, das der Außenwelt Einblicke in seine rein subjektive, einzigartige Realität gestattet. Man hat also mit Glück nicht nur ein schönes Werk, sondern auch eine Art Einsicht, die normalerweise verwehrt bliebe. Interessant sind z.B. auch die Fotografien einiger Autisten, die sehr deutlich machen, dass einige Betroffene nur im Detail leben können, ein zusammenhängendes Ganzes jedoch nicht erkennen.


    Dazu finde ich auch den Aspekt mit der Fantasie sehr interessant. Da scheint es teilweise einen Unterschied zwischen psychisch kranken und gesunden Künstlern zu geben. Beide Werke scheinen für den Betrachter oft mehr oder weniger fantastisch. Bei den einen wurde tatsächlich die Fantasie bemüht, bei den anderen die ureigene, fantastische Realität gezeigt. Vielleicht ist das ein Punkt, der gerade den schizophrenen Künstlern hilft. Sie müssen ein Kriterium weniger erfüllen, denn sie brauchen keine große Fantasie, um fantastisch zu wirken.
    Andererseits bin ich aber auch immer ein bisschen hin und her gerissen, ob es überhaupt gerecht ist, dass ich diese Bilder oft nur unter dem Aspekt der Krankheit des Künstlers zu betrachten. Es gibt einige, die auch ganz für sich allein, nur durch ihre Schönheit als Kunstwerk bestehen könnten. Ich würde mir einmal einen völlig unverfälschten Blick wünschen, frei von jeder Vorannahme. Leider lerne ich die meisten Werke aber überhaupt nur durch den Aspekt der Krankheit kennen.


    Bei einigen Künstlern muss man sich im Nachhinein aber auch fragen, inwiefern die Diagnose überhaupt gerechtfertigt war. So galt früher z.B. das „wahnhafte Erfinden“ als ein Symptom der Schizophrenie. Einige Erfinder landeten demzufolge in geschlossenen Anstalten. Ein interessantes Beispiel zu diesem Thema im weitesten Sinne ist auch Karl Hans Janke.
    Betrachtet man diese Fälle, kommt sehr schnell wieder zu der Idee von Genie und Wahnsinn oder der des verkannten Genies, das seiner Zeit voraus war.


    Friedrich Schröder-Sonnenstern ist auch ein interessantes Beispiel. Bei ihm finde ich es spannend, dass er erst so spät mit dem Malen angefangen hat. Das scheint ganz typisch. Auch viele von Prinzhorns Künstlern fingen erst an, nachdem sie dazu angehalten wurden. Die meisten erst während einer Psychiatrieaufenthalts. Trotzdem fanden sie gleich ihren eigenen Stil und es sind zum Teil kaum Unterschiede zwischen dem ersten Bild und den viel später entstandenen festzustellen. Das finde ich sehr spannend und kann es mir auch nicht wirklich erklären. Zum Teil scheint es, als hätte man etwas losgelassen, das schon lange zuvor existierte, und das dann nur noch vom Kopf auf das Papier fließen musste. Ganz ähnlich ist ja auch der Anspruch der Art Brut – etwas ganz unverfälscht hinaus zu lassen.


    Dass auf der Prinzhornseite nur so wenige Bilder gezeigt werden, finde ich sehr schade. In dem Buch sind ein paar sehr schöne Bilder, die auf der Homepage fehlen, und die ich leider auch nirgendwo im Netzt finden konnte, um sie hier zu zeigen. In der Sammlung selbst gibt es sicherlich noch viel mehr zu sehen. Irgendwann werde ich sie mir anschauen und dann berichte ich noch mal.


    sandhofer
    Deine Empfindungen bezüglich Wölflis Arbeiten kann ich sehr gut nachvollziehen. Eigentlich gefallen mir seine Bilder sehr gut, aber es scheint doch eins wie das andere. In der Komplexität liegt auch eine Starrheit, die unflexibel und ohne Entwicklung wirkt. So ähnlich geht er mir vor allem bei den Werken von schizophrenen Schreibern. Die schizophrene Gedankenwelt und Sprache ist gekennzeichnet durch Phänomene wie Neologismen, Gedankenabrisse, Ideenfluchten, die Auflösungen grammatikalischer Strukturen und vor allem auch die Unfähigkeit Wörter und Redewendungen anders als wortwörtlich zu nehmen (so gibt es z.B. die Geschichte eine Bäckereiangestellten, der die Aufgabe erhielt Blätterteig zu fertigen. Am nächsten Morgen fand man den Gesellen in einem Baum sitzend. Er bestrich die Blätter des Baumes mit Teig – hierzu fiel mir gleich Till Eulenspiegel ein, mit seinen Eulen und Meerkatzen). Dinge, die für den Kranken völlig logisch erscheinen, sind für den nicht Betroffenen kaum nachvollziehbar. Das mag auch den Zugang zu der schizophrenen Kunst teilweise erschweren. Bei Bildern kann dies noch ganz gut funktionieren (wobei auch hier die ständigen Wiederholungen nerven können, da sich ihr Sinn für den Betrachter nicht erschließt), bei der Literatur wird es jedoch schon viel schwieriger. Ich habe schon Texte von Schizophrenen gelesen, viele Seiten lange leidenschaftliche und fast manisch verfasste Auseinandersetzungen, die absolut unverständlich und nahezu unlesbar waren. In der Literatur muss das „Irre“ angepasst werden, um überhaupt wirken zu können. Die Schizophrenie, und sie als der Wahnsinn schlechthin, ist sicherlich immer wieder ein interessantes Motiv, kann aber meiner Meinung nach kaum authentisch dargestellt werden. Zumindest nicht aus Betroffenensicht. Ich kenne nur ein Buch, in dem das recht gut gelungen ist: Hannah Greens „Ich habe dir nie einen Rosengarten versprochen“. Hier erhält der Leser tatsächlich authentische Einblicke in die schizophrene Welt, die jedoch immer wieder rechtzeitig unterbrochen werden, so dass ein angenehmes Lesen dennoch möglich bleibt. Allerdings handelt es sich hierbei wiederum nicht um große Literatur. Ich habe festgestellt, dass ich nicht ein einziges Prosastück von größerem Wert kenne, dass von einem (im klinischen Sinne) Schizophrenen, während einer akut psychotischen Episode verfasst wurde (sollte allerdings doch jemandem eins einfallen, wäre ich sehr interessiert daran :breitgrins:).


    Lese ich „schizophrene“ Lyrik fühle ich mich häufig an expressionistische Werke erinnert oder auch an den Dadaismus. Allerdings geht es mir da größtenteils ganz ähnlich wie Dir mit Wölfli; diese Werke erscheinen mir zu zwanghaft und Die Wirkung ihre Schönheit leidet unter den ständigen Wiederholungen.
    Allerdings handelt es sich hierbei zum Teil ja auch „nur“ um klare Auftragsarbeiten. Navratil in seiner Rolle als Psychiater sagte beispielsweise zu Herbeck („Alexander“) er solle Heute z.B. etwas zum Thema „Der Morgen“ schreiben und der Beauftragte schrieb eben. Hierdurch fehlt allein schon die Idee des künstlerischen Schaffens. Es geschah nicht aus einer intrinsischen Motivation heraus, sondern war, zu mindest den Ursprung betreffend, Produkt der äußeren Einwirkung. Ich weiß es nicht, aber vielleicht erkennt der Leser oder Betrachter dies unbewusst. Vielleicht ist es auch das, was die Werke so ermüdend, so gleichmäßig oder einfarbig erscheinen lässt – irgendetwas scheint zu fehlen.


    Falls sich jemand für die Gedichte interessiert, hier mal ein Link zu einer Stelle, an der ich vor einiger Zeit drei Gedichte von Herbeck online gestellt habe: http://www.hhesse.de/phpBB2/viewtopic.php?t=2229. Direkt kann ich die Gedichte hier nicht einstellen, weil Herr Herbeck erst 1991 verstorben ist. Das verlinkte Forum existiert mittlerweile nicht mehr, die meisten Beiträge, auch einige von mir, zu diesem Thema sind inzwischen verschwunden, die Anzeige der Daten scheint mir ebenfalls nicht korrekt. Diese drei Gedichte gefallen mir persönlich übrigens recht gut.


    Ich will noch kurz etwas zu dem Titel „Bildnerei der Geisteskranken“ schreiben. „Geisteskrank“ das klingt leider immer etwas diffamierend. Das ist sowieso das Elend der psychischen Krankheit; sie belustigt oder verängstigt. Ich kenne keine Krankheitsbilder, die so häufig im alltäglichen Sprachgebrauch anzufinden sind, wie die psychischen (zumal teilweise als etwas Negatives und Beleidigendes). „Depressiv“ hört man ständig und in allen möglichen Zusammenhängen, eine Frau ist nur allzu schnell „hysterisch“ und alles, was widersinnig erscheint, wird als „schizophren“ betitelt. Mit Krebs oder selbst einer simplen Erkältung sind solche Wortspiele fast undenkbar. Vielleicht ist die negative Verwendung der Begriffe „geisteskrank“, „wahnsinnig“, „irre“ und „verrückt“ das, was bei netten Menschen das Mitleid ob des Stigmas auslöst. Das Buch wird (bzw. wurde) jedoch immer noch unter dem Originaltitel von 1922 publiziert. Damals war die Bezeichnung normal. Sie hatte bestimmt immer schon einen negativen Beiklang, aber nicht in der Form (in der Form eines Schimpfworts) wie Heute.


    Oh Schreck, jetzt habe ich aber viel geschrieben.... :redface:. Muss daran liegen, dass mich die Materie sehr interessiert (ich sollte mich wohl lieber mal wieder meiner eigentlichen Arbeit zu diesem Thema widmen, die vernachlässige ich nämlich im Moment ganz sträflich :breitgrins:).


    Schöne Grüße
    Tia

    Die Prosa mit Meer, die ich kenne, wurde bereits komplett genannt. Aber mir fallen auch noch ein paar Gedichte ein. Z.B. "Das Sklavenschiff" von Heine oder "Der Fischer" von Goethe. Oder das Meer als Metapher, etwa in "Wie man sich irren kann" von Kathinka Zitz.


    Schöne Grüße
    Tia

    Ich habe, um ehrlich zu sein, den Film nicht gesehen. Und ich verstehe zu wenig davon, was denn nun mehr oder weniger leicht zu verfilmen ist oder wäre. Ich frage mich gerade nur, was denn am Parfüm schwierig sein könnte: Die Story hat einen einzigen Protagonisten, und seine Geschichte wird, wenn ich mich recht erinnere, völlig linear erzählt. Da muss z.B. die Blechtrommel für mein Empfinden viel schwieriger zu verflimen gewesen sein. Und war auch nur machbar, indem auf vieles, vieles aus dem Roman verzichtet wurde.


    Da hast du schon recht und auch ich verstehe nichts vom Filme machen. Dennoch habe ich es mir aus irgendwelchen Gründen, die ich nicht genauer benennen kann, dieses Vorhaben, "Das Parfum" zu verfilmen als sehr schwierig vorgestellt. Beziehungsweise viel mehr noch, seine eigentümliche Stimmung in einem Film wieder zu geben. Ich konnte mir "Das Parfum" einfach kaum als Film vorstellen. Als erstes das Problem mit dem Protagonisten. Da habe ich mich schon im Vorfeld gefragt, wie man denn die Problematik mit einer, meiner Meinung nach, so schwer fassbaren Figur wohl lösen wollen wird. Dann die Gerüche. Das fand ich in dem Buch gelungen beschrieben und stellte mir eine Umsetzung im Film sehr schwierig vor. Andererseits könnte man natürlich sagen, dass eine Darstellung durch Mittel wie Bilder und Ton wesentlich einfacher sein müsste, als wenn einem, wie Herrn Süskind, nur die Worte zur Verfügung stehen. Tatsächlich habe ich persönlich die Intensität diesbezüglich in dem Film aber auch nicht vergleichbar mit dem Buch empfinden können. Es gibt halt noch kein Fühlkino :smile:. Dann die Problematik mit einigen Zeitspannen, z.B. Grenouilles Aufenthalt in der Höhle auf dem Berg usw.. Da sah ich nicht nur das Problem mit der Zeitspanne (durch Haarwuchs etc. noch gut lösbar), sondern vielmehr darin, die Geruchslosigkeit dort oben zu zeigen, ohne dass Dialoge oder ähnliche Mittel zur Verfügung stünden (im Film dann auch tatsächlich eher weniger geglückt umgesetzt). Usw., usw. Es handelt sich also nicht um eine wirklich begründbare Einschätzung, sondern viel mehr um ein Gefühl. Ein Gefühl, das ich bei vielen anderen Büchern jedoch nicht hatte. Nicht einmal bei einem Briefroman wie " Les Liaisons dangereuses" kamen mir Gedanken dieser Art in den Sinn. Ich glaube, dass bei einigen Büchern das "Kopfkino" eine größere Rolle spielt als bei anderen, und dass ich genau von diesen Büchern dann annehme, dass sie bildlich schwer darzustellen sein müssten. Das ist aber wie gesagt keine objektive Einschätzung, sondern lediglich ein subjektives Empfinden.


    "Die Blechtrommel" ist natürlich auch so ein Beispiel. Wobei ich auch in diesem Fall der Meinung bin, dass der trotz der Kürzungen ein ansprechender Film entstanden ist. Zumindest läuft es mir jedes mal kalt den Rücken herunter, wenn ich auch nur an David Bennent in seiner Rolle als Oskar denke.


    Ein weiteres Beispiel wäre noch "Lolita". Da habe ich auch immer gedacht, dass dieses Buch verdammt schwer zu verfilmen sein müsste. Denn wie wollte man diesen fiesen Geniestreich Nabokovs; den Leser mit einer durchweg einseitigen Schilderung dazu zu bringen, Humbert fast zu "verstehen", ja bald auch noch zu rechtfertigen und der kleinen Lolita doch zumindest eine gehörige Portion Mitschuld in die Schuhe zu schieben, nur im Film umsetzen?! Das schien mir ganz und gar unmöglich. Das, so dachte ich, könnte im Film nur zu Ungunsten Lolitas geschehen. Da man ihr Verhalten dann nicht mehr nur durch Humberts Augen, sondern tatsächlich sehen würde. Das böse Erwachen, das schädliche, beschämende sich (und wenn nur vor sich selbst) ertappt fühlen, dieser ausgefeilte Wahnsinn müsste doch ganz und gar auf der Strecke bleiben. Und so ist es dann meiner Meinung nach auch gekommen.

    Hallo,


    "Das Parfum" habe ich vor einigen Jahren gelesen und war recht angetan davon. Als ich dann von der geplanten Verfilmung hörte, dachte ich nur: "oh ha, wenn das mal gut geht!". Genau an dieser skeptischen Einstellung, meiner doch eher negativen Erwartungshaltung, mag es liegen, dass ich den Film sehr wohl als gelungen empfinde. Ich war positiv überrascht. Die düstere Stimmung, die Bilder, die ganze Atmosphäre - das hat mir doch sehr gefallen. Ich habe den Kinobesuch nicht bereut (und ich gehe nur sehr selten ins Kino, und bereue es dennoch oft).


    Natürlich war auch ich überrascht als sich mir dieses gollumartige Wesen meiner Vorstellung plötzlich als attraktiver junger Mann zeigte. Absurd fand ich die Idee und Umsetzung aber nicht. Zum einen, weil Whishaw in diesem Film schon einen befremdlichen Eindruck zu vermitteln weiß und zum anderen, und viel wichtiger, weil ich während des Lesens immer wieder überlegt habe, wie ich mir Grenouille denn nun vorzustellen habe. Anhand der wenigen direkten Beschreibungen hatte ich zwar schon etwas Teigiges, Froschäugiges im Sinne, jedoch kam ich immer wieder ab von diesem Bild. Eine einheitliche Figur gab es für mich also gar nicht, so dass ich von dieser dann gezeigten auch nur wenig enttäuscht sein konnte. Außerdem muss das Grauen ja nicht immer hässlich sein. Auch ein Ted Bundy war nicht unbedingt unattraktiv. Vielleicht wäre es für einen Film wirklich zu einseitig gewesen, wenn das Böse auch noch scheußlich aussieht (auch wenn es in der Vorlage natürlich so vorgesehen war).
    Allerdings habe ich mir schon auch die Frage gestellt, wie schön denn erst ein schöner Protagonist in einem Film werden muss, wenn schon ein abgrundtief hässlicher so hübsch ist.


    Alles in allem muss ich sagen, dass mir der Film ganz gut gefallen hat. Da gibt es meiner Meinung nach viel schlechtere Literaturverfilmungen von Büchern, die sicherlich leichter zu verfilmen waren als "Das Parfum".


    Schöne Grüße
    Tia

    Hallo,


    meiner erster Gedanke eben: Giacomo Casonova! Hm, stimmt aber, glaub ich, gar nicht :breitgrins:. Aus irgendwelchen Gründen hat sich in meiner Erinnerung die Idee eingenistet, Casanova hätte unter anderem auch im Gefängnis geschrieben. Allerdings befürchte ich, dass es sich hierbei lediglich um ein Produkt meiner Fantasie handelt, ausgelöst vermutlich durch das schöne "Meine Flucht aus den Bleikammern von Venedig", in dem es dann zumindest ja doch auch um seine Gefangenschaft geht.


    Tatsächlich im Gefängnis entstanden ist aber "Die Festung" von Henry Jeager. Leonora Christina Ulfeldt schrieb ebenfalls in Gefangenschaft. Aber Weltliteratur...?


    Schöne Grüße
    Tia

    Hallo,


    ich lese gerade "Gottes Werk und Teufels Beitrag" von John Irving, bzw. werde ich es gleich glesen haben. Denn es liegen nur noch 12 Seiten vor mir. 12 Seiten, die zu beginnen ich mich ein wenig scheue. Ich will nicht, dass das Buch schon endet. Es hat mir so gut gefallen, dass ich gerne noch ein bisschen Zeit in St. Cloud's und Ocean View und mit den liebgewonnenen Figuren verbringen würde. Na ja, aber gleich ist es vorbei...


    Nachher beginne ich dann entweder "Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins" von Milan Kundera oder "Salz auf unserer Haut" von Benoite Groult. Oder eben beide :smile:. Nachdem ich vor Kurzem mal wieder eine längere, und sehr blutige, Psychothrillerphase hatte, verlangt es mich im Moment sehr nach "schöner" Literatur. Nicht allzu anspruchsvoll, aber doch sehr nett zu lesen, sollte sie sein.


    Die richtigen Klassiker gönne ich mir zur Zeit eher häppchenweise. Gestern habe ich zum Beispiel die kurze Erzählung "Der Bau" von Franz Kafka gelesen. Die hat mir sehr gut gefallen. Aber ich glaube, dass ich mit Kafka eh nicht daneben greifen kann. Der gefällt mir eigentlich immer :smile:. Parallel zu meiner eigentlichen Lektüre lese ich auch jeden Tag noch ein paar Seiten aus "Afrika, dunkle, lockende Welt" von Karen Blixen und freue mich über die schönen Naturbeschreibungen.


    Schöne Grüße
    Tia

    Was für ein Brief! Sehr interessant. Schön, dass Du ihn eingestellt hast, sandhofer.


    Ich denke, allein hier ließen sich tatsächlich schon Parallelen zu "Michael Kohlhass" finden. Denn geht es in dem Werk nicht auch darum, wie verschieden Wirklichkeit wahrgenommen werden könnte (im Bezug auf die unterschiedlichen Rechtsauffassungen z.B.)? Das mag jetzt vielleicht etwas weit hergeholt sein, aber das kam mir beim Lesen eben gleich in den Sinn.


    Und vielleicht doch auch noch etwas zu Locke. Es könnte schon dem Sinne der aufklärenden Philosophie bzw. dem "Naturzustand" entsprechen, dass Kohlhaas sich von dem künstlich geschaffenen Recht ungerecht behandelt sieht und abwendet, und sich eher auf sein (vermeintliches) natürliches Recht, in seinem eigenen Rechtempfinden, beruft und danach handelt. Nun weiß ich auch nichts über Lockes Einfluss auf Kleist, aber ein Zusammenhang erscheint mir zumindest durchaus denkbar.

    Hallo andrey,


    ja, das kann ich mir gut vorstellen. Auch zu dem Einfluss von Kant und Locke läßt sich sicherlich einige herausfinden. Das kann ich mir sehr gut vorstellen. So aus dem Stehgreif kann ich nichts dazu sagen, aber ich bin schon gespannt darauf, zu welchen Ergebnissen Du gelangen wirst und hoffe, dass Du uns daran teilhaben läßt :smile:.


    Liebe Grüße
    Tia

    Hallo,


    ich habe "Michael Kohlhaas" auch gelesen. Es liegt zwar schon eine Weile zurück, aber ich weiß, dass es mir sehr gut gefallen hat. Ich hatte damals auch eine interessante Diskussion mit einer Bekannten, die diese Novelle kurz vor mir gelesen hatten, in der wir uns mit ganz ähnlichen Fragen beschäftigt haben. Wir haben uns viel per Brief ausgetauscht. Ich muss mal schauen, ob ich die Briefe noch finde. Ansonsten kann ich jetzt nur aus der Erinnerung sprechen.


    Die politischen Hintergründe sind bestimmt interessant. Die Niederlage Preußens gegen Napolen und die Uneinigkeit der deutschen Fürsten in ihrer Haltung gegenüber Napoleon, dürften damals relevant gewesen sein. Kleists Einstellung war wohl reformorientiert. Von der französischen Behörden wurde Kleist sogar einmal als Spion verhaftet. Er plante auch die Herausgabe eines Blattes mit Titel "Germania", in dem es um die deutsche Freiheit gehen sollte (was aber, glaube ich, nie geklappt hat). Ich nehme also an, dass die politische Hintergründe bestimmt eine Rolle spielten.


    Den Protagonisten gab es ja wirklich. Er hieß eigentlich Hans Kohlhase und lebte im 16. Jahrhundert. Während einer Reise wurden Ihm von einem Junker zwei seiner Pferde weggenommen. Nachdem Kohlhase juristisch nichts bewirken konnte, reagierte er...hm, relativ heftig, würde ich sagen... und brannte ein paar Häuser in Wittenberg ab. Später hat man Herrn Kohlhase dafür aufs Rad gefochten, wenn ich mich recht erinnere.


    Die Ohnmacht des Bürgers gegenüber der Korruption und und Willkür der Obrigkeit, der Machtmissbrauch, spielt da bestimmt eine Rolle (und die hier daraus folgende Selbstjustiz). Viele Dinge werden in "Michael Kohlhaas" einander gegenüber gestellt. Z.B. der Rechtsstaat gegenüber der Allmacht der Fürsthäuser.


    Ich habe noch nicht alles von Kleist gelsen, aber "Michael Kohlhaas" gefiel mir bis jetzt am besten (was nicht heißt, dass die anderen Sachen nicht auch toll sind). Eine schöne Novelle :smile:. Kleist scheint sowieso sehr sympatisch gewesen zu sein. Da erschreckt sein frühes Ende um so mehr. Er und seine Freundin haben sich erschossen, da war er noch nicht weit über dreißig.


    Liebe Grüße
    Tia

    Hallo zusammen,


    es würde mich sehr interessieren, ob einer von Euch schon einmal die Prinzhornsammlung in Heidelberg besucht hat? Wenn ja, wie war Euer Eindruck? Ich plane schon seit längerem einen Besuch und hoffe es in diesem Jahr endlich zu schaffen.


    Falls Euch diese Sammlung nichts sagt, hier ein Link: http://www.prinzhorn.uni-hd.de/. Mir gefallen verschiedene Bilder sehr gut. Z.B. das, was man oben eingeblendet sieht, wenn man in dem Link links auf Galerie geht. Ein Mann auf einer Art Stelzen mit zugebundenem Gesicht. Leider weiß ich nicht wie dieses Bild heißt und wer es gemalt hat. Weiß es vielleicht einer von Euch? Ansonsten finde ich z.B. auch den "Würgengel" von Franz Kahl Bühler (leider nicht in dem Link enthalten) sehr beeindruckend. Dieses Bild hätte ich gerne als Druck. Doch auch hier weiß ich nicht, wo ich es bekommen könnte.


    Interessenten empfehle ich dieses Buch:


    edit: ich habe gerade gesehen, dass eine normale Verlinkung aus irgendwelchen Gründen nicht funktioniert. Man kann das Buch aber hier sehen: http://www.amazon.de/Bildnerei…-Gestaltung/dp/321183706X


    Prinzhorn - Bildnerei der Geisteskranken. Es ist wirklich ein sehr schönes, interessantes Buch. Allerdings scheint es wohl inzwischen vergriffen zu sein.


    Sicherlich verleitet durch das sich anbietende Wortspiel (Prinzhorn - Des Knaben Wunderhorn) stellte Hermann Hesse einen Vergleich zu Arnims und Brentanos Werk an. Er schrieb: "So wie die Verrücktheit in einem höheren Sinn der Anfang der Weißheit ist, so ist die Schizophrenie der Anfang aller Kunst, aller Phantasie. Sogar die Gelehrten haben dies schon erkannt, wie man zum Beispiel in des Prinzen Wunderhorn nachlesen mag, jenem entzückenden Buch, in welchem die mühevolle und fleißige Arbeit eines Gelehrten durch die geniale Mitarbeit einer Anzahl von Verrückten und in Anstalten Eingesperrter geadelt wird" (ich entnehme dieses Zitat dem Vorwort des oben genannten Buchs, weil mir die Originalquelle im Moment nicht mehr vorliegt). Der Vergleich des Buchs mit den schaurig schönen Märchen der Gebrüder Grimm scheint noch näher zu liegen (dieser Vergleich bzw. die Anspielung wird ebenfalls in dem Vorwort angestrebt). Hesses Eindruck teile ich persönlich übrigens nicht so ganz. Denn ich habe schon zu vielen Kunsttherapien beigewohnt, als dass ich noch glauben könnte, dass eine psychische Störung allein ausreichend sein kann, um einen guten Künstler hervorzubringen, bzw. dass Zusammenhänge hier allzu häufig sind. In der Prinzhornsammlung scheinen sich allerdings tatsächlich einige sehr ansprechende Werke zu befinden. Wobei viele natürlich dem Wahn der "Entarteten Kunst" zum Opfer fielen. Das ist, wie in allen anderen Fällen, auch hier, wirklich tragisch.


    Sicherlich gibt es auch in literarischer Hinsicht sehr interessante Werke, die der schizophrenen Feder entstammen. Als erstes zu nennen sind in dieser Hinsicht wohl die Arbeiten, die Leo Navratil zusammen getragen hat. Hervorzuheben ist dabei wahrscheinlich besonders Ernst Herbeck (alias "Alexander"), der wirklich recht eigentümliche, doch auch eigentümlich schöne, Gedichte schrieb. Ansonsten scheint es aber doch eher gute Schreiber zu geben, die wahnsinnig werden, als Wahnsinnige, die gute Schreibern werden (ersteres z.B. van Hoddis). Ich merke, dass ich abschweife. Aber ein bisschen passt es ja doch. Schließlich geht es in diesem Forum vorrangig um Literatur.


    Sollte also jemand unter Euch die Prinzhornsammlung schon gesehen habe, wäre ich an den Eindrücken wirklich sehr interessiert.


    Schöne Grüße
    Tia

    Ich bin bisher noch nie vorzeitig gegangen. Allerdings war ich einmal kurz davor. Das war vor einigen Jahren bei "Die Physiker" im Staatstheater Braunschweig. Dieser Psalm, den Möbius vorträgt, "Ein Psalm Salomons, den Weltraumfahrern zu singen...", wurde so derart schnell herunter geleihert und dabei auch noch von diversen Nebengeräuschen überlagert, dass man ihn überhaupt nicht verstehen konnte. Das fand ich sehr schade, denn somit fehlte den Menschen, die das Drama zuvor nicht gelesen hatten, doch ein wichtiger Teil. Da wäre ich am liebsten gegangen. Ich blieb aber doch und muss sagen, dass mir der Rest dann auch wieder ganz gut gefiel.

    Hallo Sandhofer,


    ich habe Frank Schulz bisher noch nicht gelesen, aber ein Freund von mir ist ein großer Fan. Den Vergleich mit Arno Schmidt hat er auch schon einmal geäußert. Ob da nun wirklich was dran ist, kann ich selbst aber leider noch nicht beurteilen. Er sagt, ich solle unbedingt mal "Morbus fonticuli und Die Sehnsucht des Laien" lesen. Bisher konnte ich mich aber noch nicht dazu durchringen, obwohl es sich wirklich recht vielversprechend anhört, was er so davon berichtet.


    Schöne Grüße
    Tia

    Hallo,


    ich höre eigentlich relativ selten Hörbücher, aber ich liebe gut rezitierte Gedichte. Im Moment höre ich gerade (mal wieder) "Ich bin so wild nach deinem Erdbeermund"


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    Klaus Kinski ließt Villon, Goethe, Schiller und Wilde. Ich finde Kinski immer wieder toll und höre ihn mir sehr gerne an. "...mich hat das Elend so gepackt, dass mir was Nasses in die Augen kam..." - herrlich! Ich kann mir nicht vorstellen, dass das irgendein anderer Mensch so gut, gewaltig und überzeugend rezitieren könnte. Ich mag Kinskis Interpretationen allgemein sehr gern. "Die Bürgschaft" finde ich z.B. toll, das ist so dramatisch, atemlos, fast gehetzt. Ich fiebere jedes Mal aufs Neue mit, ob er es denn wohl noch rechtzeitig schaffen wird :smile: (z.B. auf "Kinski spricht Schiller"). Bisher war ich bei Kinskis Interpretationen einzig von Villons "verehrt und angespien" (Die Ballade von den Vogelfreien) enttäuscht (zu finden z.B. auf "Kinski spricht Villon"). Da hätte ich mir die Umsetzung ganz anders vorgestellt und gewünscht.


    Nachher will ich "Leonce und Lena" von Herbert Grönemeyer weiterhören:


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    Das ist so eine Art Mischung aus Hörspiel, Theaterstück und Musik und erinnert sehr an ein Musical. Es ist schon schön, nur hatte ich etwas anderes erwartet und muss mich wohl erst noch ein bisschen daran gewöhnen.


    Schöne Grüße
    Tia

    Oh je... da habe ich jetzt was angerichtet :breitgrins:


    Auch von mir ein herzliches Willkommen :winken:


    viele Grüße
    thopas


    Och, was heißt angerichtet. Das ist so ein schönes Buch, das kann man ruhig mehrmals lesen :breitgrins:. (peinlich ist nur, dass ich es bereits mehrmals gelesen habe und mich trotzdem nicht mehr richtig erinnern kann...).


    Vielen Dank für das Willkommen :winken:!


    Liebe Grüße
    Tia