Kater Mikesch und Co - Märchenklassiker

  • Ich habe mir übrigens das aus dem Kellerregal gezupfte Märchenbuch "Das goldene Spinnrad" von Božena Němcová auf den Nachtschrank gelegt, die Geschichten sind kurz genug, um vor dem Einschlafen eine oder zwei zu lesen. Sie sind ganz bezaubernd, in einer wunderbaren, poetischen Sprache geschrieben. Ich glaube nicht, dass ich das als zehnjährige Leserin damals angemessen gewürdigt habe, und freue mich sehr über die Wiederentdeckung.

  • Da bietet sich ein Abstecher ins Bäderdreieck mit Franzensbad, Marienbad und Karlsbad geradezu an. In Sachsen wird es sicherlich auch einiges zu sehen geben, Bad Brambach ist ja auch um die Ecke. Das könnte eine Bäderreise werden.

    Das hatten wir auch geplant. Und Prag und ein bisschen Erzgebirge. Mir noch völlig unbekannter zentraleuropäischer Kulturraum. Ich bin gespannt.

    Aber hier ist das jetzt genug off topic.
    Ich kann noch einen Band Zeitgeistmärchen aus den beginnenden Achtzigern nachtragen, z.B. von Peter Härtling, Karin Struck, Urs Jaeggi.


    Deutsche Märchen herausgegeben von Günter Kämpf und Vilma Link


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    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)

  • Jetzt muss ich unbedingt noch ein OT hinterherschieben: In Prag lenken Bücherfreunde ihre Schritte zu der auf Kafka spezialisierten kleinen Buchhandlung im Goldenen Gässchen in der Oberstadt. Die haben da sehr schöne Ausgaben in mehreren Sprachen, und der Laden ist einfach fein, ein Muss für leidenschaftliche Leserinnen und Leser.
    Am Ende des Goldenen Gässchens soll ja übrigens das Haus zur letzten Latern liegen, nur Sonntagskindern sichtbar und nur bei bestimmten Wetterverhältnissen - ich weiß es nicht mehr genau, gesehen habe ich es jedenfalls nicht.

  • Das bringt mich dazu, ob wir hier nicht mal einen Faden zu literarisch interessanten Orten und Landschaften eröffnen sollten, denn ich denke, viele von uns gehen auf ihren Reisen auch gerne solchen Verweisen nach.

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)

  • Das bringt mich dazu, ob wir hier nicht mal einen Faden zu literarisch interessanten Orten und Landschaften eröffnen sollten, denn ich denke, viele von uns gehen auf ihren Reisen auch gerne solchen Verweisen nach.

    Zum Beispiel Wandern mit Jean Paul - gerne. Nur, wo liegt noch gleich Kuhschnappel?


    Aber die Idee ist gut (*schubs*).

  • Es gibt ja einen Doktor Faustus-Weg in Polling , den der Herr Leverkühn in seinen letzten Lebensjahren in Schlabberhosen und grauem Mantel regelmäßig abgelaufen sein soll. Ist auch sicher für Nerds eine tolle Sache, aber wenn es keine besonderen landschaftlichen Reize gibt, reißt es für mich der literarische Bezug auch nicht raus.


    (Meine jüngere Tochter ist begeisterter Mahler-Fan und ich gedachte ihr einen besonderen Gefallen zu tun, als wir letztes Jahr in Toblach waren; ich habe einen halben Tag für die Suche nach dem Komponierhäuschen eingeplant. Nur stellte sich dann heraus, dass wir eine Eintrittskarte für einen Wildtierpark hätten kaufen müssen, um überhaupt auf das Gelände zu kommen, und meine Tochter kommentierte schließlich: "Das brauchen wir auch nicht unbedingt zu sehen, meines Wissens ist das nur so ein Bretterschuppen.")