Lew Tolstoi: Die Auferstehung

  • Ich habe bis Kapitel 26 gelesen und bin hingerissen von der - im besten Sinne - überaus präzisen Schilderung dieser Liebesgeschichte, die so einfach und natürlich beginnt, dann aber immer mehr von der gesellschaftlichen Konvention "beschädigt" wird, die Nechliudov nach und nach in ihre Fänge zieht. Alles, was in ihm gut und unverfälscht war, wird durch diese Konventionen entstellt und in sein Gegenteil verkehrt. Wenn er Gutes tut und fühlt, hält man ihn für verschroben oder unreif; nur wenn er sich den allgemein verbreiteten Zwängen und Boshaftigkeiten anheimgibt, m.a.W. genauso ein Schmierlappen wird wie alle anderen, ist er nach den Maßstäben von Familie und Gesellschaft "in Ordnung". Und das alles geschieht anscheinend mit vollem Bewusstsein, denn so stellt Tolstoi es dar. Immer wieder wird N. von tiefer Scham befallen; nicht gerade Reue, weil er sich unfähig sieht, das Richtige zu tun, aber er schämt sich entsetzlich. Und das schon bevor er seiner früheren Geliebten wiederbegegnet.
    Ich kenne das Buch schon, aber beim ersten Lesen hat es mich bei weitem nicht so ergriffen. Ich bin froh, es noch einmal vorgenommen zu haben.

  • Über Pfingsten war ich bei meinem allein in einem kleinen Ort lebenden 89jährigen Vater, der mir gegenüber bekannte, vor mehr als 70 Jahren, gleich nach dem Krieg, von dem Roman "Die Auferstehung" zutiefst beeindruckt gewesen zu sein, was bis heute noch nachwirke.


    Bei mir ist erst die Hälfte an Jahren seit der Erstlektüre vergangen, etwa 35 Jahre, und ich habe jetzt nicht mehr die alte Ausgabe aus DDR-Zeiten zur Hand genommen, sondern die neue Übersetzung von Barbara Conrad im Carl Hanser Verlag, München 2016, die eine präzise Einführung in die Entstehungsgeschichte des Werks sowie ausführliche Kommentare bietet.


    Inzwischen bin ich bei der erneuten Lektüre des Romans etwa so weit gekommen, wie Zefira , und bin ebenso wie Du froh, ihn wieder zur Hand genommen zu haben.

    Allerdings stellte sich ein neuer Eindruck ein, den ich damals nicht hatte: Tolstoj erklärt in den meisten Fällen explizit, warum seine Figuren so handeln, und deckt ihre wahren Motive auf, von denen die Umwelt nichts wissen kann. Der Jurist will möglichst bald mit einer Frau zusammenkommen, mit der er fremdgeht, und drängt deshalb auf die Beschleunigung des Prozesses. Ich erinnere mich an Balzac, der ebenfalls die ganzen schmutzigen, oft banalen oder sogar lächerlichen Hintergründe offenlegt. Aber Balzac schätzte das Gelächter, Tolstoj hingegen lässt einen heiligen Ernst, Ergriffenheit und Empörung erkennen.

    Das aber bedeutet, dass ich inzwischen viel Literatur konsumiert habe, die eher mit einer verdeckten Schreibweise verfasst wurde und in der Vieles, besonders auch hinsichtlich der Motive für das Handeln der Personen, nicht benannt wurde oder in der Schwebe blieb.


    Dafür stellten sich gleich zu Beginn viele kleine Beobachtungen ein, die ich erst jetzt zu schätzen glaube.


    1. die Passanten verhalten sich völlig unterschiedlich zu der vorbeigeführten Gefangenen: die einen sehen in ihr eine wohl zu Recht bestrafte Gesetzesbrecherin. Das heisst, um 1890 war offenbar das herrschende Rechtsempfinden auch bis in die einfache Bevölkerung durchgedrungen und verinnerlicht worden, Straßenjungen glauben zu wissen, dass jetzt eine "Übeltäterin" abgeführt wurde. Hingegen gibt ein anderer Mann mitleidig eine Kopeke und bekreuzigt sich innig. Das ist das auch aus anderen Romanen Tolstojs bekannte, mit der Religion aufs engste verbundene unendliche Mitleid der einfachen Menschen mit der gequälten Kreatur. Ich überlegte, wie heute darauf reagiert würde, wenn jemand aus dem örtlichen Knast durch die Kleinstadt geführt wird. Wahrscheinlich überwiegt die Meinung, dass er schon zu Recht eingesperrt worden ist, und eine Amtsperson, die auf dem Rücken der Uniform das Wort JUSTIZ mit weißer Schrift aufweist, würde vollsten Respekt genießen: hier herrscht nicht Willkür, sondern Achtung vor dem Gesetz.


    2. manche Mütter nähren bei Tolstoj ihre Kinder erst gar nicht und lassen sie umkommen, weil sie sowieso nicht in der Lage sind, sie aufzuziehen. Zu dieser Zeit höre ich gerade eine Radiosendung, in der es um eine Gesprächsrunde von Müttern geht, die ihre Kinder nicht so lieben können, wie sie es sich ursprünglich vorgestellt hatten. Das irritiert sie zutiefst, denn alle anderen Mütter scheinen überaus glücklich über die Geburt ihres Nachwuchses zu sein. Ob hier eine Depression nach der Geburt vorliegt, die auch hormonell begründet ist, oder was auch immer, ich bin da Laie - jedenfalls zeigen diese Beobachtungen aus einem Zeitraum von mehr als hundert Jahren, dass die Mutterliebe eben nicht zwangsläufig sozusagen angeboren sein muss, sondern es Umstände geben kann, unter denen Frauen ganz anders reagieren können, als es die "Natur" von ihnen angeblich verlangt. Selbst so etwas völlig natürlich Erscheinendes wie die Mutterliebe zu ihrem eigenen Kind, wird von gesellschaftlichen Umständen und den vorherrschenden Meinungen mitgeprägt. Ja und dass Mütter in einer völlig fremden Umgebung viele Kinder zur Welt bringen, von ihren Männern nahezu ununterbrochen geschwängert werden, obwohl sie nicht wissen, was aus ihnen werden würde, während sich das die einheimische Bevölkerung in der Regel sehr genau überlegt, ist eine Beobachtung der unmittelbaren Gegenwart, die ich nicht weiter auszumalen brauche und die auch nicht in eine bestimmte Ecke führen sollte ....


    3. Katjuscha sitzt bei den adeligen Damen und liest ihnen etwas vor. Das aber ist tatsächlich noch nicht typisch gewesen für die Alphabetisierung jener Zeit. Um 1797 betrug die Analphabetenrate in Russland etwa 97 Prozent, wie Boris Mironov berechnet hat. Ein Jahrhundert später liest eine Magd adeligen Damen etwas vor. Im 18. Jahrhundert gab es indes noch zahlreiche analphabetische Adelige und übrigens auch orthodoxe Geistliche: die hatten ihre Gebetsformeln auswendig gelernt, konnten aber weder die - zumeist noch nicht in der Breite vorhandene - Bibel, die ja für den russischen Gottesdienst gar nicht nötig ist, noch sonst irgendein Buch lesen.


    4. Fürst Nechljudow ist Gardeleutnant außer Dienst, das ist noch etwas anderes als ein Leutnant in der Landarmee. Zar Peter I. hatte in einer Zeit, als der Dienst in der Armee für alle Adligen lebenslänglich war, 1722 die sogenannte Rangtabelle nach schwedischem Vorbild eingeführt. Die Ränge in der Armee und in der Flotte wurden zu den Rängen im Staatsdienst und am Hofe in Beziehung gesetzt, und auch die Gelehrten der 1724 gegründeten Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg sollten noch ihren Platz in den unteren Rängen finden. 1762 wurde von Peter III. die lebenslängliche Dienstzeit der Adligen abgeschafft, und sie konnten sich nun aussuchen, ob sie weiterhin in der Armee dienen würden, was ihnen das höchste gesellschaftliche Ansehen verschaffte, oder im weniger angesehenen Staatsdienst tätig sein oder nur ihre Güter bewirtschaften würden. Einige nutzten ihre nun gewonnene freie Zeit und Muße, um als Schriftsteller (Fonvizin, Novikov, Karamzin) tätig zu sein oder lange ins Ausland zu reisen, wie das Dostoevskij und Turgenev taten. Ein Gardeleutnant wurde aber höher eingestuft als ein Offizier in den einfachen Regimentern, und deshalb wird Nechljudow selbst von anderen älteren Militärs achtungsvoller behandelt als andere. Bei Dostoevskij ist Ivan in den "Brüdern Karamazov" ein "Leutnant außer Diensten", und Karamzin war immerhin Leutnant im angesehensten, dem Preobrazhenskij-Garderegiment, im Torbuch Berlins wurde er 1789 als "Leutnant" eingetragen, obwohl er schon längst nicht mehr aktiv diente, sondern bald zum berühmtesten Schriftsteller Russlands vor Puschkin werden sollte.

  • Von der - ich nenne es mal so - Unsitte, neugeborene Kinder einfach dem Tod durch Vernachlässigung anheimzugeben, habe ich schon öfter gelesen. Zola erwähnt in mindestens einem seiner Romane (leider weiß ich nichts Genaueres mehr), wie Pariser Arbeiterfrauen ihre Kinder "zu einer Amme aufs Land geben", wo sie mangels Pflege in kurzer Zeit zugrunde gehen. Auch in Süskinds "Parfum" ist davon die Rede, dass Grenouilles Mutter ihre Neugeborenen einfach auf den Fischabfällen liegen lässt.

    Ich wage mal die These - angesichts der Kindersterblichkeit vergangener Zeiten (Goya zum Beispiel hatte zwanzig Kinder, von denen nur eines das Erwachsenenalter erreichte) konnte man sich das, was wir heute unter Mutterliebe verstehen, oft gar nicht leisten, wenn man psychisch überleben wollte. (Mit "man" meine ich hier eher die Frauen ....)

  • Wen man nach Jahren wieder die umfangreichen Gerichtsszenen in Tolstojs "Auferstehung" liest, fällt einem der maßgebliche deutschsprachige Titel zu dieser Thematik ein. Der jetzt in Berlin tätige Osteuropa-Historiker Jörg Barberowski, der in den zurückliegenden Jahren wie kaum ein anderer als Kritiker der Politik Angela Merkels in die Schlagzeilen geraten ist und auch etliche Talkshow-Runden bestritten hat (für die, die einen Fernseher nutzen),

    hatte 1996 seine Dissertation über das russische Gerichtswesen nach den Reformen Zar Alexanders II. im Druck erscheinen lassen. Wenn man sich noch einmal die damalige Rezension vor Augen führt, bekommt man einen Eindruck von der Bedeutung dieses Themas. Im 19. Jahrhundert spürte man im Zarenreich einen großen Nachholebedarf bei der Herstellung rechtstaatlicher Verhältnisse.

    http://www.faz.net/aktuell/feu…d-das-recht-11316697.html


    Hier kam eine alter Umstand ins Spiel, der schon bei den Reformen Peters I., Katharinas II. oder Alexanders I. einen Rolle gespielt hatte, die alle durchaus fortschrittliche Züge aufwiesen: man kann durch Nutzung ausländischer Vorbilder neue Institutionen und Formen der Rechtsprechung, wie die in Europa durchaus umstrittenen Geschworenengerichte schaffen. Filmliebhaber erinnern sich an die zahllosen Gerichtsfilme aus den USA, die die Beeinflussung der Geschworenen zum Inhalt haben. Ob die nun der Weisheit letzter Schluss sein sollen., weil man auf die Lebenserfahrung mündiger Bürger setzt (obwohl man weiß, wie die Geschworenen mitunter manipuliert werden) oder man auf Einzelentscheidungen eines Richters setzt, der unter Umständen nicht seine Tagesform erreicht haben kann - auf jeden Fall ist Tolstojs Roman auch Anlass dafür, über Sinn und Unsinn dieser Formen der Rechtspflege nachzudenken.


    Aber dann kam wieder ein großes Hemmnis ins Spiel: hatte man in Russland überhaupt die Leute, die die Funktionen in diesen neu geschaffenen Institutionen ausfüllen konnten? In einem Land, das noch bis 1861 Leibeigenschaft kannte, wo das Analphabetentum so weit verbreitet war, dass man staunt, dass Katjuscha lesen konnte? Es nimmt überhaupt nicht wunder, dass aktive oder gediente Offiziere so eine große Rolle spielen, weil die Garderegimenter immerhin einen Hort der Bildung darstellten und es in Russland bis zum 19. Jahrhundert gar keine Schicht von Berufsbeamten mit Universitätsausbildung gegeben hatte. Seit Peter I. wurden Gardeoffiziere zur Erfüllung von Aufgaben im zivilen Bereich abkommandiert, für die es etwa gleichzeitig in Preußen schon Berufsbeamte gab, die in Halle, Königsberg oder Duisburg die Rechte studiert hatten, obwohl man die "Streusandbüchse Europas" (Friedrich II.) immer als das klassische Land des Militärs ansah - das war in Wirklichkeit das zarische Russland.


    Ich musste beim Lesen an die Gerichtsszenen in Bernhard Schlinks "Der Vorleser" denken, der ja auch verfilmt worden ist (wie die Filme auch das Bildlichmachen der Romanszenen durchaus beeinflussen können). Obwohl der Fall hier völlig anders gelagert ist und die Angeklagte eine wirkliche Täterin war, ist so ein Gerichtssaal dennoch auch Schauplatz von Tricks der Juristen, die Folgen zuungunsten der Angeklagten haben. Und die Angeklagte ist Analphabetin in einem entwickelten Industrieland!


    Bei uns in der DDR waren der Staat und die Justiz das "Machtinstrument der herrschenden Klasse", man hat nach 1990 nachlesen können, wie sehr durch Druck der Partei das Recht gebeugt wurde, so dass so manche Szene im autokratischen Russland nahezu modern anmutet. Auf der anderen Seite kam der 17 Millionen-Staat mit etwa 400 Rechtsanwälten aus. Heutzutage fallen Scharen von Rechtsanwälten (sollte es hier welche geben, einmal weghören) über arglose Bürger her und plündern sie mit ihren Abmahnbescheiden und ihren Spitzfindigkeiten aus. Dieses System kann ja auch nicht das Gelbe vom Ei sein. Kaum ist jetzt die EU-Verordnung über die Datenverfügung in Kraft, spitzen schon tausende hungriger Anwälte ihre Federn, um über Firmen herzuziehen, die wissentlich oder unwissentlich gegen irgendeinen Paragraphen verstoßen oder eine falsche Formulierung verwendet haben.

    Bedenklich ist, dass das Privateigentum oft viel wichtiger war und ist, als Gesundheit und Unversehrtheit von Menschen, das konnten wir seit der "Wende" inzwischen auch studieren.


    Bei Katjuscha, der Hauptangeklagten, ging es immerhin um den Vorwurf eines versuchten Mordes mit Todesausgang, der den Beteiligten einiges abverlangte, und bei aller Schilderung eigennütziger Interessen der Richter, Ankläger und Geschworenen erstaunt immerhin doch auch, dass hier um 1890 eine Gründlichkeit bei der Beweisaufnahme an den Tag gelegt wurde, die es unter Umständen in unseren Tagen nicht mehr gibt, da etliche Gerichte hoffnungslos überlastet sind.

  • Obwohl ich Jura studiert habe und juristische Spitzfindigkeiten gewohnt bin, ist es mir doch extrem negativ aufgefallen, wie bei einem Nachbarstreit, in den mein Schwiegervater - ein ganz einfacher Mann - verwickelt war, die Anwälte über seinen Kopf hinweg diskutiert haben mit Ausdrücken und Redewendungen, die er nicht verstehen konnte. Ich musste ihm alles hinterher erklären. (Verstanden hat er es trotzdem nicht, aber das gehört nicht hierher ...)

    Noch mehr aufgefallen ist mir bei den Gerichtsszenen aber das offenkundige Desinteresse der Geschworenen - ein Phänomen, das auch oft in zeitgenössischen Krimis auftaucht; ich kenne es aus britischen Justizkrimis der sechziger und siebziger Jahre. Solche Publikationen werfen kein gutes Licht auf Laienrichter allgemein bzw. auf das System.


    Zitat

    ....eine Gründlichkeit bei der Beweisaufnahme an den Tag gelegt wurde, die es unter Umständen in unseren Tagen nicht mehr gibt, da etliche Gerichte hoffnungslos überlastet sind.


    Hier muss ich widersprechen. Das gilt vielleicht für kleinere Prozesse, aber nicht dann, wenn es um Mord und Totschlag geht. Zumindest nach meienr Erfahrung nicht. Richter neigen eher dazu, gerade bei großen Prozessen übervorsichtig zu sein, weil es auch für sie üble Folgen haben kann, wenn ein Urteil in höherer Instanz kassiert wird. Das führt zu immer längeren Wartefristen, aber schlampig gearbeitet wird meiner Meinung nach nicht.

  • Zefira . Einverstanden! Ich habe hier wahrscheinlich keine Ahnung und plappere nach, was manche Medien so behaupten.


    (ein Fall aber, der eines meiner engsten Familienangehörigen betraf, ein Raubüberfall durch drei Banditen mit gefährlicher Körperverletzung und Langzeitfolgen vor einigen Jahren 2014, gelangte erst gar nicht erst vor Gericht, die Ermittlungen durch die Polizei wurden höchst oberflächlich geführt, die Täter nie gefasst, meine dreiköpfige Familie ist bis heute traumatisiert - aber das gehört, streng genommen, nicht hierher zum Thema und kann vielleicht nur erklären, dass ich bereit war, jetzt hier derartige Vorurteile zu bedienen, wie auch der Glaube an den Rechtsstaat durch Betrügereien durch als seriös angepriesene Geldinstitute im Westen arg belastet wurde.)


    Wie sagte die früh verstorbene Bürgerrechtlerin Bärbel Bohley: "Wir glaubten Gerechtigkeit zu bekommen und bekamen den Rechtsstaat."

  • Im meiner Familie gibt es auch so eine Geschichte: Der Bruder meines Mannes (damals waren wir noch nicht verheiratet) starb als 18jähriger unter ungeklärten Umständen, bis heute ist die Familie überzeugt, dass Fremdverschulden im Spiel war, und auch da kam es nie zur Anklage. Leider kann man als Laie nicht viel machen, wenn ein Verfahren einfach eingestellt wird. Ich bekam leider von der Sache kaum etwas mit, war selbst noch Schülerin und erfuhr nur am Rande davon.


    Kommt es aber erstmal zum Gerichtsverfahren, weht ein anderer Wind. Jedenfalls, wie gesagt, wenn es um Schwerverbrechen geht. Da nehmen sich die Gerichte sehr in acht und führen eher endlose Beweisaufnahmen, als ein angreifbares Urteil zu fällen.