"Der Meister und Margarita" - Michail Bulgakow

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    Der Meister und Margarita (Quelle: Amazon)
    OT: Master i Margarita/ OA: 1966/ DE: 1968/ Form: Roman/ Epoche: Moderne
    Das vielschichtige Hauptwerk von Michail Bulgakow vereint mehrere Genremerkmale, Stilhaltungen und Problemstellungen. Es ist nicht nur eine fantastische Abenteuergeschichte und beißende Zeitsatire, sondern auch eine philosophische Parabel über das Wesen von Gut und Böse, über menschliche Schwächen, demoralisierende Auswirkungen von Unfreiheit und Unterdrückung, die Macht der Kunst und die Ohnmacht des Künstlers. Zentrales Thema ist die Entlarvung der Lüge in der Kunst wie im Leben.


    Ende der 1920er Jahre taucht während der Karwoche in Moskau der Satan Voland mit Gefolge auf, um Freitagnacht seinen alljährlichen Ball zu geben. Einige Tage lang wird Moskau vom Teufelsspuk heimgesucht. Den Menschen, die mit Volands Gefolge in Berührung kommen, wird übel mitgespielt – doch sie verdienen es nicht anders, denn sie sind fast allesamt verlogen, geldgierig und anmaßend. Eine Ausnahme bilden der namenlose Meister, der geniale Autor eines Pilatus-Romans, und seine Geliebte Margarita.


    Ich wollte mal einen guten russischen Roman lesen, da hat mir Hubert den hier vorgeschlagen- hat noch jemand Lust mitzulesen?
    Hubert?


    Gruß, Theresa

  • Ein MAl gelesen reicht mir. Tut mir leid, aber in dem Buch steckt mir zu viel Mystik.


    Gogol: "Die toten Seelen" oder Grossmann:"Leben und Schicksal" wären mir lieber.

  • Zitat

    Ein MAl gelesen reicht mir. Tut mir leid, aber in dem Buch steckt mir zu viel Mystik.


    Gogol: "Die toten Seelen" oder Grossmann:"Leben und Schicksal" wären mir lieber.


    Hmmm, und wie sieht es mit einem den russischen Alltag etwas weniger mystifizierenden Werk, z.B. mit Archipel Gulag oder Krebsstation aus? Beide stehen auf meiner To-Read-Liste, allerdings weiß ich nicht, ob sie Klassiker genug sind. Die toten Seelen fände ich ebenfalls interessant, die kenn ich auch noch nicht.


  • Hmmm, und wie sieht es mit einem den russischen Alltag etwas weniger mystifizierenden Werk, z.B. mit Archipel Gulag oder Krebsstation aus? Beide stehen auf meiner To-Read-Liste, allerdings weiß ich nicht, ob sie Klassiker genug sind. Die toten Seelen fände ich ebenfalls interessant, die kenn ich auch noch nicht.
    [/quote]


    Von Solschenizyn habe ich vor langer Zeit den ersten Band von Archipel Gulag gelesen (informatives Sachbuch), "Der erste Kreis" und den ersten Band von: "Das rote Rad". Ich tue mir sehr schwer mit ihm und finde er schreibt sehr verworren, lässt immer das halbe russische Volk auflaufen und hat einen platten Stil (Übersetzung?).


    Bestimmt werde ich noch von ihm "Ein Tag im Leben des Iwan Denissowitsch" lesen, das ist nicht allzu lang, dann ist aber Schluss.

  • Moinsen,


    ich denke, da kann ich nicht nein sagen. Eine Zweitlektüre des Meisters reizt mich bereits seit längerem. Würde vermutlich dafür auch auf die Wanderjahre verzichten.


    Gruß
    Meier

    "Es gibt andere Geschichten auf einem andern Blatt Papier, doch jede ist mit der ersten verwandt" * Keimzeit

  • Ich wollte mal einen guten russischen Roman lesen, ....- hat noch jemand Lust mitzulesen?
    Hubert?


    Gruß, Theresa


    Hallo Theresa,


    natürlich werde ich diesen tollen Roman gerne mitlesen. Warten wir mal ab, wer sich noch alles meldet.


    Liebe Grüße


    Hubert

  • Hallo,


    würde wohl auch mittun, wenn die Leserunde frühestens im Oktober beginnt ... .
    Habe ab 15.September eine Leserunde drüben auf Litschock, die aber sicher nicht länger als 14 Tage dauert.

    Zitat von "meier"

    Eine Zweitlektüre des Meisters reizt mich bereits seit längerem. Würde vermutlich dafür auch auf die Wanderjahre verzichten.


    Ooch :sauer:, muss das sein? wir können den Wilhelm Meister gerne noch ein bisschen zugunsten des russischen Meisters schieben, aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben! :winken:


    finsbury

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)


  • Naja, enn die leserunden schön gemütlich und nacheinander stattfinden, ist das natürlich etwas anderes.


    Gruß
    Meier

    "Es gibt andere Geschichten auf einem andern Blatt Papier, doch jede ist mit der ersten verwandt" * Keimzeit


  • Hallo,


    würde wohl auch mittun, wenn die Leserunde frühestens im Oktober beginnt ... .
    Habe ab 15.September eine Leserunde drüben auf Litschock, die aber sicher nicht länger als 14 Tage dauert.


    Hallo finsbury,


    das würde mich sehr freuen, wenn Du mitlesen würdest und vor Oktober bin ich mit der „Kartause ...“ eh nicht fertig. Und wie Freund meier könnte ich mir auch vorstellen nach dem russischen den Wilhelm Meister zu lesen.


    LG


    Hubert

  • Hallo! Ok. Ich versuche es mal. Zwar habe ich persönlich noch nicht so viel Erfahrung mit russischer Literatur, aber schauen wir mal, dann sehen wir weiter... Sagt mir einfach Bescheid wann es los geht! :zwinker:

  • Hallo,


    @ meier und Hubert:
    Prima, dann freue ich mich auf zwei interessante Leserunden! Habe den Bulgakow gestern bestellt.


    Theresa ,
    da du vielleicht als "newbie" das Procedere nicht kennst: An dir ist es jetzt, einen gemeinsamen Termin zu finden und die Leserunde in den Kalender einzutragen.


    @ Tessi,


    sehr schön, dass du auch mitliest. Ich glaube auch nicht, dass Bulgakow nur vor dem Hintergrund der älteren russischen Klassiker verständlich ist. Er scheint ja eher einen anderen Ansatz zu haben, was es für mich gerade spannend macht, obwohl ich die großen russischen Realisten sehr hoch schätze.


    finsbury

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)

  • Ich glaube auch nicht, dass Bulgakow nur vor dem Hintergrund der älteren russischen Klassiker verständlich ist.



    Es geht ja eher die Sage um, dass nur, wer in einer Arbeiterdiktatur gelebt hat - am besten in der russisch-sowjeitschen -, alle Anspielungen verstehen könne. Da bin ich allerdings anderer Meinung.

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus

  • Hallo zusammen,


    nie hätte ich gedacht, dass die Leserunde so schnell zusammen kommt, aber jetzt sind wir schon fünf Teilnehmer


    Theresa
    Tessi
    meier
    finsbury
    Hubert


    und können ernsthaft über einen Termin nachdenken. Ich schlage Mitte Oktober vor, dann bin ich sicher mit der "Kartause ..." fertig und brauche nicht zweispurig zu lesen. Was haltet ihr von diesem Termin?


    LG


    Hubert


  • Bei mir geht es im Oktober, auch Mitte Oktober, nur nicht später als um den 20. rum.


    Also 15. oder so wäre mir schon recht.


    Hallo Theresa,


    also der 15. Oktober wäre für mich perfekt. finsbury scheint auch einverstanden und Tessi und Freund meier hatten eh keine terminlichen Präferenzen. Trag also am besten gleich den Termin in den Kalender ein, dann finden sich vielleicht auch noch weitere Mitleser. Da Du vom großen Bücherforum kommst, wirst Du wahrscheinlich wissen wie das geht. Wenn nicht ist Dir sandhofer sicher gerne behilflich, eintragen kannst nämlich nur Du als Threadstarter oder der admin.


    LG


    Hubert


  • Ist der Termin jetzt fix?


    Hallo Meier,


    das ging jetzt wirklich schnell mit dem Zustandekommen dieser Leserunde und wenn Du nicht sehr ernsthafte Gründe gegen den 15. Oktober als Lesebeginn vorbringen kannst ? – Als Termin ist er schon im Kalender eingetragen, na ja viel Spielraum war ja nicht, finsbury konnte nicht vor Oktober lesen und Theresa nicht mehr ab Mitte Oktober. Für mich ist der 15. Oktober perfekt und ich hoffe für Dich auch? Dann freue ich mich auf eine schöne gemeinsame Leserunde.


    LG


    Hubert