Beiträge von Firiath

    "Die größere Hoffnung" - Ilse Aichinger


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    Wurde mir von einer Freundin schon vor Jahren ans Herz gelegt, steht auch schon einige Jährchen ungelesen im Regal. Jetzt hab ich endlich damit angefangen. Mein erstes Werk der Ende letzten Jahres verstorbenen Autorin. Faszinierende Sprachwelt, die mir schon jetzt nach den ersten Seiten sehr gefällt, aber natürlich, ... wie erwartet, emotional schwierig und bedrückend. Das Buch werd ich langsam angehen...

    Diesen schönen alten Filmklassiker kenn ich auch, hab ich schon als Kind gern gesehen und später dann mit meinen Kindern geschaut. Wie buchgetreu die Verfilmung allerdings ist weiß ich nicht.


    Es gibt noch einen neueren Film "Die fantastische Welt von Oz" , der aber eher die Vergangenheit des Zauberers von Oz beleuchtet und nicht direkt eine Bucheverfilmung ist, sondern erählt wie der ´Zauberer nach Oz kam.


    Hm ... gerade "Walden" ist ein kleiner Teich, im Grunde genommen Vorstadt, schon zur Zeit Thoreaus ... ;)


    Soso..... :elch:


    Mal schaun ob ich je die ganz sicher nötige innere Ruhe dafür haben werde .... momentan geh ich bei Natursehnsucht doch meist eher auf einen Spazierganz in den Wald hinterm Haus ^^

    "Alte Wege" hab ich ebenso wie "Karte der Wildnis" auch schon auf meiner Wunschliste, aber ich werd mal versuchen in einer Buchandlung reinzuschaun ob es wirklich was für mich ist, bevor ich eins davon kaufe. Insbesondere "Alte Wege" reizt mich aber schon sehr.
    Danke für den Link. Überrascht war ich auf der Liste der deutschen Vertreter des "Nature Writing" Peter Handke zu finden, den hätte ich jetzt in der Rubrik nicht vermutet, hab von ihm bisher aber auch nur "Wunschloses Unglück" gelesen. Eine kleine Recherche hat aber tatsächlich einige Titel von Handke ergeben, die in diese Richtung gehen könnten, ob er allerdings deshalb gleich ein deutscher Vertreter dieser Literaturgattung ist? Mir wär als deutscher Vertreter spontan Adalbert Stifter eingefallen, aber ... wahrscheinlich ist das eine andere Art der Naturbeobachtung, er verklärt ja auch nicht, sieht aber die Schönheit der Natur, aber durchaus auch ihre Gefahren.
    Thoreau und Co. hab ich nie gelesen, bin zwar schon das ein oder andere Mal drumrumgeschlichen, aber so der letze Anreiz hat dann doch gefehlt.

    Beim Hören muß ich auch nebenbei was machen, jedenfalls müssen die Hände was zu tun haben dabei. Aufräumen geht auch, wenn ich dabei immer im selben Zimmer bleibe.


    Inzwischen hab ich alle Guy de Maupassant - Geschichten gehört. "Fräulein Fifi" fand ich dabei besonders bemerkenswert. Mehr als einmal war ich in Gedanken auch wieder dankbar in unserer Zeit zu leben und nicht in einer Zeit in der man Frauen so sah, wie es von Männern in eben diesen Geschichten ausgedrückt wird.


    Was mir gut gefiel an seinen Geschichten, ist der sehr klare, oft entlarvende Blick auf die Verhaltensweisen der Menschen, Gespür für die psychologischen Aspekte hinter den Handlungen, die genaue Beobachtungsgabe, was mir fehlte war ein bisschen Wärme für seine Protagonisten, seine Ironie ist nicht lächelnd, sondern nur beißend. Er seziert und läßt nichts mehr übrig. Wirklich sehr gewöhnungsbedürftig ist wie oben schon angedeutet sein Frauenbild, kennt man ja bis zu einem gewissen Grad aus "alter" Literatur, aber bei ihm fiel es mir schon besonders arg auf.... , da schwankte ich zwischen :entsetzt: und :lol:


    EDIT: Auf der CD sind "Pariser Abenteuer", "Liebesworte", "Das Holzscheit", "Fräulein Fifi"
    ok .. das ein Mann es wenig erbaulich findet "mein dickes Kaninchen" (oder so ähnlich) genannt zu werden kann ich aber doch auch wieder verstehen, bei "Liebesworte" mußte ich zwar ob der männlichen Arroganz ein paar Mal schlucken, hatte aber doch auch ein gewisses Verständnis :zwinker:

    Leider hab ich recht wenig Zeit zu hören und abends vorm Einschlafen kann ich maximal lesen, aber sobald ich nur höre, schlaf ich ein dabei und dann mischen sich Traum und Geschichte die ich höre oft sehr unangenehm. Nein ... beim Sandmann hätt ich mir das definitiv nicht gewünscht :entsetzt:
    Was ich aber bisher von den beiden Sammlungen gehört hab hat mich begeistert.

    ... ich hab gestern aus meiner Hörbuch-Sammlung "Meisterwerke der deutschen Literatur" von Argon "Der Sandmann" von E.T.A. Hoffman gehört. Der Titel war mir natürlich schon ewig ein Begriff, es wird ja auch immer mal wieder in Filmen und anderen Büchern darauf verwiesen, ich hatte aber immer nur unklare Vorstellungen vom Inhalt.
    Ehrlich gesagt.. ich hab mir was völlig anderes darunter vorgestellt. Ich kann jetzt nicht sagen daß ich enttäuscht bin, die Geschichte ist vor allem anfangs sehr spannend und man kann sich in das kleine Kind gut hineindenken und erkennt was Phantasie sich alles zusammenreimen kann. Mich hätte interessiert ob der Vater von Nathanael das alles freiwillig gemacht hat oder ob er in irgendeiner Weise gezwungen war. Der Advokat wurde auch wirklich gruslig beschrieben.
    Dann später die Story mit der Puppe und ständig die Wiederholung des Motivs der Augen. Schon gruslig, aber letzlich auch die Beschreibung eines traumatisierten Kindes das eine lebenslange Störung mit sich rumschleppt. Mir hat Nathanael ab einem bestimmten Zeitpunkt nur noch leid getan, war er doch offensichtlich krank und in einer psychischen Erkrankung gefangen, wie sonst konnte er die Puppe für echt halten . Am Ende dann noch der Kunstgriff, daß zu seinem ganzen Unglück auch nochmal der Advokat auftaucht, falls er es tatsächlich wirklich war und nicht nur eine Wahnvorstellung und ihn in den Tod treibt.
    Je länger ich darüber nachdenke, desto besser versteh ich warum diese Geschichte aus Grusel, übersteigerter Phantasie, Liebe, Halbwahrheiten und Wahnsinn für viele Literaten und Kunstschaffende so inspirierend war, aber es ist wirklich immer wieder überraschend und erhellend solche "legendären" , allgemein bekannten Geschichten dann doch endlich mal selbst zu lesen oder zu hören.


    Nur nebenbei: Der Sprecher Joachim Schönfeld hat seine Sache sehr gut gemacht, besonders bei diesem regelmäßig wiederholten Ausspruch "Holzpüppchen dreh dich" lief es mir regelmäßig kalt den Rücken runter.

    ... ich höre zur Zeit
    Meisterwerke der Weltliteratur: Argons Sammlung internationaler Meistererzählungen


    Beim Lesen bin ich eher für die längere Form, aber zum Hören sind Erzählungen, Novellen und Kurzgeschichten ideal, zumal ich sowieso nur gelegentlich Zeit habe intensiv und in Ruhe zu hören (am Besten beim Bügeln :breitgrins: )


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    Enthalten sind:


    1) Miguel de Cervantes: Die Macht des Blutes
    2) Giacomo Casanova: Die beiden Nonnen
    3) Alexander Puschkin: Pique Dame
    4) Nikolaj Gogol: Der Mantel
    5) Edgar Allan Poe: Der Untergang des Hauses Usher
    6) Gustav Flaubert: Die Legende von Sankt Julian
    7) Guy de Maupassant: Pariser Abenteuer, Liebesworte, Das Holzscheit, Fräulein Fifi
    8) Émile Zola: Die Muscheln des Monsieur Chabre
    9) Oscar Wilde: Die Sphinx ohne Geheimnis. Eine Radierung, Der Modellmillionär. Ein Zeichen der Bewunderung, Die Nachtigall und die Rose, Gedichte in Prosa, Der Lehrer der Weisheit
    10) Mark Twain: Aurelias unglücklicher Brätigam , Ein geheimnisvoller Besuch, Erfahrungen der Familie McWilliams mit der Rachendiphterie, Die Geschichte des Hausierers, Mrs McWilliams beim Gewitter



    Bisher gehört hab ich Cervantes, Puschkin und einen Teil von Maupassant. Von letzterem kannte ich bisher noch gar nichts und bin recht angetan davon. Die ganze Sammlung macht mir Freude, gute Sprecher, angenehme Stimmen ... ich freu mich über diesen gelungenen Spontankauf.



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    Die Sammlung "deutsche Literatur" wartet auf noch auf mich :smile:

    thopas


    Mich würde der neue Harry Potter schon interessieren, allerdings lese ich Theaterstücke sehr ungern. Ich habe mich noch nicht entschließen können, das Buch zu kaufen


    Gekauft hab ich es mir auch nicht, obwohl wir alle Harry Potter Bücher und noch ein bisschen Zusatzmaterial im Haus haben. Ich habs mir aus der Bücherei ausgeliehen und das reicht vorläufig auch. Ich war neugierig, habs auch nicht bereut es gelesen zu haben, aber es fehlt erwartungsgemäß das "Drumherum" , es geht alles viel zu schnell. Als HP-Leser kann man sich ja viel dazudenken, aber ich mochte bei Rowlings Bücher eben besonders auch die vielen kleinen zauberhaften Details und die fehlen in einem Scriptbuch natürlich welches vom Umfang her eher einer Kurzgeschichte gleicht. Kaum ist man drin, ist es auch schon zu Ende. Erstmal hab ich mich einfach gefreut Neues aus dem Potter-Universum lesen zu können. Jetzt in der Nachschau kann ich sagen, man merkt der Geschichte schon auch an, daß sie nicht von der Autorin selbst geschrieben wurde, etwas fehlt um richtig gut zu sein. Als Theaterstück auf der Bühne kann ich es mir aber wirklich gut vorstellen und dafür wurde es ja auch geschrieben.



    @Holden

    Zitat

    Harry Potter mag ich sogar sehr. Aber das Theatherstück interessiert mich tatsächlich nicht. Vielleicht auch, weil Rowling dabei nur Beraterin war und es nicht selbst geschrieben hat.


    Ja und wie oben schon geschrieben, das merkt man auch, ich glaub Fr. Rowling liegen länger ausgeschriebene Geschichten auch mehr. Ich hab mir kürzlich den "Phantastische Tierwesen" im Kino angesehen, für den sie die Drehbücher geschrieben hat und an dem Film erkennt man jetzt schon, daß sie es geschrieben hat, die Grundsteine abseits der "Tierwesen" für eine größere Geschichte sind gelegt, die Details stimmen.


    Und du machst mich grad neugierig auf Nele Neuhaus, ich hab von ihr noch nie was gelesen, vielleicht sollte ich das doch mal in Erwägung ziehen [Blockierte Grafik: http://www.smiley-paradies.de/smileys/sta_fragend/fragend_0780.gif]

    .. aus der Liste hab ich auch nur das Harry Potter-Scriptbuch gelesen (wär ein schöner Roman geworden, wenns denn einer gewesen wäre)


    Interessieren würde mich noch "Vom Ende der Einsamkeit" und evlt. noch "Unterleuten"

    Nachdem ich gestern noch "Die schwedischen Gummistiefel" von Henning Mankell beendet habe, beginnt das neue Lesejahr bei mir mit


    "Othello" von William Shakespeare und "Wenn der Schläfer erwacht" von H.G. Wells





    BigBen
    "Die Mars-Chroniken" will ich auch schon lang mal lesen ...

    ...ich hab keine "Gelesen"-Liste (nehm ich mir jetzt aber für 2017 vor) und so kann ich nur noch aus der Erinnerung heraus erzählen...


    Ein echtes Herzensbuch und ein Highlight in diesem Jahr war aber auf jeden Fall


    "Ein Monat auf dem Land" von J.L. Carr - spielt nach dem 1. Weltkrieg, der vom Krieg und vom Leben schwer gebeutelte Restaurator Tom Birkin, zieht für einen Auftrag für eine Weile in eine kleine Kirche aufs nordenglische Land, in das Dörfchen Oxgodby. Dort will er eigentlich nur seine Ruhe haben, was sich trotz der geringen Bevölkerungszahl dann doch gar nicht als so einfach herausstellt. So nach und nach legt er das übermalte Fresko frei und nimmt auch nach und nach wieder mehr Anteil am Leben um sich herum.


    und als eins der letzten Bücher 2016 :


    "Der Tag an dem ein Wal durch London schwamm" , der erste Roman der finnischen Autorin Selja Ahava.
    Es fällt mir schwer den Inhalt in einem kurzen Satz zusammenzufassen, deshalb der Verweis auf meine [url=http://literaturschock.de/literaturforum/index.php/topic,43670.0.html]Rezi[/url] auf Literaturschock .


    sprachlich und stimmungsmäßig letztlich doch auch sehr beeindruckt hat mich mein erster Lovecraft "Cthulhu" , ich hatte mit ihm zwar auch meine Schwierigkeiten, aber die Stimmung und die Bilder die er heraufbeschwört sind wirklich bemerkenswert und wirken nach.
    Immer wieder erinnert werde ich durch Nachrichtenschlagzeilen und Berichte über wissenschaftliche Fortschritte an die MaddAddam-Trilogie von Margaret Atwood, auch sie wird mir definitiv längerfristig im Gedächtnis bleiben, insbesondere die beiden ersten Bände "Oryx und Crake" und "Das Jahr der Flut " .




    sandhofer
    "Der Krieg mit den Molchen" hab ich vor vielen Jahren mal gelesen, Anfang der 90er ungefähr. Ich weiß noch daß es mich damals sehr beindruckt hat... , wär evtl. mal Zeit für einen ReRead, denn inhaltlich kann ich mich nur noch in sehr groben Zügen erinnern.




    giesbert Damaschke


    Weshalb ich als nächstes Buch Wolf Hass "Brennerova" lesen werde. Steht seit einer kleinen Ewigkeit im Regal und will endlich gelesen werden.


    Oweih, das steht bei mir auch schon lange im Regal. Hab ich mal geschenkt bekommen und von der Reihe vorher noch nie was gelesen.




    JHNewman
    "Verdrehte Zeit" hab ich auch noch auf meinem SuB, das in einer Lesehighlight-Liste zu entdecken läßt hoffen :klatschen:




    JMaria
    Von Murakami hab ich dieses Jahr "Wilde Schafsjagd" (sehr skuril ^^) und "Naokos Lächeln" gelesen, beide auch gut, wobei ich Naokos Lächeln schon sehr schwer und bedrückend fand. Gut daß ich es im Sommer gelesen habe. Meine Murakami-Highlights bleiben immer noch "Mr. Aufziehvogel", "Hardboild Wonderland" und mein aller erster Murakami "Kafka am Strand" .
    Diese Jahr steht von ihm dann auf jeden Fall noch "Sputnik Sweethart" an, das hab ich schon hier im SuB. Ich les mich nach und nach durch alle seine Romane. Die IQ84 Bücher mochte ich auch, gehören aber nicht ganz zu meinen Favoriten.

    Praktisch, von Wells wollte ich nächstes Jahr sowieso noch mehr lesen.
    Wobei ich zumindest einige der Bücher auch ganz gern zuhause habe, glaub ich. Erstmal stehen sowieso die beiden schon vorhandenen, aber noch ungelesenen "Krieg der Welten" (mein Sohn hats schon gelesen und war sehr angetan davon, d.h. er wird die Bücher wahrscheinlich dann auch noch alle lesen) und "Wenn der Schläfer erwacht" an, außerdem noch eine angelesene Kurzgeschichten-Sammlung. Auf dem Reader les ich nebenbei gerade auf englisch "The Invisible Man" (das dauert dann immer etwas länger)


    Ich habe den Bergkristall gerade beendet. Ein wunderbares Buch


    "Bergkristall" haben wir, lang lang ists her, in der Schule gelesen und besprochen und es war eine der Lektüren die ich schon damals geliebt habe und die mir immer noch gut in Erinnerung ist. Das kann man ja beileibe nicht von jeder Schullektüre behaupten.

    Hallo zusammen :smile:


    ich habe "drüben" von Jaqui und Finsbury über die Listen-Aktion hier gelesen und mache auch gern mit :winken: . Da ich schon sehr lange (ca. seit 2008) immer mal wieder mitlese, hier auch schon viel Interessantes gelernt und auch ab und zu schon mit dem Gedanken gespielt habe, mich im Klassikerforum anzumelden, dacht ich mir spontan ich nehm die Liste zum Anlaß es jetzt auch wirklich zu tun.
    Ich lese schon seit meiner Kindheit sehr gern und sehr bunt gemischt durch viele Genres, auch immer mal wieder klasssische Literatur. Bei Literaturschock nehm ich auch das erste Mal am SLW teil und habe dort auch schon vier Klassiker angemeldet. Das ist mir aber so wirklich bewußt erst aufgefallen, als ich für hier nochmal über eine Liste nachgedachte. ("Die weite Saragassosee" von Jean Rhys, "Die Reise zur Sonne und zum Mond" von Cyrano de Bergerac, "Ein Sommernachtstraum" von Shakespeare , "Verbrechen und Strafe" von Fjodor Dostojewskij ) .


    Meine Bücherliste für hier kommt dann nach Weihnachten, ich hab mir schon ein bisschen was zusammengesucht (wird wohl eine 5.er Liste aus meinen vorhandenen SuB und aus unterschiedlichen Ländern werden), aber für die endgültige Auswahl brauch ich nochmal eine ruhige Minute.


    Jetzt ist erstmal Weihnachten mit der Familie angesagt und deshalb wünsche ich Euch gleich mal zum Einstand hier, schöne und harmonische Festtage [Blockierte Grafik: http://www.smilies.4-user.de/include/Weihnachten/kerze_smilie_gelb.gif]