Beiträge von thopas

    Ich hänge mich jetzt mal hier dran. Wenn es nicht passt, bitte einfach verschieben.


    Im Rahmen des Klassikerforumswettbewerbs 2018 habe ich mich klassischen englischsprachigen Kinder-/Jugendbüchern gewidmet. Hier kurz meine Eindrücke zu den gelesenen Büchern:


    Montogomery, Anne of Green Gables: Ein sehr schönes Buch, das auch heute noch begeistern kann. Ich habe als Kind in den 80ern die Fernsehserie gesehen, aber nie das Buch dazu gelesen. Gut, dass ich das jetzt nachgeholt habe. Anne Shirley ist einfach ein sehr interessanter Charakter, außerdem wird die Landschaft wunderschön beschrieben. Sehr zu empfehlen!


    Hodgson Burnett, The Secret Garden: Eigentlich ein sehr schönes Buch mit einer mitreißenden Geschichte, aber manchmal etwas zäh zu lesen. Der alte Gärtner und das Rotkehlchen bleiben im Gedächtnis hängen. Auch zu empfehlen.


    Carroll, Alice (beide Bücher): Die hatte ich früher schon gelesen, wollte sie gerne jetzt nochmal lesen, bin aber irgendwie nicht richtig warm geworden. Evtl. war es die falsche Zeit, manchmal war es mir einfach zu absurd. Vielleicht war die S-Bahn nicht der geeignete Leseort...


    Die beiden anderen Bücher folgen noch.

    Bei mir geht es auch nicht so recht vorwärts. Zumindest in der S-Bahn lese ich in der Früh immer die Jugendbücher, die ich mir vorgenommen habe. „Anne of Green Gables“ habe ich schon gelesen, mit „The Secret Garden“ bin ich auch fertig. Und „Alice im Wunderland“ ist auch gelesen. Jetzt bin ich gerade beim zweiten Teil...

    ...den ich immer noch nicht fertig gelesen habe...


    Ich würde dieses Jahr gerne noch den Joseph Roth lesen. Den Rest werde ich wohl nicht mehr schaffen. Schade, letztes Jahr habe ich recht viel von den Listen gelesen, dieses Jahr geht es nicht recht weiter. Vielleicht wird ja nächstes Jahr wieder besser...

    Ich bin auch ziemlich platt von der Arbeit und der Hitze... Ich lese mal wieder Harry Potter. Bin inzwischen schon bei Band 6... Was anderes geht momentan nicht...

    Bei mir geht es auch nicht so recht vorwärts. Zumindest in der S-Bahn lese ich in der Früh immer die Jugendbücher, die ich mir vorgenommen habe. „Anne of Green Gables“ habe ich schon gelesen, mit „The Secret Garden“ bin ich auch fertig. Und „Alice im Wunderland“ ist auch gelesen. Jetzt bin ich gerade beim zweiten Teil...


    Mein Problem ist momentan, dass ich wenig dazu schreiben kann. Die Bücher sind nett, aber recht viel mehr kann ich dazu momentan nicht sagen. Vielleicht kommt das ja noch...

    Im Deutsch-Grundkurs (12. und 13. Klasse) hatte ich eine Lehrerin, die Literatur ganz gut vermitteln konnte. Von „Tod in Venedig“ und „Homo Faber“ war ich begeistert, habe die Bücher auch noch danach mehrmals gelesen. Für das mündliche Abi habe ich „Faust I“ ausgewählt, was mir wirklich Spaß gemacht hat.


    Gelesen habe ich aber vorher schon gerne, auch auf Englisch (seit ich ca. 16 war). Die „Neuen Leiden des jungen W.“ habe ich allerdings erst auf der Uni kennengelernt. (In der zweiten Hälfte der 70er war ich noch im Kindergarten ;)). Hat mich jetzt nicht sonderlich interessiert, aber da war die Zeit vermutlich vorbei (Mitte der 90er)...

    Gedichte waren bei uns damals auch nicht „in“ (ich habe 94 Abi gemacht). An jede Schullektüre erinnere ich mich nicht mehr, aber ich habe noch einiges an Reclam-Heftchen, die mein Gedächtnis stützen:)


    Kleist - Die Marquise von O.

    Hauptmann - Bahnwärter Thiel

    Lessing - Nathan der Weise

    Goethe - Faust I

    Goethe - Iphigenie auf Tauris

    Schiller - Die Räuber oder Kabale und Liebe (habe beide Reclams und weiß nicht mehr genau...)

    Th. Mann - Tod in Venedig

    H. Mann - Der Untertan

    Fontane - Effi Briest

    Frisch - Homo Faber

    Dürrenmatt - Der Richter und sein Henker

    Zweig - Schachnovelle

    Zuckmayer - Der Hauptmann von Köpenick

    Brecht - Der gute Mensch von Sezuan

    Andersch - Sansibar oder der letzte Grund

    Shakespeare - King Lear

    Williams - A Streetcar named Desire


    Ich habe immer schon gerne gelesen und war auch an der Schullektüre interessiert. Was ich allerdings sehr mühsam empfand war die Nachkriegsliteratur, die wir in der 11. Klasse durchgenommen haben...

    Ich lese nur sehr selten Biographien. Wenn mich ein Autor interessiert, schaue ich mal bei Wikipedia nach. Das reicht meist aus. Bei Oscar Wilde habe ich mir mal vor langer Zeit eine Biographie gekauft, sie aber nie gelesen. Das gleiche bei E.T.A. Hoffmann...

    Letztens habe ich „Lady Susan“ von Jane Austen gelesen. Ein sehr guter Briefroman, typisch Austen. Momentan lese ich „Es geht uns gut“ von Arno Geiger und nebenbei schon seit längerem „The Historian“ von Elizabeth Kostova (spannend aber sehr langatmig).

    Anfang Mai und ich habe gerade mal ein Buch von der Liste gelesen. :(

    Oh je, ich habe nicht mal eines geschafft. Den „Don Quijote“ habe ich aufgegeben, „The Scarlett Letter“ habe ich angefangen und wieder aufgehört (allerdings noch nicht aufgegeben 8)), und „The Secret Garden“ lese ich seit gefühlt vielen Monaten morgens in der S-Bahn...


    Aber ich lese zumindest anderes. Das nur vom Fernseher berieseln lassen kenne ich aber auch gut. Irgendwann geht das dann wieder weg...

    Hallo zusammen, ich kämpfe mich mühsam durch das Buch. Ich versuche zumindest jeden Abend ein Kapitel zu lesen, bin jetzt mit Kapitel 19 fertig. Mal schauen, wie lange das so geht. Evtl. ist mal wieder nicht der richtige Zeitpunkt, dieses Buch zu lesen. Ich habe leider auch wenig zur Lektüre zu sagen, ich finde da wohl nicht den richtigen Zugang, tut mir leid. Aber es ist interessant, eure Eindrücke zu lesen :winken:.

    Zefira : ui, da hast du ja ein spannendes Thema aufgetan. Ich habe mir mal das Gedicht auf dem Link, den du gepostet hast, durchgelesen; auf englisch und auf deutsch. Und auch das Fragment, das in dem Martha-Grimes-Buch drin ist.


    Ich finde es ein sehr komplexes Gedicht, bei jedem Lesen wird es anders und man entdeckt immer wieder Neues. Anfangs hat es mich wenig angesprochen, aber mit der Zeit wird es immer faszinierender. Was es genau aussagt, kann ich nicht so genau erfassen. Und da beginnt ja auch das Problem, das ein Übersetzer hat: die eigene Interpretation spielt auch immer in die Übersetzung mit hinein. 10 Übersetzer = 10 Interpretationen = 10 verschiedene Versionen des Gedichts.


    Dann kommt noch hinzu, was Martha Grimes sich wohl gedacht hat beim Lesen des Gedichts (im englischen Original). Weshalb hat sie wohl diese Zeilen ausgewählt? Und wer hat die Übersetzung für die deutsche Version des Romans ausgewählt: der Übersetzer des Buches? oder war diese Version gemeinfrei und wurde deshalb genommen?


    Mir wirkt die Übersetzung, die nicht im Grimes-Roman steht, als ob sie eher den Ton des Originals trifft. Im Englischen steht "rage of order", was schon sehr stark ist; ich würde sagen, dass "Sucht nach Ordnung" eher schwächer ist. "Rage" ist ja fast schon Raserei. Aber da sind wir wieder bei der individuellen Wahrnehmung... Auch "ghostly" und "keen" sind in dieser Version besser getroffen. "Ghostly" ist eher gespensterhaft, nicht geistig; und "keen" eher scharf, schneidend, weniger kühn. Aber auch da kann man diskutieren...

    Schade finsbury ! Aber da kann man nichts machen.


    Ich habe mir jetzt vorgenommen, jeden Abend vor dem Einschlafen ein Kapitel zu lesen. Da brauche ich wohl auch etwas länger als geplant, hoffe aber, auf diese Weise durchzukommen.