Beiträge von thopas

    Irgendwann muss ich nochmal hingehen und es mir dann in Ruhe anschauen. Vielleicht finde ich mich dann besser zurecht. Kann gut sein, dass das zukunftsweisend ist, die geringe Auswahl an Büchern ist aber trotzdem ärgerlich.

    Hugendubel eröffnet die „Filiale der Zukunft“ in München am Stachus:


    https://presse.hugendubel.com/…kunft-am-munchner-stachus


    Mittlerweile komme ich selten in die Münchner Innenstadt. Heute wollte ich mal gemütlich nach Büchern stöbern und bin zur Filiale am Stachus gefahren. Die ehemals riesige Filiale am Marienplatz wurde ja erheblich verkleinert und bietet inzwischen viel Krimskrams und nicht so viele Bücher, weshalb die Filiale am Stachus die letzte „echte“, gut sortierte Buchhandlung mit viel Auswahl war.


    Ich wusste nichts vom Umbau und war entsprechend entsetzt, als ich reingekommen bin. Es ist schwer, sich zurechtzufinden. Ich bin wohl einer der wenigen Menschen, der tatsächlich in Kategorien wie Sachbuch oder Belletristik denkt. Und wenn man dann was gefunden hat, gibt es wenig Auswahl und alles ist total wirr präsentiert. Wenn ich da an die alte Filiale denke, könnte ich heulen. Zerstört und ersetzt durch irgendeinen doofen Event-Gedöns-Mist. Der viele Platz, der mit Büchern gefüllt sein könnte... Stattdessen Co-Working-Space und Eventküche, grrrr...


    Wie findet ihr sowas?

    Verplempert hab ich extrem viel Zeit. Jobsuche. Zwei Monate bei einem sinnlosen Kurs vom Arbeitsamt gesessen der mir nur Energie geraubt hat.

    Dann neuer Job. Umstellung. Komplett erledigt am Abend und keine Lust zu lesen. Dafür unendlich viele Serien geschaut.

    Das hatte ich vor einigen Jahren auch. Man hätte eigentlich Zeit, aber ist so genervt, dass man nicht lesen kann.


    Inzwischen geht es wieder, aber ich habe eine Arbeit, bei der es zeitweise sehr anstrengend sein kann. Dann kann ich nur Blödsinn lesen oder Spiele auf dem Tablet machen :P.

    Dieses Jahr habe ich viele Zweitlektüren gelesen, und auch einiges von Agatha Christie. Bei den neu gelesenen Büchern waren kaum Klassiker dabei; auch nichts Überragendes. Das beste Buch kam jetzt gerade (fast) zum Schluss: "Die Kapuzinergruft" von Joseph Roth.


    Zefira : mit Margaret Atwood konnte ich nie soviel anfangen, "The Blind Assassin" habe ich vor Ewigkeiten mal gelesen. "Hag-Seed" würde mich evtl. mal interessieren. "Arthur and George" hat mir gut gefallen, ich mag Julian Barnes generell ganz gerne.

    Zefira   Firiath : An die Verfilmung kann ich mich kaum erinnern, auch an keine Kontroverse. Das hätte ich damals wohl aber nicht mitbekommen, ich war noch in der Grundschule. Zur Bavaria-Film-Stadt: ja, man konnte auf Fuchur reiten! Das war toll. Das Boot habe ich dann auch später gelesen und gesehen.


    Die "Drei Männer im Schnee" habe ich letztes Jahr im Winter gelesen, es hat mir gut gefallen. "A long way down" habe ich vor vielen Jahren mal geschenkt bekommen und habe es nie fertig gelesen. Ich bin auf deine Eindrücke gespannt; dann kann ich überlegen, ob ich es nochmal probiere...

    Firiath : Wir waren mit der Schulklasse damals auch in den Bavaria Filmstudios, da war „Die unendliche Geschichte“ gerade gedreht worden. Die wollte ich auf jeden Fall nochmal lesen, „Momo“ auch.

    In meiner Resteliste habe ich „Die Kapuzinergruft“ durch den „Oblomow“ ersetzt. Ich habe gerade mit Joseph Roth begonnen und es gefällt mir sehr gut, das Buch werde ich dieses Jahr noch fertig lesen. Der „Oblomow“ dauert länger, ist also der bessere Kandidat für die Resteliste.

    Gerade als Einstimmung auf das Jahresende gelesen: Der Wunschpunsch von Michael Ende. Ein schönes Märchen... Als Kind habe ich gerne Michael Ende gelesen, vielleicht wäre es Zeit für eine erneute Lektüre.

    Ihr habt wirklich spannende Listen zusammengestellt. Das eine oder andere Buch würde mich da auch reizen. Falls Leserunden zusammenkommen würde ich mich dann spontan melden. Ich kann momentan nicht so weit im Voraus planen. Aber Seume und Meyrink würden mich schon interessieren...

    Truman Capote ist erst in den 80ern gestorben, deshalb ist „Breakfast at Tiffany‘s“ auch kein Klassiker im eigentlichen Sinn. Aber ich habe es ausgewählt, weil ich es immer schon mal lesen wollte...


    Wenn es niemanden stört, würde ich das so lassen :saint:.

    So, ich habe meine Resteliste mitgenommen und für 2019 fünf französische Klassiker hinzugesetzt, die alle schon lange hier vor sich hinstauben. Ich kenne aber alle fünf Autoren schon (zwei sogar recht gut) und denke, das ist zu schaffen.

    „Bel Ami“ habe ich 2017 gelesen, mir hat es gut gefallen. Ich war von „meinen“ Franzosen ganz positiv überrascht (bis auf „Madame Bovary“, aber das Buch kannte ich schon).

    Es kann gut sein, dass ich (außer den ungelesenen aus dem letzten Jahr, die ich mitnehme) einfach vier oder fünf Franzosen auf meine Liste nehme. Da habe ich ein paar erstklassige Dauerstaubfänger hier, die ich irgendwann mal gekauft, ins Regal gestellt und dann jahrelang abgestaubt habe.

    Letztes Jahr habe ich fünf französische Romane auf die Liste genommen. Da war ich wirklich überrascht, wie gut mir die gefallen haben. War auch eine gute Abwechslung, da ich meist nur englische Literatur lese.

    thopas , deine New York-Liste ist toll! Ist das eventuell von irgendwelchen Reiseplänen motiviert?

    Nein, da bin ich eher zufällig drauf gekommen. Ich wollte eigentlich eine USA-Liste erstellen und habe festgestellt, dass fast alles in New York spielt. Ich finde das historische New York sehr interessant, bin mir aber nicht sicher, ob ich das gegenwärtige New York wirklich sehen will. Es gibt noch ein paar dringendere Reiseziele für die Zukunft.


    Deine Vorschläge für Listen-Themen sind sehr interessant. Da muss ich nochmal nachdenken. Zumal ich nicht weiß, ob ich meine Reste-Liste wirklich aufstellen möchte...