Ein Klassikerforum-Wettbewerb für 2017 - Der Diskussionsthread

  • Bei der Suche nach geeignete Büchern ist "Daten deutscher Dichtung" von Herbert A. und Elisabeth Frenzel ungemein hilfreich. Zur Not tut es auch "Chronik der deutschen Literatur: Daten, Texte, Kontexte" von Peter Stein, Hartmut Stein.


    Kaufen* bei

    Amazon

    * Werbe/Affiliate-Links

     

    Kaufen* bei

    Amazon

    * Werbe/Affiliate-Links

    "Es ist die Pflicht eines jeden, es auch auszusprechen, wenn er etwas als falsch erkennt." --- Stefan Heym (2001)


  • Ich hätte fast eine geeignete Liste zusammen (in meiner Höhle liegen ja genug Bücher rum). Wenn ich nur nicht zu blöd zum Rezensionenschreiben wäre.



    Na daran solls nicht scheitern BigBen.
    Man muss ja keine ausgefeilte Rezension verfassen. Ein paar Gedanken zum Buch reichen doch. Da ergeben sich dann vielleicht Diskussionen.


    Das kann ich nur dreimal unterstreichen. Vielleicht liegt es ja daran, dass wir hier so wenig zu den eigentlichen Klassikern schreiben, weil wir denken, dass das total gut und kenntnisreich klingen muss. Aber wir schreiben hier keine Doktorarbeiten und es reicht,wenn man schreibt, wie einem das Werk gefällt, welche Leseschwierigkeiten man vielleicht dabei hatte und welche Stellen man schön findet. Dann hat wahrscheinlich ein anderer eher Lust, etwas dazu beizutragen, als wenn man das Gefühl hat, sich in einem literaturwissenschaftlichen Seminar zu befinden. Und wenn mal jemand mehr darüber weiß, ist das natürlich hochwillkommen, aber das heißt nicht, dass spontane Beiträge nicht genauso wichtig sind.

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)

  • OK, überredet. Ich mache mit. :winken:


    [size=1](BTW, Doktorarbeit habe ich schon eine geschrieben. Aber das war Physik und damit viel leichter als ein geisteswissenschaftliches Thema. Und von den Naturwissenschaften kommt wohl auch mein Drang, knapp und präzise zu sein.)[/size] :breitgrins:

    "Es ist die Pflicht eines jeden, es auch auszusprechen, wenn er etwas als falsch erkennt." --- Stefan Heym (2001)

  • Das macht Spaß, die Liste zu bestücken. Ich wühle in meiner Excel-Tabelle, um die deutschen Klassiker zusammenzustellen, und weil ich dafür nach Erscheinungsdatum sortiert habe, finde ich im Umkreis so viele interessante internationale Klassiker, dass diese sich dann auch gleich in die Literaturen- Liste geschlichen haben. Jetzt ist das ein ganz schön strammes Programm, aber auch ein sehr interessantes für mich geworden. Bin mal gespannt, wie weit ich damit komme.


    @Gina, deine Liste klingt sehr interessant: Du magst das 19. Jahrhundert? Und darin besonders den Realismus? Tolle Romane sind dabei, nur leider nicht auf meinem SUB.

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)


  • @Gina, deine Liste klingt sehr interessant: Du magst das 19. Jahrhundert? Und darin besonders den Realismus? Tolle Romane sind dabei, nur leider nicht auf meinem SUB.


    Zweimal Ja. Wobei ich nicht nach diesen Kriterien ausgewählt habe, das hat sich zufällig ergeben. Vermutlich haben sich meine Vorlieben unbewusst durchgesetzt. :zwinker:


    Ich habe es nicht vermerkt, aber ich behalte mir auch vor, Titel auszutauschen. Bei Eça de Queiroz z. B. habe ich ein schmales Werk gewählt. Wenn ich (hoffentlich) mehr Lesezeit habe, würde ich einen umfangreicheren Roman lesen.


    Deine Liste ist nicht minder interessant, finsbury. Zumindest Apuleios, Charles Brockden Brown und Jan Graf Potocki habe ich auch ungelesen im Regal (Letzteren schon seeehr lange ...). Manche Titel müssten auf dem Reader schlummern.

  • Meine Liste wird am Wochenende folgen.


    An Potocki habe ich recht gute Erinnerungen. Man braucht für dessen Lektüre aber einen langen Atem aufgrund der multipel geschachtelten Handlungebenen (wenn ich micht Recht erinnere, waren es bis zu sieben ineinandergeschachtelte Ebenen). Schelmuffsky habe ich vor vielen Jahren auch mit Genuss gelesen.

    "Es ist die Pflicht eines jeden, es auch auszusprechen, wenn er etwas als falsch erkennt." --- Stefan Heym (2001)

  • Eine sehr schöne und auch abwechslungsreiche Liste hast Du gebastelt, Jaqui.


    Von Jules Verne habe ich schon länger nichts mehr gelesen; seine Romane habe ich früher stapelweise verschlungen. Witzig, dass Du Ibsens "Nora ..." ausgewählt hast: Das hatte ich auch in der engeren Auswahl, habe mich dann aber für den Roman von Kielland entschieden. Wenn Du magst und es zeitlich passt, könnten wir "Nora ..." vielleicht auch gemeinsam lesen.


  • Ich habe heute eine interessante Entdeckung gemacht: die Graphische Litteratur-Tafel von Cäsar Flaischlen. Da könnten wir dann die von uns gewählten deutschen Klassiker auch grafisch wiedergeben. :klatschen:


    Das ist ja eine tolle Visualisierung!
    Interessant, wo die Literatur als starker Strom und wo nur als Rinnsal dargestellt wird. Stimmt ja auch mit den Darstellungen in der Literaturgeschichte überein.


    Aber willst du uns die Grafik erstellen? Da bin ich total überfordert!! :breitgrins: Das wäre mal ein Klassikerforumsprojekt, wenn wir alle unsere Lektüren in einem breiten Strom mit Nebenflüssen darstellen könnten.


    Jetzt noch was zu den Threads.
    Ich finde es übersichtlicher, wenn wir die Kommentare zu unseren Lesevorhaben oder auch Verabredungen zur gemeinsamen Lektüre, wie unten vorgeschlagen, in diesen Thread stellen und den Listen-Thread allein zur Darstellung und Pflege unserer Lesevorhaben nutzen. Dort könnte auch jede/r selbst seine Besprechungen bei Absolvierung der Lektüre verlinken.
    Was meint ihr dazu? Wenn ihr einverstanden seid, würde ich sandhofer bitten, die bereits geposteten Kommentare diesem Thread hinzuzufügen.

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)


  • Aber willst du uns die Grafik erstellen?


    Ich wüßte nicht wie und womit.



    Ich finde es übersichtlicher, wenn wir die Kommentare zu unseren Lesevorhaben oder auch Verabredungen zur gemeinsamen Lektüre, wie unten vorgeschlagen, in diesen Thread stellen und den Listen-Thread allein zur Darstellung und Pflege unserer Lesevorhaben nutzen. Dort könnte auch jede/r selbst seine Besprechungen bei Absolvierung der Lektüre verlinken.
    Was meint ihr dazu? Wenn ihr einverstanden seid, würde ich sandhofer bitten, die bereits geposteten Kommentare diesem Thread hinzuzufügen.


    OK.

    "Es ist die Pflicht eines jeden, es auch auszusprechen, wenn er etwas als falsch erkennt." --- Stefan Heym (2001)

  • Oh sorry, für das kleine Durcheinander im Listen-Thread habe ich gesorgt, da ich auf Jaquis-Liste direkt dort geantwortet habe. Habe ich nicht darauf geachtet. :redface: Die Kommentare sollten ja hier stehen ...

  • Okay, dann schreibe ich sandhofer eine PM. Das ist auch nicht falsch gewesen, @Gina, ich hatte das mit den zwei Threads auch nur vorgeschlagen.


    Jaqui und BigBen, eure Listen enthalten auch viele mittelalterliche Klassiker. Schön, dass wir uns dann dem ersten Höhepunkt unserer Literatur so vielfältig widmen. An das Nibelungenlied und auch an die Kudrun habe ich sehr gute Leseerinnerungen, wobei das zweite Werk sicher epigonal, aber kulturhistorisch und überlieferungshistorisch sehr interessant ist. Über die Kudrun habe ich während meines Studiums auch gearbeitet. Ich freue mich schon auf eure Stellungnahmen.


    Im Mutterforum wird es während der Monatsleserunden so gemacht, dass man seine Beiträge auch lesebegleitend posten kann, so dass man nachhaltiger ein Werk vorstellt und andere dessen Lektüre nachvollziehen lässt, als wenn man nur eine Besprechung schreibt. Das könnten wir uns für die umfangreicheren Werke auch vornehmen, wenn wir Lust haben: Für viele existieren entsprechende Threads schon. Und Minileserunden wie die zur Nora würden dann das Ganze noch mehr bereichern.

    Ein Buch muss die Axt sein für das gefrorene Meer in uns. (Kafka)

    Einmal editiert, zuletzt von finsbury ()