Beiträge von Schokoflocke

    Was ich noch schreiben wollte, ich glaube es ist besonders wichtig bei der Erziehung Schwerpunkte zu setzen.


    Kinder sollten die Chance haben sich mit allem was ihnen früher oder später begegnet (also auch Gewalt, Rassismus und die Sorgen des Alltags) auseinander zu setzen. Es ist nicht gut, nur im "Wolkenkuckucksheim" zu leben, genauso wenig wie nur mit Gewalt und Co. vor Augen.
    Die Mischung macht´s eben.


    Ich denke ein Kind, dass nicht extra von Problemthemen ferngehalten wird, bekommt alles mal mit.


    Zu Verhaltens-/Differenzierungsproblemen kommt es nur, wenn wir Erwachsenen uns nicht die Mühe machen unseren Kindern zuzuhören und ihnen die Welt mit all ihren Seiten/Chancen zeigen,aber auch gedulig erklären.


    lg
    SchoFlo

    Du meine Güte! Benjamin Blümchen gefährlich?!? Nee...


    Ich oute mich hier jetzt einfach mal, denn schon seit Kindertagen bin ich Fan von Kinderliteratur/Hörspielen und bin es bis heute geblieben. Abends vor dem Einschlafen höre ich oft Bibi Blocksberg :breitgrins: .


    Es sind wunderschöne Geschichten über Freundschaft und Zusammenhalt. Auch das Thema Zivilcourage ist kindgerecht in diese Geschichten eingebettet.


    Walter Moers fand ich bis jetzt als Autor sehr unterhaltsam. Jetzt ist er mir ein Stück ferner...


    Klar müssen auch Kinder mit dem Thema Gewalt und auch deren Folgen konfrontiert werden, aber dem jeweiligen Alter gerecht. Wir sollten unseren Kindern aber auch die Welt zeigen wie sie viel zu selten ist - und wie sie sein müsste.


    Was ist die Zukunft wert, ohne Träume von einer besseren Welt? Nur mit Realismus kommen wir nicht weiter.


    Zu schade, dass diese PR-Aktion (und das war zweifellos eine) sein musste :grmpf: :rollen: ...


    SchoFlo, die sich Kinder mit Träumen wünscht und selbst träumt :schmetterling:

    *gg* Hallo sandhofer,


    du hast geschrieben, dass es bei dir auch mit einem alten Buch angefangen hat.


    Ist das ansteckend??? :entsetzt:


    Ich glaub´ ich bin infiziert, gerade habe ich eine Ausgabe von Swift´s "Gullivers Reisen" aus dem Jahr 1953 ergattert. Kann dir dazu aber noch nicht weitere Angaben machen.


    Ich gebe Laut, wenn´s da ist.


    Hach wat iss dat schön.... :sonne::blume: :winken:


    Gruß
    Schokoflocke

    Ja. Danke, sandhofer!


    Daran habe ich auch schon gedacht. Bis jetzt habe ich mir schon ein Verzeichnis angelegt und auch schon ein paar Datein, allerdings in Word. Da ich mit Access und html noch nicht vertraut bin.


    Ich denke ich werde das ganze komplett über den PC machen und vielleicht auf Diskette speichern bzw. auf CD brennen (macht dann mein Bruder für mich, der hat mehr Knowledge :zwinker: ).


    Gruß
    Schokoflocke

    Da ich gerade erst mit den Klassikern angefangen habe, habe ich den Wunsch für mich eine eigene Lesebibliographie aufzubauen.


    Ich möchte gerne die von mir gelesenen Werke katalogisieren (Autor, Titel) und in Zusammenhang mit dem Zeitpunkt des Lesens (z.B habe ich Saramago, J. "Stad der Blinden" im Mai 2003 gelesen) und eigener Auswertungen des Gelesenen bringen (immer für eine gewisse Anzahl Seiten od. pro Kapitel).


    Jetzt frage ich mich wie ich das in die richtige Form bringe, auf Karteikarten passt das ganze nicht :roll: ? Ein richtiges System muß her.


    Hat jemand von Euch ein funktionierendes System? Oder Tipps, wie ich das hinkriege?


    Ich überlege ob ich Ordner anlege. Einen mit der Liste der Werke, Autoren, wann gelesen... und den anderen dann mit den entsprechenden Auswertungen. Natürlich müsste dann beides über Verweise mit einander verbunden werden.


    Also, ich bin für Tipps und Vorschläge offen...


    Gruß
    SchoFlo, im Moment etwas ratlos

    Hier ist einer meiner liebsten Romananfänge:


    Als es dunkel wurde, stach Gustave in See. Er zog es vor, während der Nacht zu reisen - da er sowieso nicht wußte wohin die Fahrt gehen sollte, schienen die Sichtverhältnisse nebensächlich zu sein. Der Himmel war von tintigen Wolken überzogen, nur ab und zu lugte ein Stern oder das kraternarbige Gesicht des Mondes dazwischen hervor und spendete gerade genug Licht, um das Steuerrad in seinen Händen erkennen zu können.


    (Wilde Reise durch die Nacht, Walter Moers)


    An diesem Anfang liebe ich, dass er den Leser sofort in die Situation "entführt" und man mitgenommen wird auf eine faszinierende Reise - ohne das Ziel zu kennen.


    Klar ist dieses Buch noch kein Klassiker, aber es hat das Zeug dazu :zwinker: .


    Gruß
    SchoFlo

    Hallo Peter,


    ich bin auch neu hier, fühle mich aber schon wie daheim :smile: .


    Deine Frage wieviele Bücher ich gelesen habe kann ich dir, genau wie viele ander Leseratten, nicht genau beantworten. Ich schätze mal, dass es doch schon so an die 100 oder mehr sind.


    Hab´ Spaß bei Lesen,
    eile dich nicht!
    Ergründe immer den Sinn der G´schicht.
    Und vor allem...
    und von Anfang an:
    bleib am Lesen dran.
    Brauchst du zum Lesen
    viel der Zeit
    so gehst du mit Büchern nie einen Schritt zu weit.
    Jede Stunde die du liest
    sich in dein Herz und Geist ergießt.


    lg
    SchoFlo
    :blume:

    Kinder-/Jugendliteratur waren bei mir in erster Linie Grimmsche Märchen, dann Pucki (die hatte meine Mutter schon), Dolly, Mädchen-/Pferdebücher.


    Klassiker wie Michael Ende (Momo, Unendliche Geschichte, Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer, Jim Knopf und die wilde 13), Jules Verne (In 80 Tagen um die Welt habe ich erst im späten Teenageralter gelesen.


    lg
    SchoFlo

    Ach Quatsch, ich bin keineswegs enttäuscht! Es ist einfach schon schön so ein altes Buch zu besitzen :smile: . Inzwischen konnte ich herausfinden, dass es ein Familienerbstück ist und so hat es zumindest großen ideellen Wert :zwinker: .


    Wer weiß, villeicht haben meine Ur-ur-Enkel irgendwann den Schatz in der Hand, den ich glaubte gefunden zu haben... :breitgrins:


    Danke für deinen fachmännischen Rat!


    Es hat doch wirklich was, in einem alten, vergilbeten Buch zu lesen... . Da spürt man Schillers Atem... :zwinker:


    Gruß
    SchoFlo

    Also: Mit den alten Schriften kenne ich mich nicht so aus :redface: , aber das Buch ist zu schade zum Lesen, selbst zum Blättern. Die Zeit hat Spuren hinterlassen.


    Für´s erste habe ich beschlossen es ins Schließfach meiner Bank zu legen, bis ich das Geld für eine Restaurierung zusammen gespart habe. Hat jemand eine Ahnung was sowas kostet? Ich werde es nicht abgeben oder verkaufen. Höchstens leihweise für eine Ausstellung...


    Herausgeber ist J. G. Fischer, als Orte sind Stuttgart und Leipzig angegeben. Verlag Eduard Hallberger.


    Der Band enthält Gedichte der 1.-3. Periode, Semele, Die Räuber, Die Verschwörung des Fiesco zu Genua und Kabale und Liebe.


    Falls ich hier einen der Titel falsch geschrieben haben sollte, sorry.


    Gruß
    SchoFlo

    Hallo Leute,


    im Bücherregal meiner Mutter habe ich eine uralte, vergilbte Ausgabe von Schiller "Sämtliche Werke Bd. 1" gefunden. Das darin enthaltene Vorwort ist auf 1877 datiert, sonst ist niergends eine Angabe zu finden wann es erschien.


    Da ich den Saramago durch habe, werde ich mich nun darüber her machen :smile: . Allerdings, die alter Schrift (Sütherlin??) ist gewöhnungs bedürftig.


    Gruß
    SchoFlo

    Erst einmal danke für die liebe Begrüßung ihr beiden!


    Hubert


    Wenn ich mich in etwas vertiefe, will ich´s auch richtig wissen. Nee, ganz ehrlich entstand die Buchliste unseres Zirkels eher daraus, dass die Idee-Geberin eine Liste von Bücher noch nicht gelesen hatte und endlich angehen wollte. Wir haben uns dann eingeklinkt und die Bücher genommen, da sie alle angesprochen haben.


    1. zu "Stadt der Blinden" von Saramago:


    Das Buch habe ich nun fast durch (es hat ca. 400 Seiten und ich bin bei S. 371) und ich finde den Hinweis deiner Bekannten ungerechtfertigt.


    In dem Buch wird eine Gesellschaft beschrieben, die durch eine Blindenepidemie Stück für Stück zerfällt. Die Regierung versucht anfangs das Problem durch Internierung der Erkrankten und Infizierten in den Griff zu bekommen. Die Gruppe der Internierten wird sich selbst überlassen und schlecht versorgt. Zudem wird das als Internierungslager benutze Irrenhaus immer voller und die Zustände dort immer drastischer. Innerhalb des Irrenhauses bildet sich eine eigene Gesellschaft, in der dann auch eine Gruppe versucht, die Macht (Nahrungsmittel) an sich zu reißen. Dieser Gut - Böse Aspekt ist aber nicht das zentrale Thema, d.h. die Kernaussage des Buches. Eigentlich geht es darum was den Menschen zum Menschen macht und was ihn vom Tier unterscheidet. Es geht darum, was Liebe ist und darum ob wir alle "blind" sind.


    Sicher, es ist keine leichte Lektüre, es ist schon grausam. Aber am Ende keimt die Hoffnung. Es lohnt sich "Die Stadt der Blinden" zu lesen.


    2.*gg* Das mit "Oliver Twist" war nicht so ganz ernst gemeint. Ich kam darauf, weil amazon ihn im Sparpack zusammen mit Glullivers Reisen angeboten hat. Aber mal sehen, eigentlich eine gute Idee...
    Von Dickens kenne ich bis jetzt nur die Weihnachterzählungen und Weihnachtsmärchen, schade eigentlich.


    3. zu Hesse


    Da hast du Recht, es liest sich bestimmt ganz anders, wenn man die Heimat Hesses besucht. Auch ich habe schon daran gedacht das Buch noch einmal anzugehen. Ansonsten kenne ich auch noch nichts von Hesse. Ich habe einfach bis vor kurzem zu wenig Wert auf WERT als vielmehr auf UNTERHALTUNG gelegt.


    Gruß
    Schokoflocke :sonne:

    Meine Pflichtlektüren (Klassen 8-10) waren:


    Dürrenmatt, Die Physiker
    Dürrenmatt, Der Richter und sein Henker
    Hesse, Unterm Rad


    In Klasse 5/6 haben wir auch gelesen, da weiß ich nur noch die Titel:


    Das war der Hirbel
    Hau ab du Flasche


    Die Bücher von Dürrenmatt fand ich klasse :klatschen: , Hesse hat mich eher gelangweilt :redface: .


    Gruß
    SchoFlo

    Hallo,


    für dieses Jahr habe ich auch noch einiges vor.Mit meinem Lesezirkel lese ich z. Zt J.Saramago (Stadt der Blinden); sehr spannend möchte noch mehr von ihm lesen.


    Danach haben wir uns Nietsches Zarathustra, Fromm (Sein und haben), Heidegger (Sein und Zeit) und Heym (Fünf Tage im Juni) unter anderm vorgenommen.


    Außerdem habe ich vor den Lesevorschlag von Hubert (Gullivers Reisen) an zu nehmen.


    Das ist alles in allem eine Menge, aber ich bin motiviert :zwinker: :breitgrins: .


    Gruß
    Schokoflocke :schmetterling:

    Hallo,


    gerade habe ich diese Forum entdeckt und mich sofort registrieren lassen :smile: .


    Seit einiger Zeit habe ich schon vor wirkliche "Klassiker", aber auch andere hochwertige Literatur zu lesen.


    Mit ein paar Frauen habe ich einen Lesezirkel gestartet, wir lesen z. Zt. "Die Stadt der Blinden" von J. Saramago.


    Ich hoffe hier weitere Tipps, Anregungen und nette Austausch zu finden. Im Notfall auch ein bischen Hilfe :zwinker: ...


    Also, auf gute Zusammenarbeit :bang: !


    Gruß
    SchoFlo