Beiträge von Firiath

    Zefira

    Bitte entschuldige die späte Antwort und vielen Dank für das Angebot mir den "Zug... " zuzuschicken, ich habe das Buch aber bereits. Liegt schon eine ziemliche Weile hier rum. Wenn nicht schon geschehen, darf es also gern in den Bücherschrank wandern :)


    JHNewman

    Bin in der Hälfte der "Fledermäuse" erstmal hängengeblieben und hab anderes gelesen. Die doch ziemlich pessimistische, misantrophische Grundeinstellung in dem Buch hat mir in dem Moment nicht so gut getan, außerdem kann ich so überhaupt nichts mit dem "Horoskop-Gedöns" darin anfangen. Bisher find ich es auch eher seltsam, hat aber auch interessante und sogar amüsante Passagen. Jedenfalls werd ich es noch fertiglesen und nicht abbrechen, immerhin.

    Ich hab gestern abend noch mit "Gesang der Fledermäuse" von Olga Togarczuk begonnen. Dann bin ich mal gespannt auf die Nobelpreisträgerin :)


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    Jaqui

    Bin ja mal gespannt wie es Dir gefällt, hab sehr unterschiedliche Stimmen dazu gehört und gelesen.


    Zefira

    Die Krimis von Fred Vargas wollte ich auch nochmal mal antesten, sind mir schon mehrfach empfohlen worden. Ich les eher selten Krimis, aber so ab und zu dann doch.

    So, ich hab gestern noch, immer flüchtiger, bis zum 11.,12. Kapitel gelesen - ich werds abbrechen, evtl. les ich das von Euch als etwas besser 14. Kapitel noch, blätter den Rest durch, aber insgesamt find ich es einfach nur noch so verworren, überspitzt und überreizt. Der Gedanke was der Autor dabei "geraucht" hat, ist mir auch mehrmals in den Sinn gekommen.


    Was finsbury schrieb

    Zitat

    Die Selbstdemütigungen aufgrund ihres Geschlechtes, mit denen Eva (sic!) sich kasteit, sind kaum erträglich und dann noch diese Szene, wo Usibepu sie "magisch" ruft, um dann mit ihr wie King Kong und die weiße Frau über den Kirchhof und nachher ohne sie über die Dächer zu fliehen, das hätte im 20. Jahrhundert eigentlich nicht mehr vorkommen dürfen.

    hat bei mir auch endgültig dazu geführt daß ich - bei aller Entschuldigung, daß das Buch aus einer anderen Zeit stammt - einfach nur noch genervt und kopfschüttelnd gelesen habe, ab irgendeinem Punkt ist es dann nicht mehr erträglich. Damit will ich mir die Laune momentan nicht verderben lassen.



    Schade das wir für unsere Leserunde so ein eigenartiges Buch erwischt haben.

    Wünsch Euch heute aber, trotz allem, "Frohe Ostern!" :) und wieder erfreulichere Lektüre :blume:

    So ich hab gestern auch noch das 6. Kaptiel beendet und mit dem 7. angefangen. Dieses "Geisteswesen"-Treffen in der Wohnung und das ganze Mystizismus-Gebausche fand ich ehrlichgesagt ziemlich mühsam zu lesen - mir kam das vor wie ein kollektiver Drogenrausch. Es gibt immer wieder tiefe, interessante Gedanken dazwischen, aber man muß schon konzentriert lesen, das einem diese noch auffallen. Im Grunde suchen sie alle Sinn und Hoffnung in einer verzweifelten Zeit, aber das auf eine doch recht eigenwillige Art.

    Wie Usibepu dargstellt wurde, was ihm vom Autor aufgezwungen wurde zu tun, ist sehr unschön und für uns schwer in der heutigen Zeit schwer hinzunehmen, es ist auch völlig unnnötig. Mir kam es auch konstruiert vor, eigentlich passte es nicht zu dem "Medizinmann" der zuvor skizziert wurde.


    Hauberisser hat inzwischen versucht Chider Grün aus dem Vexiersalon wiederzufinden und ja Realität und Einbildung verschwimmen bei ihm, aber wie mir scheint auch bei vielen anderen.


    Am "bodenständigsten" scheint mir bisher noch Pfeill zu sein, seiner Erzählung zu seinen Jugenderlebnissen mit dem Schmetterlingssammler fand ich einerseits amüsant, andereseits hatte ich auch da Mühe mit den ständigen Übertreibungen und Ausschmückungen usw. - wobei ich lachen mußte über den Vorschlag seiner Mutter einfach die Steine zu behalten, die Kräten sähe man ja sowieso nie.

    Ich hinke hinterher, das schöne Wetter hat mich die letzten Tage ausgeprägt zur dringend nötigen Gartenarbeit verleitet, was aber dazu führte daß ich abends über dem Buch recht schnell eingeschlafen bin und noch nicht so weit bin, grad erst am Ende der 3. Kapitels. Ihr müßt aber nicht unbedingt auf mich warten, ich versuch die nächsten Tage auch tagsüber mal zu lesen und aufzuholen. Die Schachtelsätze find ich eigentlich gar nicht so schlimm, aber man sollte dazu tatsächlich nicht zu müde sein, sonst verliert man manchmal schon im Laufe eines Satzes schon den Faden :cool:

    Hauberrisser wirkt sehr ermüdet vom Leben, gleichzeitig zeigt er sich als durchaus amüsanter, teilweise gelangweilter, teilweise auch bissiger Beobachter des gesellschaftlichen Treibens um ihn herum, wenn er auch mit seinem Urteil sehr schnell bei der Hand ist. Das Zeitgeschehen spielt fließt eher nebenbei, über die Gespräche, in die Handlung mit ein, wird dadurch aber für mich umso anschaulicher.


    Allerdings stößt mir bei Meyrink - wie schon im "Golem" - die latent rassistische und chauvinistische Schreibe auf, so wie er von den Afrikanern, aber auch den Juden, also seinen eigenen Leuten - er war der Sohn der jüdischen Hofschauspielerin Maria Meyer, ein sogenannter "Kryptojude", der sein Judentum verleugnete - spricht und wie er Frauen entweder als raffinierte Verführerinnen oder Wohltätigkeitsschrapnells darstellt. Aber vielleicht wird das Letztere ja noch etwas differenzierter.

    Vom "Golem" kann ich mich nicht daran erinnern, aber hier ist mir das beim Lesen auch schon aufgefallen. Interessant und differenzierer fand ich ich dann das Gespräch mit seinem Freund/Bekannten über Religionen, Talmud und Talmi.

    "Die Wand" von Marlene Haushofer hab ich sehr gern gelesen, ist mir in Stimmung und Inhalt auch noch sehr deutlich in Erinnerung; auch der Film dazu mit Martina Gedeck ist gut. Fitzek schreibt glaub ich nur sehr blutige Thriller, das ist sowieso nicht meins, deshalb hab ich bisher die Finger davon gelassen und von Coelho hab ich vor vielen Jahren in das ein ode andere reingelesen, den "Hype" darum aber nicht verstanden, ich fands eher langweilig und bemüht.

    "Die Straße" hätt ich hier noch ungelesen stehen; mal sehen wann seine Zeit kommt. "Tod n Venedig" wäre vielleicht wirklich mal eine Leseanregung, davon kenn ich nur den Film und auch das ist ewig her.

    finsbury

    Ich bin dabei, hab heut morgen sogar schon angefangen, aber nur die ersten paar Seiten zum Reinschnuppern ;) und hätt gleich mal einen Übersetzer für Niederländisch gebraucht ^^ (oder auch nicht, ich glaub was ich mir zusammenreime reicht) .

    Der Ausdruck "Vexiersalon" war mir auch nicht direkt geläufig, aber nachdem ich weiß was Vexierbilder sind, ist mir im Zusammenhang mit dm Geschilderten schon klar was damit gemeint ist bzw. um was für ein Geschäft es sich in etwa handelt. Aber jetzt wart ich erstmal auf Dich bzw. Euch.


    Fuzuli

    Alles Gute für Dich :)

    Vor einigen Monaten hab hab ich "Der Wal und das Ende der Welt" von John Ironmonger gelesen. Darin wird unter anderem beschrieben wie ein Pandemie allmählich um sich greift, wie der Finanzmarkt darauf reagiert und welche Auswirkungen sie gesellschaftlich wie wirschaftlich hat. Gleichzeitig dreht sich die Geschichte aber auch um ein Dorf und deren Bewohner in dieser Pandemiezeit, hat auch etwas "märchenhaftes".


    JHNewman

    "Der zweite Schlaf" hab ich auch schon gelesen, fand es aber leider eher enttäuschend.


    Zefira

    "Die Pest" und "Die Stadt der Blinden" fand ich beide zu der Zeit zu der ich sie gelesen habe schon sehr gut und spannend, ist beides aber schon ziemlich lang her. Beide Bücher sind mir aber noch recht intensiv in Erinnerung, was nach so langer Zeit ja auch schon für die Bücher spricht.

    Muß aber ehrlich zugeben, daß ich grad im Moment sowas nicht lesen möchte....

    Lauterbach

    Von Annie Proulx hab ich schon einiges gelesen über die Jahre, ich mag ihre Art der Beobachtung der Verhaltensweisen der Menschen. Zuletzt in "Aus hartem Holz" waren die Beobachtungen und Erkennntisse über die Menschheit aber schon sehr verbittert, das war in ihren früheren Büchern noch nicht so . Das Buch von ihr das Du erworben hast kenn ich aber nicht.



    ***


    Zur Zeit versuche ich nichts Neues zu kaufen und eher aus meinen Beständen zu lesen (mal wieder) .

    Ich lese gerade ebenfalls ein sehr schmales Bändchen, das schon ziemlich lange bei mir liegt und wartet gelesen zu werden: "Verdrehte Zeit" von Wlodzimieres Odojewski. Der Protagonist, ein Bibliotheksangestellter aus Warschau, wird auf traumwandlerische Art mit großen, verdrängten Schuldgefühlen die ihn seit seiner Zeit im Warschauer Widerstand belasten konfrontiert. Bin ca. bei der Hälfte und bisher ist alles recht nebulös, nicht uninteressant aber schon sehr verworren.


    "Unrast" oder "Der Gesang der Fledermäuse" von Olga Tocarczuk stehen bei ir auch noch auf der inneren Leseliste, weiß noch nicht welche ich davon anpacke. Die Autorin interessiert mich auf jeden Fall auch.

    Bin fertig und weiß jetzt, warum das Buch "Drei" heißt. Sehr empfehlenswertes kleines Buch mit mindestens zwei sehr überraschenden Wendungen.
    Jetzt aber zurück zu Oblomow aufs Sofa. 8)

    "Drei" hatte ich kürzlich im Buchladen schon mal in der Hand. Dank deiner Empfehlung hier werd ich es mir wohl demnächst kaufen oder .. ich schau auch mal in der Onleihe oder Bücherei ob sie es haben. Gute Idee.


    Zum Threadthema: Ich les gerade hauptsächlich den 2. Band "Der Abschiedsstein" der OstenArd Saga von Tad Williams und nebenher noch Kurzgeschichtenbände. Unter anderen "Zwist unter Zauberern" von Kurt Kusenberg. Da ich eigentlich nicht so der Kurzgeschichtenleser bin dauern solche Bände bei mir aber immer recht lang, weil ich da immer nur ab und zu ein, zwei Geschichten dazwischenschiebe. Wobei ich - wie auch in diesem Buch - die Kurzgeschichten oder Erzählulngen, die Ideen, manchmal auch nur Ideensprenkel, oft wirklich sehr gut, manchmal grandios finde - aber ich versinke halt lieber in etwas längeren Geschichten und bleib gern länger bei den Charakteren.

    Zefira

    Ich hab vor Jahren "Was ich liebte" von Siri Hustvedt gelesen. Viel ist mir davon nicht mehr präsent, habe es aber innerlich für mich als gutes Buch abgespeichert, ich meine mich an eine gute Beobachtungsgabe und viel "Innenschau" zu erinnern. "Die gleissende Welt" von ihr hab ich noch hier, zusammen mit dem gleichnamigen Buch von Margaret Cavendish, auf das in ihrem Buch Bezug genommen wird - mal sehen ob ich es dieses Jahr zu diesem Leseprojekt schaffe.

    Das Buch soll ja nicht leicht zu lesen sein, aber zusammen werden wir es schon schaffen.

    Von Meyrink hab ich bisher nur "Der Golem" gelesen, das ich sehr atmosphärisch, spannend und nicht schwierig zu lesen fand. Auf meiner Leseliste zu Meyrink steht auch noch "Walpurgisnacht"

    Ich freu mich aufs Zusammenlesen.

    Hab grad mal in die Liste vom letzten Jahr geschaut, wirklich komplett gelesen aus der Liste hab ich nur die "Undine" , das hat mir aber dafür immerhin sehr gut gefallen.


    Zefira

    Das Buch über Tolkien als Künstler hab ich auch oder zumindest eine ältere Ausgabe davon. Hab grad mal reingeblättert und Abbildungen gefunden von denen Du sprichst. Ja, genau heute nennt man sowas Zentangles xd (so sahen früher meine Schulhefte aus, zumindest am Rand, was meine Lehrer nicht allesamt unbedingt erfreut hatte) .

    Hab nachgeschaut, beim Bulwer-Lytton bin ich nur bis ca. 1/3 gekommen, mal schaun ob ich weiterkomme dieses Jahr :denk: Zumindest kann ich mich noch gut erinnern und nahtlos weiterlesen.

    "Das grüne Gesicht" von Gustav Meyrink


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    Inhaltsbeschreibung:

    Eine Amsterdamer Mystikergruppe und ein Liebespaar stehen im Zentrum dieses Klassikers der phantastischen Literatur.

    Das dunkle und verwinkelte alte Amsterdam dient Gustav Meyrink als Kulisse für die mystischen und unheimlichen Bilder dieses Romans, in dessen Zentrum ein Liebespaar steht, das Zugang zu einer mystischen Gruppe findet. Immer wieder erscheint ihnen ein grünes Gesicht, das beklemmende Visionen weckt. Als irgendwann eine rätselhafte Tagebuchrolle auftaucht, nimmt das Phantom Gestalt an. Durch zahlreiche innere und äußere Kämpfe erleben die Figuren einen Reifeprozeß: einen Stufenweg der Entwicklung vom dreidimensionalen Zustand bloßen Daseins in den mehrdimensionalen psychischen Grenzzustand des Wachseins. Der spannende Roman zählt zu den Klassikern der phantastischen Literatur.


    Mir ist beim Suchen einer Ausgabe fürs Verlinken aufgefallen daß es sehr viele verschiedene Untertitel für dieses Buch gibt. Als da wären: "ein okkulter Schlüsselroman", "ein mystischer Liebesroman" , "auf der Suche nach dem Übersinnlichen", "ein phantastischer Roman" .


    Geplant ist die Leserunde momentan für April 2020.

    März klingt gut und ich kümmer mich um den Leserundenvorschlag.


    EDIT:

    Leserundenvorschlag ist erstellt :)


    Zefira

    So gings mir letzte Jahr mit "Das Geschlecht der Zukunft" von Bulwer-Lytton, bin aber glaub ich bis zur Hälfe gekommen und dann hab ich es buchstäblich aus den Augen verloren. Weiß eigentlich gar nicht mehr warum ich es unterbrochen hatte. Ich schau nacherher mal wie weit ich damit gekommen war und hoffe es dieses Jahr weiterzulesen.

    ... und schon ist wieder ein Jahr vorbei ...


    finsbury, Zefira

    Habt ihr das "Grüne Gesicht" gelesen? Bei mir sub't es noch immer. Wenn ihr es auch noch nicht gelesen habt, wäre das doch ein schöner Vorsatz fürs neue Jahr. Ich wär auch bei einer kleinen Leserunde dabei.

    EDIT:

    Mir fällt grad ein ein, finsbury hats ja drüben auf der SLW Liste, d.h. ihr habts wohl noch nicht gelesen....

    Zefira

    Die Verfilmung war auch nicht gut, daß Ende da enttäuscht war, glaub ich aufs Wort. Aber damals mochte ich sie, obwohl ich das Buch kannte und auch ein wenig enttäuscht war weil so viel gefehlt hatte, aber es war so toll wenigstens manche der Szenen auf Leinwand zu sehen. An irgendwelche Kontroversen kann ich mich nicht erinnern, um sowas wahrzunehmen war ich noch zu jung. Die Momo-Verfilmung dagegen ist wirklich gelungen, die mag ich bis heute, eigentlich auch die unendliche Geschichte, aber nicht als besonders guten Film, mehr aus nostalgischen Gründen.

    Ich hab grad mal nachgesehen, könnte sein daß ich auch die Erstauflage hab, jedenfalls steht keine Auflagennummer drin, 1979 - es ist das schöne Buch in zwei Farben grün und rot gedruckt.


    thopas

    Lustig, da war ich auch mit der Schule, ich bin mir nicht mehr ganz sicher ob es ein Bild mit mir und Fuchur gab? Ich glaub ich muß da mal suchen gehen. Zeitgleich war auch "Das Boot" ausgestellt, das Buch von Buchheim dazu hab ich viel später auch gelesen.



    Um ein bisschen "on topic" zu bleiben:

    "Drei Männer im Schnee" von Erich Kästner hab ich durch, war mal wieder nett, allerdings seh ich beim Lesen immer die Filmbilder von dem alten SW-Film vor dem inneren Auge, ich könnte genausogut den Film anschaun ;) . Jetzt hab ich mit "A long way down" von Nick Hornby begonnen, man hat mir vor Jahren geraten das Buch zum Jahresende hin zu lesen, so wie es aussieht gelingt es mir dieses Jahr.

    Heute abend eine "Frohe Weihnacht!" und schöne, harmonische Feiertage wünsch ich euch allen von Herzen !


    JMaria

    Den von Dir vor 5 Jahren verlinkten Artikel über Weihnachten mit den Reich-Ranickis hab ich eben gelesen. Danke dafür :) - War eine schöne Einstimmung, bevor ich mich jetzt in die Vorbereitungen für heute abend stürze.