Beiträge von Firiath

    "Die Wand" von Marlene Haushofer hab ich sehr gern gelesen, ist mir in Stimmung und Inhalt auch noch sehr deutlich in Erinnerung; auch der Film dazu mit Martina Gedeck ist gut. Fitzek schreibt glaub ich nur sehr blutige Thriller, das ist sowieso nicht meins, deshalb hab ich bisher die Finger davon gelassen und von Coelho hab ich vor vielen Jahren in das ein ode andere reingelesen, den "Hype" darum aber nicht verstanden, ich fands eher langweilig und bemüht.

    "Die Straße" hätt ich hier noch ungelesen stehen; mal sehen wann seine Zeit kommt. "Tod n Venedig" wäre vielleicht wirklich mal eine Leseanregung, davon kenn ich nur den Film und auch das ist ewig her.

    finsbury

    Ich bin dabei, hab heut morgen sogar schon angefangen, aber nur die ersten paar Seiten zum Reinschnuppern ;) und hätt gleich mal einen Übersetzer für Niederländisch gebraucht ^^ (oder auch nicht, ich glaub was ich mir zusammenreime reicht) .

    Der Ausdruck "Vexiersalon" war mir auch nicht direkt geläufig, aber nachdem ich weiß was Vexierbilder sind, ist mir im Zusammenhang mit dm Geschilderten schon klar was damit gemeint ist bzw. um was für ein Geschäft es sich in etwa handelt. Aber jetzt wart ich erstmal auf Dich bzw. Euch.


    Fuzuli

    Alles Gute für Dich :)

    Vor einigen Monaten hab hab ich "Der Wal und das Ende der Welt" von John Ironmonger gelesen. Darin wird unter anderem beschrieben wie ein Pandemie allmählich um sich greift, wie der Finanzmarkt darauf reagiert und welche Auswirkungen sie gesellschaftlich wie wirschaftlich hat. Gleichzeitig dreht sich die Geschichte aber auch um ein Dorf und deren Bewohner in dieser Pandemiezeit, hat auch etwas "märchenhaftes".


    JHNewman

    "Der zweite Schlaf" hab ich auch schon gelesen, fand es aber leider eher enttäuschend.


    Zefira

    "Die Pest" und "Die Stadt der Blinden" fand ich beide zu der Zeit zu der ich sie gelesen habe schon sehr gut und spannend, ist beides aber schon ziemlich lang her. Beide Bücher sind mir aber noch recht intensiv in Erinnerung, was nach so langer Zeit ja auch schon für die Bücher spricht.

    Muß aber ehrlich zugeben, daß ich grad im Moment sowas nicht lesen möchte....

    Lauterbach

    Von Annie Proulx hab ich schon einiges gelesen über die Jahre, ich mag ihre Art der Beobachtung der Verhaltensweisen der Menschen. Zuletzt in "Aus hartem Holz" waren die Beobachtungen und Erkennntisse über die Menschheit aber schon sehr verbittert, das war in ihren früheren Büchern noch nicht so . Das Buch von ihr das Du erworben hast kenn ich aber nicht.



    ***


    Zur Zeit versuche ich nichts Neues zu kaufen und eher aus meinen Beständen zu lesen (mal wieder) .

    Ich lese gerade ebenfalls ein sehr schmales Bändchen, das schon ziemlich lange bei mir liegt und wartet gelesen zu werden: "Verdrehte Zeit" von Wlodzimieres Odojewski. Der Protagonist, ein Bibliotheksangestellter aus Warschau, wird auf traumwandlerische Art mit großen, verdrängten Schuldgefühlen die ihn seit seiner Zeit im Warschauer Widerstand belasten konfrontiert. Bin ca. bei der Hälfte und bisher ist alles recht nebulös, nicht uninteressant aber schon sehr verworren.


    "Unrast" oder "Der Gesang der Fledermäuse" von Olga Tocarczuk stehen bei ir auch noch auf der inneren Leseliste, weiß noch nicht welche ich davon anpacke. Die Autorin interessiert mich auf jeden Fall auch.

    Bin fertig und weiß jetzt, warum das Buch "Drei" heißt. Sehr empfehlenswertes kleines Buch mit mindestens zwei sehr überraschenden Wendungen.
    Jetzt aber zurück zu Oblomow aufs Sofa. 8)

    "Drei" hatte ich kürzlich im Buchladen schon mal in der Hand. Dank deiner Empfehlung hier werd ich es mir wohl demnächst kaufen oder .. ich schau auch mal in der Onleihe oder Bücherei ob sie es haben. Gute Idee.


    Zum Threadthema: Ich les gerade hauptsächlich den 2. Band "Der Abschiedsstein" der OstenArd Saga von Tad Williams und nebenher noch Kurzgeschichtenbände. Unter anderen "Zwist unter Zauberern" von Kurt Kusenberg. Da ich eigentlich nicht so der Kurzgeschichtenleser bin dauern solche Bände bei mir aber immer recht lang, weil ich da immer nur ab und zu ein, zwei Geschichten dazwischenschiebe. Wobei ich - wie auch in diesem Buch - die Kurzgeschichten oder Erzählulngen, die Ideen, manchmal auch nur Ideensprenkel, oft wirklich sehr gut, manchmal grandios finde - aber ich versinke halt lieber in etwas längeren Geschichten und bleib gern länger bei den Charakteren.

    Zefira

    Ich hab vor Jahren "Was ich liebte" von Siri Hustvedt gelesen. Viel ist mir davon nicht mehr präsent, habe es aber innerlich für mich als gutes Buch abgespeichert, ich meine mich an eine gute Beobachtungsgabe und viel "Innenschau" zu erinnern. "Die gleissende Welt" von ihr hab ich noch hier, zusammen mit dem gleichnamigen Buch von Margaret Cavendish, auf das in ihrem Buch Bezug genommen wird - mal sehen ob ich es dieses Jahr zu diesem Leseprojekt schaffe.

    Das Buch soll ja nicht leicht zu lesen sein, aber zusammen werden wir es schon schaffen.

    Von Meyrink hab ich bisher nur "Der Golem" gelesen, das ich sehr atmosphärisch, spannend und nicht schwierig zu lesen fand. Auf meiner Leseliste zu Meyrink steht auch noch "Walpurgisnacht"

    Ich freu mich aufs Zusammenlesen.

    Hab grad mal in die Liste vom letzten Jahr geschaut, wirklich komplett gelesen aus der Liste hab ich nur die "Undine" , das hat mir aber dafür immerhin sehr gut gefallen.


    Zefira

    Das Buch über Tolkien als Künstler hab ich auch oder zumindest eine ältere Ausgabe davon. Hab grad mal reingeblättert und Abbildungen gefunden von denen Du sprichst. Ja, genau heute nennt man sowas Zentangles xd (so sahen früher meine Schulhefte aus, zumindest am Rand, was meine Lehrer nicht allesamt unbedingt erfreut hatte) .

    Hab nachgeschaut, beim Bulwer-Lytton bin ich nur bis ca. 1/3 gekommen, mal schaun ob ich weiterkomme dieses Jahr :denk: Zumindest kann ich mich noch gut erinnern und nahtlos weiterlesen.

    "Das grüne Gesicht" von Gustav Meyrink


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    Inhaltsbeschreibung:

    Eine Amsterdamer Mystikergruppe und ein Liebespaar stehen im Zentrum dieses Klassikers der phantastischen Literatur.

    Das dunkle und verwinkelte alte Amsterdam dient Gustav Meyrink als Kulisse für die mystischen und unheimlichen Bilder dieses Romans, in dessen Zentrum ein Liebespaar steht, das Zugang zu einer mystischen Gruppe findet. Immer wieder erscheint ihnen ein grünes Gesicht, das beklemmende Visionen weckt. Als irgendwann eine rätselhafte Tagebuchrolle auftaucht, nimmt das Phantom Gestalt an. Durch zahlreiche innere und äußere Kämpfe erleben die Figuren einen Reifeprozeß: einen Stufenweg der Entwicklung vom dreidimensionalen Zustand bloßen Daseins in den mehrdimensionalen psychischen Grenzzustand des Wachseins. Der spannende Roman zählt zu den Klassikern der phantastischen Literatur.


    Mir ist beim Suchen einer Ausgabe fürs Verlinken aufgefallen daß es sehr viele verschiedene Untertitel für dieses Buch gibt. Als da wären: "ein okkulter Schlüsselroman", "ein mystischer Liebesroman" , "auf der Suche nach dem Übersinnlichen", "ein phantastischer Roman" .


    Geplant ist die Leserunde momentan für April 2020.

    März klingt gut und ich kümmer mich um den Leserundenvorschlag.


    EDIT:

    Leserundenvorschlag ist erstellt :)


    Zefira

    So gings mir letzte Jahr mit "Das Geschlecht der Zukunft" von Bulwer-Lytton, bin aber glaub ich bis zur Hälfe gekommen und dann hab ich es buchstäblich aus den Augen verloren. Weiß eigentlich gar nicht mehr warum ich es unterbrochen hatte. Ich schau nacherher mal wie weit ich damit gekommen war und hoffe es dieses Jahr weiterzulesen.

    ... und schon ist wieder ein Jahr vorbei ...


    finsbury, Zefira

    Habt ihr das "Grüne Gesicht" gelesen? Bei mir sub't es noch immer. Wenn ihr es auch noch nicht gelesen habt, wäre das doch ein schöner Vorsatz fürs neue Jahr. Ich wär auch bei einer kleinen Leserunde dabei.

    EDIT:

    Mir fällt grad ein ein, finsbury hats ja drüben auf der SLW Liste, d.h. ihr habts wohl noch nicht gelesen....

    Zefira

    Die Verfilmung war auch nicht gut, daß Ende da enttäuscht war, glaub ich aufs Wort. Aber damals mochte ich sie, obwohl ich das Buch kannte und auch ein wenig enttäuscht war weil so viel gefehlt hatte, aber es war so toll wenigstens manche der Szenen auf Leinwand zu sehen. An irgendwelche Kontroversen kann ich mich nicht erinnern, um sowas wahrzunehmen war ich noch zu jung. Die Momo-Verfilmung dagegen ist wirklich gelungen, die mag ich bis heute, eigentlich auch die unendliche Geschichte, aber nicht als besonders guten Film, mehr aus nostalgischen Gründen.

    Ich hab grad mal nachgesehen, könnte sein daß ich auch die Erstauflage hab, jedenfalls steht keine Auflagennummer drin, 1979 - es ist das schöne Buch in zwei Farben grün und rot gedruckt.


    thopas

    Lustig, da war ich auch mit der Schule, ich bin mir nicht mehr ganz sicher ob es ein Bild mit mir und Fuchur gab? Ich glaub ich muß da mal suchen gehen. Zeitgleich war auch "Das Boot" ausgestellt, das Buch von Buchheim dazu hab ich viel später auch gelesen.



    Um ein bisschen "on topic" zu bleiben:

    "Drei Männer im Schnee" von Erich Kästner hab ich durch, war mal wieder nett, allerdings seh ich beim Lesen immer die Filmbilder von dem alten SW-Film vor dem inneren Auge, ich könnte genausogut den Film anschaun ;) . Jetzt hab ich mit "A long way down" von Nick Hornby begonnen, man hat mir vor Jahren geraten das Buch zum Jahresende hin zu lesen, so wie es aussieht gelingt es mir dieses Jahr.

    Heute abend eine "Frohe Weihnacht!" und schöne, harmonische Feiertage wünsch ich euch allen von Herzen !


    JMaria

    Den von Dir vor 5 Jahren verlinkten Artikel über Weihnachten mit den Reich-Ranickis hab ich eben gelesen. Danke dafür :) - War eine schöne Einstimmung, bevor ich mich jetzt in die Vorbereitungen für heute abend stürze.

    thopas

    Wie schön :) . Michael Ende kann man in jedem Alter lesen und in jedem Alter liest man ihn anders. Ich hab die meisten Ende-Bücher als Kind oder Jugendliche gelesen, später dann sehr viele davon meinen Kindern vorgelesen und war begeistert und erstaunt wieviel er mir auch als Erwachsene noch gibt. Man entdeckt immer wieder neue Gedanken und Aspekte. Besonders "Momo" ist aktueller denn je.

    In dem Bereich hab ich auch die meisten Klassiker in meinen Regalen. Ich hab ja immer schon gern Phantastik gelesen, so richtig los gings als Kind mit "Die unendliche Geschichte" von Michael Ende (dessen Bücher ich immer noch liebe) und danach hat mich dieses Genre nie wieder völlig losgelassen und gerade die letzten Jahren arbeite ich mich im Bereich Phantastik (und auch SF) zeitlich zurück - wobei es grad im Bereich SF auch interessante und richtig gute, neue Bücher gibt, in der Phantastik wirds da leider immer dünner find ich, ist nur noch ab und zu was dabei was ich wirklich mag oder was mich überrascht und begeistert.


    "Die gleissende Welt" ist übrigens ein Kombi-Projekt, zeitlich in engem Zusammenhang möchte ich auch das Buch von Siri Hustvedt mit dem selben Titel lesen.



    EDIT:

    finsbury

    Ich würd mich gern spontan bei dir mit "Eine Meerfahrt" anhängen, das hab ich in einer schönen alten Eichendorff-Sammlung auch da und es wäre eine schöne Gelegenheit darin mal wieder zu lesen.

    Dein "Grönland-Projekt" hier wie drüben werd ich auch verfolgen, klingen allesamt interessant und ich bin gespannt darauf, darüber zu lesen.

    Oh! Das ist schön, das wird ja eine richtige Leserunde zum "Grünen Gesicht" :)


    Zefira

    Du kannst sie ja unter die Überschrift "Die drei ???" stellen :engel: - Die Fragen wären: Warum hab ich sie noch nicht gelesen, was wird mich darin erwarten und warum hab ich Lord Jim damals abgebrochen?


    Ich übrigens auch, Lord Jim hab ich vor langer Zeit mal angefangen aber auch nicht zu Ende gebracht. Wenn Du ihn liest, sag hier bitte Bescheid, ich würde dann spontan entscheiden ob ich mich dranhänge.

    Ich mach auch wieder mit :) , hab eine Resteliste mit den zwei verbliebenen Büchern angemeldet und eine "Klassik Phantastik" - Liste , ich bleib auch hier einem meiner Lieblingsgenres treu und lese (hoffentlich) Werke der klassischen Phantastik.


    Jaqui

    Ein Buch haben wir gemeinsam: "Das Geschlecht der Zukunft - Edward Bulwer-Lytton

    Der Titel ist mir beim Lesen deiner Liste gleich bekannt vorgekommen, ich habs auch auf meinem Sub, vielleicht schaffen wir es ja nächstes Jahr es gemeinsam zu lesen.


    Resteliste


    "Verlorene Illusionen" von Honoré de Balzac (ca. 1840)

    "Das Gemeindekind" von Marie von Ebner-Eschenbach (1887



    Klassik Phantastik


    Die gleissende Welt - Margaret Cavendish (1666)

    Das grüne Gesicht - Gustav Meyrink (1917)

    Das Geschlecht der Zukunft - Edward Bulwer-Lytton

    Undine - Friedrich de la Motte Fouqué (1811)

    Reise zum Mond und zur Sonne - Cyrano de Bergerac (1657)