Beiträge von sandhofer

    Liebe/r Admin


    Hab's gerade bemerkt: Eure Uhr hat immer noch Winterzeit. Ich bin Frühaufsteher, aber um 06.20 Uhr bin selbst ich noch nicht in diesem Forum. ;-)


    Grüsse


    Sandhofer

    Hallo Peter


    Ich weiss ja nun man nicht, ob Ihr bei Euch 'Vorgang' nennt, was bei uns 'Prozess' heisst.


    Ein 'Prozess' ist im Prinzip jede geschäftsrelevante Tätigkeit, die von aussen angestossen wird und ein genau definiertes, wieder ausserhalb des Prozess-Teams liegendes Ende hat.


    Kundenberatung kann so ein Prozess sein, Buchbestellung, Schaufensterdekoration, Rechnungen schreiben....


    Ich hoffe, ich konntte Dir etwas helfen.


    Grüsse


    Sandhofer

    Hallo Hubert


    Wir entfernen uns (scheinbar) vom Thema, aber: ja, es gibt einen roten Faden. (Wie ich überhaupt sehr ungern einfach so etwas lese, sondern immer gebunden an ein Thema, das mich interessiert). In diesem Fall ist es der Gedanke der (religiösen) Toleranz, den ich - ausgehend von Lessings "Nathan der Weise" - zurückverfolge. Montaigne lag da natürlich ebenso auf meinem Weg wie Voltaire & Co., Morus' "Utopia" u.ä. Unterdessen aber bin ich bei den Theologen und Mystikern des Mittelalters und überlege mir, ob es lohnt, die alten römischen Juristen zu studieren....


    Gruss


    Sandhofer

    Hallo zusammen
    Hallo Hubert


    Du schreibst:


    "Dass Bodes Übersetzung zopfig sein soll, war nicht meine pers. Meinung" - Das war mir schon klar; ich wollte Dich auch keinesfalls angreifen, sondern nur meinen Eindruck schildern.


    Wegen dem Mitlesen: Vielleicht werde ich mich das eine oder andere Mal ja in die Diskussion mischen, aber systematisch mitlesen liegt wirklich nicht drin. Mir fehlt einerseits tatsächlich die Zeit, andererseits stecke ich - wenn ich denn noch Zeit zum Lesen habe - im tiefsten Mittelalter: Abaelard, Nicolaus Cusanus, Ramon Lull... Eine Verbindung zu Montaigne ist zwar ganz klar da, aber im Moment bewege ich mich auf der Zeitachse rückwärts.


    Grüsse


    Sandhofer

    Hallo zusammen
    Hallo Hubert


    Du hast nach dem Übersetzer der Insel-Auswahl gefragt. Das Insel-Tb gibt an, es handle sich um eine "revidierte Fassung" der Übersetzung von J. J. Bode. Wer "revidiert" hat (der Herausgeber Wuthenow?) wird nicht angegeben.


    Dass Bode für den heutigen Geschmack zopfig wirken kann, mag sein. Mein "Meyer" gibt als Lebensdaten des Johann Joachim Christoph Bode1730-1793. Er war einer der grossen Übersetzer seiner Zeit, hat aber auch z.B. mit Lessing die "Buchhandlung der Gelehrten" (einen Verlag!) gegründet, dort u.a. Lessings "Dramaturgie", Goethes "Götz" und Klopstocks "Oden" herausgegeben. Er hat neben Montaigne Sternes "Yoricks empfindsame Reise" oder Fieldings "Tom Jones" übersetzt. Gestorben ist er übrigens in Weimar.


    Einer jener grossen Kleinen der Literaturgeschichte, die so schnell vergessen gehen...


    Gruss


    Sandhofer


    PS. Leider habe ich keine Zeit, um mitzulesen.
    PPS. Persönlich habe ich Bodes Übersetzung so arg zopfig nicht gefunden...

    Hallo Nina


    Von Reid scheint tatsächlich nichts mehr auf Deutsch neu erhältlich zu sein. Antiquarisch findest Du wie gesagt im Moment 185 Titel (allerdings auch auf Holländisch, Schwedisch, Französisch - und nicht mit dem Wort "Kopf" im Titel) unter:


    http://www.zvab.com


    Ob Dein Titel dabei ist??? Wahrscheinlich braucht es etwas Geduld...


    Gruss


    Sandhofer

    Hallo Nina!


    Könnte es sein, dass Du und Dein Vater an Thomas Mayne Reid denken?


    Das ZVAB kennt im Moment 185 Titel unter seinem Namen... Vielleicht ist der dabei, den Ihr meint.


    Dazu folgender Link:


    http://www.tsha.utexas.edu/han…ticles/view/RR/fre24.html


    (= Handbook of Texas online)


    Darin wird auch ein kopfloser Reiter erwähnt: " A string of successful novels followed: The White Chief (1855), The Quadroon (1856), Oceola (1859), and The Headless Horseman (1865), most of which were based on the author's adventures in America. The Headless Horseman was set in Texas and based on a South Texas folk tale. "


    Gruss


    Sandhofer

    Hallo zusammen!
    Hallo Peter!


    Mal ein bisschen ein anderes Thema, aber auch interessant!


    Also: Anzahl gelesene Bücher - es werden wohl mehrere Tausend sein. Einige davon lese ich immer wieder, andere (die meisten) nur einmal. Dumas gehört zu denen, die ich auch schon ein paar Mal gelesen habe. Im übrigen hatte ich einige Jährchen mehr Zeit als Du, und habe etliche Jahre auch 'von Berufs wegen' lesen MÜSSEN. Lesetempo: Je nach Seitengrösse und Schwierigkeit des Textes - zwischen 10 und 20 Seiten in der Stunde. Du bist also, glaube ich, durchaus 'bei den Leuten'. 'Speed reading', da gebe ich Nimue recht, ist nicht Lesen, sondern Information sammeln. Hat, wenn man z.B. eine Arbeit für die Schule schreibt, durchaus auch seinen Sinn.


    Grüsse


    Sandhofer

    Hallo zusammen!


    Was ich darüber denke? Ich glaube und hoffe mit Coelho, dass Bush es tatsächlich zu Stande gebracht hat, eine doch relaitv a-politische Gesellschaft wieder zu politisieren. Dass Sadam ein sehr hässlicher Felck auf der Landkarte ist/war, steht ausser Zweifel. Dass Bush sich nun seinerseits sehr hässlich benehmen müsste, steht allerdings nirgends geschrieben.


    Was Coelho vergessen hat: Als das World Trade Center brannte, war New Yorks Bügermeister Giuliano an Ort und Stelle. George W. Bush hatte sich in irgendeinem Bunker verkrochen. Danke, Mr. Bush, dass Sie uns daran erinnern, dass ein Feigling sich so rasch wie möglich dafür rächen wird, dass man seine Feigheit gesehen hat.


    Grüsse


    Sandhofer

    Hallo zusammen!


    On second thought: Kanons haben einen Vorteil - sie halten die sog. Klassiker im Gedächtnis der Leser und somit in dem der Buchhändler und Verleger. Das macht sie statt zu Bestsellern eben zu Longsellern; und die Chance, dass ich in einer Buchhandlung einen Goethe kriege oder doch zumindest bestellen kann, ist doch ziemlich gross...


    Grüsse


    Sandhofer

    Hallo zusammen!


    Vor 5 Minuten habe ich versucht, das Klassiker-Forum zu öffnen, um die neuesten Beiträge zu sehen. Was ich erhielt, war Folgendes:


    "Warning: mysql_connect() [function.mysql-connect]: Can't connect to MySQL server on 'mysql4.webpack.hosteurope.de' (111) in /is/htdocs/14104/www.nimues.de/klassikerforum/forum/db/mysql4.php on line 48
    phpBB : Critical Error


    Could not connect to the database"


    Was war denn das???


    Grüsse


    Sandhofer

    Hallo zusammen!


    Auch ich müsste dem Herrn Schlaffer widersprechen. Persönlich glaube ich, dass Kanon-Bildung eine Krankheit von (verhinderten) Schulmeistern ist. Dieses Phänomen bleibt aber nicht auf die Literatur beschränkt: Lange lief z.B. im Fernsehen eine Reihe "100 Meisterwerke der Malerei" (oder so ähnlich), aus der dann bald 1000 wurden... Viele Leute lassen sich gerne durch Kanons (ver)führen.


    Was das Lesen betrifft: Die sog. "Lesewut" ist eine relativ junge Erscheinung. Sie trat ungefähr in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts so richtig auf. Und zuerst war es ein durchaus intensives Lesen, nicht ein extensives - d.h. es wurden immer wieder die gleichen Bücher gelesen, nicht ständig neue wie heute. Der Grund war in den meisten Fällen ganz einfach, dass Bücher und selbst Leihbibliotheken teuer waren und / oder Mangelware darstellten.


    Last but not least: Dass Lesen keine sinnliche Erfahrung sein soll, ist schlicht nicht wahr. Offenbar ist Herr Schlaffer nicht wirklich bibliophil. Sonst wüsste er, dass Auge, Fingerspitzen und Nase durchaus ihre Rolle haben bei der Lektüre eines Buches. So fallen bei mir jedenfalls nicht nur e-, Hör- und andere solche komischen Books ausser Rand und Traktanden, sondern selbst Taschenbücher eliminiere ich zusehends aus meiner (bescheidenen!) Sammlung.


    Grüsse


    Sandhofer

    Hallo zusammen!


    Ich habe es versucht und ein bisschen geblättert im Zauberlehrling. Es ist eine Verwechslungsgeschichte mit ziemlich abstrusen Momenten, nach allem, was ich auf die Schnelle überflogen habe. Aber ich habe gemerkt, dass ich mich nicht mehr allzu sehr an die Story erinnere, für Genaueres müsste ich sie jetzt zuerst lesen, und dann könnten wir sie nicht mehr gemeinsam lesen...


    Wann fangen wir an? Vor Mittwoch Abend habe ich keine Zeit, aber nachher?


    Grüsse


    Sandhofer

    Hallo!


    Sorry, sehe gerade, dass ich gestern abend etwas vergessen habe. Da war so ein neues Computerspiel, das ich mit meiner Freundin ausprobieren musste. Na ja, neu jedenfalls für uns...


    Aber ich schaue heute abend nach!!


    Grüsse


    Sandhofer

    Hallo zusammen!
    Hallo Nele!


    Zeit und Interesse an / für Kästner: Ja doch!


    Dass es für den Zauberlehrling keine Inhaltsangabe gibt, glaube ich sofort. Es ist ja auch nur ein kleineres Fragment, das ausserhalb einer Werkausgabe vielleicht gar nie erschienen ist. Hab's jetzt aber nicht nachgeprüft...


    Ich hab's schon mal gelesen, aber den Inhalt müsste ich zu Hause wieder nachblättern, es ist lange her. Irgendwie habe ich es als recht düster in Erinnerung. Aber ich werde mal zu Hause nachgucken, ok?


    Grüsse


    Sandhofer

    Hallo zusammen!


    Ich kenne von Hardy die folgenden 3 Romane, deren Klappentext und eine kurze Biografie ich für Euch eingescannt habe. Ein seeeehr düsterer Autor, also nicht unbedingt zu empfehlen, wenn man sowieso schon deprimiert ist...


    Grüsse


    Sandhofer


    Jude the Obscure
    This tragic story of a young country workman obsessed by his ambition to become an Oxford student recounts the painful process of his disillusionment and destruction at the hands of an oppressive society. Interwoven here is Jude's fraught relationships with two women - Arabella, the country girl he marries, and cousin Sue Bridehead, an emancipated girl with whom Jude achieves brief happiness. One of Hardy's bleakest and most outs poken novels, this is a work of unremitting insight and power. It is also a novel of graphie contrasts: between town and country, sexual passion and the urge für knowledge, the death agony of an old era and the birthpangs of the new.


    The Woodlanders
    Returning to her native village of Little Hintock from an exclusive finishing school, Grace Melbury has social aspirations which her childhood sweetheart, Gilles Winterborne, cannot here to satisfy. Her father hopes that she will marry the fascinating young Dr Fitzpiers, a newcomer to the area who seems to be a much more suitable match. Fitzpiers certainly responds to Grace's beauty - but he is also attracted to a wealthy widow who lives in Hintock House, the mysterious Mrs Charmond. Powerful and rich in its imagery, The Woodlanders contains same of Hardy's finest descriptive writing.


    Tess
    is Hardy's most striking and tragic heroine and the character who meant most to him.
    In a novel full of poetry and mysteriously luminous settings, he unfolds the story of his beautiful, suffering Tess with peculiar and unforgettable tenderness and intensity. As A. Alvarez comments: 'the plangent, heartbroken note of the great poems of loss and missed chances. . . is al ready present in Tess: in the continually roused, haunting descriptions of the landscape which crystallize intermittently into visionary states of mind, and above all in the power and beauty of the heroine whom he created and then, unwillingly, destroyed.'


    Thomas Hardy was born in 1840, in Upper Brockhampton in Dorset, the son of a stonemason. He was educated locally and spent much of his life in the Wessex area, which would later serve as the setting für many of his novels. He first worked as an architect, but also began writing his first novel, The Paar Man and the Lady (1867), which was never published.
    In 1874 he married Emma Gifford, by which time he had written four novels - Desperate Remedies, Under the Greenwood Tree, and A Pair of Blue Eyes. He wrote Far From the Madding Crowd the year of his marriage, and continued to produce a steady flow of novels, including The Return of the Native, The Mayor of Casterbridge and Tess of the D' Urbevilles. His relationship with Emma was far from perfect, and their marital difficulties inspired Jude the Obscure. His novels became increasingly dark and brooding, his characters victims of a cruel and uncaring world. Although respected and highly esteemed in the literary world, his persistent pessimism was very unpopular with the book-buying public of the time, and both Tess and Jude prompted attacks by the critics.
    Hardy then turned to poetry and ironically, was moved to write some of his most beautiful love poems after the death ofhis wife in 1912, expressing regrets about their past unhappiness together. He remarried in 1914 and remained in Dorset until his death in 1928 aged 87.