• Moin, Moin!


    Hin und wieder stoße ich auf Bücher, zu denen ich Meinungen einholen und Wissen erwerben will oder muß. Die einem so gar nichts sagen, wo man sozusagen in der Luft hängt. Für diese Fälle kreiere ich diesen "Kennt-ihr-Thread", um Fragern nach einzelnen Büchern Raum zu schaffen, den andere einnehmen mögen, so daß beiden Seiten geholfen sei: den Fragern, Antwort zu erhalten, und den Antwortern, sich zu produzieren und herumzuprotzen mit ihrer Leseerfahrung. :-))


    Anlaß ist <a href="http://gutenberg.spiegel.de/scheerba/kaiserut/kaiserut.htm">Der Kaiser von Utopia</a> von Paul Scheerbart, auf das ich im <a href="http://www.bibliomaniac.de/hesse/sek2/sw.htm#bd16">ersten Rezensionsband</a> Hermann Hesses stieß, der es empfahl, als es 1904 erschienen war. Jemand gelesen?

  • Hallo!


    Anlaß ist <a href="http://gutenberg.spiegel.de/scheerba/kaiserut/kaiserut.htm">Der Kaiser von Utopia</a> von Paul Scheerbart, auf das ich im <a href="http://www.bibliomaniac.de/hesse/sek2/sw.htm#bd16">ersten Rezensionsband</a> Hermann Hesses stieß, der es empfahl, als es 1904 erschienen war. Jemand gelesen?


    Scheerbart: ja. Dieses spezifische Werk: nein. Aber Scheerbart steht sowieso auf der virtuellen Liste jener Autoren, von denen ich noch mehr lesen will.


    Grüsse


    Sandhofer

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus

  • Ich hab einiges von Scheerbart gelesen, erinnere mich titelmäßig aber nur noch an "Na prost!" und "Lesabendio".
    Und mir hat das sehr gut gefallen.
    Nicht, weil er ein Klassiker der Utopischen Literatur ist. An sowas mach ich Gefallen nicht fest.
    Sondern des Witzes wegen, hinter dem viel Ernst und Schmerz liegen, der großen Humanität wegen.
    Und der Ausschließlichkeit wegen, mit der er für die Literatur gelebt hat.
    Und weil er gut schrieb.
    Man muss den Stil nicht mögen, aber er konnte einfach gutes Deutsch schreiben.
    Absurd, phantastisch, humorvoll.
    Ein großer Außenseiter der deutschen Literatur.

    Ich vergesse das meiste, was ich gelesen habe, so wie das, was ich gegessen habe; ich weiß aber soviel, beides trägt nichtsdestoweniger zu Erhaltung meines Geistes und meines Leibes bei. (G. C. Lichtenberg)