• Hallo zusammen!


    Menander, von dem wir ja noch nicht soooo lange ein vollständiges Stück überliefert bekommen haben, ist mir ehrlich gesagt, sympathischer als Aristophanes. Er ist "moderner", sprich: Er will mich nicht belehren (oder, falls doch, macht er es auf jeden Fall unauffälliger als sein älterer Kollege), und seine Figuren beginnen, individuelle Züge zu zeigen. Der alte Griesgram erinnert mich, ein bisschen an Molière: Ein Charakterzug wird einem Menschen beigelegt und aus der Übertreibung dieses einen Zuges die komischen Elemente gewonnen. Damit kann ich als Mensch des 20. bzw. 21. Jahrhunderts etwas anfangen, das kann ich komisch finden.


    Grüsse


    sandhofer

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus

  • Hallo,


    von Menander suche ich schon lange, wenn auch nur sporadisch, eine vernünftige Ausgabe: Er wird häufig erwähnt, findet sich aber nie in den von mir favorisierten Buchhandlungen. Bibliografiert habe ich ihn allerdings noch nie. Gibt es eine empfehlenswerte Übrsetzung?


    HG
    finsbury