Hallo zusammen!
Wieder einmal mein Ticker:
ZitatOviedo (AFP)
Die britische Schriftstellerin Joanne K. Rowling hat im nordspanischen Oviedo den diesjährigen Prinz-von-Asturien-Preis entgegengenommen. In ihrer kurzen Dankesrede sagte die Autorin der beliebten "Harry Potter"-Romane, sie habe "niemals belehren oder predigen" wollen. Ihre Bücher bezeichnete sie dennoch als "in hohem Maß moralisch". Der Jury zufolge vereint Rowling mit ihren "Harry Potter"-Romanen Millionen von Kindern in aller Welt über das Lesen.
Haben wir eigentlich BuchhändlerInnen unter uns? Wie ist das? Mir hat mal eine Buchhändlerin versichert, das Ganze von wegen 'Harry Potter bringt die Kinder wieder zum Lesen' sei grösstenteils gar nicht wahr. Zum einen seien sehr viel erwachsene LeserInnen darunter, zum andern würden einfach die Kinder (und Onkels und Tanten auf Geschenksuche...) heute den neuesten Harry Potter kaufen, die früher z.B. den Lederstrumpf gekauft hätten. Und so bleibt dann einfach der liegen; unter dem Strich sei keine grosse Zunahme der kindlichen Leser zu verzeichnen, sondern im Gegenteil eine Verarmung - «VerMcDonaldisierung» nannte sie es - der Leselandschaft. Leuchtet mir ein, schliesslich sehe ich an meinem eigenen Geldbeutel, dass ich pro Monat nur soundsoviele kg Buch kaufen kann...
Grüsse
Sandhofer
PS. Die nächste Schlagzeile, die mir unter der Rubrik "Literatur - die Welt der Bücher und Comics" ins Haus geflattert kam, lautet: "TUI verzeichnet höhere Buchungs-Umsätze für den Winter" ...
Soviel zum Thema 'Journalisten und deutsche Sprache beherrschen' :sauer: