Jacques Tati - Jour de fête

  • Hallo zusammen!


    M.W. Tatis erster "langer" Film. Ursprünglich in Farbe gedreht, in einer experimentellen Technik, die leider so experimentell war, dass lange Jahre nur die schwarz-weisse, gleichzeitig mit einer andern Kamera gedrehte Sicherungskopie in die Kinos kam. Erst 1995 wurde die ursprünglich geplante Farbfassung veröffentlicht.


    Tati, der als Briefträger dem amerikanischen Ideal der "rapidité" verfällt :smile: (eigentlich müsste man "rapidité" mit zwei Anfangs-r schreiben, derart gerollt und deutlich wird es im Film ausgesprochen!) ... Natürlich scheitert er letzten Endes.


    Viele kleine Szenen, in denen Tati seine Kunst als Portraitist von Menschen mit ihren Alltagsmacken zeigen, machen, dass dieser Film fast mein Lieblingsfilm von Tati ist. (Vielleicht zusammen mit Mon oncle ... )


    Grüsse


    Sandhofer

    Wo nehme ich nur all die Zeit her, so viel nicht zu lesen? - Karl Kraus